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Money Boy – Hosentaschen fett

Neues vom Boy: Money Boy aka YSL Know Plug droppt den Track „Hosentaschen fett“. Der GUDG-Boss scheint sich in seiner musikalischen Auszeit gut erholt zu haben und spittet die Lines so gut wie selten zuvor.

Sollte Money Boy wie oftmals angekündigt tatsächlich etwas Abstand zu den Drogen genommen haben, wäre das vielleicht auch eine Erklärung, warum seine Hosentaschen momentan besonders fett sind.

In den letzten Wochen veröffentlichte YSL Know Plug unter seinem alten Namen Money Boy neben „Hosentaschen Fett“ noch zwei weitere Tracks. In „Cash Me Outside“ verkündete er, dass es bald ein neues Album geben wird – dessen Titel hat er jedoch noch nicht verraten.

Money Boy feat. Haiyti – Ich kann nix sehen

„Zu viel Money im Weg.“

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KC Rebell und Summer Cem gehen auf „Maximum“-Tour

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Am 17. November gehts los: KC Rebell und Summer Cem gehen mit ihrem gemeinsamen Album „Maximum“ auf Tour. Das Album der beiden Banger erscheint am 16. Juni – Tickets kannst du bei Ticketmaster erwerben. Die Tourdates findest du dort ebenfalls.

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KC Rebell & Summer Cem: Kollaboalbum „Maximum“ im Juni

Ein Banger kommt selten allein.

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WTF: Fabian Römer schreibt Texte für Helene Fischer

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Was macht eigentlich Fabian Römer, einst auch als F.R. bekannt, so? Nun, laut einem Artikel von Spiegel Online hat der Braunschweiger Texte für das letzte Helene Fischer-Album geschrieben.

„Zum Schreiberpool gehörten unter anderem auch Newcomer wie der Rapper Fabian Römer […]“, heißt es da über das neue Album der Sängerin, das den schlichten Titel „Helene Fischer“ trägt.

Woher der Autor Andreas Borcholte diese Information hat, wird leider nicht verraten. Aber vielleicht ist in Schlagerkreisen das Thema Ghostwriting ja nicht ganz so heikel wie im Deutschrap.

Fabian Römer, bis 2015 F.R., war einst das Wunderkind des Deutschrap und veröffentlichte sein Debütalbum „Das Mundwerk“ im zarten Alter von 14 Jahren. Sein letztes Soloalbum „Kalenderblätter“ erschien 2015.

Hier geht’s zum Artikel auf SPON

Interview mit Fabian Römer

F.R. ist zurück – und alles ist anders. Das fängt bein Namen an – der Braunschweiger veröffentlicht ab sofort unter seinem bürgerlichen Namen Fabian Römer – und hört beim musikalischen nicht auf. Statt schnellen Raps und halsbrecherischen Technik-Abfahrten geht es auf seinem neuen Album „Kalenderblätter“ eher ruhig und nachdenklich zu. Einziges Feature ist Edelzunge MoTrip […]

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LGoony – Yoko Ono [Audio]


LGoony droppt den zweiten Track seiner Spotify-Playlist „Lightcore“, der den Namen einer sehr bekannten Künstlerin und Menschenrechtsaktivistin trägt: „Yoko Ono“.

Genau eine Woche nachdem LGoony aka der Fly Boy bekannt gab, dass er ein neues Spotify-Projekt startet, gibt’s den nächsten Track vom Kölner Rapper. Lines wie „Deine Gang zerbricht an meiner Existenz“ greifen die Vergangenheit der Frau auf, der vorgeworfen wird, sie habe die Beatles ruiniert (nebenbei totaler Quatsch, wie man inzwischen weiß).

„Lightcore“ ist eine Spotify-Playlist von LGoony, in die der Kölner Rapper nach und nach neue Songs hochlädt. „Yoko Ono“ ist nach „Paper“ der zweite Song des Projekts.

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Dardan feat. Mosenu, RIN & Remoe – 10 Euro Samsung Remix (prod. TheBeatPlug & Young Kelz)

„10 Euro Samsung“ releaste Dardan schon Ende letzten Jahres und erzielte damit fast eine Million Klicks bei Youtube – jetzt gibt es den Remix vom Track.

Dafür holte sich Dardan Unterstützung von Mosenu, RIN und Remoe, mit dem er erst gestern den Song „Keiner will mit dir tanzen“ veröffentlichte.

