Start Blog Seite 903

Nimo – FLEXclusive (FleX FM Cypher 23)

1

Nimo spittet in der FleX FM Cypher ein paar Lines aus seinen Tracks, etwa aus „Veni Vidi Siktim“ und „Hoodi“.

Gerappt wird unter anderem auf die Instrumentals von Stormzys „Shut Up“ und „Goosebumps“ von Travis Scott und Kendrick Lamar.

Am 16. Juni feierte Nimo Release mit seinem Debütalbum „KiKi“, nachdem er letztes Jahr sein Mixtape „Habeebeee“ veröffentlichte.

Auch Azzi Memo, der erst am 26. Mai sein Album „Trap ’n‘ Haus“ veröffentlichte, und Capo, dessen zweites Album „Alles auf Rot“ nächsten Monat, um genau zu sein am 7. Juli, kommt, sind gemeinsam mit dem Leonberger in der FleX FM Cypher.

[amazon box=“B06Y5XHSW6″]

Ajé – FLEXclusive (FleX FM Cypher 21)

Ajé, Azzi Memo und Olexesh in der FleX FM Cypher.

Posted in Sound und Video | Tagged , , , , | Leave a comment

 

Interview mit Dexter: Wie nice sind die Haare, wie fly die Socken?

0

Dexter ist nicht nur einer der unbestreitbar besten Produzenten des Landes – inzwischen rappt der gute Mann auch immer öfter. War er auf seinem letzten Album „Palmen und Freunde“ eher noch ein seltener Gast am eigenen Mic, so steht er bei seinem neuen Album „Haare nice, Socken fly“ viel mehr im Vordergrund. Grund genug, mit dem sympathischen Schwaben über seine Musik, Vibes, Styles und natürlich Haare (nice) und Socken (fly) zu sprechen.

Das Album heißt „Haare nice, Socken fly“. Wie bist du auf diesen genialen Titel gekommen?

Also, eigentlich steckt nicht viel dahinter, aber es fängt den Vibe vom Album am besten ein. Es geht ja schon viel um mich, was ich so mache tatäglich, also nichts besonderes (grinst). „Haare nice, Socken fly“ ist im Endeffekt auch so irrelevant oder ohne tieferen Hintergrund, und das ist wie das ganze Album in weiten Teilen ist, ich dachte, das passt einfach gut. Es kommt in vielen Liedern vor, diese Zeile, ich greife es immer wieder auf. Deshalb dachte ich, das ist eben der rote Faden, der sich so durchzieht. Viele Rapper sagen, sie haben geile Klamotten und tollen Schmuck an. Und die Musik auf „HNSF“ ist ja schon ein bisschen auf, ich will nicht sagen fancy, aber dieser L.A.-Lifestyle und „Ich fahr langsam in meinem Auto und habe meine Kette an“.

Drive slow, homie.

Genau, so diese Sachen. Also der Vibe von der Musik ist schon so. Ich wollte etwas, was ein bisschen… nicht albern, aber witzig gemeint ist, damit man nicht denkt, der macht jetzt diesen Sound – was ist jetzt mit dem los? Dieser „Palmen und Freunde“-Humor ist da auch ein bisschen mit drin. Alles ein bisschen unbeschwert, locker, sommerlich. Der läuft halt durch die Gegend und hat die Haare nice und die Socken fly. Klang irgendwie cool. Ich hab lang damit gehadert, ob ich’s mach. Irgendwann war fly dann Jugendwort des Jahres und ich dachte so, oh Gott, nee. Aber ich habe lange drüber nachgedacht, und fly ist einfach immer noch ein geiles Wort. Also hab ich gesagt, ich mach’s so.

„HNSF“ knüpft an „Palmen und Freunde“ an, aber du stehst dieses Mal noch mehr im Vordergrund. „PUF“ war ja mehr wie ein Sampler oder ein klassisches Producer-Album, wo der Produzent eben auch mal rappt. Dieses Mal trittst du als Rapper noch viel mehr in Erscheinung.

„Palmen und Freunde“ war ja auch mehr ein Sammelsurium aus Tracks, die mehr oder weniger zufällig entstanden sind, als die Leute bei mir waren und aufgenommen haben. Wo ich mich dann einfach eingeklinkt und gesagt habe, ich mach da jetzt mit. Einfach mehr so Session-Tracks, die für nix bestimmtes gedacht waren. Jetzt ist es so, dass ich echt Bock hatte, ein Rapalbum zu machen, richtig konsequent. Ich hab auch geguckt, dass ich nicht so viele Features habe, damit ich das live auch umsetzen kann. Ich wollte einfach mal eigene Tracks machen, ich hab einfach Bock. Viele Leute sagen mir immer, das ist ganz cool, du rappst gut, mach das. Das hat mir schon auch Motivation gegeben. Klar gibt’s auch viele die sagen, mach deine Beats und gut, aber die Reaktionen auf meine Rapperei waren eigentlich überwiegend positiv. Viele sagen, das ist amüsant, ich hör mir das gerne an, ich muss hier und da schmunzeln.

