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Xavas reloaded?

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Die Single „Schau nicht mehr zurück“ fand sich direkt nach Release auf Platz 2 der Singlecharts wieder, „Gespaltene Persönlichkeit“ stieg gar direkt in die Pole-Position auf Platz 1 der Albumcharts ein und ging bereits in der ersten Woche Gold.

Never change a winning team. Daher ist es jetzt auch nicht weiter verwunderlich, das Savas in einem Interview mit 20min.ch verlauten ließ. „Ich warte nur auf Xaviers Anruf, wann wir mit dem zweiten Teil anfangen“, so Savas scherzhaft. „Ich hab schon angerufen“, erwiderte Xavier darauf. „Gespaltene Persönlichkeit 2“ hört sich doch gut an.

Einer Fortsetzung des Rap-Soul-Crossover-Projektes steht also offenbar nichts im Wege.

HALT DIE FRESSE 05 Nr. 253 – TRAILERPARK (Video)

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Die Jungs von Trailerpark haben im Rahmen der „Halt die Fresse“ – Reihe einen weiteren Track aus „Crack Street Boys 2“ als Video veröffentlicht. Gewohnt bitterböse und mit einer gehörigen Portion schwarzen Humor kommt der Track „Superstars“ in typischer Trailerparkmanier daher. Wer die Junks live sehen möchte, der sollte sich am 27.Oktober im BiiNu in Berlin Kreuzberg einfinden, dort findet die Releaseparty von „Crackstreetboys 2“ statt.

 

The Alchemist – „Don Seymour’s Theme“ (Video)

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Alchemist! Kaum ein Name lässt Heads so feste in die Tüte hyperventilieren wie der des Wahl New-Yorkers und an forderster Front die Fahne für ungeschönten HipHop-Sound hochhaltenden Al. Der Chemist beschert allen Rap-Ästheten, Beatnerds und Loopdiggern jetzt brandaktuell die erste Video-Auskopplung aus seinem unlängst erschienenen Album „Russian Roulette„. Eine grenzdebile visuelle Collage, randvollgepackt mit feinsten Kopf-Kratz-Momenten und ungefilterter Whatthefuckery. Mit von der Partie ist der aus Orlando stammende Midaz.

 

 

 

ÉSMaticx – Auf der Suche (Video)

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ÉSMaticx ist weiterhin fleißig am rumschrauben für ihr bald erscheinendes Album. Erst vor wenigen Wochen kam die zweite Videoauskopplung „Momentaufnahme„, aus dem noch namenlosen Album raus. Und ÉS legt auch gleich nach. Während wir bei „Momentaufnahme“ über den etwas holprigen Flow gestutzt haben, zeigt die Dame aus Nordrhein-Westfallen mit ihrem aktuellen Track namens „Auf der Suche„, dass sie das Rap-Handwerk bestens beherrscht, und das sogar in Doubletime. Die Rapperin räumt in „Auf der Suche“ kurzerhand mit den gängigen Vorurteilen und Gerüchten rund um ihre Person auf. 

 

Interview mit Fler (rap.de-TV)

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Fast ein Jahr ist es nun bereits her, das Release seines letzten Albums „Im Bus ganz hinten“. Grund genug für die Frage: was geht zur Zeit eigentlich bei Fler? Rap.de hat sich mit dem Berliner Jungen in seinen privaten Gemäuern im Süden der Stadt getroffen, um genau dieser Frage nachzugehen. Herausgekommen ist ein sehr kurzweiliges Gespräch über Flers Vergangenheit, seine Zukunft, seine musikalischen Pläne, sein Label, sein kommendes Album „Hinter blauen Augen“, Wünsche, Erwartungen, die USA, Vodka, Bling-Bling, Kunst, dies, das und jenes.

 

Moneyboy kündigt Buch an

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Ja, ihr lest richtig. Kein Geringerer als Moneyboy hat jetzt verlauten lassen: „Ich werde ein Buch veröffentlichen!“. Damit reiht sich der Gute in die Liste der Rapper ein, welche ihre eigene Existenz als weltbewegend genug erachten, um sie mit größtmöglicher Liebe zum Detail einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und breittreten zu wollen. So weit so gut.

Was wird er uns wohl erzählen? Wie man sich mit möglichst viel Dramaturgie und Nachdruck den kleinen Finger nach dem Verspeisen feinster Chickenwings ableckt? Oder wie man sein Segway auf bis zu 40 Km/h hochtunen kann? Oder wie man möglichst hirnlos mit dem eigenen sauer verdienten Mammon um sich wirft? Oder wie man sich in seinen Videos ausschliesslich mit eingekaufter holder Weiblichkeit oder zufällig herumwuselnder Heerschar vorpubertierender Fünftklässler drapiert? Oder wie man sich partout weigert das allseits akzeptierte Verfallsdatum des Wortes „Swag“ anzuerkennen? Oder eventuell wie man sich nicht albern dabei vorkommt einen waschechten Crack-Koch aus dem übelsten Problembezirk zu mimen, obwohl man ein bestem Elternhause entstammender Student ist? Eventuell enthält das Werk auch den ein oder anderen Tip zur Erlangung der absoluten Schmerzfreiheit was das Präsentieren der eigenen Person angeht? Alles Spekulation!

