Celo & Abdi feat. Haftbefehl & Xatar – Heckmeck (Video)

celo abdi heckmeck

Heckmeck“ – das bedeutet in etwa unnötige Aufregung, Durcheinander, Hektik. Die Herkunft des Begriffs ist umstritten. Während manche Sprachforscher ihn im arabischen haqi milki vermuten und glauben, dass er mit arabischsprachigen Juden im Mittelalter von Spanien nach Deutschland einwanderte, vertreten andere die These, dass es sich um eine Verdopplung von meckern handelt. Wer weiß. Celo & Abdi jedenfalls werden ihrem Ruf, neue Vokabeln in die Deutschrap-Stunde einzuführen, erneut gerecht. Mit dabei sind Haft (der den Ausdruck bereits in seinem Song „Ich rolle mit meim Besten“ verwendet hatte) und Xatar – da wächst zusammen, was ohnehin zusammengehört, denn das Azzlack-Camp und das AON-Lager sind musikalisch wie inhaltlich auf demselben Film. Dass das Ganze auf einem gewohnt bösen Beat von m3 stattfindet, rundet sie Sache endgültig ab.

Das dritte Album der beiden Frankfurter erscheint am 12. Juni. Der Titel ist unschwer erkennbar an die französische Phrase “Bonne Chance” angelehnt, die soviel wie “Viel Glück” bedeutet. Wie bereits gemeldet gibt es auf dem dritten Studio-Album Features mit Labelkollege Hanybal, Ex-Member Veysel und ihrem eigenen 385ideal-Signing Olexesh. Dass Xatar und Haftbefehl dabei sind, sollte nach dem Video eigentlich klar sein.

Wir trafen Celo & Abdi in Berlin zum Interview und sprachen mit ihnen über das neue Album, die Rückbesinnung aufs Wesentliche, m3, Frankfurt, Straßenrap, Disstracks und vieles wichtiges mehr.

celo & abdi
VÖ Datum: 2015-06-12
Verkaufsrang: 96
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1 KOMMENTAR

  1. Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass das Wort auf folgende Begebenheit beruht: Als im 1. WK deutsche (und auch österreichische) Soldaten zusammen mit verbündeten türkischen Truppen in Kriegsgefangenschaft gerieten, riefen die letzteren jeden Tag in etwa zur Essenszeit nach „Ekmek“, zu dt. Brot. Anscheinend waren diese Hilferufe sehr einprägsam und aufwühlend, so dass die Deutschen bei aufkommender Unruhe und Hilferufen im Chor davon sprachen, „was denn wieder für ein Heckmeck sei“.

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