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Pharcyde – The Humboldt Beginnings

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The Pharcyde – back again. Und allen, die den Weggang von Tre und Fatlip noch immer nicht verkraftet, und den letzten Streich Imanis und Romyes – „Plain Rap“ – noch schwer im Magen liegen haben, sei gesagt: „The Humboldt Beginnings“ spielt vielleicht nicht in einer Liga mit „Bizarre Ride II The Pharcyde“ , ist aber definitiv dope, und zwar im wörtlichen Sinne! Bereits im Intro wird „the healing herb“ heftig gepriesen, das Ganze untermalt mit wildem Getrommel. Ein Konzept-Album, wenn man so will, ganz im bekannten Sinne Pharcydes.

Anschließend geht es aber direkt ab. „The Uh-Huh“ ist wohl das, was der Club-Besucher einen Dancefloor-Burner nennen würde. Überhaupt bin ich von dem, das komplette Album über andauernden, Flow der Jungs echt überrascht. Zwar ändert sich fast mit jedem Song Beat und Rhymin´, es gibt aber nicht wirklich einen Song, den ich übles Machwerk nennen würde.

Nun ist „The Humboldt Beginnings“ auch nicht gerade Klassiker-geschwängert, aber nehmen wir z.B. „Illusions“. Dieser Track bewegt sich irgendwo zwischen Funk und Pop der frühen Achtziger – kitschig ohne Ende, und doch auf seine absonderliche Art und Weise irgendwie revolutionär. „Für „Fastlife“ wurden wahrscheinlich alte Soundsystem-Sampler „gecastet“ und der krasseste, darauf zu findende Scheiß wurde schließlich im Song verheizt – es wechseln sich Chorgesänge mit Gun- und Car-Race-Samples ab. Bei „Mixedgreens“ wiederum wird getestet, wie es sich anhört, wenn Imani und Browne auf Hardcore-Dancehall machen. Da scheppert auf einmal eine dermaßen räudige Bridge – Toastingstylee – aus der Box, dass es fast schon wieder saucool kommt. Und ich bin gewillt zu sagen: Big up.

Und wenn ich die Platte nicht als Muster erhalten hätte, Pionier-Ehrenwort, ich hätte sie glatt gekauft. Wie ich eingangs schon sagte: The Pharcyde – back again. Wirklich!

Pitbull – M.I.A.M.I.

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„M.I.A.M.I.“ von Pitbull, der vom wohl bekanntesten Dirty-South-Künstler Lil’ Jon produziert wird, zeichnet sich durch seine Vielzahl an verschiedenen Beats und Melodien aus.

Mit „305 Anthem“ feat. Lil’ Jon lässt Pitbull es gleich zu Beginn des Albums mit ordentlichem Crunk-Sound so richtig krachen, wobei zu diesem Eindruck vor allem der schnelle Beat, ein starker Bass und die aggressive Hook „I ride for my motherfuckin clique, I die for…!!!“ von Lil’ Jon beitragen.

„M.I.A.M.I.“ enthält aber nicht nur knallharte Crunk-, schnelle Miami Bass- und gefährliche Gangtsta-Beats, sondern auch Partysounds, wie z.B. „Culo“, welches zur Zeit in den meisten Black-Music-Clubs Deutschlands ziemlich angesagt ist. Durch den karibischen Beat und seine kubanische Hook lässt der aus Miami stammende Rapper seine Wurzeln bzw. seinen Ursprung ganz besonders zur Geltung kommen.

Außerdem sind bei Tracks wie z.B. „I Wonder“ feat. Oobie, auch ganz softe Beats und chillige Melodien vorzufinden. Oobie ist übrigens die entzückende Lady, die für den Backround-Gesang gesorgt hat. Auch sie wird von Lil’ Jon produziert und sicherlich noch Einiges von sich hören lassen.

Die Lyrics geben sowohl ernstere Erlebnisse, aber auch Partyleben und Alltag in Miami wider. Anhand des Tracks „Dirty“ feat Bun B. ist beispielsweise zu erkennen, dass Pitbull seine City Miami repräsentiert und dabei nicht nur die Sonnenscheinseiten, sondern auch die dunklen Seiten dieser Metropole zeigt.

Im Großem und Ganzen ist das Album „M.I.A.M.I.“ ein gelungenes Werk, selbst Miami-Native Dirty-South-Star Trick Daddy und Latino-HipHop Star Fat Joe haben es sich nicht nehmen lassen, Teil dieses Werkes zu sein. Empfehlenswert.

