The Alchemist – Jahre lang produzierte er majestätische Beats für unter anderem Mobb Deep, NAS, Jadakiss und Talib Kweli. Jetzt will der creative Beatmaker sein eigenes Ding starten. Mit ‚1st Infantry‘, seinem Debütalbum, welches am 21.09.04 erscheint, will er im US-Rap Bizz mitmischen. Das Ding erscheint auf Koch Records und ihr könnt features von Leuten wie Lloyd Banks, NAS, T.I., Mobb Deep, Cypress Hill, Styles P., Sheek Louch, Dilated Peoples und Devin The Dude erwarten. Also stay tuned n`watch out now!
Jam Session´s für die Rheinhiphop Bühne!
Auch im diesem Jahr starten die Veranstalter der Rheinhiphopbühne ihre Jam Session´s.Am 25.09 in der Börse in Wuppertal geht´s los.
Die Jam Sessions werden dann monatlich in 7 verschiedenen Städten stattfinden. Die Regeln haben sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht geändert, ca. 8 Crews treten vor einer Jury (Rheinhiphop Team, Lokaler Veranstalter und Publikum) an.
Die Jury entscheidet hauptsächlich über die Live Skills der Teilnehmer.Die beste Crew bei jeder Veranstaltung ist direkt für das Finale, das im April in Bonn stattfinden wird, qualifiziert.Unter den Finalisten werden dann die 2 Besten auf der Rheinhiphop Stage bei der Rheinkultur am 02.07.2005.; ihre 30 min. Showcase performen.
Hier die Dates, sofern sie schon feststehen: 25.September, Börse Wuppertal; Oktober, Darmstadt; 25. November, Berlin; 18. Dezember, Koblenz; Januar , Oberhausen; Februar, Karlsruhe; März, Hamburg; April, Finale in Bonn!
Alle interessierten Crews können sich unter anmeldung@rheinhiphop.de bewerben.Dabei bitte den Namen der Crew, aus welcher Stadt ihr kommt und Telefon von der Kontaktperson angeben!Dort erhaltet ihr sichlich auch noch Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen.
Jean Grae vs. Charts-HipHop
Endlich ist es soweit.
Jean Grae veröffentlicht ihr brandneues Album "This Week" auf Babygrande Records. In einem Interview gab sie sich selbstbewußt. Sie hofft mit diesem Album die Leute wieder für Kreativität in der Musik begeistern zu können.
Denn Kreativität ist dem kommerziellen Pop-HipHop ihrer Meinung nach abhanden gekommen. Es wird zwar die ganze Zeit darüber gesprochen, dass sich etwas verändern muss, aber niemand tut etwas dafür.
"Ride With me on this one. I won´t let y´all down." Das sollte doch zum Reinhören animieren. Eine klare Kampfansage an die kettentragenden Chartshiphopper.Schauen wir mal…
Prince Po – The Slickness
Ich weiß, ich weiß: Diese Rezension hätte eigentlich schon locker vor 2 Monaten kommen können… Das ändert aber nichts daran, dass diese Platte großartig ist, und dass das auf rap.de noch keiner gesagt hat. Deshalb hole ich das jetzt nach: Diese Platte ist großartig.
Vorab: Tut Euch einen Gefallen und kauft dieses Album auf Vinyl. Das könnt Ihr auch gerne dann tun, wenn Ihr gerade erst in Erwägung zieht, einen Plattenspieler zu kaufen, ja selbst dann, wenn Ihr nie einen Plattenspieler kaufen wollt. Der Spaß beginnt bei „The Slickness“ nämlich bereits beim Cover und beim Artwork, und da geht mal wieder nichts drüber. Wie schon beim Danger Mouse & Jemini-Album „Ghetto Pop Life“, aber auch allen anderen auf Lexoleum erscheinenden Veröffentlichungen, zeichnet dafür das schwer anonyme Design-Team „ehquestionmark“ verantwortlich, das auch hier wieder hauptamtlich abgestylet hat. Danke, danke, danke! Seht ´s Euch einfach an, fasst es an, nehmt das Vinyl raus. Ein Traum zum „An-Die-Wand-Hängen“.
