Am 21.November wird Snoop Dogg seine neue Hunde-Kollektion launchen. Beinhalten wird diese neben feinsten Hunde-Spielsachen auch Sport-Jerseys, Pelzmäntel und Hoodie-Sweatshirts für den Vierbeiner eures Vertrauens. Schon oft haben sich Rapper als Modedesigner versucht, Jay-Z und P.Diddy beispielsweise wurden dadurch reicher als reich.
Snoop Dogg hat nun ein neue Marktlücke entdeckt und setzt sich als Tierfreund für Welt der Hunde ein, einer musste dies ja tun. Dankeschön Snoop, wir werden dir ewig dafür dankbar sein…
Snoop Dogg – The real Dogfather
Fat Joe
rap.de: Wie kam es zu dem Bruch mit Atlantic?
Fat Joe: Es war eine reine Business-Entscheidung. Ich habe einfach Leute wie Mike Jones und Paul Wall mit ihren Indies gesehen und wie sie für jede verkaufte CD 7 Dollar bekommen. Ich habe im Vergleich gerade einmal 80 Cent bekommen. Außerdem wollte ich endlich mein eigener Boss sein. Als ich bei Atlantic um einen adäquaten Vertrag angefragt hatte, waren sie nicht bereit auf mein Angebot einzugehen, mit der Begründe ich sei noch nicht so weit. Da wusste ich, dass es Zeit für mich ist, zu gehen. Es war nichts emotionales, ich musste einfach weiter.
rap.de: Warum heißt das Album „Me,Myself and I“? Ich schätze es ist nicht als Referenz zu De La Soul zu verstehen.
Fat Joe: (lacht) Nee, das hat mit De La nichts zu tun. Der Titel kommt daher, dass ich mich für das gesamte Album allein im Studio eingeschlossen hatte. Ich nahm keine Kritik an, keine Ratschläge, sondern hab es alles in Eigenregie produziert. Ich hatte mir als Ziel gesetzt, das beste Fat Joe Album zu machen, das ich nur machen könnte. Und ich bin definitiv mehr als zufrieden mit dem Ergebnis.
rap.de: Nachdem du Atlantic verlassen hattest, sagtest du in einem Interview, dass „Me, Myself and I“ das Album sei, welches du schon immer machen wolltest. Kann man daraus schließen, dass du dich auf einem Major nie richtig ausleben konntest?
Fat Joe: Ok, ich will eigentlich nicht haten, aber wenn du auf einem Major bist und dir dieser Major dazu noch eine Menge Geld gibt, ist es logisch, dass sie von dir auch erwarten, eine bestimmte Art von Musik zu machen. Nämlich solche, die sich verkauft. Und um zu verkaufen, brauchst du Radio Play. Leider ist es in den Staaten so, dass du auf jeden Fall für jeden etwas dabei haben musst, also auch so genannte Ladies-Song um im Radio oder auf MTV Rotation zu bekommen. Jetzt, da ich Indie bin, habe ich das Gefühl, endlich wieder jegliche Art von Musik machen zu können. Hauptsache ich befriedige damit meine wahren Fans, also meine Basis.
rap.de: Darin liegt also dementsprechend der Unterschied zu deinen anderen Alben?
Fat Joe: In gewisser Weise schon. Mit diesem Album wollte ich zurück zu meinen Wurzeln. Zurück zu der Zeit von „Represent“ und „Jealous Ones Envy“, der D.I.T.C.-Zeit. Der einzige Unterschied liegt somit nur in der Zeit. Wir haben es 2006 und ich bin lyrisch stärker geworden. Schau, dieses Album ist für Typen im Knast, die nur einen Walkman haben. Ich habe Stories auf diesem Album, mit denen die Jungs da drin was anfangen können.
rap.de: Du bist schon seit über zehn Jahren dabei. Was gibt es noch zu sagen, warum noch ein weiteres Album?
Fat Joe: Ich liebe es einfach Musik zu machen. Musik ist meine Leidenschaft. I love being hot and I love people saying that my music is crazy. Es ist mir einfach wichtig, Musik zu machen.
rap.de: Ich habe leider nur ein Teil der Tracks bekommen. Aber die Songs, die ich gehört habe, featureten niemanden aus New York. Wie sieht es mit dem Rest des Albums aus? Immerhin bist du bekannt dafür, Flagge für deine Stadt zu zeigen.