SIDO meets Stefan Raab

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Nachdem schon sämtliche HipHop Größen aus dem In- und Ausland (z.B. Lloyd Banks, Eminem mit D12, Sammy Deluxe und Eko) beim wohl erfolgreichstem Late-Night-Show Master auf der Couch gesessen haben, darf nun auch der Aggro-Berliner Sido neben Stefan Raab Platz nehmen. Am Montag den 27.09.04 wird der „Ars*hfi*kmann“ bei der Pro Sieben Sendung TV Total zu Gast sein und Herrn Raab Rede und Antwort stehen. Wir sind uns sicher das dies eine Erfolgreiche Sendung wird und sollte von niemandem verpasst werden.

Bahamadia auf der Reeperbahn

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Bahamadia, die Grande Dame des HipHop, beehrt uns dieser Tage in Deutschland, für einige Konzert-Termine. Dabei an ihrer Seite: hochkarätige Unterstützung von DJ Statik, Kev Brown und DJ Roddy Rodd. Relativ kurzfristig konnten Bahamadia und Kev Brown noch für einen Gig – am Samstag – im Hamburger Mandarin Kasino gewonnen werden. Für mehr Infos – checkt die Dates im Eventkalender. Für freien Eintritt – checkt die Goodies!

Wyclef erschüttert von Zuständen auf Haiti

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Knapp 200.000 Menschen auf Haiti sind von den schweren Zerstörungen, den der Wirbelsturm „Jeanne“ hinterlassen hat, betroffen. Die Rede ist gar von über 2000 Toten. Wyclef Jean hat sich inzwischen auf den Weg auf seine Heimatinsel begeben, um sich vor Ort ein Bild von den schlimmen Verwüstungen zu machen. Er ist äußerst erschüttert über die momentanen, katastophalen Zustände vor Ort. Er möchte schnellstmöglich in die USA zurückkehren, um Gelder für Hilfsmaßnahmen zu organisieren. Wyclefs Kommentar zur Lage: ‚Was ich hier gesehen habe ist schrecklich. Niemand kann sich vorstellen wie mein Land verwüstet wurde. Es wird mindestens ein Jahr dauern, bis die Schäden wieder behoben sind! Nicht nur die UN muss sich daran beteiligen! Alle Nationen müssen jetzt zusammenkommen!

Pitbull Gig abgesagt

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Der aus Cuba kommende Pitbull, mit Wahlheimat Florida, wird nun doch nicht im Rahmen der POPKOMM in Berlin sein bald erscheinendes Album „M.I.A.M.I. – Money Is A Major Issue” präsentieren. Vielmehr wird er erst mal gar nicht Deutschland landen. Neue Dates sind im Moment auch noch nicht bekannt.

Max Herre auf Platz Eins

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Gute Zeiten bei Four Music! Zwar ist Gentleman nicht mehr auf der Top-Position der deutschen Charts, dafür legte aber Max mit seinem Soloalbum „Max Herre“ den gleichen Run wie sein Label-Kollege hin. Auch er ging straight von Null auf Eins. Am kommenden Dienstag (28.09.2004) könnt ihr euch, beim Four-Abend – dem POPKOMM-Eröffnungskonzert, selbst ein Bild machen, ob zu Recht Qualität belohnt wurde. Außerdem werden in diesem Rahmen noch auftreten: Die Fantastischen Vier, 5 Sterne Deluxe, Ferris MC und Clueso. Die Show findet in der Berliner Deutschlandhalle statt. Wir verlosen für dieses X-Large-Event 5×2 Eintrittskarten. Nicht verpassen!

ITF German DJ Championships Finals 2004 – die Gewinner

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Samstag, 18.09.2004 – Markthalle zu Hamburg. Tag der Entscheidung. Für die Jury, bestehend aus DJ Hype (GER), DJ Static (DEN), DJ Flip (FRA), DJ FLIP (IRE) & DJ Tigerstyle (UK), hieß es Sieger küren, was das Zeug hält. Und so gingen am Ende des Abends Noisy Stylus aus Köln (Teams), DJ Man at Cuts aus Rheine (Experimental), DJ Rafik aus Haan (Scratching) und zweifach DJ Rasgunyado aus Göttingen (Beatjuggling & Advancement) als Sieger der ITF German Finals hervor. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein tightes Rahmenprogramm von DJ Static & Nat Ill, die mit ihrer 1DJ&1MC -Show die Hamburger Massive wahrhaftig begeisterten. Next ITF-Stop ist nun, am 04.12.2004, der Stuttgarter Club `Zappata´, wo um World Champion Titel gekämpft werden soll.

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