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rap.de präsentiert: PTK auf „Ungerächte Tour“

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PTK ist im Haus und das Haus wird besetzt und das auch bald in deiner Stadt. Das Album „Ungerächte Welt“ erscheint am 26. Mai und das ist Grund genug für den Berliner auf „Ungerächte Tour“ zu gehen.

Reichlich Bühnenerfahrung konnte PTK schon sammeln und zwar auf diversen politischen Veranstaltung oder als Support bei der großen „Hurra die Welt geht unter“ Tour von KIZ oder mit Herzog auf der „Chemie und Natour“.

Technisch versierter und ehrlicher Rap aus dem Bezirk, mit Message und Verstand, aber auch mit Härte an der richtigen Stelle, wenn er auf die Ungerechtigkeit unserer Welt trifft.

Wer PTK schon live gesehen hat, weiß, dass nicht nur besetzt sondern auch abgerissen wird, wer das noch nicht weiß, sollte sich folgende Termine erst recht merken:

22.09.2017 Köln, Underground
23.09.2017 Münster, Skaters Palace Café
24.09.2017 Leipzig, Täubchenthal
28.09.2017 Nürnberg, MUZ
29.09.2017 Chemnitz, AJZ
30.09.2017 Wien, Flex Café
07.10.2017 Hamburg, Logo
08.10.2017 Berlin, Bi Nuu
11.10.17 Frankfurt, Ponyhof
12.10.17 München, Backstage
13.10.17 Stuttgart, Schräglage

Tickets gibt’s direkt hier

Wer sich erstmal einen Überblick von PTK verschaffen möchte, sollte sich das Interview von unserem Autor Alexander Barbian, der PTK am ersten Mai in Berlin begleitet hat, reinziehen und sein neuen Track „Das Haus wird besetzt“ hören.

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Money Boy feat. Haiyti – Ich kann nix sehen

Money Boy hält sein Output stabil wie zu alten Zeiten und diesmal in bewährter Kombination mit Haiyti. Beezy und das White Girl mit Luger können die Hater nicht sehen und bringen mit gewohnter Trapattitüde arrogantes Lifestylegepose für das Volk.

„Du guckst mich von oben bis nach unten an? Frenchnails, an der Leine Dobermann“

Money Boy fka. YSL Know Plug, kündigte im ersten Track, unter altem Synonyme, „Cash me outside“ ein bald erscheinendes noch namenloses Album an.

Die Hamburgerin Haiyti hat hingegen dieses Jahr schon einiges veröffentlicht, so erschienen schon die „Jango EP“, die „White Girl mit Luger“ EP und die „Follow mich nicht“-EP.

Marteria über „Roswell“, Aliens, Geld, Rostock, Konsumkritik, Angeln

Marteria, die Ausnahmeerscheinung des Deutschrap. Der gebürtige Rostocker ist einer der wenigen, der sich trotz immensen Erfolges kein Stück verändert hat. Zum Interview erscheint er gutgelaunt und begrüßt erstmal alle Anwesenden mit natürlicher Herzlichkeit. Keine Allüren, kein Stress – als ob er nicht mehrere Platinalben in seiner Vitrine zu stehen hätte.

Hat er aber – und das völlig zu Recht. So konsequent, wie er sein musikalisches und lyrisches Ding durchzieht, ist er aber offenbar auch privat. Man nimmt ihm Ansagen wie „Das Geld muss weg“ einfach ab.

Hier sitzt kein Bausparer, der riesige Summen in irgendwelche Fonds gesteckt hat. Fühlt sich jedenfalls nicht so an. Sondern ein Rapper, dem seine Musik nach wie vor alles bedeutet, der Liebe, Arbeit, die berühmten Schweiß und Tränen da reinsteckt. Und darüber haben wir mit ihm gesprochen. Über sein neues Album „Roswell“ natürlich sowieso.

https://youtu.be/SDSqCm1t5O8
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MC Smook – Wie kann man nur so dumm sein und rauchen? [Video]

MC Smooks Künstlername hat nichts mit seiner Einstellung zum Rauchen zutun – das wissen wird bereits, seit er Ende März den Track „Wie kann man nur so dumm sein und rauchen?“ releaste.

Jetzt veröffentlicht der Sympath das dazugehörige Video, in dem er sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit für die Gesundheit der Menschen einsetzt.

„Summer Tape 2k17“, das aktuelle Album von MC Smook, erschien ohne Vorankündigung am 10. April bei Spotify.