Fat Joe: Schau, ich feature niemanden, bloß weil er aus New York kommt. Ich habe kein Problem damit auch jemanden von der Westküste auf mein Album zu packen. Ich will nur die Besten auf meinem Album haben. Das ist für mich das Wichtigste. Deswegen gibt es auch zwei Lil Wayne-Features. Ich finde einfach, dass er momentan der beste Rapper in diesem Game ist. Und zu The Game braucht man eigentlich auch nichts mehr sagen. Sein Album war ein Instant Classic. Dieser Typ ist einfach ein Segen für HipHop. Er ist respektvoll und weiß wo er herkommt und ich respektiere ihn als Künstler. Ich bin also definitiv nicht der Typ, der Leute featuret bloß weil sie aus Brooklyn sind.
rap.de: Und was ist mit Leuten aus deinem Camp?
Fat Joe: Nein. Wie gesagt, ich habe mich im Studio eingeschlossen und das Ding vollkommen allein durchgezogen.
rap.de: Wo wir schon dabei sind: Sowohl DJ Khaled als auch Remy Ma haben in diesem Jahr ihre Debüts releast. Bist du zufrieden?
Fat Joe: Was soll ich sagen? Ich finde Remy Ma hat ein Wahnsinns Album raus gebracht und DJ Khaleds Album ist einfach nur krass. Weißt du, am Ende des Tages machen wir Musik. Das heißt also, wenn die Leute rausgehen und unsere Scheiben kaufen, sind wir glücklich. But if they don’t go support and buy the record, we still make great music! Ich glaube nicht, dass du Platten nur dann magst, weil sie sich gut verkaufen. Du magst diverse Platten und unterstützt sie, weil sie etwas in dir auslösen. Und genau aus diesem Grund haben für mich Talent und Skills auch nichts mit Verkaufszahlen zu tun.
rap.de: Also ist die Enttäuschung über Remy Mas eher durchschnittliche Verkaufszahlen nicht so groß?
Fat Joe: Doch schon, denn letztlich leben wir davon. Wobei man sich bei 2 Millionen verkauften Einheiten auch nicht so beschweren sollte. Aber was soll man machen…
rap.de: Es wird ja immer wieder darüber diskutiert, ob New York nun tatsächlich seinen Stand im Rap verliert oder nicht. Wer glaubst du, ist das nächste große Ding aus New York?
Fat Joe: Wer es von den jungen Leuten sein wird, kann ich dir nicht sagen. Doch ich bezweifle dass New York seine Position verlieren wird. Wie auch? Schau dir doch mal bitte an, wer demnächst alles ein Album releast: Jay-Z kommt mit einem neuen Album, Jim Jones releast ein neues Album. Seine Single läuft hier auch grad auf heavy rotation. Diddy hat einen neuen Joint, ich hab mein neues Ding am Start und dann wird auch noch Nas neuen Stuff veröffentlichen. Ich würde schon sagen, dass wir gute Musik in New York haben.
rap.de: Und was ist mit Terror Squad? Können wir da auch bald etwas erwarten?
Fat Joe: Ja, es wird auf jeden Fall eine neue TS-Compilation geben. Darauf werden auch junge, unbekannte Künstler gefeaturet sein.
rap.de: Du bist ja der Mitgründer des ersten Latin Music Festivals, „Libertad“. Wie schätzt du das gesamte Latino-Movement ein? Glaubst du, dass Stile wie Reggaeton eine Zukunft haben werden, oder war alles nur ein Hype?
Fat Joe: Wir werden sehen. Music, that comes from the ground, that comes from the ghetto, that comes from the true people’s perspectives, can never be bottled up. It can only grow and get bigger and bigger with time.
rap.de: Dieses Jahr konnte man dich ja endlich in Europa sehen und im Umkehrschluss, konntest du sehen was hier so geht. Was für Eindrücke hast du bekommen?
Fat Joe: Ich hatte mir schon gedacht, dass die crowd hier ziemlich abgeht. Ich wusste aber zum Beispiel nicht, wie schön die Architektur dort ist. Ich konnte auf jeden Fall fühlen, dass ihr sehr leidenschaftlich seid, was HipHop betrifft und dass ihr amerikanische Künstler extrem unterstützt. Alles entsprach also meinem Bild, das ich von der europäischen crowd hatte. People came out, they were so supportive. They showed so much love and I really appreciate the European people coming out, supporting Fat Joe like they did. It really made me feel special.
rap.de: Also wird man dich auf jeden Fall wieder sehen?
Fat Joe: Definitiv!
rap.de: Wie sieht`s aus: Wärst du bei einem neuen D.I.T.C Album dabei?
Fat Joe: I’d love to! Ich hab letzte Woche mit Finesse gesprochen und hab zwei Tracks mit Diamond gemacht. I’m dying to make an „Diggin’ In The Crates“ Album!
rap.de: Was hälst du von dem neuen AG-Album?
