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Pedaz veröffentlicht neue Hörprobe von „Malocherattitüde“

Kumpel Pedaz macht Doppelschicht und haut als weiteren Vorgeschmack auf sein kommendes Album „Malocherattitüde“ eine kurze Hörprobe raus.

Der Ausschnitt des Songs zeigt eine neue Facette fernab der Schufterei: Familienverbundenheit. Es handelt sich wohl um den Track „Mein Alter“, der von Joshimixu und Macloud produziert wurde. Bisher sind mit „Schwatte Patte“ und „Kumpelz x Mutanten“ feat. 257ers bereits zwei Videosingles erschienen.

Man darf gespannt sein, was bis zur Veröffentlichung von „Malocherattitüde“ am 26. Mai. noch zu Tage befördert wird.

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Zwischen Dorf und Metropole: Ein Interview mit SAM

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Labeldeal bei Chimperator, Vorband von Cro, Platz 27 in den Charts mit ihrem Debütalbum „Two True Brothers“ – der Karrierestart von SAM konnte sich sehen lassen. Doch nach dem anfänglichen Aufwind wurde es ruhig um die beiden Brüder; ihr neues Album ließ gut drei Jahre auf sich warten. Seit Anfang März ist „Kleinstadtkids“ nun endlich erhältlich. Es vertont nostalgische Heimatgefühle, das Erwachsenwerden in Liebesbeziehungen und die Reize der Großstadt.

Ich habe das Album gehört und die Songreihenfolge als eine zusammenhängende Geschichte interpretiert. Im Interview mit SAM habe ich die beiden Brüder kapitelweise durch diese Geschichte geführt und dazu mit ihnen über ihr Leben als „Kleinstadtkids“ in Großstädten gesprochen.

Kapitel I – Die Kleinstadt

Das erste Kapitel erzählt vom Leben im Dorf und spielt in der Vergangenheit. Es geht um heimatliche Freiheitsgefühle („Intro“„Frei“), die Exklusivität des ersten Mals einer jeden Sache („Das Erste Mal“), und einen alten Freund, der den richtigen Zeitpunkt versäumt hat, sich zu lösen und wegzuziehen („Der Letzte von Uns“).

Ist es eurer Meinung nach wichtig, den Absprung aus der Kleinstadt zu schaffen?

Samson: Nee, das ist ja nicht so gemeint, dass die Leute unbedingt aus der Kleinstadt raus sollen. Für uns persönlich war’s einfach wichtig, um andere Sachen zu sehen. Aber wir haben auch immer noch Homies, die in der Kleinstadt geblieben sind und denen es damit mega gut geht. Und die könnten sich auch nicht vorstellen in die Großstadt zu ziehen.

Welche Form von Freiheitsgefühlen bietet die Kleinstadt, welche die Großstadt?

Samson: Für uns sind in der Kleinstadt einfach die alten Homies und Familie. Wenn wir da sind machen wir immer noch die gleiche Scheiße, die wir damals gemacht haben. Es ist so ein Gefühl, einfach machen zu können. Großstadt ist natürlich auch cool, hier haben wir auch Homies und so. Aber im Endeffekt ist es halt nicht das, wo wir aufgewachsen sind. Das ist der Punkt.

Kapitel II – Liebe

Das nächste Kapitel steht für die Phase des Erwachsenwerdens und thematisiert drei verschiedene Liebesbeziehungen: Die alles erfüllende Liebe zur Partnerin („Alles“), die Unfähigkeit mit einer Trennung abzuschließen („Irgendwann“), und schließlich die erdrückende, einengende Beziehung, die mehr Schein als Sein ist („Einraumwohnung“).
Ihr wohnt mittlerweile in Berlin und München. Gibt es einen Unterschied zwischen den Liebesbeziehungen in der Kleinstadt und denen in der Großstadt?

