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Beenie Man verunglückt

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Zwei gebrochene Rippen, ein gebrochenes Handgelenk, eine gebrochene Nase und schwere Verletzungen an der Lunge. Das ist – leider – die Bilanz für Moses Davis a.k.a. Beenie Man, nach seinem schweren Autounfall gestern Morgen. Bisher ist nicht aufgeklärt, was genau zum Unfall geführt hat. Bekannt ist lediglich, dass Beenie allein in seinem GM Hummer H2 auf dem Weg zu Shocking Vibes Produzent Clyde McKenzie gewesen ist und sich auf dem Mandela Highway / Spanish Town in einer Kurve überschlagen hat. Der Zustand Beenies ist derzeit stabil, drei Krankenschwestern wachen darüber, dass das auch so bleibt. Eine weitaus traurigere Nachricht wurde heute aus Kingston übermittelt. DJ Turbo Belly ist heute Nacht, wahrscheinlich auf Grund von Streitigkeiten, erschossen worden. Momentan ist darüber leider nichts Näheres zu erfahren.

Rawkus Records macht dicht

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Rawkus Records, Labelheimat von Mos Def, Talib Kweli, Pharaohe Monch oder Hi-Tek , schließt Ende Januar seine Pforten. Nachdem der auslaufende Kooperationsvertrag zwischen Rawkus und Geffen Records nicht verlängert wurde, stellt das 1996 gegründete Label nun endgültig seinen Betrieb ein. Der, bereits seit längerer Zeit angekündigte Pharaohe Monch Album Release wird sich wohl auf unbestimmte Zeit verzögern, denn mittlerweile ist mehr als unklar auf welchem Label das Werk veröffentlicht werden kann und soll. Noch existiert die Rawkus Internet Seite. Wer also noch einmal in Erinnerungen baden möchte sollte sich beeilen.

Tim Renner demnächst Politiker?

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Vorzeigejungchef Tim Renner (Chairman and CEO Universal Music Deutschland) verlässt Universal Deutschland. Gefasst wurde dieser Entschluss schon Anfang Dezember 2003, in Absprache mit Universal Music International. Vivendi, französischer Universal-Mutterkonzern hatte angekündigt die nationalen Produkte der lokalen Ableger im Zuge der allgemeinen Sparmaßnahmen noch weiter zu vernachlässigen. Internationale Stars hingegen sollen künftig noch verstärkter gepusht werden. Für Tim Renner Grund genug, Sparmaßnahmen hin oder her, das Handtuch zu werfen. Die entsprechende Branchenschlammschlacht, so munkelt man hinter vorgehaltener Hand, steht jedoch noch aus. Künftige Beteiligungen Renners am politischen Geschehen Deutschlands werden nicht ausgeschlossen.

Ghostface Killah bald nur noch Ghostface

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Wilkommen in der Welt des Big Business, da wo es nach dicken Scheinen riecht und der Champagner in Strömen fließt. Nur das dabei das Künstlerische meistens ein wenig zu kurz kommt musste nun auch Ghostface Killah schmerzlich erfahren. Sein im März erscheinendes Album „The Pretty Tony“ soll in den Staaten so richtig dick an den Mann gebracht werden, so das es selbst bei Wal-Mart angeboten wird. Doch genau da liegt das Problem: Wal-Mart Kunden scheinen in den USA nicht gerade die größten Gangster zu sein, weshalb es Def Jam für sicherer hält, das unvermeidliche Anhängsel „Killah“ im Namen des Rappers lieber ganz zu streichen. Man wolle ja keinem auf die Füße treten. Ob Bounty Killer in Zukunft im CD-Regal unter dem Namen eines Schokoriegels zu finden sein wird, ist uns nicht bekannt.

Little Italy – Escarole and Beans

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Little Italy ist eine Rap Crew bestehend aus zwei Mikrofoncheckern namens DeNardo und GLO aus Dirty New Jersey, USA. Sie kommen mit Ihrem Debüt-Album Escarole and Beans, welches über das Independent Label 98 Proof Recordings erscheint, an den Start.

Schon der erste Track überrascht mich, nachdem ich den Tonträger in meinen CD-Player legte, denn auf My Nerves and My Tendons kann man die zwei Little Italy Emcees hören, wie sie tight über den durchaus ordentlich bouncenden Beat flow´n und ihre Rhymes spit´n.

