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Mix deinen eigenen „CCN“-Track mit Bushido- und Fler-Beats und Samples

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Fucking Early und Dr. Bootleg präsentieren die „Sonny Back MPC“, um die guten Zeiten von Bushido und Fler zu feiern.

Nachdem Bushido vor ein paar Tagen sein neues Album „Black Friday“ releaste, auf dem auch der Track „CCNDNA“ feat. Fler zu finden ist, veröffentlichten Fucking Early und Dr. Bootleg am Freitag die „Sonny Back MPC“.

Auf der Website kann jeder, der will, mit wenigen Klicks seinen eigenen Track zusammen bauen. Die Seite ist aufgebaut wie die Klingelschilder an einem Mehrfamilienhaus, mit denen man verschiedene Samples aus unterschiedlichen Tracks von Bushido und Fler einspielen kann.

Von „Friss den Bordstein du Keck“ aus deren Song „Berlin“ über „Du machst auf hart doch du bist in Wahrheit nur ein Punker“, zu finden in dem Track „Cordon Sport Massenmord“, bis hin zu  „Du bist nicht 2Pac und dein scheiß Leben war auch nicht hart“ aus „Gemein wie 10“ kann man die unterschiedlichsten Lines der beiden Rapper verwenden.

Unterlegen kann man das ganze mit den Originalbeats von Bushidos und Flers Werk „Badewiese“. Die Visualisierung eines Beispiels siehst du hier:

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Review: Bushido – Black Friday

Der Biedermeier-Bandit zwischen Nachbarschaftsstreit und Mafia-Business.

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Review: Bushido – Black Friday

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Bushidos „Black Friday“ hat keine Rabatte und Sonderangebote parat – dafür einen verdammt übel gelaunten Protagonisten. Der gibt sich deutlich vielschichtiger als auf seinen letzten Releases, hat aber in erster Linie weiterhin vor allem eines im Sinn: Pöbeln.

Dabei fallen zwar immer noch Schüsse aus Luxuskarossen, aber deutlich weniger Namen als erwartet. Statt Namedropping tut Bushido seinem allgemeinen Unmut über das Finanzamt, Rapmedien, überhebliche Bonzen, Travis- und Sonny-Kopien und so vieles mehr kund. Die von „Sonny Black“ bekannte mafiöse Großverdiener-Attitüde paart sich dabei mit privaten und gutbürgerlichen Luxus-Issues, was eine interessante und glaubhafte Mischung und den vielleicht greifbarsten und authentischsten Bushido aller Zeiten ergibt. In der öffentlichen Wahrnehmung ist Bushido ohnehin schon lange genau das, was er auf „Black Friday“ verkörpert: Ein miesepetriger Multimillionär mit kriminellen Connections, der Polizei am Arsch – und spießigen Alltagsproblemen mit der Servicewüste Deutschland.

Der hat natürlich auch standesgemäße Beats am Start: Wohl auch dank der Beteiligung von OZ legt Bu sein wohl bisher bestproduziertes Album vor. Die Mischung aus rumpligem Samplesound und gekonnten Handgriffen, die dem ganzen ein stilvollen Hochglanz-Anstrich verpassen, steht Bushido hervorragend zu Gesicht.

Der ein oder andere Beat verlangt ihm zwar deutlich hörbare Anstrengung beim Einrappen ab. So etwa der harmonische Flötenbeat von „Moonwalk“, das deutlich auf Shindys Gastspiel zugeschnitten zu sein scheint. Auch „Gehen wir rein“ mit EGJ-Neuzugang M.O.030 überfordert Bu hörbar, der zwar wunderbar arrogante Zeilen zum Besten gibt, aber unglaublich gehetzt klingt.

Auf dem atmosphärischen „CCNDNA“ mit Fler in Spitzenform, dessen Beat wie auch der Titelsong klar an die eigenen „CCN“-Produktionen von damals angelehnt ist, klingt Bushido deutlich entspannter – kein Wunder, bei der Routine. Auf dem mächtig bedrohlichen „Sodom und Gomorrha“ läuft Bushido zu Hochtouren auf und schafft es mit beeindruckender Präsenz, nicht von dem monströsen Beat überrollt zu werden.

Die Songs, in denen Bushido eiskalt auf die Fresse geht, sind die Highlights auf „Black Friday“. Dadurch wirken die vielleicht intimsten Songs seiner Karriere allerdings ziemlich deplatziert. Schon oft versuchte Bushido Pöbeleien und persönlichere Einblicke zusammenzubringen, so richtig klappen will das aber nicht.