Samson: Ich sag ganz ehrlich: In der Großstadt findet man keine Frau, mit der man zusammenleben will. Also niemanden, bei der ich mir denken würde: Die ist ja ’ne Süße, Liebe, mit der will ich mein Leben verbringen. Wobei, wahrscheinlich gibt’s die auch, aber ist mir hier noch nicht begegnet. Großstadt schön und gut, da kann man mal leben, aber in der Kleinstadt verliebt man sich.

Chelo: Ich finde das kann man so nicht sagen. Das kommt glaube ich drauf an wo man aufwächst. Aber vielleicht geht man damit in der Großstadt anders um, als in der Kleinstadt. Ich glaube Liebe in der Kleinstadt ist spezieller und auch ehrlicher als in der Großstadt.

Kapitel III – Besinnung & Umbruch

Das dritte Kapitel enthält einen inhaltlichen Umbruch und springt in die Gegenwart. Dort steht ein „Echter Kerl“, erwachsen und glücklich – alles ist gut. Vermeintlich. Denn mit „Wach auf“ erklingt das Appell an sich selbst, sich von dem zu lösen, was vom rechten Weg abführt.

Kapitel IV – Die Großstadt

Was genau das ist, erfahren wir hier. Kapitel IV spielt in der Großstadt und erzählt von ihren Reizen – Teure Autos („Cadillac“), heißer Sex („Slow Motion“) – und endet mit einem Korb, den sich das Lyrische Ich bei seinem Schwarm abholt, dem es aus Unsicherheit nur betrunken gegenübertreten kann („Vor dir“).

Was ist es, das die Großstadt mit einem macht, sodass man seinen roten Faden verliert?

Samson: Also ich merke jetzt hier, ich hab alles vorm Haus. Egal ob Drogen, was zum Trinken oder einfach nur Essen: Es gibt alles. Direkt. Man hat einfach keinen Aufwand sich irgendetwas zu besorgen. Und in der Kleinstadt ist das überhaupt nicht so, da muss man richtig planen, wenn man nur was essen gehen will. Dazu kommt in der Großstadt diese riesige Auswahl an Optionen. Und das zusammen lenkt einen dann auch einfach ab und man verliert seinen Roten Faden. Man könnte auch sagen: Die Sünden des Lebens sind in der Großstadt einfach viel mehr am Start als in der Kleinstadt.
Was ist für euch momentan das richtige und gute Leben?

Samson: Ich weiß nicht, ob ich gerade in Berlin das richtige Leben führe. Es ist jedenfalls das Leben, das zu meiner Situation passt. Ich glaube nicht, dass ich hier alt werde, aber für jetzt tut es einfach gut, auch mal ein bisschen zu sündigen und nicht den geraden Weg zu gehen.

Chelo: Für mich ist die Großstadt das, was ich aktuell brauche und wo ich mich wohl fühle. Ich kann hier alles umsetzen, worauf ich momentan Bock habe. Ob ich hier alt werde, weiß ich nicht. Aber ehrlich gesagt, könnte ich mir das in München sogar vorstellen, hier gibt’s ja auch mehr Kleinstadt als beispielsweise in Berlin.

Kapitel V – Fazit

Mit „Komm zurück“ findet die Geschichte ihren Abschluss und das Lyrische Ich seine Einsicht: Es muss zurück in die Kleinstadt; „Kleinstadtkid“ eben.

Was bedeutet es nun für euch, ein „Kleinstadtkid“ zu sein?

Samson: Ich merk’ das zum Beispiel in Berlin wenn ich zu irgendeiner Party gehe. Ich hab halt voll viele Homies hier, die auch aus Kleinstädten kommen und uns ist vieles einfach nicht so wichtig, was den Großstädtern hier viel bedeutet. Wir reden dann manchmal auch einfach schwäbisch und geben halt keinen Fick. Wir sind stolz darauf, aus dem Dorf zu sein und das ist uns ganz wichtig. Egal aus welcher Kleinstadt man kommt, das bringt ein einzigartiges Lebensgefühl mit sich.