Beim Song The Classic wird der 98 Proof Labelkollege Nablidon für die letzten sechs Bars auf dem Track gefeatured. Dessen Part gefällt mir besser als der der beiden Little Italy´s, weil dieser besser über diesen treibenden Piano Beat flowt. Ich hätte Nablidon gerne noch ein bisschen länger gehört.

Die 4. Trackmarke der CD belegt der Song The Anthem . Der Trackname ist bei dem Song auch Gesetz, denn das Drumset wird durch energische Streicher begleitet und geht straight nach vorne. Die Raps von GLO & DeNardo passen sehr gut zum Beat. The Anthem lässt meinen Kopf für die gesamte Spielzeit von 3:23 mitnicken.

Charlie Chaplin kommt mit einem funky Beat an den Start, in dem ein Pianosample aus einem alten Charlie Chaplin Film benutzt wurde. Die beiden Emcees flowen sehr chillig über das Instrumental. Sie sprechen darüber, dass sie sich schon eine Weile mit dem Rapding auseinandersetzen und dass sie nicht aufhören werden, solange Ihr Herz noch schlägt.

Ein weiterer Track auf Escarole and Beans ist Starvin´ Artists . Mir gefällt der melodische, mit einem Flöten-Sampleloop ausgestatte Beat wieder sehr gut, doch der Flow der beiden Rapper auf diesem Song hätte meiner Meinung nach mehr Abwechslung vertragen können.

In Roman Guitar kann man deutlich die italienische Abstammung der beiden Little Itallys hören, sowohl in den Rapps, als auch im Beat. Hier wurde ein Sample benutzt, das mich irgendwie an die Godfather-Trilogie erinnert. Dieser Track ist durchaus gelungen und gut umgesetzt worden.

Die Mikrofonchecker DeNardo & GLO zeigen auf Ihrem 14 Tracks starken Debüt Escarole and Beans, dass sie was vom MCing verstehen, doch sind sie an manchen Stellen flowtechnisch noch nicht ganz ausgereift. Alle Beatz wurden von dem 18-jährigen 98 Proof Recordings Labelgründer DJ Piklz produziert und sind recht ordentlich. Für Leute, die auf melancholische Beatz stehen, sind die Instrumentale auf jeden Fall hörenswert, doch fehlt ihnen manchmal ein wenig Druck und Abwechslung im Arrangement.

Für diejenigen unter euch, die auf US Underground Rap stehen, ist dieses Album ein echter Tipp. Die Jungs von Little Italy haben einen Vertriebsdeal mit Old Vintage Records in Dortmund abgeschlossen, somit ist auf Verbreitung auch hierzulande zu hoffen.

Montell Jordan – Life After Def

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Um Montell Jordan war es in letzter Zeit ziemlich still, zumindest was seine musikalische Tätigkeit angeht. Dies ist vor allem auf den Streit mit seiner ehemaligen Plattenfirma Def Jam Records zurückzuführen. Dieser Streit war auch Schuld daran, dass sein Album Montell Jordan im Jahr 2000 nicht in den USA veröffentlicht wurde. Also beschloss Montell, zusammen mit seiner Frau Kristin Hudson, die auch gleichzeitig seine Managerin ist, ein eigenes Label zu gründen. Es trägt den Namen The Enterprise, und logischerweise ist auch Montell Jordan der erste Künstler auf diesem Label.Die dadurch neu entstandene Arbeitsweise beschreibt Montell so:

Montell scheint sich in dieser neuen Rolle durchaus wohlzufühlen. Dass er als Titel Life After Def gewählt hat, zeigt, dass es sich nicht nur um einen bloßen Labelwechsel handelt  es hat sich weit mehr verändert als nur der Labelname. Früher stand nur die Musik an erster Stelle, seine Frau und sein Glauben an Gott kamen erst dahinter. Diese Reihenfolge hat er nun geändert. Persönliche Dinge hat Montell hauptsächlich in dem Song Questions verarbeitet. Dieser soll zeigen, was er in den letzten 2 Jahren durchgemacht hat. Ein sehr gelungener Track, melodisch wie inhaltlich. Doch es gibt auf Life After Def alle möglichen Arten von Songs. Schöne Balladen wie Bottom Line und Yes mischen sich mit clubfähigen Tracks wie Big Mans Back. Hervorzuheben ist auf alle Fälle auch die erste Single Supa Star, Montell Jordan darüber:

Es ist ein Lied, das allen Typen zeigen will, wie man eine Frau behandeln sollte.

