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Eminem Bedrohung für Bush?

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Der Song „We Are American“ von Eminem wurde bisher wohl noch nicht veröffentlicht, ist aber in diversen HipHop – Foren im Internet schon zu hören. In dem Song rappt Em in einer Zeile:„Fucking the money. I don’t rap for dead presidents. I’d rather see the president dead“. Dennis Dennehy, ein Sprecher von Eminem, sagte, dass „dead presidents“ ein Slangausdruck für Geld sei und die Textzeile keinen Bezug zu Bush herstelle. Weiterhin sagte er, dass der Song noch gar nicht fertig sei und es noch nicht feststehe wann und wo und ob der Song überhaupt herauskommt.

Vanessa S. kifft!

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Vanessa S., „der Superstar vor`m Herrn“ hat Stress mit der Duisburger Drogenfahndung. Und das kam so: Die Vanessa, die ist ja nun berühmt. Und wenn man berühmt ist muss man viele Interviews geben. Und wenn man es für cool erachtet den lieben, langen Tag vom kiffen zu sprechen, dann ist vielleicht der Ferris oder der Trooper down mit einem aber eben auch der ein oder andere Cop. Und dann klingeln diese Cops ganz schnell mal bei den Eltern, in Oberhausen und wollen wissen, wo der Kram versteckt ist. Und dann…? Dann sagt man im Interview einfach gar nichts mehr. Und im besten Fall hat man dann daraus etwas gelernt!

„Honey“ Preview im Cinemaxx

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Rechtzeitig zur Weihnachtszeit, um genau zu sein ab 25.12.2003 schicken uns die Universal Studios, mit ihrem brandneuen Movie “Honey“ ins Märchenland. Märchen deshalb, weil es so schön und ebenso schön unwirklich ist. Honey, gespielt von Jessica Alba (bekannt aus der TV Serie „Dark Angel“) ist Lehrerin in einem HipHop Dance Center und tanzt als Whitey derart spitzenklasse, dass sich die, vorwiegend schwarzen Kids aus dem Yard dringend die ein oder andere Lektion abholen müssen. Nebenbei jobbt sie im Club hinter der Bar. Dort geht sie, nach Beendigung des Dienstes, regelmäßig mit ihrer Freundin Gina (Joy Bryant) steil und ist so Everybody`s Darling pon di dancefloor. Bei einer dieser Gelegenheiten wird sie dann auch, von Video-Director Michael (David Moscow) entdeckt und startet die lang ersehnte Karriere als Choreographin, beginnend mit einem Auftritt als Tänzerin in einem Jadakiss-Video („J-A-D-A“)… Wer also heute um 15.00 Uhr noch keinen Termin und Interesse an Movies ala „8Mile“ hat sollte die Preview des Films „Honey“ (Cinemaxx, Potsdamer Platz) und die Haupdarstellerin Ms.Alba nicht verpassen. An die Filmvorführung anschließend tritt eine Dance4Fans Gruppe im Foyer des Cinemaxx auf. Vor allem Dancehallqueens und die, die es noch werden wollen sollten hingehen.

Mixery Raw Deluxe – Best Of

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Die momentan erfolgreichste deutsche HipHop TV Show. Mixery Raw Deluxe bietet ihren Fans zum Ende des Jahres hin ein kleines Special an. Und zwar in Form einer Best Of Doppel CD.Hier haben die Verantwortlichen um den Moderator und Kopf von Mixery Raw Deluxe, Falk Schacht, keine Mühen gescheut, um uns ein gelungenes HipHop-Paket zu schnüren.

Zum einen Teil besteht es aus einer DVD, die voll gepackt ist mit diversen Highlights.Ein Teil besteht aus einer Auswahl von Interviews, die im Rahmen der Mixery Show gelaufen sind. Hier kann man sich noch mal einige ansehen, wie zum Beispiel die Old School Legenden Kurtis Blow, Lovebug Starski oder Doug E. Fresh. Natürlich fehlen aber auch nicht die heutigen Superstars wie der Jigga, 50 und die Roots. Insgesamt wurde bei der Auswahl des Materials viel Wert auf Abwechslung gelegt. Von der Old School bis zu deutschem Rap ist hier alles drauf zu finden. Aber wieder der Reihe nach.