Wenn Ihr keinen Plattenspieler habt, müsst Ihr das Album dann aber auch noch auf CD kaufen, denn hauptamtlich ist auch das, was Euch an Sound und Rap erwartet. Ach so – es geht übrigens um Prince Po, den Typen, der gemeinsam mit Pharoahe Monch Anfang/Mitte der 90er eines der innovativsten Duos der New Yorker HipHop-Szene bildete. Als Organized Konfusion lieferten sie drei Alben ab, zuletzt im Jahre 97 „Equinox“ auf Priority. Gemeinsam mit Percee P besuchten sie die „Art&Design“-Highschool auf Manhattan, auf der sich zu dieser Zeit ein Großteil der kommenden Underground-Größen rumtrieb, u.a. auch ein gewisser Mr. Complex. Vor allem Percee P war es jedoch, der den Style von Organized beeinflusste, gerade auch im Bereich Double-Time-Rhyming.
Während Pharoahe nach dem Split verhältnismäßig schnell bei Rawkus unterkam, wo er schon 1999 sein Solo-Album „Internal Affairs“ veröffentlichte (auf dem sich auch der wohl größte Hit des einst so gefeierten HipHop-Indies – „Simon Says“ – befand) wurde es um Prince Po vergleichsweise ruhig. Irgendwann machte es sich dann aber Tom Brown, der A&R von Lexoleum (dat isn Label, sachischma), zur Top-Priorität, den New Yorker auf Album-Länge zu reanimieren.
So – who produced the shit? Jel, Richard Danger MouseX, J-Zone, Madlib und die kleine graue Maus sowie Prince Po himself lassen beat-mäßig nicht nur generell nichts anbrennen, sondern liefern geschmeidigst auch den ein oder anderen Klassiker. Der Obertraum in Sachen Mucke und Sprechgesang kommt für mich dabei mit dem von produzierten, „Love Thang“, das zugleich einen Teil des Soundtracks meines diesjährigen Frankreich-Urlaubs bildete. Was für ein fluffiges Stück Sommerbeat, was für eine Jahrhundert-Hook von Sängerin Carla, was für ein relaxter Rap “you can feel it in your soul like fish and grits – but I had to throw a little hot sauce on it… smoke the good Cali-green in the palmtrees…”. Ganz anders, aber nicht minder stimmungsvoll, der selbstproduzierte Rember-Track “Be Easy”: „crazy thoughts running through my mind – makin moves when it feels like I ´m loosing time – I push hard, but it feels like it ´s not enough gettin´ dough – ready to explode like I gotta bust – now I just sit back relax and be easy, be easy … I drift and reminisce and when my man took his own life…”. Schön. Neben vielen andern unter anderem auch erwähnenswert: Das ebenfalls von DM produzierte „Social Distortion“ mit Metalface MF Doom. Wenn er sich jetzt noch die Hook des Titeltracks „The Slickness“ mit ihrem indianischem Gesang gespart hätte, wäre mir an dieser Platte wirklich gar nichts unangenehm aufgefallen. Trotzdem heißt es natürlich uneingeschränkt: KAUFEN! Was sonst?
Besonderer Dank für das optisch/haptisch/akustische Erlebnis im Vinyl-Schnitt an Karsten Braun.
Nosliw startet durch
Das Kölner Rootdown-Camp schickt nach Mono & Nikitaman nun endlich auch Nosliw, mit dessen lang erwartetem Longplayer „Mittendrin“ ins Rennen. Nosliw, der einigen vielleicht noch als Mitglied der Formation „Die Unendlichen Gedichte“ ein Begriff ist, wird vorab noch seine erste Singleauskopplung veröffentlichen. „Wie Weit“ – eine gesellschaftskritische Ansage für jeds Ohr(!)– wird es übrigens nicht nur als CD und 12“ geben, sondern auch im 7“-Format für Dancehall-Selectoren und -Liebhaber. Das Video zur Single könnt ihr euch übrigens hier reinziehen. Seid ihr jetzt schon heiß auf Nosliw-Material? Dann checkt die Goodies. Das ausführliche Feature mit Nosliw folgt in Kürze!
