Start Blog Seite 3535

Mims 2.0

0

Der New Yorker Rapper Mims hatte seine größte Bekanntheit mit dem durchschlagenden Erfolg seiner Single "This Is Why I´m Hot“ erlangt. Jetzt hat er einen Vertrag mit der Internetseite BlockSavvy.com ausgehandelt, die ihm die Möglichkeit gibt exklusives Videomaterial zu veröffentlichen und mit seinen Fans in Kontakt zu treten. BlockSavvy.com ist ein soziales Netzwerk, das mit Myspace und ähnlichen vergleichbar wäre, nur ist es mehr an eine urbane Zielgruppe gerichtet. Die Firma wurde von Kwame DeCuir und Damon Dash Enterprises gegründet und schafft eine interaktive Umgebung durch photorealistische 3-D Räume und Geschäfte. Um direkt zu Mims Raum zu gelangen folgt diesem Link.

Baila contra pobreza-Tour

0

In diesem Sommer erlebt die Deutschrap-Szene ein absolutes Novum. Die Organisation „Weltweite Initiative für Soziales Engagement e.V.“ (wise-ev) hat unter dem Motto „baila contra pobreza“ eine Benefiz-Tour mit deutschen Rap-Acts auf die Beine gestellt, deren Erlöse weltweit benachteiligten Straßenkindern zugutekommen. Mit einer von Ort zu Ort wechselnden Künstler-Mannschaft, bestehend aus Kopfhörer, Nic Knatterton und Johanna, Holger Burner, Callya, Independenzia, FairFax, Deadly T und Köln Maziv, die um den Kern von Microphone Mafia, Chaoze One und Lotta C rotiert, macht die Tour in Leverkusen, Frankfurt, Homburg, Göttingen, München, Nürnberg, Berlin und Hamburg halt. Außerdem erscheint am 06.07.2007 über Aldente Recordz einen Sampler zur Tour, auf dem sich die an der Tour teilnehmenden Künstler und noch einige mehr versammeln, um sich auch hier für eine solidarischere Welt auszusprechen. Eine Tracklist bekommt ihr hier. Auf den Konzerten wird es dann die Möglichkeit geben, sich über die Arbeit der Organistion genauer zu informieren. Wer das schon vorher tun möchte, kann folgende Internetseiten aufsuchen:
 
www.schwarz-auf-wise.de,
www.bailacontrapobreza.tk
und
www.myspace.com/bailacontrapobrezatour.

Die genauen Termine und Lokalitäten erfahrt ihr auch in unserer Dates-Sektion. Also habt Spass und tut etwas Gutes.

The Mix Up

0

HipHop ohne die Beastie Boys wäre undenkbar. Als sie in den frühen 80ern anfingen, Rapmusik zu machen, waren sie Pioniere und sollten wichtige Vorbilder für unzählige ihrer Nachfolger werden. Doch dass die Jungs ursprünglich eine Rockband waren, darf man nicht vergessen. Ihr neues Album „The Mix Up“, das noch diesen Monat rauskommen soll, ist ein Instrumentalalbum und sehr funky geraten. Aber auch Einflüsse von Rock und Dub sind heraus zu hören. 
Doch warum viel rumreden, wenn ihr es doch selber anhören könnt.  Hier gibt es den neuen Stuff von den Beastie Boys. Zieht euch den Shit rein!

Pharrell beim LA Film Fest

0

Das renommierte Los Angeles Film Fest, das am 21. Juni seine Pforten öffnete, hat dieses Jahr den Produzenten Pharrell Willliams dazu eingeladen, eine Reihe von Filmen zusammen zu stellen, die ihn bei seiner Arbeit als Musiker inspiriert hatten. Die Festival-Organisation war jedoch etwas überrascht über die Entscheidungen, die der Künstler traf. Nach Angaben derLos Angeles Times wählte Pharrell Filme, die nicht zum normalen Programm des eher für Independent-Kino bekannten Festivals gehören. Zu seiner Liste gehört "National Lampoon’s Vacation (Die Schrillen Vier auf Achse)" und Steven Spielberg´s "Close Encounters of the Third Kind (Unheimliche Begegnung der dritten Art)." Durch seine Teilnahme an dem Festival in LA tritt Pharrell in die Fußstapfen von Künstlern wie RZA, Neil Young oder dem Gnarls Barkley Produzenten Danger Mouse, die vor ihm ihr Lieblingsfilme zum Besten gegeben hatten.

Maeckes & Plan B

0

Für alle die sich schon darauf gefreut haben, sich auf dem splash! am Chimperator-, DeinDesign-Stand das neue Maeckes & Plan B-Album „Als wäre wir Freunde“ zu kaufen, um es sich dann von den Featuregästen Celina, Tua, Kaas und Kool Savas signieren zu lassen, gibt es eine kleine bis mittelschwere schlechte Nachricht. Aufgrund von Problemen mit dem Presswerk muss der Release-Termin leider um eine Woche auf den verheißungsvollen Freitag, den 13. verschoben werden. Den Stand solltet ihr natürlich trotzdem auschecken, denn die Jungs werden dennoch das Album auf dem Festival vorstellen und auch verkaufen können, sowie eine Release-Party am Eröffnungstag zelebrieren. Außerdem wurden noch mehrere noch nicht weiter benannte Highlights angekündigt.  Und demnächst wird es vorab schon ein exclusives rap.de-Albumsnippet bei uns zu downloaden geben. Also haltet die Augen offen und besucht uns jeden Tag aufs Neue.