Produziert wurde „10 Euro Samsung“ von TheBeatPlug und Young KelzDardans Debütalbum erscheint am 19. Mai und wird „Hallo Deutschrap“ heißen.


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Dardan veröffentlicht das Snippet von „Hallo Deutschrap“

Der vermutlich letzte Einblick vor Release.

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Nate57 – St. Pauli Killaz [Audio]

Es gibt wieder Stress auf dem Kiez mit den „St. Pauli Killaz“. Nate57 klingt wie man ihn 2010 kennen gelernt hat, rough, hungrig und mit unverkennbarem Flow auf einem Westcoast Brett. Technisch versiert werden echte Storys, aus dem Viertel das niemals schläft, über gerissene Zivilpolizisten und professionelle Einbrüche in Hamburgs Villen, erzählt.

„Zu viele Jungs ging schon hoch, durch Oton, am Telefon, beim Groß holen.“

Der Track stammt vom aktuellen „Unter Deck“ – Mixtapes, welches es samt 32 Gastparts der gesamten Entourage, auf www.rattoslocos.de zu kaufen gibt.

Bislang erschien erst ein Vieo zu dem Titeltrack „Unter Deck“ featuring Sinan49 und Haze erschienen. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, sollte sich die Review unseres Autors Alexander Barbian geben.

Nate57 veröffentlicht Tracklist vom „Unter Deck“ Mixtape

Wer von euch will Stress mit den Jungs?

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Gewinne eine wetterfeste Bluetooth-Lautsprecherbox von Omnitronic

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Du hörst deine Lieblingsrapper am liebsten im Sommer, unter freiem Himmel und bei voller Lautstärke?

Dann haben wir etwas für dich: rap.de verlost ein wetterfestes, tragebares Outdoor-Soundsystem mit 30 Watt Leistung von Omnitronic, das sich durch klaren, dynamischen Sound auszeichnet.

Das gute Stück ist mit 33 cm x 22,5 cm x 26 cm handlich, hat aber trotzdem einen guten Resonanzkörper.

Du bist interessiert? Schreib uns bis Dienstag, den 30 Mai. einfach eine Mail mit dem Betreff „Omnitronic“ an win@rap.de! Unter allen Einsendungen losen wir die Gewinner aus. Viel Erfolg!

Weitere Details kannst du hier nachlesen.

In Berlin gibt’s Beef: Moabits Bagel-Parabel

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Treffen sich ein alevitischer Kurde und eine Türkin in Berlin. 20 Jahre später sind sie immer noch befreundet und betreiben gemeinsam einen sehr eigenen Imbiss in der Moabiter Kirchstraße, der Burger im Bagel serviert, die Namen von HipHop-Klassikern tragen. Klingt wie eine neuzeitliche Version der Ring-Parabel aus Nathan der Weise” – schmeckt aber besser.

Nicht zuletzt das Ergebnis des Verfassungsreferendums in der Türkei offenbarte eine tiefe gesellschaftliche Kluft, die auch vor Berlins türkisch-kurdischer Community nicht haltmacht. Dass es auch gemeinsam geht, demonstrieren zwei Berliner Gastronomen. Yasin Duran und Meral Kiyak, Berliner mit kurdischem und türkischem Background, betreiben in der Moabiter Kirchstraße einen Burger-Laden der etwas anderen Art. Sie lassen sich dabei von einem Ausspruch Che Guevaras leiten, der die Marquise ziert: „Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.”

Unmöglich – das fällt einem ein, wenn es um die Neuerfindung des Burgers geht. Fleisch, Brötchen, Salat, Saucen, wie bekommt man da einen Twist rein? Vielleicht indem man diesen Klassiker des Fastfoods mit einem anderen Klassiker kreuzt. Willkommen bei Mixtape Bagel Burgers in Moabit. Der Name ist Programm. Hier geht es um Burger, Bagel und HipHop. Und um Freundschaft.

Bagel-Renaissance

Eher zufällig stolperte 2013 der Gastronom Yasin Duran in einem Coffeeshop am Mehringdamm über den Bagel. Heureka! Sofort war er überzeugt, dass das jüdische Gebäck schlechthin, das spätestens seit den 1980er Jahren weltweit ein fulminantes Comeback erlebt, ideal dem ungekrönten König des Fastfoods als Bühne dienen würde. Das, was den Bagel ausmacht – die Aussparung in der Mitte – erlaubt es dem Fleisch nämlich, seinen Geschmack komplett zu entfalten.