Tatwaffe – Das Mixtape
Bevor am 27.09. das Tatwaffe-Soloalbum „Volltreffer“ erscheint, gibt es zum Aufwärmen noch sein Mixtape auf die Ohren. Nach dem kommerziellen Ganxtaville– Feature versucht sich Tatwaffe hier wieder ins richtige Licht zu rücken. Die Rechtfertigung gelingt ihm, indem er sich zu 50 Cents P.I.M.P in Szene setzt: „Ich weiß echt nicht was ihr von mir denkt/ als ob ich meine Seele verkauf und verschenk“. Das Tape besteht im Grunde aus bekannten Ami-Instrumentals wie z.B. von 50 Cent, P.Diddy und Jadakiss, auf denen Tatwaffe sein Können unter Beweis stellt. Die Rapparts im Jiggy-Style sind oft sehr witzig und bilden ein Gegengewicht zu den deeperen Thematiken im Firma-Style. Denn Tracks wie „Innerer Kreis“ oder „Kreislauf“ befinden sich ebenfalls auf diesem Tape.
Gefeatured werden neben den üblichen Verdächtigen auch Olli Banjo, Pal One, Rano und Eko. In „Alle Schwimmen“ treffen Lenny und Tatwaffe aufeinander, machen sich Luft über fehlerhaftes Agieren von Labels, und liefern ein auf ihren eigenen Erfahrungen aufbauendes, treffendes Stück. Hervorzuheben ist auch der Track mit Olli Banjo sowie „Ich brauche Cash“, einfach Sound, bei dem nicht alles auf die Goldwage gelegt werden muss. Es soll Laune machen, zuzuhören, und das macht es dann auch großteil, vor allem wenn man nebenher das Orginal im Ohr hat.
Teilweise sind die Songs etwas verkürzt, was man bemängeln kann, wenn man „Mehr“ will. Andererseits bleibt das Tape auf diesem Weg abwechslungsreich und macht weniger gelungene Tracks erträglich.
Man darf gespannt sein, ob Tatwaffe mit „Volltreffer“ auch einen solchen landet. Mit dem Mixtape liefert er für jeden Fan, der nicht mehr bis zum Album warten will, und für solche, die sich nach dem Tomekk-Track verwundert abwendeten und sich erneut ein Bild machen möchten, sicher ein Muss.
LL Cool J auf P. Diddys Pfaden
LL Cool J sorgt zur Zeit nicht nur mit seinem neuen Album "The Definition" für Furore.Jetzt schickt sich LL an, auch in der Modebranche Fuss zu fassen. Seine neue Kollektion wird James Todd Smith heißen, ist also nach seinem bürgerlichen Namen benannt.
Er möchte hochwertige, "sexy" Kleidung auf den Markt bringen und damit gleichzeitig für Jobs in der Community sorgen. Das hört sich nach einer guten Idee an. Allerdings macht LL auch schnell deutlich, dass die Leute natürlich qualifiziert sein müssen, um für seine Agentur arbeiten zu können. Seine Kollektion wird Hemden, Anzüge, T-Shirts und Jeanshosen umfassen. Wir sind gespannt.
Pharrells Klamotten kommen nach Europa!
Nachdem das Allroundtalent Pharrell im Laufe des Monats in den USA sein eigenes Kleidungslabel vorgestellt hat, wird flugs nach Übersee expandiert. Wie auch schon Jay Z, kooperiert Neptunes Mastermind mit Reebok. Auf einer Promoveranstaltung in London erklärte er, sein Brand Billionaire Boys Club vertrete die Philosophie vom wahren Wohlstand; dem von Seele und Geist. Die Preise werden dieser Philosophie wohl nicht entsprechen, und eher happig sein.