Die Tracklist von AWWF:

1.Intro
2.Go!
3.Ready
4.White Trash
5.Meint ihr nicht auch?
6.Kokain feat. Celina
7.Verstummte Sicht
8.Langweilig
9.Sin City
10.Deutsche Welle Polen feat. Kaas
11.Hohe Erwartungen
12.Wohin ich Geh feat. Celina
13.Orsons große Scheune feat. Tua & Kaas
14.Outtakes feat. Kool Savas
15.BOING!
16.Zur Zeit
17.Als wären wir Freunde

Fiddy, der Drogendealer

0

Nach ihrer Zusammenarbeit in Michael Manns „Heat“ werden in dem Independentfilm „Righteous Kill“ wieder die beiden Filmstars Al Pacino und und Robert De Niro zusammen spielen. Als Polizisten werden sie einen Serienmörder jagen. Auch ein anderer Star wird mit vor der Kamera stehen: 50 Cent – natürlich – seine Rolle im echten Leben spielend – als Drogendealer. Mit den Dreharbeiten wird am 6. August begonnen. Fiddy zufolge, weiß er nicht, ob die beiden Altstars schon von seinem Casting erfahren haben.

G-Unit vs. Terror Squad

0

Eine neuer Disstrack aus den Hause G-Unit ist kürzlich im Internet erschienen. Er geht von Young Buck aus und richtet sich gegen das Mitglied der Terror Squad und Vertreter des DJ-Kollektivs Core DJs DJ Khaled. Angeblich hatte die Gruppe letzten Winter damit gedroht, Buck nicht mehr spielen zu wollen. Obwohl dieser heute angibt, alle Streitigkeiten geschlichtet zu haben, kann er nicht verstehen, warum Khaled seine Songs immer noch nicht spielt. Auf dem neuen Track, der passender Weise von DJ Kay Slay aka The Drama King zum ersten Mal im Radio gespielt wurde, rappt Buck “… Khaled, play my shit ni**a ‚I’m the best‘ / I don’t carry grudges cuz‘ I get it off my chest… maybe Fat Joe tellin‘ you not to f*** with the Unit…”, auch einen direkten Bezug auf Khaleds aktuellen Hit ”We Takin´Over” lässt sich Young Buck nicht nehmen “…you can’t ban me from radio or no DJ, while you takin‘ over the city, I’m taking over the state.”  Den ganzen Song kann man hier anhören.

Echorausch – Kennst Du Des?

0

Echorausch ist eine bereits 1995 gegründete Münchener Rap-Gruppe, die vor dieser Platte bereits drei Alben und einige 12’’ veröffentlicht hat. Mein erster Eindruck beim ersten Song der mir vorliegenden, aktuellen Platte „Kennst du des?“, ist folgender: Münchener representen München mit Münchener Slang und das alles mit Oldschool-Stakkato-Flows auf melodiöse, leicht an Golden Age-Produktion erinnernde, Beats. Wie für München typisch, ist außerdem viel Turntablism zu hören.

Dieser Oldschool-Flavour zieht sich dann auch durch das komplette Album. Alle Instrumentale sind Breakbeat- und Funk-Beats auf Samplebasis. Allesamt sind sie herrliche und sehr professionelle Oldschool-Reminiszenzen, die ich auf kompletter Albumlänge feiern kann. Doch leider hat die Platte ihre wirklich starken Momente nur in den Breaks, Bridges, Intros und Outros, in den die Rapper nicht reden.

Denn thematisch ist das ganze Album hochgradig belanglos. Kein Song kann inhaltlich in besonderer Art und Weise auf sich aufmerksam machen. Ja, der mit völlig veralteten Flows und einer Mischung aus Anglizismen und Bayrisch vorgetragene Spaßrap, der mit leeren Pseudobattles gegen die ach so böse Gangsterkultur antritt, schrammt an der Peinlichkeit leider nicht mehr vorbei. Die ständig mit dieser speziellen Abneigung präsentierte Liebe zum HipHop bekommt dabei ganz einfach einen sehr faden Beigeschmack des Hatens, und das will irgendwie alles so gar nicht zusammenpassen.

Der Sinn dieser Veröffentlichung erschließt sich mir dann auch nach den zweiten und dritten Hören nicht. Selbst Oldschool-Liebhaber können die Rapper, die geradewegs vor den Wack MC-Hatern aus dem Jahre 1995 ins Jahr 2007 geflohen zu sein scheinen, nicht wirklich gut finden. Die Beats gehen wirklich klar, aber die Raps auf diesem Album sind einfach nur überflüssig.

Featured