Sein Partner bei dem Song Yes Tonex ist recht unbekannt, doch Montell Jordan lobt ihn in höchsten Tönen  da muss ja etwas dran sein. Für alle, die 30 Sekunden nach dem letzten Lied ihre Anlange einfach mal eingeschaltet lassen, gibt es noch ein Bonustrack namens We Ride On Dem Thangs.

Verkaufstechnisch wird dieses Album wohl keine Höhenflüge erreichen, vor allem, weil Koch Entertainment beim Vertrieb im Vergleich zu Def Jam um einiges hinterherhinkt, dennoch sollte dieses Album in keiner gut sortierten R&B-Sammlung fehlen, da es ein gelungenes Gesamtwerk ist.

EyeToy: Groove

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Let’s Groove, Baby! Sony ist unter anderem dafür bekannt, mit bewundernswerten Innovationen die Videospielwelt zu revolutionieren. Mit „EyeToy: Play“ gelang Sony ein Geniestreich. Ob „EyeToy: Groove“ an den Erfolg anknüpfen kann, wird sich zeigen.
Gameplay
Das Spielprinzip von „EyeToy: Groove“ ist mit dem „EyeToy: Play“-Minispielchen ‚Beat Freak‚ identisch, ist aber dagegen etwas tiefsinniger und komplexer ausgefallen. Es stehen euch mit Einzel-Groove-Modus, Gruppen-Groove-Modus, Chill-Out-Raum, Schrittfolge-Entwerfer und Fotoalbum diverse Modi zur Auswahl. Genau wie beim Vorgänger befindet ihr euch in der Mitte des Bildschirms, wo eure Bewegungen von der USB-Kamera erfasst werden. Um euch herum befinden sich sechs Sensorstellen, aus denen, passend zum Rhythmus, Symbole herausgeflogen kommen. Diese müsst ihr abklatschen, sobald sie die Markierungen erreicht haben. Hört sich ziemlich simpel an, ist es aber nicht! Einige Spezialaktionen sorgen zusätzlich für Abwechslung. Ab und an müsst ihr einem Pfad mit Sternensymbolen in Form von Bögen folgen, oder ihr müsst, ähnlich wie bei „Samba de Amigo“, stillstehen und posen. Gelingt es euch, diese Aktionen halbwegs erfolgreich zu meistern, füllt sich euer Punktekonto. Ein weiterer witziger Modus ist der Schrittfolge-Entwerfer. In diesem Modus habt ihr die Möglichkeit, eure eigenen Moves zu den Songs zu entwerfen. Zusätzlich zum Spielspaß tut ihr aber auch etwas für eure Figur. So könnt ihr im Kalorie-Modus einsehen, wie viele Kalorien ihr pro Lied verbrannt habt. Neben dem normalen Spiel gibt es noch den so genannten „Chill-Out-Raum“, in dem ihr ohne Stress den 25 erstklassigen ‚Chansons’ lauschen könnt. Der Zweispieler-Modus sorgt bei „EyeToy:Groove“ für die nötige Party-Atmosphäre in geselliger Runde. In diesem Fall stellen sich zwei Dancer nebeneinander vor die Linse und hampeln mit- oder gegeneinander zu den Songs. Als Alternative werden im Zweispieler-Duell noch andere Minispielchen angeboten, in denen unter anderem euer Reaktionsvermögen getestet wird. Als besonderen Bonus bietet euch „EyeToy: Groove“ noch ein Fotoalbum an, wo ihr sämtliche Posen, die ihr im Spiel tätigt, speichern könnt. Worauf wartet ihr also: Let’s Dance!Grafik & Sound
In punkto Grafik hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel getan. Die Grafik ist immer noch etwas mager und äußerst simpel gehalten. Die Lichteffekte können durchaus überzeugen und lassen in Verbindung mit den Songs ein echtes Disco-Flair entstehen. Der Sound verdient natürlich die Bestnote. Das gewaltige Sortiment an hochkarätigen Songs schlägt jeden „Dancing Stage“-Titel aus dem Hause Konami um Längen. Die grandiose Musikauswahl dürfte zudem noch für jeden Musikgeschmack etwas bieten.Fazit
„EyeToy:Groove“ ist ohne Zweifel eine spaßige Angelegenheit für jede Altersgruppe. Das hervorragende Musik-Line-up und die dazugehörigen Videos, halten den einen oder anderen für ein Weilchen in Schwung. Auch der Zweispieler-Modus bereitet jede Menge Spaß. Nichtsdestotrotz bietet „EyeToy: Groove“ auf Dauer zu wenig Abwechslung. Hatte man bei „EyeToy: Play“ noch 12 Minispielchen, muss man sich nun mit einem einzigen Spiel begnügen. Der unverschämte Preis für das Game macht einen schon etwas stutzig und deutet darauf hin, dass Sony den Erfolg des Erstlings dazu nutzen wollte, den Nachfolger ebenfalls gewinnbringend zu verkaufen. Schließlich musste Sony keinen einzigen Cent für Musik- Lizenzen ausgeben, da sämtliche Songs dem eigenen Sony-Label gehören. Pro
erstklassiges Musik-Line-up
nettes Party-Game

