Start Blog Seite 925

Audio88 – Ab nach Hause (prod. Torky Tork)

0

Audio88 spendiert ausnahmsweise mal einen gemütlichen, behaglichen Sound. Der stammt aus den Maschinen von Torky Tork und instrumentiert den neuen Song „Ab nach Hause“ von Audios neuer EP „Sternzeichen Hass“, die heute erscheint.

Wie gewohnt widmet Audio88 sich mit bissigem Zynismus der Einstellung vieler Menschen und menschenverachtenden politischen Meinungen.

[amazon box=“B06XPXDJ47″]

Olli Banjo feat. Samy Deluxe – Pass ma gut zu

0

Spitz die Ohren und hör Olli Banjo und Samy Deluxe ma gut auf. Ääh Pass gut zu! Nein. Hä?

Verwirrendes Spielchen, das die beiden da in der Hook von Banjos neuem Video „Pass ma gut zu“ treiben. Ansonsten handelt es sich um einen klassischen Representer auf einem rumpelnden Fanfaren-Beat, auf dem beide ihre Stärken gekonnt ausspielen.

„Pass ma gut zu“ stammt von Olli Banjos kommendem Album „Großstadtdschungel“. Das Album erscheint am 4. August.
[amazon box=“B0716BGDHM“]

Olli Banjo – Großstadtdschungel [Video]

Olli Banjo präsentiert: Das Dschungelbuch.

Posted in Sound und Video | Tagged , | Leave a comment

Bushido – Papa [Audio]

Bushido ist bekanntlich schon seit längerem Papa. Und das eröffnet natürlich auch musikalisch Möglichkeiten: Auf seinem neusten Song, den es nun bei Spotify zu hören gibt, sind seine Kinder gefeaturet.

Ob die restlichen Songs von „Black Friday“ auch so chillig ausfallen, wissen wir spätestens am 9. Juni. Davon auszugehen ist allerdings eher nicht.

[amazon box=“B01N9IDG4A“]

Bushido – Sodom & Gomorrha [Video]

Bushido meets Altes Testament.

Posted in Sound und Video | Tagged , , | Leave a comment

SpongeBozz – Yellow Bar Mitzvah (prod. Digital Drama) [Video]

Erst „ACAB 2“, jetzt „Yellow Bar Mitzvah“: Zwei Videos an einem Tag – Sun Diego aka SpongeBozz lässt sich nicht lumpen.

Lumpen lassen solltest du dich übrigens auch nicht: Auch wenn gewisse Medien dir „Yellow Bar Mitzvah“ als „Kollegah-Diss“ unterjubeln wollen – das ist es nicht. Klar gibt es am Ende eine Antwort auf Kolles Line „Sun Diego war für Rap zu schüchtern und zu androgyn“ – aber das ist so gar nicht das Interessanteste an diesem Video.

Wenn es schon ein Diss sein muss, dann ist „YBM“ ein richtig nicer Diss an alle Antisemiten: Noch nie wurden in einem Video eines deutschen Rappers so viele jüdische Symbole und Anspielungen gedroppt. Außer vielleicht bei Ben Salomo – aber wir wissen alle, das der Schwamm eine etwas größere Reichweite hat.

Und seitdem Sun Diego wieder mit normaler Stimme rappt, kann man sich die Musik auch wieder geben. Zumal der Beat von Digital Drama mit seiner bedrohlich-düsteren Bassline gut nach vorne holzt.

[amazon box=“B01MT1TUJ3″]

SpongeBozz – A.C.A.B. II (prod. Digital Drama)

Was ist mit den Cops?

Posted in Sound und Video | Tagged , , , | Leave a comment

Massiv – Fidel Castro, Flashbackk, Tornado (prod. J.S. Kuster)

0

Massiv ist wieder auf Krawall aus und veröffentlicht das Video „Fidel Castro, Flashbackk, Tornado“, das Parts von gleich drei Songs enthält. Alle drei Beats wurden von J.S. Kuster von den Snowgoons produziert und kommen laut und bedrohlich daher.

Das Album „BGB X“ stellt den bereits vierten Teil der „Blut gegen Blut“ Reihe dar und erscheint am 11. August über das eigene Label Al Massiva. Bislang erschien bereits ein Video zu „Turbo“„Blut gegen Blut“ war 2006 Massivs Debütalbum, der bisher letzte Teil, „Blut gegen Blut 3“ erschien 2013.

[amazon box=“B06Y1RPSPB“]

Massiv mit neuer Hörprobe zu BGB X

Das Ghetto bleibt treu.

Posted in Sound und Video | Tagged , , | Leave a comment

SpongeBozz – A.C.A.B. II (prod. Digital Drama)

0

SpongeBozz ist noch immer kein Fan der Polizei: Er veröffentlicht den zweiten Teil seiner Anti-Polizei-Hymne: „A.C.A.B. II“ stammt von seinem kommenden Doppelalbum „Started from the Bottom / KrabbenKoke Tape“. Das Album erscheint nach einer Verschiebung nun am am 9. Juni. Zuletzt wurde die Tracklist beider Alben vervollständigt.

[amazon box=“B01MT1TUJ3″]

 

 

Interview mit form: „Coolness ist ganz oft sehr dumm“

form ist ein interessanter Gesprächspartner. So interessant, dass ich mich gleich zweimal mit ihm getroffen habe. Das hatte natürlich auch damit zu tun, dass unser erstes Interview jä dadurch beendet wurde, dass ich dringend los musste. Kein Problem, verabredet man sich eben für nächste Woche nochmal. Doch fangen wir vorne an: An einem sonnigen Nachmittag saßen wir vor einem Café, tranken Apfelschorle und sprachen über ganz viele Sachen, zum Beispiel forms neue EP.