Fat Joe: Ich wünsche ihm nur das Beste. Du weißt, AG ist mein Bruder im Herzen. Er macht sein Ding und ich liebe es, dass er sich einfach nicht unterkriegen lässt. Das ist das Wichtigste.
rap.de: Ich danke dir für das Inteview.
Fat Joe: Ich danke dir, dass du dir die Zeit genommen hast.
PC – Dark Messiah Might and Magic – Die Fabelwelt wartet auf dich.
Dark Messiah Might and Magic
Das Spiel lädt dich in die Welt der Fantasy-Action ein, eine Welt der dunklen und düsteren Fabelwesen begleitet dich, als Zauberer und Krieger „Sareth“ erkundest du die Welt von Dark Messiah Might and Magic. Deine Bestimmung ist die Prophezeiung von Dark Messiah zu bekämpfen, in einer abgelegenden Region von Ashan stellst du dich deinen ersten Aufgaben. Es warten insgesamt 12 Levels auf dich.
In der First-Person Aussicht kommen dir die merkwürdigsten Gestalten wie Goblins, Orks, Drachen, Zyklopen, Zombies, Ritter und mehr entgegen, zur Bekämpfung dieser kannst du dich mit bis zu 30 Waffen und einer Vielzahl von Zaubersprüchen ausstatten: friere deine Gegner ein, lass sie durch die Luft fliegen und lasse sie schrumpfen… Das Spiel vereint Action, Adventure und Spaß in einer hervorragenden Kombination. So kommt es vor, dass du dir schon mal dein Schwert schmieden musst und deine Gegner mit einem Ablenkungsmanöver in die Ferne schickst.
Die grafische und physikalische Umsetzung überzeugt in allen Bereichen. Bedient sich Dark Messiah Might and Magic doch der hervorzuhebenden Valve´s Source Engine, die für Half Life 2 entworfen wurde und mit einer interaktiven Umgebung ergänzt wurde, die Räume, Gegenstände und Akteure in einer hervorragenden Animation erscheinen lässt. Nicht nur die herum fliegenden Staubpartikel oder der aufgewirbelte Sand geben dem Spiel die nötige Atmosphäre, sondern alle Details und Eindrücke, die dich diese Fabelwelt durchqueren lassen. Es passt einfach alles zusammen! Man könnte annehmen, Diablo wäre in der First-Person erschienen.
Fans der Action und First-Person-View-Games sei dieses Spiel ans Herz gelegt, sie dürften Ihre Freunde an diesem Spiel haben. Das Spiel ist auch online spielbar und ermöglicht so, neben der Einzelplatzvariante, einen anhaltenden Spielspaß. Mit bis zu 32 Spielern kannst du dich der Online-Welt von Dark Messiah Might and Magic stellen. Diese umfasst sowohl Deathmatch als auch einen Entwicklungsmodus, indem in laufenden Kampagnen neue Waffen und Erfahrungspunkte gesammelt werden können.
Negativ sind die sehr langen Ladezeiten aufgefallen. Um Dark Messiah Might and Magic gut und im Detailreichtum auf einem PC laufen zu lassen, ist ein kräftiges System notwendig. Einen 3 GHz Prozessor und 1 GB-Arbeitsspeicher sowie eine 256MB Grafikkarte mit DirectX 9 Unterstützung sollte vorhanden sein.
Zum Spiel verlosen wir je dreimal ein Longsleve mit USB-Hub und einen großem Dark Messiah Might and Magic Poster in unserer Win Section.
Serk – Serk To Da Beat
Serk, der ausgebildete Audio-Engineer aus Berlin, der sein Geld mit Albumproduktionen in einem Musikstudio einer Porno-Produktionsfirma verdient, veröffentlicht sein neues Meisterwerk "Serk To Da Beat". Als Produzent hat er sich vor allem in der Berliner Untergrund-Rap-Szene einen Namen gemacht und als Rapper braucht er sich ebenfalls nicht zu verstecken. Am 20.10.06 erschien bereits die erste Single "Eigener Held", ein nachdenklicher Rapsong mit einer gesungenen Hook von She-Raw.
"Du kannst alles schaffen, Homie, sei nur einfach du selbst/ hör auf dich ständig zu fragen, ob du jedem gefällst/ kommt es hart auf hart, bist du auf dich alleine gestellt/ komm komm ,Homie, sei dein eigener Held."