Contra
zu wenig Abwechslung
schlechte Menüführung
zu teuerEntwickler: Sony Computer Entertainment
Hersteller: SCE Studios London
USK: Ohne Altersbeschränkung
Spieler: 1-2
Bewertung: 4 / Mittelklasse-Japaner
System: Playstation 2

Ghosthunter

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Das englische Entwicklerteam Sony Cambridge wagt sich mit Ghosthunter in ein gefährliches Terrain. Im Bereich des Horror-Action-Adventure-Genres, haben sich ja bereits Capcom mit der Resident Evil-Reihe und Konami mit ihrer Silent Hill-Reihe einen Namen gemacht. Bleibt also abzuwarten, ob sich Ghosthunter im Horror-Genre etablieren kann oder ob es sich lediglich um einen weiteren vergeblichen Versuch handelt, am Horror-Thron von Capcom und Konami zu rütteln.Story
In Ghosthunter übernehmt ihr die Rolle des smarten Detroiter Polizisten Lazarus Jones. Zu Beginn des Spiels befindet ihr euch auf Streife mit eurer bezaubernden Partnerin Anna Steele. Zusammen ermittelt in einem äußerst ungewöhnlichen Fall. Vor genau vier Jahren ereignete sich an einer High School ein blutiges Massaker, und nun müsst ihr die Hintergründe dieses Verbrechens ergründen. Angekommen in der High School befreit unser Alter Ego versehentlich tödliche Geister und übernatürliche Monster, die nicht lange zögern und versuchen, euch das Leben, möglichst auf fiese Art und Weise, zur Hölle zu bereiten. Während Lazarus bei seiner törichten Aktion etwas mehr Glück hat und die Gabe erhält, ins Reich der Toten zu blicken, wird seine hübsche Partnerin von einem mächtigen Geist entführt. Alleine macht ihr euch also auf Geisterjagd und versucht, alle Geister zurück in ihre Welt zu verbannen und eure Partnerin aus den Klauen der besagten Kreaturen zu befreien. Gameplay
In Ghosthunter besteht eure Aufgabe wesentlich darin, Monster und Geister um die ganze Welt zu jagen und einzufangen. Doch das ist bei weitem nicht alles. Aus der Vogelperspektive müsst ihr nicht nur eure Fähigkeiten als Geisterjäger unter Beweis stellen, sondern müsst hin und wieder auch mal komplizierte Rätsel lösen. Während ihr euch aus der Vogelperspektive fortbewegt, justiert ihr via rechtem Analogstick die Kamera. Dies erfordert anfangs etwas Übung.
Sobald ihr in einen Kampf verwickelt seid, wechselt euer Alter Ego in eine der beiden Kampfmodi. Während ihr bei der Standard-Einstellung analog zum Zielobjekt steht, habt ihr die Möglichkeit, bei der Alternativ-Variante das Fadenkreuz frei über den Bildschirm wandern zu lassen. Für Ego-Shooter Fans gibt es noch eine dritte Perspektive, die Ego-Ansicht. Ausgerüstet mit herkömmlichen Waffen wie Schrotflinte und Handwaffe verfügt ihr zusätzlich noch über besondere, magische Waffen, um euch gegen die Schar an Geistern effektiver zur Wehr setzten zu können. Wenn nun eine dieser Kreaturen euch gegenüber steht, müsst ihr sie erst aus ihrer Dimension entreißen. Hierzu bedient ihr euch eurer Geistergranate. Per R2-Taste werft ihr die Geistergranate auf euren Widersacher. Hakt sich dieser ein, verwandelt sich euer Kontrahent in feste Materie. Nun könnt ihr fröhlich auf das Monster ballern, und schon verschluckt die Geistergranate den Feind. Äußerst cool kehrt eure Geistergranate wie ein Bumerang zurück in eure Hände.