Deine EP trägt den schönen Titel „Gott sieht dass du faul bist“.

Ja, der sieht das halt, der sieht das sofort!

Da steckt ja dieses protestantische Schuldbewusstsein drin, das ich aus dem Schwabenland gut kenne.

Ja, auf jeden Fall, ich komme ja auch daher. Das ist ein strafender Gott, der alles beobachtet. Ich bin nicht gläubig, deshalb heißt die Tour ja auch „Gott war ein Insidejob“. Es geht eher um die Figur des Überwachtwerdens und schlechten Gewissens. Auf dem Cover ist das Haus, das brennt, und der ganze Müll, der rumliegt – und die Figur tut nichts. Eigentlich ist es entstanden, weil ich einer Freundin im Chat, die erzählt hat, dass sie seit ein, zwei Stunden im Netz irgendwelche Sachen durchwühlt und prokrastiniert, und ich hab ihr scherzhaft-vorwurfsvoll geschrieben: Gott sieht, dass du faul bist. Das fand ich aber auch als Bild ganz gut. Das wird dir ja erzählt, dass Gott alles sieht, der kriegt alles mit und den kannst du nicht verarschen. Bei dem Lied „Gott sieht es“ ist es ja dann noch verschränkt mit so ’ner Überwachungsinstanz, es geht jetzt nicht konkret um das Internet, Facebook oder die NSA, sondern allgemein um die Denkfigur: Dass da ein Gott ist, der alles abcheckt.

Eigentlich eine schreckliche Vorstellung, oder? Zumindest, wenn der einem nicht wohlgesonnen ist, sondern immer nach dem Fehler sucht.

Voll. Das ist so das Setting, von dem die EP ausgeht. Dann gibt es verschiedene Perspektiven und Antworten. Den Song „Der erste Stein“ aus der Ich-Perspektive. Da geht es vor allem um das schlechte Gewissen. „Der Filmtrick“ ist dann die Du-Perspektive, der spricht zu anderen Leuten, du bist nicht schuld, du bist super. Dein Haus brennt, du wartest hier und versinkst weiter in der Dunkelheit, aber du machst nichts! Mach mal was! Darum geht im Prinzip bei der ganzen EP: Wie schaffen wir es? „Es könnte besser sein“ ist dann das Wir, mit einem Aufruf: So wie es ist, wird es sowieso nicht bleiben – stell dir mal vor, es könnte besser sein. Da kommen dann mehrere Leute zusammen und sagen, das Haus brennt übrigens. Lass doch mal löschen! Dann kann man vielleicht was retten…

…und es schöner wieder aufbauen.

Genau, das wäre doch mal was. Anstatt dazustehen und zu gucken, wie die Scheiße explodiert. Das ist die Gedankenwelt, die dazugehört.

Ich hatte als Hörer aber nicht den Eindruck, dass es sich mit dem Zeigefinger an mich richtet, sondern auch ein Appell an den Rapper selbst drinsteckt.

Auf jeden Fall. Es geht auch um meinen Stress. Wie anstrengend und stressig die Hektik ist. Kapitalismus, Einsamkeit, Druck auf das Indiviuum. Ganz oft geht es auch um Schuld. Das kommt bei allen Liedern immer wieder vor, Schuld, Schuld, Schuld. Diese neoliberale Lüge: Wir haben alle unser Schicksal komplett in der Hand, man muss nur hart an sich arbeiten – das ist ja völliger Unsinn. Diesen Druck spüre ich auch und darunter leider ich auch. Es geht also nicht um: Ihr seid alle faul und ich bin cool. Sondern so: Hey, kommt doch einfach mal mit, ich hab hier schon was und ich möchte euch davon erzählen, wie ich es geschafft habe, aus diesem Rückwärtsgang rauszukommen. Ich treffe so oft Leute, die depressiv sind, weil so viel Scheiße auf der Welt passiert, und die so verzweifelt sind, dass sie aber auch nix machen. Man kann ja auch verzweifeln, wenn man sich anguckt, was alles krasses abgeht, Terrorismus, Sexismus, diese ganze Scheiße, und dann kommt noch so ein Polizeistaatsgesetz, §113 Verschärfung, für Rempeln von Polizisten drei Monate Knast…

…und rempeln ist natürlich auch Auslegungssache.

Ja, genau, wenn man ein bisschen Erfahrung mit der Polizei hat, und auf Demos war, dann weiß man: Wenn die dich kaputtmachen wollen, können die das machen, denn deren Aussage gilt letztlich immer. Das ist alles mega nicht geil.

Disarstar – Beat, Stift und Blatt (prod. by Saiko) [Video]

Disarstar veröffentlicht ein weiteres Video aus seinem Album „Minus x Minus=Plus“. „Beat, Stift und Blatt“ heißt das gute Stück und zeigt Szenen von der letzten Disarstar-Tour. Inhaltlich verarbeitet der St. Paulianer die Erfahrungen seiner letzten Zeit und teilt gegen Kritiker aus. Produziert wurde der Track von Saiko.

„Lass mal Mukke machen, das ist alles was zählt, gib mir Beat, Stift und Blatt.“

Bislang erschienen schon Videos zu den Singles „Per aspera ad astra“, Konsum und Death Metal.

[amazon box=“B01N4OTZ3I“]

Review: Disarstar – Minus x Minus = Plus

Kurz gesagt: Tolles Album.

Posted in Reviews | Tagged , | Leave a comment

Featured