Des Weiteren wurden einige Highlights von Mixery On Tour zusammengetragen. Herausgekommen sind Auszüge von Erykah Badu, Common, den Roots und Jay-Z.Als Extras gibt dann noch einige Höhepunkte der Shows zu sehen, wie das Kochen mit Toni-L, einen Scratch-Kurs mit DJ Hype und einen Blick hinter die Kulissen von Mixery.Als DVD-Bonbon wurden noch drei Videos ausgewählt, die man wohl fraglos als All Time Classics bezeichnen kann: We Want Easy von Eazy E, Jeru´s Come Clean und The Hiatus von Diamond.

Die zweite CD ist voll und ganz dem deutschen HipHop gewidmet. Hier wurden 19 Tracks ausgewählt, die sich kreuz und quer durch die hiesige Rap-Landschaft bewegen. Da wäre die Berliner Fraktion, vertreten durch Bushido, Die Sekte und Sido. Die Hamburger sind dabei mit den Beginnern, Doppelkopf, Ferris MC und ASD. Außerdem gibt es Curse, Creutzfeldt und Jakob, Plattenpapzt und Savas, Olli Banjo, Feinkost Paranoia u.a.Eine bunte Mischung aus neueren und älteren Tracks.

Insgesamt eine gelungene Zusammenstellung, nicht nur für Leute, die die Sendung regelmäßig verfolgen, sondern für den HipHop-Fan an sich. Schaut und hört mal rein.

12-Inch-Reviews III – Doujah Raze, Apani B., Diverse, Soulspazm Records, Bomb Mitte, Meteosound

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2003 nähert sich nach und nach seinem Ende, doch bevor wir uns in den Winterurlaub verabschieden, sollten noch mal einige 12-Inches Erwähnung finden, die über die letzten Wochen eingetrudelt sind. Allen voran ist dabei für meinen Geschmack ein Mann namens Doujah Raze zu nennen, der mir bis vor kurzem noch völlig unbekannt war. Auf seinem eigenen Label Trilogy Records veröffentlichte er gerade die 12 The Dedication b/w Ghosts Of Mars, auf der der erst 24-jährige MC aus Brooklyn New York so abgeklärt burnt, als wäre nichts leichter als das. Die A-Seite The Dedication featuret O.C. und Born Unique und wurde von einem Mann namens Danny Digger Frazitta produziert, den ich bisher genauso wenig kannte, wie den MC selbst. Das Instrumental pumpt in mäßigem Tempo vor sich hin und lebt von langen und kräftigen Bläsersamples. Mit Yeah  it´s fort he streets, the hustlers, the ballers and the freaks  you gotta hold that heat leitet die äußerst charismatische, dunkle und raue Stimme Doujahs die Representer-Hymne ein. Die B-Seite Ghosts Of Mars stammt vom Produzententeam The Double-J, die hier gerade im Hinblick auf die anstehende Weihnachtszeit mit Streichern und warmen Vibraphonsounds einen perfekten Job gemacht haben. Auch hier überzeugt Doujahs entspannter Flow auf ganzer Linie, an den Decks von Turntable-Legende Mista Sinista angemessen unterstützt. Schön, dass man immer wieder so angenehm überrascht wird! Definitives Muss, das Ding.

Die nächste Künstlerin dürfte den Meisten wohl besser bekannt sein: Apani B. Fly MC aus dem Umfeld von New Yorks Underground-Gott Mr. Complex bereichert uns im Vorfeld ihres bevorstehenden Solo-Longplayers mit der 12 Abracadabra b/w Say What Niggas. Standesgemäß wurde die A-Seite vom Ober-Symphaten DJ Spinna produziert, der uns einen seiner typisch-fluffigen, leicht synthie-angehauchten Gute-Laune-Beats liefert. Darauf erzählt Apani vom daily-business: It´s all the same  killing time, making magic in the basement  round the world recording …. Die B-Seite kommt von keinen Geringeren als den Beatminerz, die für Say What Niggas einen recht reduzierten Beat geschraubt haben, der auf einem eher unspektakulären Bläser-Sample basiert. Dafür lässt das Instrumental so dem nun etwas ernsteren Thema der Situation der Black-Community in den Staaten angemessen Raum, zu dem Apani in der ihr eigenen Art einen bereichernden Beitrag liefert. Passt.