Schmunzeln ist gut, teilweise muss ich richtig laut lachen.

Das ist cool, und so ist es auch gemeint. Das zeigt, dass der Humor so verstanden wird, wie ich das meine und das es so rüberkommt, wie ich mir das vorstelle. Dass jeder weiß, eigentlich macht er ja mehr Beats, aber rappt eben jetzt, das hat mir ganz gut gefallen. In dieser Rolle seh ich mich ganz gern, hab immer die Ausrede, ich bin ja gar kein Rapper, was wollt ihr eigentlich? Jede Kritik prallt an mir ab. Meine Haare sind sowieso nice und die Socken sowieso fly. Was soll also passieren? (Gelächter) Deshalb bin ich an das Album anders rangegangen. Ich will das „Palmen und Freunde“-Feeling so ein bisschen transportieren – da waren die Beats ja auch anders, ein bisschen mehr Madlib-artige Sachen, auch schnellere Sachen. Dieses Mal wollte ich richtig einen auf Dom Kennedy machen: Alles slow. Alles muss sehr gemütlich sein und frei von irgendwelchem Pathos.

Gab es einen auslösenden Moment für den Entstehungsprozess?

Lustigerweise war ich in Stuttgart im Freund & Kupferstecher, und dort war Minthendo für den Sound zuständig, der Produzent von RIN. Der legt da oft auf und hat mir einmal so einen Beat vorgespielt, der ist mir so reingelaufen, also hab ich ihn gefragt, wie sieht’s aus, kann ich den haben? Und er so, ja klar, voll gerne. Also hab ich ihn noch bisschen ausproduziert und dann LGoony gefragt, ob er Bock hat, mit auf den Track zu kommen. Zu dem Zeitpunkt stand das noch gar nicht mit dem Album. Aber der Track war irgendwie geil, also dachte ich mir, okay, so irgendwie in die Richtung ist cool. Das war der Startschuss, da hab ich gesagt, jetzt hab ich wieder Bock. Das war vor etwa einem Dreivierteljahr.

Das erklärt, warum der Sound zeitgemäßer ist. „Palmen und Freunde“ klang ja schon noch knistriger.

Das stimmt, das Knistern ist ein bisschen verloren gegangen. Ich habe es beim Mischen auch versucht, das teilweise zu erhalten, aber das ist eben auch schwierig, wenn du das Sample voll drinlässt und dann noch die Subbässe dazukommen, das überschneidet sich manchmal so krass, dass du den Sample-Vibe nicht mehr so gut erhalten kannst. Wenn du willst, dass der Bass richtig reinknallt, dann nimmt er dir alle Energie und Frequenzen weg, weshalb du vom Sample gar nicht mehr so viel drin lassen kannst. Sonst klingt es wie ein riesiger Matsch. Deshalb dachte ich, okay, ich mach jetzt was ganz aufgeräumtes, halte die Drums simpel. Keine Sorge, der Dexter mit dem Knistern ist immer noch da, ich mach immer noch genug Beats, die so klingen. Aber das ist jetzt einfach der Film von diesem Album. Ich hab einfach zu viel Dom Kennedy gehört. Der hat seit „Palmen und Freunde“ ja wieder zwei Alben rausgebracht. Die sind alle für sich eigentlich völlig unspektakulär, du hörst dir das an und denkst, ja okay, wo ist jetzt der Hit?

So ein bisschen wie Curren$y-Mixtapes?

Ja, vielleicht sogar noch eine Spur unaufgeregter. In den Kommentaren steht auch immer, der rappt voll scheiße, warum wird der so gehypet? Der ist ja so ein Westcoast-Liebling, ist schon bisschen älter, alle kennen ihn, und er hat auch nur Frauen als Fans. Auf seinen Konzerten sind echt nur Frauen. Das ist so krass.

Vermutlich hat er auch die Haare nice.

Ja, der ist so ein schöner Nice Boy, einfach ein sympathischer Typ. Bei mir funktioniert viel über den Vibe. Ich weiß genau, dass er nicht der krasseste Rapper ist. Alles sehr simpel, auch die Vergleiche. Aber ja, in dem Film ist das Album.

Dein Dom Kennedy-Album.

Genau.