Chelo: Ich denke das ist auf jeden Fall ein Vorteil, wenn man beides erlebt hat. Da sind einfach Unterschiede; zum Beispiel wenn du in der Großstadt aufgewachsen bist, dann kennst du das gar nicht anders. Du kennst gar keine Natur, weil die einfach nicht vorhanden ist. Aus der Kleinstadt zu kommen ist also definitiv ein Vorteil. Wobei mittlerweile vielleicht auch nicht mehr, denn die neuen Kids erleben die Kleinstadt ja gar nicht mehr so wie wir. Die kennen nur noch Laptop und Handy. Wir sind halt früher wirklich raus auf die Wiese gegangen, wir mussten einfach mit unseren Homies abhängen.

Letzte Worte?

Samson: Wir organisieren gerade noch die letzten Tourtermine und dann können wir bald endlich die neuen Tourdates announcen. Das dauert nicht mehr lange. Ansonsten arbeiten wir jetzt schon an neuen Sachen und das wird bis zum nächsten Release auch nicht wieder drei Jahre dauern. Und ganz wichtig: Kauft unser Album!

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Haszcara – Leiche zu Fighter (prod. BzumZ) [Audio]

Haszcara schaffte es bei unserem rap.de-Newcomer Contest unter die letzten fünf Teilnehmer.

Nun hat sie ihre erste Single „Leiche zu Fighter“ aus ihrer am 5. Mai erscheinenden „Roter Riese EP“.

In dem Song lässt Haszcara ihre Jugend Revue passieren und zieht daraus Schlüsse für die Zukunft. Auch im Contest konnte die Newcomerin schon mit starkem Inhalt punkten. Produziert wurde der Track von BzumZ.

„Doch das ist schon zu viel verlangt, in einer Welt, in der man Leuten, wenn sie tun was sie wollen, erzählt, sie wären krank“ 

rap.de Newcomer Contest: Der Gewinner

Wir haben einen Sieger!

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Sero performt „Sushi“ begleitet von einer Harfe und einem Kinderchor [Video]

„I’m the rawest alive / call me sushi“: Sero, der seine ersten Erfolge mit seinem Track „Holy“ feierte, veröffentlicht über seinen Vevo-Kanal eine akustische Version seines Songs „Sushi“.

Begleitet wird die markante Stimme des Newcomers, der bei Four Music gesignet ist, dabei nur durch einen Kinderchor, eine Trommel und eine Harfe.

Ein Album kündigte der Berliner bisher noch nicht an, was wir bisher von ihm gehört haben ist jedoch vielversprechend und lässt die Spannung auf neue Musik von Sero steigen.

Sero – Aye Que Rico [Video]

Daddy mit Babyface.

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Kontra K – Gute Nacht (prod. RAF Camora & Hamudi The Royals) [Video]

„Gute Nacht grausame Welt, gute Nacht“ Kontra K veröffentlicht noch ein Video aus seinem neuen Album.

Der Titelsong ist nicht unbedingt fröhlich ausgefallen. In gewohnter Kämpfermanier stellt der Berliner sich den Widrigkeiten des Lebens und bleibt dabei selbstverständlich standhaft bis zuletzt.

„Mein Kopf will den Erfolg
Um jeden Preis muss ich gewinnen
Doch meine Seele sehnt sich nur noch nach der Stille“

Der Beat stammt von RAF und Hamudi, das Video untermalt den Song bildstark.

Sentino – 100K (No Tricks Remix)

Sentino lässt den zweiten Remix innerhalb kurzer Zeit von der Leine. „100k“ stammt von seinem aktuellen Album „Sentinos Way 3“, den Remix hat No Tricks besorgt.

Bereits gestern war ein Remix von „Die Farbe Lila“ erschienen.

Sentino – Die Farbe Lila (Loopkingz INSTRMNTLS Remix)

It’s da remix, baby.

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KDM Shey feat. Chazer One – Alles hat ein Ende (Videopremiere)

KDM Shey weiß genau: „Alles hat ein Ende“. Chazer One weiß das auch. Und beide zusammen siehst du in unserer neusten Videopremiere. Auch die hat vielleicht ein Ende.