Einen wahrhaften Traum auf Vinyl haben wir schließlich Diverse zu verdanken, der auf der zweiten Auskopplung aus seinem Album One A.M.den Kollegen Lyrics Born sowie die Produzenten-Überflieger RJD2 (auf der A-Seite Explosive) und Madlib (auf dem B-Seiten-Track Aint Right) versammelt. Natürlich hält das Line-Up, was es verspricht  Explosive bewegt sich schon eher in Uptempo-Gefilden und zeigt DefJux-Artist RJD2 in bester Rock-Laune. Klare Ansage. Ebenso erwartungsgemäß zeigt sich Stonesthrow-Ikone Madlib auf Aint Right vergleichsweise etwas verhaltener und liefert ein warm-flirrendes Instrumental mit einem Soul-Vocal-Sample (I know for certain  everything aint right), das nur auf diesen Beat gewartet zu haben scheint. Selbst das Cover der Scheibe ist größtes Tischtennis. Kaufen!

Mit DJ Sat-One und der 12-Inch Aftermidnite meldet sich auf Soulspazm Records schließlich einer der Schüler aus der A Touch Of Jazz-Schule aus Philadelphia. Schnell wird dabei deutlich, dass Mentor und Meister Jazzy Jeff auch im Falle von Sat-One einen guten Job gemacht hat. Zugegeben konnte man sich davon natürlich auch schon in der Vergangenheit auf den Sat-One-Beiträgen zu Jazzy Jeffs Producer-Album in der BBE-Serie oder zum Baby Blak-Album Once You Go Blak (ebenfalls auf BBE/Rapster) überzeugen. Nun heißt der Recording-Artist aber eben schon auf dem Cover Sat-One, und mit Aftermidnite gibt der producing DJ mehr als nur eine nette Visitenkarte ab. Schon der Titeltrack wartet mit den angemessen jazzigen Vibraphon-Samples und schnellen Cuts des Erzeugers auf. Auf The Popoff feat. Kamachi und Baby Blak wird der Vibe im Vergleich zu Aftermidnite noch etwas heller und fröhlicher. Skratch Makaniks stellt dem Titel gerecht werdend schließlich das von Gos moderierte Cut-Festival der Herren Jay Ski, Kweston, Excel und Jay Ski selbst dar. Sehr schön und hörenswert.

Nur auf 7-Inch kommt ein weiteres Highlight namens Pure Luck daher. Ein kleines neues Label mit der Firmenbezeichnung Bomb Mitte hat es sich zur Aufgabe gemacht, uns im 45-Format in regelmäßigen Abständen mit dem einen oder anderen ausgefalleneren Schmankerl aus der Welt des HipHop zu versorgen. Für einen der ersten Releases hat man sich dazu Kinderzimmer-MC Textor eingeladen, der auf einem mehr als eckigen Beat eines gewissen Sir Positive zwei- oder zweieinhalbsprachig rappt. Ich bin im selben Universum, aber weit hinterm Berg  nur weil du da bist, heißt es nicht, dass man das merkt sach ich da nur. Dazu dann noch die im Outro schräg reingehängten Piano-Fetzen, das muss man sich erst mal trauen.

Genau wie Bomb Mitte kommt auch Meteosound aus Berlin. Grundsätzlich versteht man sich dort als Dub-Electronic-Label, doch mit der 12-Inch Monkeytribe Mixes hat man sich eines hiphop-orientierten Projekts (eben Monkeytribe) aus dem UK (Schottland) angenommen. Dessen female vocal-artist MC Soom-T glänzt zur Zeit gerade auch auf dem genialen Bus-Release auf Scape und lässt auch auf den beiden Tracks Delaware und Tribal Vibe, die auf den Monkeytribe Mixes zu hören sind, keine Wünsche offen. Delaware wurde sowohl von Thomas Fehlmann (the orb, oceanclub) als auch vom Shitkatapult-Künstler Phon.O geremixt. Des weiteren gibt es noch einen eigenen Monkeytribe Edit. Der über 7-minütige Fehlmann-Mix steigt warm-jazzig mit einem klassischeren Vibes-Sample ein und geht dann in eine synthetischere Atmosphäre über, die besonders in der Hook bestens zum leicht melancholischen Gesang von MC Soom-T passt. Auch danach entwickelt sich das Instrumental mit leichten Dub-Einflüssen interessant. Sehr gelungen das. Der Phon.O RMX liefert dann die deutlich elektronischere Variante, die in Abhängigkeit von der persönlichen Stimmung gerade richtig, aber auch mal etwas anstrengend wirken kann. Das Herz geht einem dann jedoch spätestens bei Tribal Vibe auf, in dem Soom-T singend über einem Gitarren-Loop in bester Galliano-Tradition zu hören ist. Fett.

