Bausa, RIN, Nura, Luciano, Trettmann: Spotify-Playlist Modus Mio geht live

Spotify wagt den Schritt – und schickt mit Bausa, Nura von SXTN, Luciano, Rin und Trettmann fünf Artists auf eine Mini-Tour, die beispielhaft für die Playlist Modus Mio stehen. Zwei Konzerte wird es Ende Oktober in Berlin und Dortmund geben.
Tickets sind ab sofort exklusiv unter eventim.de erhältlich sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.
Wir sprachen mit Michael Krause, Managing Director EMEA bei Spotify, über das Konzept der Aktion, die Idee dahinter und die Auswahl der Acts.

Wie kam es zur Idee, mit Modus Mio eine Playlist auf die Bühne zu bringen?

Deutscher HipHop zählt zu den am häufigsten gestreamten Genres auf Spotify in Deutschland, der Modus Mio-Playlist folgen mehr als 800.000 Hörer. Spotify verbindet Fans mit ihren Lieblingskünstlern – um diese Verbindung auf ein neues Level zu heben, haben wir mit Modus Mio Live in Zusammenarbeit mit Four Artists einmalige Konzerterlebnisse für Deutschrap-Fans geschaffen.

Wie krass deutscher HipHop sich momentan weiterentwickelt, sieht man auch daran, wie schnell Modus Mio wächst. Bis April 2018 war die Playlist als “Generation Deutschrap” bekannt und hatte zu diesem Zeitpunkt eine solch große Hörerzahl erreicht, dass es mehr als eine Playlist wurde – daraus entstand dann die Marke Modus Mio. Durch drei Kampagnen mit Fler, Azet und Ufo361 wurde das Re-Branding an die Fans kommuniziert.

War RapCaviar dabei ein großes Vorbild?

Besonders beliebte Playlists in Live-Events zu verwandeln ist ein Konzept, das bereits in einzelnen Ländern erfolgreich umgesetzt wurde, zum Beispiel mit RapCaviar Live in den USA. RapCaviar, die weltweit beliebteste HipHop Playlist auf Spotify mit über 10 Millionen Hörern, geht seit 2017 mit RapCaviar Live auf Tour und begeistert Fans in amerikanischen Großstädten. Immer mit im Gepäck: eine Mischung aus großen Namen, beispielsweise Chance the Rapper oder Migos, und Newcomern wie Tierra Whack. Ein ähnliches Konzept verfolgen wir hier mit Modus Mio und den beiden Live Events: Newcomer wie Luciano, kombiniert mit großen Namen wie Bausa oder RIN, spiegeln hier die Zusammensetzung der Modus Mio-Playlist sowie aktuelle Trends im deutschen HipHop wieder.

Nach welchen Kriterien habt ihr die Künstler ausgesucht? Fiel es schwer, sich auf fünf zu begrenzen?

Mit Luciano, Nura von SXTN, RIN, Trettmann und Bausa werden genau die Acts, die bei Modus Mio momentan hoch und runter gestreamt werden, für die Fans auf der Bühne stehen. Wir haben uns für die Auswahl der Künstler angeschaut, welche Künstler bei Modus Mio besonders beliebt sind und uns entschieden, die Shows in Dortmund und Berlin stattfinden zu lassen – denn laut unseren Daten wird Modus Mio in diesen Städten sehr häufig gestreamt. Zudem sind Berlin und das Ruhrgebiet natürlich auch wichtige Hochburgen der deutschen HipHop-Community.

Die fünf Acts, die bei Modus Mio live auftreten, stehen einerseits ganz klar für den Sound der Playlist und damit für den aktuell beliebtesten deutschsprachigen HipHop, aber gleichzeitig auch für die Zukunft, denn bei ihnen sehen wir enormes Potenzial für eine größere Reichweite, auch über HipHop hinaus. Natürlich fiel es schwer, sich hier auf fünf Künstler festzulegen. Wir sind aber der Überzeugung, eine schlüssige Mischung aus Newcomern und etablierten Acts gefunden zu haben, die für die Hörerschaft von Modus Mio eine besondere Relevanz besitzen.

Ist es für Spotify wichtig, mit solchen Aktionen über den Streaming-Tellerrand hinauszublicken? Sprich, reicht Streaming allein inzwischen nicht mehr?

Im Fokus steht für Spotify stets, ein emotionales Erlebnis für die Playlist-Fans und die Künstler selbst zu schaffen, wie auch bei den exklusiven Fans First Events. Beim Splash! Festival, dem größten und relevantesten HipHop Festival Deutschlands, war Modus Mio mit einer Artist Lounge im Backstage Bereich vertreten und hat den Künstlern einen Ort zum Chillen und Relaxen geboten. Außerdem gibt es den Modus Mio Fanshop für Deutschrap-Fans, in dem man exklusive Modus Mio-Mode erwerben kann. Spotify ist in dem Sinne durchaus mehr als Streaming – wir schaffen Verbindungen zwischen Fans und ihren Lieblingskünstlern. Ein neues Geschäftsmodell sehen wir darin aktuell aber nicht.

Wird es in Zukunft noch mehr solche Events geben? Offenbar gibt es da eine neue strategische Ausrichtung. Wie genau sieht die aus?

Da wir aktuell den strengen Kommunikationsrichtlinien der US-Börsenaufsicht unterliegen, dürfen wir keine Statements zur strategischen Fragen geben.

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