Im Grunde genommen ein gute Single-Auskopplung, allerdings findet man auf "Serk To Da Beat" noch bessere Tracks. Immer wieder überzeugt Serk mit seinen gesungenen Hooks, sein Rap kann sich ebenfalls sehen lassen. Technisch gibt es kaum etwas auszusetzen, von Battle-Rap bis nachdenklichen Stories findet man alles auf der Platte. Heraus sticht der Song "Du zeigst mir", eine Liebeserklärung, die natürlich auf keinem Album fehlen darf.
"Ich würds mir selbst nicht glauben, wenn ichs nicht genau wüsste/ du bist die Frau, die ich auch noch alt und grau küsse…du bist mein Engel, flieg mit mir durchs Leben!"
Dagegen wirkt der Track "Discoaffären" ein wenig mysteriös. "Ich komm nicht in den Club zum Tanzen oder Küssen/, ich starte mein Flirt mit der Hand auf den Brüsten/ (…) ich such ne Bitch fürs Bett und keine Lady fürs Leben/, ich steh auf Frauen, die kommen und schnell wieder gehen".
Schizophrenie? Absolut! Allerdings hat diese Feststellung nichts mit der Qualität der Scheibe zu tun. "Du bist" ist ebenso wie "Brief an alte Freunde" ein gelungener Battle-Track auf dem Album. Man bekommt auf jeden Fall etwas für sein Geld geboten, denn der Rap und die Produktionen haben in jedem Falle ein Lob verdient.
„Serk To Da Beat“ Privatkonzert
Es gibt Neuigkeiten aus dem Hause "Main Theme Records". Das neue Soloalbum von Serk "Serk To Da Beat" erscheint am 17.11.06. Zu diesem Anlass gibt er zusammen mit seiner Labelkollegin She-Raw ein "Privatkonzert" in Berlin, zu dem man nur mit der richtigen Eintrittskarte gelangt. Wie man diese bekommet? Ganz einfach! DURCH UNS! Checkt unser "Serk To Da Beat" Gewinnspiel.
Wir sehen uns am Fr. dem 17.11.06 im Pu…. HALT!! Ihr werdet noch früh genug erfahren, wohin ihr müsst.
Just Blaze – lüftet Geheimnisse
"Kingdome Come", das Comeback-Album von Jay-Z, steht kurz vor seiner Veröffentlichung. Jede Person geht davon aus, dass sich Jay-Z ein gut durchdachtes Konzept für den Comebackversuch zurecht gelegt hat. Doch dem ist nicht so! Just Blaze, Produzent und enger Freund von Jay-Z, lüftete einige Geheimnisse.
In den letzten Wochen befand sich Jigga auf Welttournee, die erste Single "Show Me What You Got" war bereits fertig und läuft bei den Sendern inzwischen rauf und runter. Doch was ist mit dem kompletten Album? Das war zum damaligen Zeitpunkt nicht mal annähernd fertig. Innerhalb von wenigen Tagen nach der Tour, wurde das Album kurz vor der Deadline fertiggestellt. "You shouldn’t rush a comeback album, you know what I mean?", Just Blaze war von der ganzen Angelegenheit nicht wirklich begeistert, allerdings sah er im Bezug zu Jay-Z noch nie schwarz.
"Aber es muss halt sein, und ich bin sicher, es wird trotzdem gut werden. "Show Me What You Got" z.B. haben wir auch an einem einzigen Tag in New York aufgenommen. Jay-Z ist einfach ein Außerirdischer. Ich habe keine Ahnung wie der Typ das macht, was er macht. Aber er macht es gut."
Just Blaze wird auf "Kingdome Come" mit insgesamt 3-4 Instrumentals vertreten sein, Kanye West steht seinem "Entdecker" ebenfalls zur Seite, vom Rest lassen wir uns einfach mal überraschen. Des Weiteren bestätigte Just, beim mysteriösen Projekt "Detox" von Dr.Dre einen Beitrag zu leisten. Einhundertprozentig sei aber rein gar nichts! Alles wird unter Verschluss gehalten, niemand ist so wirklich auf dem Laufenden.
"Kingdome Come" erscheint diesen Monat, bestimmt wird es auch im Bezug zu "Detox" irgendwann einmal Klarheit geben. Wir warten…
Megaloh-Sprachtot-LP
Sehr fleißig – da ist Megaloh gerade zusammen mit KD-Supier und dem Album „Reim Geschäftlich“ an den Start gegangen, so soll auch schon Anfang ´07 das nächste Projekt fertig sein. Dieses wird dann unter den Titel „King Kong meets Godzilla“ tragen und eine Kollabo-LP mit Sprachtot werden – Wer dann welchen Part übernimmt steht noch nicht fest. 30 Tracks sollen sie bisher schon auf die Beine gestellt haben und das Ganze auf Beats von Rocko (Mannheim), PhreQuincy, Djorkaeff, Shuko, Frauenarzt und natürlich KD-Supier. Übrigens: mit dem wohl bekanntesten Frauenarzt Deutschlands, soll zuvor auch noch eine EP „für die Atzen“ rauskommen.