Böse im Uptempo-Bereich bewegen sich schließlich Five Deez (K7!) auf Funky etxended, einem Party-Track mit deutlich über 120 BPM. Wie üblich kommt die freshe Produktion vom Wahl-Berliner Fat John, der selbstredend auch als MC auf dem Track zu hören ist. Die schmeichelnden Vocals in der Hook stammen von einer Lady namens Amleset Solomon, die das geschmeidige Club-Brett leicht-lasziv abrundet. Auf der AA-Seite erwartet einen der Titel B-Girl extended, der zwar deutlich langsamer daher kommt als die A-Seite, aber für HipHop-Verhältnisse immer noch reichlich Zug hat. Auch dieser Song verlässt die klassischen HipHop-Klanggefilde eindeutig und ist für den Dancefloor produziert. Geprägt wird das ganze von durchgehender, pumpender Kickdrum und einem melancholischen Trompeten-Sample. Nichts für HipHop-Puristen, viel für Open-Minder. Frohes Fest.

Jay-Z – The Black Album

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In einer Review über das letzte Album eines Künstlers zu sprechen, mutet zunächst etwas eigenartig an. Aber auch in diesem Fall betritt Shawn Corey Carter aka Jay-Z neues Terrain.

Mit seinem nunmehr zehnten offiziellen Album (inklusive MTV Unplugged), hat der „Reim-Gott“ gleichzeitig seinen Rücktritt vom aktiven Rap-Geschäft in der ersten Reihe verkündet. Trotzdem erweitert er mit The Black Album einmal mehr sein Spektrum.

Das schwarze Album kann sozusagen als Meilenstein aufgefasst werden, als eine Art Status Quo des HipHop aus der Sichtweise des Jiggaman. Dies lässt sich schon aufgrund des Sammelsuriums an Top-Produzenten vermuten. Neptunes, Just Blaze, Eminem, DJ Quick, Timbaland, 9th Wonder, allesamt Vertreter eines durch Jay Z geprägten Stils und Wegbegleiter. Alle Tracks des Albums sind sehr gängig, gute Produktionen in Verbindung mit den Roc-A-Fella-typischen Lyrics.

Bestes Beispiel: die erste Auskopplung Change Clothes mit HipHop-Hookline-Dauergast Pharrell. Alles eben groovend, rund und ganz Jay-Z. Innovationen in Bezug auf HipHop-Musik sucht man auf The Black Album allerdings vergeblich. Stellt sich allerdings die Frage, ob das nach zehn Alben und zahlreichen Levelerweiterungen, die Shawn Corey Carter der Rap-Kultur geschenkt hat, auch zwingend notwendig ist.

Dies sollte keineswegs falsch verstanden werden. The Black Album ist ein durchweg perfektes Album, es sollte definitiv in keiner Sammlung fehlen. Ecken und Kanten, gänzlich neue Klänge werden von nun an aber wohl von Jay-Zs Schützlingen, den Roc-A-Fella Jungs Beanie Sigel, Memphis Bleek und Amil zu erwarten sein.

Erlaubt sein sollte an dieser Stelle allerdings auch ein Ausblick auf die neuen Betätigungsfelder des Ausnahmekünstlers. Roc-A-Fella Records, Armandale Vodka, Roc-A-Wear, Roc-A-Fella Films, Stipendien für mittellose High School-Abgänger& Genug Arbeit und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch genug Potential für die eine oder andere Erfolgsstory von Seiten Shawn Corey Carters.

Wu Tang-Clan Reunion 2004!

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Es geht was, so Ghostface. Im Moment stehen einer Veröffenlichung eines neuen Wu Tang-Albums im nächsten Jahr nichts mehr im Wege. Auch eine Tournee ist mehr als wahrscheinlich! Nach der Veröffentlichungswelle in diesem Jahr verschiedener Solo-Alben von Inspectah Deck, RZA, Cappadonna und Method Man seien alle heiß auf einen gemeinsamen Joint, so das Mitglied des Clans. Also, gute Nachrichten!

Gang Starr-Konzert heute Abend verlegt!

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Das Gang Starr-Konzert, das normalerweise um 20:30 Uhr im Huxley’s Neue Welt stattfinden sollte, wurde vom Veranstalter verlegt. Neuer Veranstaltungsort ist das ColumbiaFritz am Platz der Luftbrücke. Einlass und Beginn des Konzertes bleiben unverändert.

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