SXTN – Ständer [Audio]

Nachdem letzte Woche SXTNs neuester Track versehentlich kurzzeitig geleakt wurde, kann veröffentlicht Spotify „Ständer“ jetzt wohl entgültig.

Nach „Die Fotzen sind wieder da“, „Bongzimmer“ und „Er will Sex“ erscheint jetzt die vierte Auskopplung von „Leben am Limit“: „Ständer“ kommt als Representer mit gewohnt plakativen Hooks daher und erinnert trotz Autotune-Einflüssen an „Assozialisierungsprogramm“-Zeiten.

„Leben am Limit“ ist das Debütalbum von Nura und Juju aka SXTN und erscheint am 2. Juni.

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SXTN – Er will Sex [Video]

Jungs: Holt die Pornoheftchen wieder raus!

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Remoe feat. Dardan – Keiner will mit dir tanzen [Video]

Remoe und Dardan versuchen sich mit „Keiner will mit dir tanzen“ am Sommerhit für 2017. Poppige Hook und Singsang Verse auf Afrotrap-inspiriertem Instrumental. Inhaltlich werden reiche Frauen auf Grund potentieller Fakeness geschmäht.

Was vielleicht als Message à la „Geld ist nicht alles“ klingen mag, wird dann jedoch von Zeilen wie: „Dein Arsch ist klein so wie deine Brüste also halt bitte 2 Meter Abstand, denn keiner will mit dir tanzen“ oder einem geldzählendem Dardan, der feststellt: „Du bist so arm, das einzige was du hast ist Geld“ ad absurdum geführt.

Produziert wurde der Track von Remoe, Iad Aslan, Gökhan Güler und Nico Chiara und stammt von Remoes Mixtape „Alles für die Fam“.

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Remoe – Transformer (prod. Remoe & Nico Chiara) [Video]

Neue Musik von Remoe.

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Skinnys Abrechnung #29: Warnung an die Afro Trap-Mitläufer

Nichts gegen Afro Trap – aber hört auf, zu kopieren!

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Silla – Superior / Nur noch nach oben [Video]


Silla veröffentlicht ein Splitvideo, in dem man erste Eindrücke von seinen Tracks „Superior“ und „Nur noch nach oben“ erhält. Beide Song erscheinen auf seinem kommenden Album „Blockchef“ und wurden von Menju, Goldenboy, Johnny Stokez und Staticbeatz produziert.

Nachdem Silla in den letzten Wochen eher durch seine Promo-Vlogs „Mr. & Mrs. Silla“ die Aufmerksamkeit der Deutschrapszene erregt hat, gibt es jetzt mal wieder neue Musik vom Rapper. Die Kernaussagen von „Superior“, „Nur noch nach oben“ und seinen Vlogs überschneiden sich deutlich: Silla hat die schnellsten Autos, die schönste Frau und die teuersten Uhren.

„Superior“ und „Nur noch nach oben“ erscheinen auf Sillas Album „Blockchef“, das ab dem 7. Juli erhältlich sein wird.

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Silla veröffentlicht vorläufige Tracklist

Silla mit vorläufigem JBG Feature.

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Review: Nate57 – Unter Deck Mixtape

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Wie viel Straße kann in einem auf eine silberne Scheibe gepressten Zeitdokument eigentlich stecken? Ich schwöre euch: die volle Ladung! Nate57 ist „Zurück im Barrio“ und eigentlich hat sich seit den Tagen, in denen es „Stress aufm Kiez“ gab und die „Verrückte(n) Ratten“ den lang ersehnten frischen Aufwind in die Segel der damals etwas lethargischen und in die Jahre gekommenen Hamburger Szene brachten, nichts verändert.

Mit dem kleinen Unterschied, dass Nate heute eben alles andere als ein Newcomer ist. Vielmehr ist er ein alter Hase im Business, der es im Laufe der Jahre ohne Zweifel geschafft hat, seine eigene stilistische Nische auszuloten – ohne den ganz großen Durchbruch zu schaffen, den man ihm eigentlich zugetraut hätte.

Das neue Release „Unter Deck Mixtape“ beweist noch eindrucksvoller als alle Vorgänger-Releases sein Alleinstellungsmerkmal. Brachiale Schrammel-Beats mit radikal portionierten unangenehmen Ausschlägen und altmodischen Baselines versetzen einen in das epische Feeling einer entspannten GTASanAndreas-Promenaden-Stippvisite im Blista Compact und treffen auf einen gewohnt fehlerfreien Flow im verhältnismäßig melodischen Sprechgesangsstil.

