Akoko – Cataraps (Album) (Audio & Download)

Akoko ist nicht nur ein Wort der afrikanischen Luo-Sprache, das übersetzt in etwa „Kleiner Krachmacher“ bedeutet, sondern auch ein Indie-Rap-Duo aus Washington, bestehend aus Sugg Savage und Sloane Amelia. Die beiden Rapperinnen bezeichnen ihren eigenen Sound als Mischung aus Hip Hop, Indie-Rock, Neo Soul, Afro Punk, Reggae und Alternative, und „Cataraps“ ist nach der EP „Killer Tofu“ von 2012 ihr erstes Album in voller Länge. Akoko sind mit ihrem postmodern-futuristischen Sound, ihren konfusen Songstrukturen, ihren runtergepitchten Vocals und ihren sozialkritischen bis verstörenden Texten so eine Art weiblicher Gegenentwurf zu Odd Future – allerdings ohne die spätpubertäre Fick-auf-alles-Attitüde und mit etwas mehr Respekt für und Rückbesinnung auf die Wurzeln der Hip-Hop-Kultur. Mit einigen Jazz- und Blues-Versatzstücken, die sich erstaunlich gut in ihr Avantgarde-Konzept einfügen, und hier und da eingestreuten 80er- und 90er-Jahre-Referenzen zollen sie auf „Cataraps“ den Pionierinnen der Rapmusik Tribut; die beiden Gast-MCs Obii Say und Sir E.U. tragen zu den jeweiligen Songs bei, stehlen den Femcees aber nicht das Spotlight. Akoko erfinden zwar das Rad nicht nur, aber sie wissen eindeutig, was sie tun, und sie sind gut dabei – und das ist ja auch schon mal viel wert. „Cataraps“ steht auf Akokos Bancamp-Seite als Download zur Verfügung, nach Wahl gegen einen selbstgewählten Betrag oder komplett gratis.

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