Spanischer Rapper wegen Texten zu 3,5 Jahren verurteilt

Das ist eine heftige Nachricht: Der spanische Rapper Valtonyc soll für ganze dreieinhalb Jahre in den Knast.

Der Grund sind seine Texte: In seinen Songs wünscht er korrupten Politikern die Vernichtung durch „Atombomben“ und fordert für Angehörige des Madrider Königshauses „die Todesstrafe„.

Sicher sind die Aussagen mit Vorsicht zu genießen – aber über drei Jahre Haft? Wo die Meinungs- und Kunstfreiheit dabei abgeblieben ist, fragen sich in Spanien nicht wenige.

Die Entscheidung des Obersten Gerichts, welches am Dienstag ein früheres Urteil bestätigt hatte, wird dementsprechend von etlichen Rapper-Kollegen, Künstlern und Politikern kritisiert.

Valtonyc ist aber nicht der Einzige, dem das in Spanien widerfährt. Gegen weitere Rapper wie Pablo Hásel laufen Ermittlungsverfahren. Seltsame Zeiten…

2 KOMMENTARE

  1. Es ist also „Ok“ Drogen ,Prostitution und Waffen zu in Raptexten zu verherlichen,
    aber wenn es in die Richtung der Eliten geht,wird direkt hart durchgegriffen…wow
    Respekt an den Mann aus Spanien ,ich verstehe seine Kunst als eine Art von Provokation,
    schade nur das er dafür gleich drei einhalb Jahre aufgebrummt bekommen hat.

    in dem Sinne Legalize it ;D

  2. Demnach sei die junge Frau aus Sachsen wegen der Mitgliedschaft in der Terrormiliz IS zu fünf Jahren und darüber hinaus wegen der illegalen Einreise in den Irak zu einem Jahr Haft verurteilt worden. Das Verfahren hatte wegen der Minderjährigkeit der Angeklagten ohne Öffentlichkeit vor einem Jugendgericht in der irakischen Hauptstadt Bagdad stattgefunden.

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