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Gerard bei Four Artists, Weekend bei Chimperator Booking

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Der Östereicher Gerard, der derzeit im berühmt-berüchtigten Krabbe-Studio zu Berlin an seinem neuen Album „Blausicht“ feilt, gehört ab sofort zum erweiterten Kreis von Four Music. Die Bookingabteilung Four Artists, die u.a. auch den Berliner Chefket beherbergt, regelt ab sofort seine Live-Auftritte.

Gerard veröffentlichte 2009 sein zumindest im Untergrund vielbeachtetes Album „Blur„, auf dem er u.a. von Maeckes unterstützt wurde. Mit dem neuen Album will er soundmäßig in eine neue Richtung gehen, wovon das erste Video „Lissabon“ Zeugnis ablegt.

Auch VBT-Gewinner Weekend hat seit September einen neuen Ansprechpartner für Bookings. Der Gelsenkirchner ist bei der Booking-Abteilung von Chimperator unter Vertrag. Derzeit werkelt er an seinem ersten großen Album, das noch kein Releasedate hat.

 

 

 

NMZS & Danger Dan – Kontaktanzeige (Video)

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Wer zum lachen gerne in den Keller geht….nun, der sollte jetzt mal schnellstens in den Keller gehn! Laptop (bzw. internetfähiges Superhandy direkt aus der Zukunft) am besten einfach mitnehmen. Nennt man nämlich einem intakten Sinn für Humor sein Eigen, wird man es sehr schwer haben sich nach Klicken des Play-Buttons den ein oder anderen Lacher zu verkneifen. NMZS & Danger Dan, Antilopen Gang-Mitglieder und an vorderster Front feuernde Joke-Kanonen, bescheren den Freunden der Anti-Seriösität mit „Kontaktanzeige“ einem herrlich auf den Punkt gebrachten Schenkelklopfer inklusive wild ausartendem Low-Budget Clip. Angebissen? Am 21sten Oktober releasen die beiden Kollegen mit „Aschenbecher“ ein Album, welches mit Sicherheit an den Grund-Tenor dieses Clips anknüpfen dürfte. Achja: zur CD gibt es als Extra einen….nä? RICHTIG! Aschenbecher…. Nichtraucher sterben auch. 

 

Lupe Fiasco behauptet: „Ich hatte Kontakt mit Aliens“

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Neuigkeiten aus der Abteilung Kurioses und Blödsinn. Dass der kürzlich mit einem neuen Album an den Start gegangene Lupe Fiasco nicht immer die bequemste Meinung vertritt, ist hinlänglich bekannt. Im Gegensatz zu einem erschreckend großen Teil seiner spätjugendlichen Rapperkollegen erlaubt sich Lupe tatsächlich hin und wieder gerne mal so etwas wie eine fundierte, auch mal politische Meinung, welche er sich ganz und gar nicht geniert offensiv und selbstsicher zu vertreten. Ein vergleichbar exotischer Wesenszug. Da wird dann hin und wieder auch mal an amiländischen Institutionen der TV-Landschaft ein wenig live und zur besten Sendezeit abgefrustet. Bill O´Reilly wird sich erinnern…

Jetzt allerdings scheint der Gute Mann mit dem Zielfernrohr seiner Crazy-Gun dem WTF-Vogel im pfeilschnellen Kreisflug über dem eigenen Oberstübchen sowas von präzise zwischen die Augen geballert zu haben, das dieser mit einem lauten Bauchplatscher mitten in seinen Früstücksflocken gelandet sein muss. Obacht:

Als Kind hatte ich Kontakt mit Aliens!„. Bäm. Schocker. Muss erstmal verdaut werden. „Als ich 11 war, hatte ich definitiv (man beachte: DEFINITIV!) eine extraterrestrische Erfahrung„, erklärte er. Ich habe eine Narbe auf der Unterseite meiner Knöchel, und ich weiß nicht, woher diese stammen sollte!“ Naja. Ich persönlich, am Rande erwähnt, habe solch eine Narbe auch. Am Finger. Ich bin allerdings sicher, das die Erklärung hierfür besser im frühkindlichen Leichtsinn als ausserhalb der Grenzen unseres Orbits gesucht werden sollte! „Ich hatte dort nie eine Operation, ich erinnere mich auch nicht dort je verletzt gewesen zu sein! Ich erinnere mich allerdings, in meinem Bett aufzuwachen und von all diesem Strom umgeben zu sein. Ich habe versucht meinen Cousin zu rufen, aus dem Bett zu rollen, doch ich konnte mich nicht bewegen! Dann schaute ich aus dem Fenster und sah eine schwarze Scheibe vor meinem Fenster davonfliegen!„, erklärt Herr Fiasco weiterhin. Soso. „Strom“. Hm. Okay?

Drei plausible Erklärungen kommen infrage:

1) Wie so oft im Musikgeschäft geht es lediglich darum, irgendwie den eigenen Namen im Gespräch und die Promomaschinerie am laufen zu halten. Der Schlingel glaubt gar nicht an Aliens, er glaubt an möglichst lange Ziffernkombinationen auf dem eigenen Konto!

2) Monsieur Fiasco erlaubt sich einfach nur einen frechen kleinen Jux a la „mal sehn wie weit ich gehen kann“. 

3) Lupe hat wirklich die ein oder andere Schraube im Hirn, die allerdringendst nachgezogen werden müsste! Sollte jemand einen guten Geistesmechaniker kennen, einfach zu Lupe Fiasco schicken. Da wartet Arbeit!