Wären die Vocals nicht so hervorragend abgemischt und die Lyrics nicht auf Deutsch, könnte man glatt meinen, diese Scheibe sei aus einem seit den frühen Neunzigern verschlossenen Kellerraum an der amerikanischen Westküste ausgegraben worden. Mindestens zwei Drittel der 16 Tracks gehen straight vorwärts und zwingen, gerade durch die Einfachheit ihrer Grooves, förmlich zum Headbangen. Nate selbst bringt den Stil seines Sounds im Abreißer-Titeltrack „Unter Deck“ mit der Line: „lieb‘ Bässe und das Knacken von der Platte, du weißt, mag‘s mit Leichtigkeit, bisschen hektisch zugleich“ ziemlich genau auf den Punkt.

Seit dem 2016 nach langer Pause erschienenen Album „Gauna“ hat sich offenbar schon wieder eine Menge neuer Storys über die verruchten, von Junkies belebten Seitengassen, der legendären, sündhaften Meile im Herzen des Kiezes, Bullen in Zivil, weißes Pulver aus der Hafen-City, kokette Mädchen und andere Bewandtnisse aus der Hammerburger Festung angestaut.

Auch wenn sich alle Texte inhaltlich um diese stets wiederkehrenden Themen drehen, wird es nicht einmal im Ansatz langweilig. Ein Grund dafür ist nicht zuletzt die ellenlange Liste an Gästen, die Nate unter dem Dach des Tapes bündelt: neben alten Bekannten aus dem RattosLocos-Kosmos wie Telly Tellz, Blacky White oder Abdel hat er neben namhaften Kandidaten wie dem Karlsruher Spitter Haze vor allem eine lange Reihe noch unbeschriebener Blätter aus dem Hamburger Untergrund ins Boot bzw. an Deck geholt. Besonders rührend und an dieser Stelle definitiv erwähnenswert sind die „Bars aus der Zelle“, die Nates Cousin Collin trotz seines derzeitigen Aufenthalts hinter schwedischen Gardinen zum Album beigesteuert hat.

Tracks wie dieser oder der freche, an die heutige deutschsprachige Rapszene adressierte Oldschoolbanger „Open Mic“ verleihen der Platte ihren extrem ausgeprägten Untergrund-Charakter. Die rekordverdächtige, strukturell beinahe an einen Sampler erinnernde Aufstellung an Features hätte ein klassisches, in sich geschlossenes Album zweifelsohne durch ihre extreme Konfusion zerstört, macht dieses Mixtape aber zu einem sehr abwechslungsreichen Erlebnis.

Nate war schon immer ein Rapper, dessen Anspruch und Horizont weit über die Frage hinaus ging, auf welchem Wege er sich schnellstmöglich einen Bentley beschaffen kann. Seine Zeilen geben stets, jedoch besonders in den tendenziell betrübt-besinnlichen Tracks wie „Trauer“, „Regenzeit“, „Bis du es schaffst“ und „Heb deine Faust“ einen wütend-sozialkritischen und depressiv-philosophischen Kurs an.

Im direkten Kontrast dazu liefert das „Unter Deck Mixtape“ allerdings ebenfalls eine solide Bandbreite sehr leicht verträglicher Kost in Form von gradlinigen Storytellern wie „Blockparty“ oder „Fühle mich selbst“, unkomplizierten Party-Brettern wie „Funk“ und rigorosen Gangster-Gassenhauern wie „St. Pauli Killaz“ oder „Definition eines Gaunaz“.

Das Tape lässt sich in vielerlei Hinsicht als entschiedene Trotzreaktion auf die aktuell vorherrschenden Trends innerhalb der Rapszene lesen, nicht zuletzt, weil man für seine Verbreitung auf jegliche Art der Promo verzichtet hat.

Guten Gewissens haben sich Nate und seine Jungs auf einen fetten musikalischen Output konzentriert, der durch seine Smoothness definitiv eine gelungene Hommage an die goldenen Zeiten darstellt. Und gerade weil ihr Sound zwischen all den Autotune-schwangeren Hooks und Afrotrap-Beats dieser Tage so deutlich heraus sticht, weiß man genau, warum man Nate57 in der letzten Zeit so schmerzlich vermisst hat. So viel Straße in einem Tape habe ich jedenfalls selten erlebt…

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