The Game – „The Doctor’s Advocate“
"The Doctor’s Advocate" ist erschienen. Eine interessante CD, die einer längeren und andersartigen Review würdig ist. Unter Anderem habe ich mir folgende Fragen gestellt, als ich die CD in meiner Hand hielt und in den CD-Player gelegt habe. Nun bin ich um ein Vielfaches schlauer, auf die im Raum stehenden Fragen gibt es nun die lang erwarteten Antworten.
Was unterscheidet „The Doctor’s Advocate“ von „The Documentary“?
First of all, Dr.Dre war nicht als Executive Producer tätig, The Game höchstpersönlich übernahm diese Rolle. Er wollte sich musikalisch weiterentwickeln und neue Herausforderungen finden. Zwischen Dre und The Game gibt es keinen Beef, ernste und tiefsinnige Worte widmet der Compton-Rapper seinem ehemaligen Mentor in dem Song „The Doctor’s Advocate“. „Workin’ with Dr.Dre was a dream“, so äußerte er sich vor 2 Jahren auf „The Documentary“. Bei dem neuen Longplayer war die Zusammenarbeit keine Traum, sondern vorerst einmal Vergangenheit.
The Game hat seinen Job wirklich sehr gut gemacht, Dre hat aber das einzigartige Talent, ein sehr gutes Endprodukt noch um ein Vielfaches zu perfektionieren. Was wäre wenn? Es tut im Endeffekt nichts zur Sache, interessant wäre ein Mitwirken von Dre aber garantiert gewesen.
Welche Produzenten waren tätig?
Just Blaze, Scott Storch, Kanye West, Swizz Beatz, Hi Tek, will.i.am, Nottz, Jonathan Rotem, Jellyroll, Mr.Porter, Ervin „EP“ Pope, DJ Khalil und Reefa.
Kein Timbaland, kein Dr.Dre, kein Buckwild, kein Eminem und natürlich war auch Havoc nicht als Producer tätig. Auswirkungen auf die musikalische Seite der Platte trägt dieser Sachverhalt aber nicht mit sich. Die Produzenten haben ganze Arbeit geleistet, repräsentieren den typischen Westcoast-Sound ebenbürtig.
Auf welche Features kann sich der Hörer freuen?
Snoop Dogg, X-Zibit, Nas, Junior Reid, Busta Rhymes, Nate Dogg, Kanye West, The Dogg Pound, Jamie Foxx und Marsha Ambrosius.
Von allem ist etwas dabei, auf Tracks wie „California Vacation“ (feat. Snoop Dogg& X-Zibit) und „Why you hate the Game“ (feat. Nas& Marsha Ambrosius) kann sich aber jeder vorab schon einmal freuen.
Kann „The Documentary“ getoppt werden?
„The Documentary“ ist einzigartig und grandios. Ein unfassbares Album, wahrscheinlich das beste Album der letzten Jahre. Vielleicht ein Klassiker, welcher wahren Fans immer in Erinnerung bleiben wird.
„The Doctor’s Advocate“ muss sich nicht verstecken. Die Lieder gehen unter die Haut, direkt ins Ohr und manche auch direkt in Richtung Herz& Seele. Unbestritten handelt es sich um einen qualitativ und inhaltlich wertvollen Nachfolger von „The Documentary“. Damit wird sich das neue Album defintiv nicht als kommerzieller Flop entpuppen, sondern in den oberen Chartregionen einreihen und über Wochen halten.
Mit der ersten Single „It’s okay“ landete The Game bereits einen echten Ohrwurm, bei der zweiten, von Scott Storch produzierten, Singleauskopplung „Let’s ride“ handelt es sich ebenfalls um einen Volltreffer.
Will.i.am lieferte für den Song „Compton“ einen übermäßigen Monsterbeat ab, der den Hörer mit auf Reise in die Vergangenheit nimmt. Erinnerungen an NWA werden wach, The Game spricht von sich, seiner Herkunft und seinen Idolen, der Hörer kommt sich wie in einem unvergesslichen Film vor. Großes Kino!
Unterm Strich wird „The Doctor’s Advocate“ nicht enttäuschen. Nach mehrmaligem Hören wird jedermann von den Produktionen, den Raps und dem Gesamtprodukt absolut überzeugt sein, da gibt es keine Zweifel. Aber ob „The Documentary“ getoppt werden kann, das steht in den Sternen…