Doch nicht jeder Widersacher lässt sich auf die gleiche Weise fangen. Jede Kreatur bedarf einer spezifischen Taktik. So müsst ihr auf nützliche Gimmicks wie Rauchgranate oder Sprinkleranlage zurückgreifen, um beispielsweise unsichtbare Poltergeister einzusacken.Während eurer action-geladenen Geisterjägertour müsst ihr auch einige Rätsel knacken. Dies dürfte besonders die Adventure-Freunde unter den Zockern begeistern.
Ein sehr schönes Feature in Ghosthunter ist das Wesen Astral. Dieser gute Geist ist ein Teil von euch und unterstützt euch mit seinen hilfreichen Fähigkeiten. So könnt ihr mittels Astral viele Eigenschaften bereits gefangener Geister annehmen und könnt somit anderen Gegnern leichter Paroli bieten. Aber auch für einige schwierige Einsätze ist Astral außerordentlich wertvoll. So repariert euer zweites Alter Ego einen kaputten Lift oder schlüpft durch magische Pforten hindurch und verschafft euch somit viel Macht im Kampf gegen das paranormale Treiben auf Lazarus Geistertreiberei. Grafik
Grafisch ist Ghosthunter ein wahrer Augenschmaus. Sowohl die Charaktere, als auch die Umgebungen in Ghosthunter sind hinsichtlich der grafischen Inszenierung eindrucksvoll gestaltet worden. Die schicken Transparenzeffekte und die detaillierten Charakter-Modelle wurden augenscheinlich mit großer Hingabe konzipiert und reihen sich fantastisch in die schaurig-schönen Horror-Szenarien ein. Es wurde ebenfalls viel Wert auf Authentizität gelegt. So sehen Schatten, Spiegelungen und sämtliche Animationen sehr realistisch aus. Sound
In punkto Sound hat sich Sony Cambridge mächtig mit Ruhm bekleckert. Die cineastische Soundkulisse ist vom Allerfeinsten. Die Synchronisation könnte kaum besser sein und ist überwiegend lippensynchron. Nicht nur die Synchro ist toll gelungen, sondern auch die Sprecher wurden passend zu den Charakteren selektiert. Ghosthunter erntet auch ein großes Lob für den erstklassigen Soundtrack, der Resident-Evil-like eine bedrückende Stimmung und vor allem eine sehr schöne Gruselatmosphäre vermittelt. Fazit
Ghosthunter ist für Fans des Horror-Adventure Genres ohne Zweifel ein Pflichtkauf. Das Spiel besticht durch eine cineastische Präsentation und einer abenteuerlichen Story. Nicht nur grafisch sondern vor allem spielerisch setzt Ghosthunter Akzente. Das interessante Gameplay, die kniffligen Rätsel und die anfangs etwas gewöhnungsbedürftige Steuerung sind ein dickes Plus in diesem Spiel. Etwas nervig gestaltet sich jedoch die Kameraführung. Das regelmäßige Justieren der Kamera und die etwas träge Steuerung bei Kämpfen arten das eine oder andere Mal in Frust aus.
Dank zusätzlicher Highend-Unterstützung wie 60 Hz Kompatibilität, 16:9 Modus und wuchtigem Pro Logic 2 Sound werden wir mitten in ein filmreifes Horror-Szenario versetzt, das dem einen oder anderen das Blut in den Adern gefrieren lassen wird. Alles in allem, mehr als nur eine simple Alternative zu Resident Evil oder Silent Hill. Check it out!Pro
opulente Grafik
interessantes Gameplay
tolle Gruselatmosphäre
grandiose Präsentation
superbe Synchronisation

Contra
schlechte Kameraführung
Steuerung bei Kämpfen oftmals recht trägeEntwickler: Sony Cambridge, England
Hersteller: Sony
USK: ab 16
Spieler: 1
Bewertung: 5 / Gelungen
System: Playstation 2v

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