Sucuk Ufuk feat. Brian – Rauchen und Kuscheln (prod. Chilly Jay Jibbit) [Videopremiere]

0

Sucuk Ufuk ist ziemlich pflegeleicht. Alles, was er will, ist „Rauchen und Kuscheln“. Einfach chillen halt. Stichwort „chillen“ – der smoothe, hallige Beat wurde von „Chilly Jay Jibbit“ produziert und bietet die perfekte Unterlage für den entspannten Song.

Das Video hat natürlich dementsprechend treffende Bilder zu bieten: Es wird haufenweise grünes Kraut gedampft – leicht bekleidet im Bett.

Die gesungene Hook und die abschließende Bridge stammen vom Sänger Brian, der sich als hervorragendes RnB-Goldkehlchen erweist. Der Song stammt von Sucuk Ufuks aktuellem Album „Pablo Sexobar“.

[amazon box=“B06ZYQB1HB“]

Sucuk Ufuk: Interview über „Pablo Sexobar“, Bassquiat und Wettbüros

Novoline oder Einzelhandelskaufmann?

Posted in Interview | Tagged , , , , , , , , | Leave a comment

Nimo – Kiki [Review]

0

Ob Nimos „Kiki“ ein gelungenes Debüt werden würde, war eigentlich schon nach den drei vorab ausgekoppelten Videos „LFR“, „Michelangelo“ und „Let’s go Amina“ keine große Frage mehr. Denn damit war bereits klar, dass mindestens drei richtig heftige Hits auf dem Album zu hören sein würden. Und auch wenn das vierte Video „Heute mit mir“ im Vergleich zu den anderen drei leicht abfiel – wirklich nur leicht: So schlecht konnte der Rest gar nicht sein, um das Gelingen noch mal ernsthaft in Frage zu stellen.

Jetzt, wo das Album komplett zu hören ist, bleibt festzuhalten: „Kiki“ ist ein richtig starkes Debüt. Im Grunde ist fast jeder Schuss ein Treffer, zu den eingangs erwähnten Überhits kommen noch kaum weniger zündende Kracher wie das treibende „Veni Vidi Siktim“, die nachdenklichen „Hoodi“ und „Warum hasst ihr mich?“, die Kollabos „Is so“ mit Olexesh, „Hype“ mit Celo & Abdi sowie „Nutte hier bin ich“ mit Hafti – und der komplett freidrehende Song mit Yung Hurn und Ufo, „Wie Falco“.

Kurzum, „Kiki“ überzeugt fast ohne Abstriche – nicht umsonst steht 385ideal, das Label von Celo & Abdi, für eine strenge Qualitätskontrolle. Da ist erstmal Nimos Flow, rotzfrech und angriffslustig, den er mit seiner nasalen Stimmlage unbekümmert und frisch auf die hervorragend produzierten Beats knallt – mit einer Attitüde, die einfach nur ein 20-jähriger haben kann, so unverbraucht, so hungrig und trotzdem schon so souverän.

Da sind aber eben auch zwischen all den nach vorne peitschenden Songs im Angriffsmodus mit vielen Schlachtrufen und mitbrüllbaren Ansagen – unpeinliche, reflektierte Töne, die beweisen, dass Nimo keineswegs nur der stürmische Jungspund mit dem krassen Flow ist, sondern auch was in der Birne hat.

„Wie soll ich ein Vorbild sein, wenn ich selbst noch ein Kind bin?
Ich höre weg, aber in Wirklichkeit fühle ich mich scheiße, vielleicht haben sie ja recht oder stimmt’s nicht?“ („Warum hasst ihr mich?“)

Oder sein elegantes, greifbares Storytelling auf „Hoodi“:

„Immer gehofft, dass meine Eltern schlafen
Doch hatte kein gutes Gewissen, denn wenn
Baba mittags schon anruft und fragt, wo ich grad bin
Wusste ich, dass er bis Mitternacht warten wird
Aber aus Scham blieb ich lieber in der Tiefgarage
Und wartete bis sieben Uhr, dass mein Vater zur Arbeit ging“

Nicht nur, dass Nimo das gewisse Etwas hat – er schafft es eben auch, das in ein spannendes Debütalbum umzusetzen, so dass es dem Hörer nie langweilig wird. „Kiki“ hat viel Action, viel Angriffsmodus, eine starke Attitüde, viel Selbstbewusstsein, eine klare, konsequente Attitüde und einen stringenten Aufbau. Und als ob das nicht schon absolut genug wäre, gibt es auch noch geile Special Effects wie die übertrieben starken Gastauftritte von Yung Hurn und Ufo361 bei „Wie Falco“, Abdi auf „Hype“ und Hafti auf „Nutte hier bin ich“. Und dass Hany auf „Let’s go Anima“ alles zerstört, ist wohl auch kein großes Geheimnis mehr… perfekter Einstand für Nimo.