So zerbrechlich und ehrlich er sich auf dem „Mockingbird“-Abklatsch „Papa“ auch gibt: Für die Atmosphäre des Albums ist das reines Gift. Auch „Oma Lise“, auf dem Bushido sich mit ungewohnt offenem Visier an seine verstorbene Mutter wendet und ihr die aktuelle Lebenssituation seiner Familie schildert, geht zwar unter die Haut, erwischt einen aber unangenehm kalt und verwässert den Eindruck von „Black Friday“.

Irgendwo ist es ja sehr faszinierend, wie greifbar und glaubwürdig Bushido sich mittlerweile präsentiert. Das Leben als Biedermeier-Bandit zwischen „Lass lieber den Anwalt schlichten, immer wenn die Nachbarn snitchen“ und „Ich steh über dem Gesetz, keine Strafbarkeit“ stellt Bushido authentisch dar. Schwarze Zahlen, schwarzes Geld, schwarze Konten in der Schweiz, Gerichtstermine und fünfstellige Ausgaben bei Toys „R“ Us – all das berichtet Bushido unterhaltsam und griffig. Noch mehr davon, weniger musikalische Entgegenkommen für Gäste und Ballast in Sachen Inhalt, dann würde bei „Black Friday“ alles passen.
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Mix deinen eigenen „CCN“-Track mit Bushido- und Fler-Beats und Samples

„Du bist nicht 2Pac und dein Scheißleben war auch nicht hart“

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Nimo veröffentlicht Snippet von „Kiki“


Nimos
Debütalbum „Kiki“ erscheint schon am 16. Juni – doch vorher gibt’s noch das dazugehörige Snippet.

Wie die bisherigen Auskopplungen „Heute mit mir“, „Lass Fotzen reden“ und „Michelangelo“ schon andeuteten, konzentriert sich Nimo auf wuchtige Bässe und Trap-Beats, die er mit Texten über den Alltag auf den Frankfurter Straßen kombiniert.
Für sein erstes Album holte sich der erst 21-Jährige hauptsächlich Unterstützung von seinen Homies aus Frankfurt, wie zum Beispiel Celo & Abdi und Haftbefehl.

„Kiki“ ist nach seinem Mixtape „Habeebee“ Nimos zweites Release und erscheint schon diesen Freitag.

Im Interview mit rap.de spricht das 385i-Member über seine Beziehung zu Kunst, seine Heimat und natürlich sein kommendes Album.

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Nimo – Heute mit mir (prod. PzY)

Nimo klaut dein Mädel.

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Zweiter Prozesstag: Schwesta Ewa von Zeuginnen entlastet

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Gestern war der zweite Prozesstag von Schwesta Ewa. Die Frankfurterin muss sich derzeit wie berichtet vor dem Landgericht gegen den Vorwurf der Zwangsprostitution sowie körperlicher Misshandlungen wehren.

Schon am ersten Tag hatte Ewa einen Großteil der Vorwürfe gegen sie zurückgewiesen. So habe sie keine der betreffenden vier jungen Frauen zur Prostitution gezwungen. Sie räumte lediglich ein, gelegentlich Ohrfeigen verteilt zu haben.

Diese Aussage bestätigten gestern laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau nun drei von vier Zeuginnen. Die drei Frauen erklärten übereinstimmend, Schwesta Ewa habe sie nicht zur Prostitution gezwungen, sie hätten diese Tätigkeit aus freien Stücken ausgeübt.

Auch die Zeugin, deren Mutter mit der Anzeige den Prozess überhaupt ins Rollen gebracht hatte, war unter den drei. Sie entschuldigte sich sogar bei Ewa für den ganzen Ärger.

Eine vierte Zeugin allerdings hält ihre Vorwürfe aufrecht und spricht davon, dass Schwesta Ewa psychischen Druck auf sie ausgeübt habe. Konkret wurde sie aber nicht. Als der vorsitzende Richter nachfragte, verweigerte sie die Aussage und wurde mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 300 Euro belegt.

Der Prozess gegen Schwesta Ewa wird in den kommenden Tagen fortgesetzt, das Urteil wird für den 20. Juni erwartet.

4 Blocks: Deutschrap rettet deutsche Serien aus der Fremdscham-Zone

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Gestern abend ging die erste Staffel der Serie „4 Blocks“ zuende – Zeit für ein Fazit, das schon spätestens nach den ersten beiden Episoden eigentlich feststand. Endlich eine deutsche Serie, die nicht aussieht wie Horst, oder, noch schlimmer, „Tatort“. Endlich eine gute Story, starke Charaktere, und das alles auch noch filmisch gut umgesetzt.

Und es wird noch besser: Dass „4 Blocks“ so anders als das meiste ist, was auf deutschen Landen ins Kino, Fernsehen oder auf Streamingplattformen kommt, liegt zu einem guten Teil – an Deutschrap. Genauer gesagt an Massiv und Veysel. Vor allem letzterer überzeugt als skrupelloser, machtgeiler Abaz.