Nicone feat. Mosh36 – Typisch Kanacken (Video)

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Direkt aus dem schmuddligen Moloch Berlin liefert euch Maskulin-Rapper Nicone mit freundlicher Unterstützung des Wahl-Hamburgers und 187 Strassenbande-Members Mosh36 ein neues Video: „Typisch Kanacken„. Bereits im Titel wird die Marschroute recht deutlich aufgezeigt. Hantelbank. Blunts. Nackenschellen. Kumpanen im zwielichtigen Milieu der Halbwelt. Klatscher aufs Hinterteil der Freundin, die du nicht verdient hast, du Spast. Konsequenterweise ist der Song auch in etwa so gut gelaunt wie ein nach dem nächsten Schuss lechzender Junkie nachts um 11 am Kotti.

 

Kendrick Lamar – good kid, m.A.A.d city (Snippet)

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Kendrick Lamar spielt derzeit ohne den Schatten jeglichen Zweifels an vorderster Front einer kaum überschaubaren Horde junger talentierter und (meist) zurecht gehypter US-Rap-Acts mit. Klar. Da lässt der Hype auch hierzulande nicht lange auf sich warten. Die ganz ungeduldigen können den internen Zappelphillip jetzt dankbarerweise ein wenig ruhigstellen. Denn, nett wie er ist, lässt sich Herr K.Dot Lamar via Album-Snippet ein wenig in die Karten blicken. Das am 23. Oktober erscheinende Album wird neben einer imposanten Liste an Feature-Gästen wie Jay Rock, Drake, MC Eiht und dem West-Coast Meisterhirn Dr. Dre persönlich, auch mit einer mundwässernden Gruppe namhafter Produzenten a la Just Blaze, Pharrell und Scoop DeVille aufwarten. Für waschechte Hardcore-Fans wird der ganze Klumpatsch auch als Deluxe-Version erhältlich sein.

Kendrick Lamar – Good Kid m.A.A.d. City Snippets by FreeHRS

 

 

El-P – Stay Down (Video)

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NY-Fitted überm Rotschopf. Latent apathisch wirkender Endlos-Blick. Schwarzes Shirt. Keine Gimmicks. Kaum einer vermag es so gekonnt die „FUCK everything and especially everybody!“ Attitude so nachhaltig mitten ins Clownmässig überschminkte emotionslose Gesicht der bunt vor sich hin blinkenden Pop-Welt hineinzurotzen, wie der aus Brooklyn/New York stammende El-P. Nicht falsch verstehn: das der gute Mann ausschliesslich einer abgedrehten Randgruppe zugängliche Endzeit-Mucke auskoppelt, welche im modernen Kontext der Vermarktbarkeit nicht stattfinden darf, kann man ihm absolut nicht nachsagen. Beleg für diesen Fakt findet sich sowohl visuell als auch akustisch in Form des frisch auf den Markt geworfenen Songs „Stay down“ aus seinem neusten Album „Cancer for cure„. Wer es schafft einen mit kryptischen Worthülsen zugeballerten Teppich aus Lo-Fi Drums und bitterböse um die Wette grollender Synthesizer so gekonnt und scheinbar selbstverständlich mit einer astreinen Gesangs-Hook zu kombinieren, ohne das auch nur ein Element fremdkörperartig aufstösst: der hat sie auf jeden Fall verdient, die Beachtung jenseits einer ausgesuchten Handvoll Nerds. El-P ist auf dem richtigen Weg. Kein Zweifel. 

 

Fler – Hinter blauen Augen (Video)

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Wem die erste Videoauskopplung aus Flers neuem Album „Hinter blauen Augen“ ein bisschen zu, naja, schwul war, der kann beruhigt aufatmen: Der Titeltrack geht in eine weit weniger romantische Richtung. Vielmehr lernen wir hier den neuen Fler kennen: Ignorant, selbstgewiss, herablassend und immer am Ball(en). Das erneut von Chris Macari in Szene gesetzte Video spart dann auch nicht mit diversen Luxusgütern. Der Beat von X-Plosive schwelgt tief im Südstaaten-Sound und passt somit perfekt zur Kulisse des Videos, die die beliebte Hafenstadt Miami abgegeben hat.

 

 

7. Deutsche Beatbox-Meisterschaft im Dezember

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Alle Mikrofon-Malträtierer aufgepasst: Am ersten Dezember wird im Gretchen/Berlin die mittlerweile siebte Deutsche Beatbox-Meisterschaft ausgetragen.

Zur Feier des 10jährigen Jubiläums des BEATBOX BATTLE® werden für das Event zu Ehren dieses runden Geburtstags ganze zehn Wildcards verlost. Wenn du also mindestens 16 Jahre alt bist und schon immermal der versammelten Fachkompetenz beweisen wolltest, wie saftig du eine Snare durch die Nase peitschen kannst: ergreife die Gelegenheit beim Schopfe! Fertige ein etwa zwei Minuten langes Video als Dokument deines Skill-Levels an und lade es auf Youtube als Video-Antwort zum unter diesem Artikel befindlichen Promo-Video hoch.

Sollte dein Beitrag die Jury nachhaltig überzeugt haben können, wirst du mit dem nötigen Glück am 15 November bei der Verkündung der Gewinner auch deinen Namen hören.

Selbstredend können auch die nicht-Rahzels unter euch zu diesem Event erscheinen. Tickets können frühzeitig unter www.koka36.de gesichert werden.

 

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