Nach unzähligen Anläufen fand Yasin Duran einen Bagel mit genau der richtigen Konsistenz für sein Unterfangen. Er fragte Meral, mit der er seit den Charlottenburger Jugendtagen befreundet ist, ob sie gemeinsam ein gastronomisches Konzept ausprobieren wollen. Wollten sie.

Wir kennen uns seit 20 Jahren. Kindern und Jugendlichen ist es egal, wer Türke, Kurde oder Deutscher ist. Für sie ist wichtig, wen sie mögen”, sagt Meral Kiyak und ergänzt: „Yasin und ich haben auch schon die Ausbildung bei Mövenpick Marché gemeinsam absolviert, wir sind also aufeinander eingespielt.”

Also betreiben der Berliner Kurde und die Berliner Türkin seit August 2015 Mixtape Bagel Burgers, das erste Restaurant in Deutschland, das die beiden Fastfood-Klassiker kombiniert.

Hochwertige Produkte und gute Vibes sind das Credo bei Mixtape Bagel Burgers. Im Hintergrund läuft unaufdringlich der namensgebende Soundtrack, HipHop der 90er Jahre, Basketball-Caps und -Wimpel schmücken die Wände. Der kleine Laden erfreut sich großer Beliebtheit nicht nur bei den unmittelbaren Anrainern wie den Mitarbeitern des Amtsgerichts Tiergarten. Mittags finden manche Gäste nur noch vor der Tür Platz. Und die Mischung macht’s. „Unsere Gäste sind total divers, das macht es spannend. Sie sind jung oder nicht mehr ganz so jung, funky oder arriviert, aber alle mögen gute Burger”, so Yasin Duran.

Von Lämmern und Beef

Der Begriff „Beef” mag im HipHop den Streit zwischen Rappern beschreiben, doch Beef wird hier nur gastronomisch zelebriert – alles andere widerspräche der Philosophie der Betreiber. Die Speisekarte vereinigt sogar die ehemals tonangebenden musikalischen Zentren des HipHop: Sieben verschiedene Burger gibt es, die jeweils als Westcoast- und Eastcoast-Variante angeboten werden. Benannt sind sie nach HipHop-Klassikern der 90er Jahre wie etwa „California Love”, „Big Poppa” oder „No Diggity”.

Die essbaren Hymnen enthalten in der Westcoast-Variante 100% Rindfleisch und werden mit hausgemachter BBQ-Sauce serviert, während die Eastcoast-Burger mit einer Joghurt-Honig-Senf-Sauce kredenzt werden. Sie bestehen zu 90% aus Rindfleisch und zu 10% aus Lamm, angereichert durch orientalische Gewürze. Ein „Burger des Monats” orientiert sich zusätzlich an saisonalen Besonderheiten, auch Vegetarier werden satt.  

Moabits Ring-Parabel

Gotthold Ephraim Lessing formulierte in seinem in Jerusalem unter Sultan Saladin spielenden Fünfakter „Nathan der Weise”, der am 14. April 1783 in Berlin uraufgeführt wurde, die sogenannte Ring-Parabel. Der Jude Nathan, dessen Ziehtochter mit einem Christen anbandelt, präsentiert dem Muslim Saladin ein Gleichnis, wonach drei Brüder um die Zuneigung ihres Vaters und einen kostbaren Ring buhlen. Die Brüder stehen für die abrahamitischen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam und die Moral von der Geschichte ist, dass sie alle dieselben Grundwerte teilen. Ein Plädoyer für religiöse Toleranz.

Inzwischen sind Berlin und Moabit selbst Schmelztiegel der Kulturen und kulinarisch ließe sich Lessings Ring-Parabel kaum besser übersetzen als hier: Zwei Unternehmer mit muslimischen Wurzeln servieren in der Moabiter Kirchstraße unweit der Johannis-Kirche Burger im ringförmigen jiddischen Bagel. Diese Konstellation mag Zufall sein, sie entspricht allerdings dem Grundverständnis der Betreiber, die sich seit Jahren im Projekt Coexist engagieren, das den interkulturellen Dialog fördert. „Es gibt bei uns eine übergeordnete Philosophie, die unsere grundsätzliche Haltung ausdrückt. In allererster Hinsicht geht es bei Mixtape Bagel Burgers jedoch um gutes Essen. Kaum etwas verbindet mehr als das”, so Yasin Duran.

Wo zu finden?

  • Adresse: Kirchstraße 2, 10557 Berlin
  • Öffnungszeiten: Mo-Fr: 11.30-21.00 und Sa-So: 13.00-21.00

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