Wir brauchen nicht darüber zu reden, dass Kida Khodr Ramadan, der seinen Bruder Toni und damit den „Paten“ der Großfamilie Hamadi spielt, ebenfalls einen großen Anteil am Gelingen der Serie hat. Aber der junge Mann gehört ja irgendwie auch zum Rapkosmos – wer seine Instagramstories verfolgt, weiß das. Außerdem hab ich ihn mal bei Rap am Mittwoch gesehen. Zählt.*

Natürlich findet man auch bei „4 Blocks“ was zu meckern, wenn man will. Klar ist nicht alles hundertprozentig authentisch, klar kommen auch mal ein paar Klischees in der Serie vor. Man kann auch kritisieren, dass hier schwerkriminelle Strukturen in einem romantisierenden Licht gezeigt werden – was man ungefähr jedem Film des Gangsta-Genres vorwerfen könnte.

Aber insgesamt ist „4 Blocks“ einfach absolut DAS Format in der deutschen Filmlandschaft, das am nächsten dran ist am sagenumwobenen Straßenmilieu. Und damit an dem, wovon so viele Raptexte nach wie vor handeln. Ohne Fremdscham, dafür sehr unterhaltsam.

Wer es sich noch nicht reingezogen hat – nur zu. Pro Tipp: Einfach bei Sky Enternainment Probemonat für 1 Euro holen – und ruckelfrei und ganz legal die sechs Folgen der ersten Staffel gucken.

*Frederic Lau ist natürlich auch super als Vince. Passt aber an der Stelle nicht so gut in meine „Deutschrap rettet deutsche Serien“-These, deshalb nur hier der Vollständigkeit halber.

SpongeBozz veröffentlicht Disstrack „Eierkinn“ gegen John Webber

Eierkinn also. SpongeBozz rächt sein Alter Ego Sun Diego ein weiteres Mal. Nach PA Sports ist dieses Mal John Webber dran.

Ehrlich gesagt habe ich nicht wirklich auf dem Schirm, worum es da genau geht. Der Track selbst ist aber astrein, schon, weil er mit normaler Stimme vorgetragen wird.

Gute Technik, saubere Punches, stringenter Aufbau. Bleibt noch die Frage, was ein „Eierkinn“ ist? Egal. Erfährt man im Text:

https://www.youtube.com/watch?v=L8yFXdylYRU

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Marteria – Das Geld muss weg (live bei Rock am Ring 2017) [Video]

Marteria performt seinen Track „Das Geld muss weg“, der auf seinem neuen Album „Roswell“ zu hören ist.

Nachdem Marterias Auftritt bei Rock am Ring gestrichen werden musste, gab er alles um seinen Auftritt 2 Tage später nachzuholen und innerhalb von 7 Stunden bei Rock am Ring und Rock im Park zu spielen. Und er hat es mal wieder geschafft eine Wahnsinnsshow abzuliefern und seine Fans von seinem Album „Roswell“ zu überzeugen.

„Roswell“ ist seit dem 26. Mai 2017 überall erhältlich. Wer Marteria auf seiner „Roswell“-Tour live erleben will, bekommt hier Tickets.

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Marteria – Scotty beam mich hoch (live bei Circus HalliGalli) [Video]

Vom Späti ins Studio.

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Mit Nimo beim Angeln: „Ich bin Künstler, nicht Rapper“ [Video]

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Nimo ist das, was man klassischerweise einen Senkrechtstarter nennt. Der junge Leonberger, der inzwischen in Frankfurt wohnt, schoss mit seinem Mixtape „Habeebeee“ ohne große Promo und ohne Interviews direkt an die Spitze. Ausgestattet mit einem extrem starken Flow, einer gut wiedererkennbaren Stimme und dem gewissen je-ne-sais-quoi, nenn es meinetwegen Swag.

Nun geht Nimo den nächsten Schritt – sein erstes richtiges Album „Kiki“ steht an. Ich habe mit ihm gemeinsam die Angel ausgeworfen – bei sommerlichen Temperaturen eine sehr sinnvolle Beschäftigung, schon, weil man am Wasser ist. Dabei entstand ein lockeres, nichtsdestotrotz interessantes Gespräch über Rap, „Kiki“, Leonberg, Frankfurt, Heimat, Michelangelo, Celo & Abdi, Künstler oder Rapper und vieles mehr.

Spoiler: Beißen wollten die Fische nicht so wirklich. Kein Wunder bei zwei blutigen Anfängern…

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Nimo – Heute mit mir (prod. PzY) [Video]

Und nicht mit dir.

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Nimo – Michelangelo (prod. Veteran) [Video]

Rap nicht erfunden, doch weiterentwickelt.

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