[amazon box=“B06Y5XHSW6″]

Ali As veröffentlicht Snippet von „Insomnia“

„Insomnia“ erscheint am 30. Juni – doch vorher gibt’s erst noch das Snippet von Ali As‘ drittem Album.

Sechs Tracks veröffentlichte Ali bereits, unter anderem „Asche auf Balmain“ mit Kollegah und den Song „Königshallen“. Es folgen demnach noch neun Tracks des Albums, von denen es jetzt kurze Ausschnitte in Form eines Snippets gibt. Die Hörproben verraten: Ali As bleibt seiner Linie treu und kombinierte melodische, poplastige Hooks mit gerappten Parts.

Auf dem Album sind neben Kollegah noch einige weitere Featuregäste am Start: Ali As holte sich für „Insomnia“ Unterstützung von SXTN, Kolja, Joshi Mizu und Prinz Pi.

[amazon box=“B06XPVCCZG“]

Ali As veröffentlicht die Tracklist von „Insomnia“

Ali As mit der Tracklist seines neuen Albums „Insomnia“.

Posted in News | Tagged , , , , , , | Leave a comment

Azad veröffentlicht alle Produzenten des Albums „NXTLVL“

0

Am 21. Juli soll Azads neues Album „NXTLVL“ erscheinen. Nun gibt Azad alle beteiligten Produzenten bekannt.

Neben Azad selbst wurden auf „NXTLVL“ auch Beats von Ambezza, Aribeatz, Bazafem, Dennis Kör, HNDRC, Jumpa, Lucry, Nico Chiara, Nikk3k, Nowak, OC, Press Play, RAF Camora, Sti und Xplosive produziert.

Nachdem seine Fans auf „Leben ll“ fünf Jahre warten mussten, können sie sich diesmal freuen: Nach nur 1 1/2 Jahre wird der Nachfolger „NXTLVL“ nachgeliefert.

 

EIN ÜBERDIMENSIONALES DANKESCHÖN AN DIE PRODUZENTEN FÜR DIE ATOMAREN BEATS ❤️ #NXTLVL

Ein Beitrag geteilt von AZAD (@azadoffiziell) am

[amazon box=“B06XGSNFF3″]

Azad – In der Hood (prod. Aribeatz & Dennis Kör) [Video]

In seiner Gegend.

Posted in Sound und Video | Tagged , , | Leave a comment

Schälsick – Was da los? (prod. DJ Mecnics)

Benyo Hussain und Fly von Schälsick sind eigentlich eher für klassischen 90s-Sound bekannt, doch mit dem Video zum Track „Was da los?“ wagen sie sich in neue Gefilde. Sie selbst bezeichnen es als „Grime op Kölsch“. Der Beat stammt von ihrem Hausproduzenten DJ Mecnics.

Die Jungs von der vermeintlich falschen Rheinseite hatten zuletzt bereits vier weitere Video-Auskopplungen aus ihrer EP „Zwei bärenstarke Typen“ veröffentlicht. Sie representen auf ihren Tracks allerdings nicht nur die Schälsick, sondern fröhnen z.B. mit „Kölle“ auch dem Kölner Lokalpatriotismus.

Interview mit Benyo Hussain & Fly

Benyo Hussain und Fly haben sich in Köln schon 2012 mit dem „Schälsick“-Mixtape einen Namen gemacht. Zuvor waren die beiden Teil des Labels Komekaté. Derzeit arbeiten sie an neuen Tracks. Wir haben mit den beiden Rappern aus dem berühmt-berüchtigten Kölner Vorort Porz ein Telefoninterview geführt.   Ihr habt euch zwar auch schon auf Facebook dazu geäußert, aber […]

Posted in Interview | Tagged , , , | Leave a comment

Osiriz33 – Gin wie Wasser [Video]

0

Osiriz33 veröffentlicht seinen Track „Gin wie Wasser“ über das Format „Von der Straße in die Charts“, einem Projekt zur Förderung von potentiellen Newcomern von Celo & Abdi bzw. deren Label 385ideal.

„VdSidC“ wurde 2013 von den beiden Frankfurter Rappern ins Leben gerufen und soll Nachwuchsrappern die Möglichkeit geben, unbekannte und vor allem noch nicht veröffentlichte Tracks herauszubringen.

Osiriz33 kommt mit seinem Song „Gin wie Wasser“ an den Start. Es ist die erste Single aus seinem kommendem Album, welches den Namen „33 Ghoul“ tragen wird.

Nima Destino feat. Qbano – Benza (prod. Pluqsta)

Ohne Nima Destino macht dir dein Leben keinen Spaß.

Posted in Sound und Video | Tagged , , , | Leave a comment

 

 

Featured