Der Song stammt von KDM Sheys Album „Dadash mit Verlängerung“. Das ist am 21. April erschienen. Produziert wurde er von Pluqsta und Galassia Beats.

So war’s bei „Die 50 schönsten Rapper“ [Recap]

Am Sonntag wurde von Muschi Kreuzberg und Mit Vergnügen eingeladen – und zwar in den Festsaal Kreuzberg zu „Die 50 schönsten Rapper“. Vorab: schön waren vielleicht die Rapper oder einige davon (Geschmack ist natürlich immer subjektiv), die Location am nächsten Tag aber ganz sicher nicht mehr.

Dieses Jahr wurde auf jeden Fall ordentlich in den Mai getanzt. Nachdem die rap.de-Crew sich den ein oder andere Pfeffi genehmigt hatte, ging es vom Prenzlauer Berg nach Kreuzberg. Mit leichten Startschwierigkeiten betraten wir pünktlich zum SXTN-Überraschungsauftritt den Saal: in Sachen Stimmung auf jeden Fall ein Highlight und leider auch einer der wenigen Auftritte des Abends, die sich mir eingeprägt haben.

Nicht, weil die übrigen Rapper live nicht überzeugen konnten, sondern weil wir uns im Backstagebereich komplett dem investigativen Journalismus hingaben. Leider ohne großen Erfolg, denn wie ein gewisser Kollege twitterte: es wurde ganz schön viel Alkohol reingewürgt. Und zwar nicht nur von uns, sondern auch von den Rappern selbst. Und so entstanden auf jeden Fall viele interessante Gespräche inmitten von gefühlt tausend Flaschen Schnaps – aber auch genügend „Interviews“, die ich im nüchternen Zustand vielleicht etwas anders geführt hätte.

Aber natürlich haben die meisten Rapper nicht nur am Glas, sondern auch auf der Bühne alles gegeben – Highlight war meines Erachtens auf jeden Fall Special Guest Marteria, der zusammen mit Arnim von den Beatsteaks seinen neuen Track „Aliens“ performte.

Außerdem stark waren Takt32, Manny Marc, Chefket, Haiyti und Bausa, der den Konzert-Teil des Abends mit einer Performance seines Tracks „Baron“ würdig beendete. Durch den Abend geführt wurde von niemand geringerem als Olli Schulz und Visa Vie: Visa Vie als fest verankerter Teil der deutschen Rap-Szene hat natürlich wie gewohnt überzeugt, aber auch Olli Schulz, der ja normalerweise eher in anderen Formaten stattfindet, konnte sich mit einigen Freestyles gekonnt in Szene setzen. Die wurden natürlich vom Publikum gefeiert – obwohl sie qualitativ nicht sonderlich überzeugten. Aber ist halt Olli Schulz!

Auch die Aftershowparty konnte sich sehen lassen: bis in den frühen Morgen hinein spielten die DJanes und DJs alles, was das HipHop-Repertoire zu bieten hat. Dazu wurde von den Rappern, ihren Fans und allen Leuten, die sonst noch irgendwie zur Deutschrapszene gehören getanzt oder zumindest mit dem Kopf genickt. Nicht selten sah man den ein oder anderen Musiker an der Bar – HipHop zum Anfassen also.

Fazit des Abends: nicht nur für mich rückte die Musik in dieser Nacht eher in den Hintergrund. Auch der Sound ließ manchmal etwas zu wünschen übrig und der Alkohol machte eben auch seinen Job – nicht zuletzt bei den Rappern. Trotzdem, aber auch wahrscheinlich genau deshalb ging es für die rap.de-Redaktion erst nach Hause, als es bereits taghell war. Eine letzte Insider-Info: wenn man im Festsaal Kreuzberg „Irgendwas mit Vodka“ bestellt, bekommt man Vodka mit Ingwersaft. Gibt schlimmeres.

Verlosung: 2×2 Tickets für „Die 50 schönsten Rapper“

Wer rappt am schönsten?

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