Nun ja. Eigentlich sollte man ja immer schön bei dem bleiben was man kann. Darüber kann der Boy der am Block chillt natürlich nur müde lächeln. Hat ihn ganz offensichtlich nie interessiert. Entertainment ist alles!

Interview mit Dissziplin

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Rapper aus dem Osten hatten schon immer einen schweren Stand im Deutschrap-Game, doch gibt es auch eine kleine Zahl an Künstlern, die sich erfolgreich im Spiel etabliert haben. Ein gutes Beispiel dafür ist der Leipziger Morlockk Dilemma oder Dissziplin aus Cottbus. Letzterer ist gerade dabei, sein drittes Solo-Album mit dem Titel „Volksmusik“ zu veröffentlichen. Am 09.November steht die Platte im Handel, doch bis es soweit ist, haben wir von rap.de mit dem warscheinlich patriotischsten Rapper Deutschlands über seine neue Platte, den Stand von Rappern aus dem Osten der Republik oder den unhaltbaren Vorwurf einer rechten Gesinnung geredet. 

rap.de: Du kommst aus Cottbus, bist dort auch aufgewachsen und besonders für deinen ausgeprägten Lokalpatriotismus bekannt. Jetzt folgte ein Umzug nach Dresden, wie kam es zu der Veränderung und warum? Ist es aus künstlerischer Sicht einfacher sich in Dresden weiterzuentwickeln und Rapmusik zu produzieren, als in Cottbus?

Dissziplin: Ich bin für meine Lehre damals erst nach Leipzig gezogen und habe dort 2 1/2 Jahre lang gewohnt. Als ich die Lehre dann abgeschlossen habe, wurde ich jedoch nicht von meinem damaligen Arbeitgeber übernommen, ich wollte auch nicht länger da bleiben. Und dann bin ich im Anschluss nach Dresden gezogen, weil ich dort einen Job gefunden habe und mich selbstständig machen konnte. Ich wollte auch gerne in eine größere Stadt um mehr Input zu bekommen, auch künstlerisch gesehen. Bei meinem alten Album hatte ich damals auch viel in Dresden zu tun. Mein altes Label war auch in Dresden ansässig und ich kannte viele Leute aus Dresden, deshalb kam für mich erstmal nichts anderes in Frage. Als ich aus Cottbus weg war, wurde mir auch klar, dass ich jetzt was neues brauche und ich wollte auch gar nicht mehr zurück ziehen. Trotzdem bin ich weiterhin fast jede Woche einmal in Cottbus zu Besuch.

rap.de: Dein letztes Album erschien 2009. Hast du dich in der Zwischenzeit bis zum neuen Werk Volksmusik nur auf deine Lehrekonzentriert oder hast du andere Projekte verfolgt?

Dissziplin: Ich hab immer gesagt, dass ich parallel zur Musik noch einen richtigen Job haben will, halt was sicheres. Als mein letztes Album, „Platz an der Sonne„, rauskam, war Rapmusik in einer Krise, besonders Deutschrap und ich wollte erstmal einen sicheren Abschluss haben. Ich bin nicht so drauf, dass ich von Anfang an gesagt habe: „Ich werd jetzt Rapper, scheiß auf alles und schmeiß die Schule„. Mir war die Lehre erstmal wichtig. 

rap.de: In was hast du dich ausbilden lassen?

Dissziplin: Ich hab eine Lehre als Mediengestalter abgeschlossen. Ich hab schon früher viele Grafiken für meine Alben selbst designend, wie zum Beispiel bei der Platte „Plattenbauten„. Bei „Platz an der Sonne“ hab ich zum Teil dran mitgearbeitet. Irgendwann hab ich mir gesagt, dass ich das auch richtig lernen will. So kam es zu der Lehre in Leipzig. In Cottbus gab es die Möglichkeit leider nicht.

rap.de: Hast du mit den Rappern aus Leipzig eigentlich auch Kontakt? Zum Beispiel mit Morlockk?

Dissziplin: Ja, ein wenig. Morlockk war auf meinem letzten Album drauf, aber er ist ja dann irgendwann nach Magdeburg gezogen. Mit dem DJ von Morlockk hatte ich auch zu tun. Aber Mukkemäßig hab ich mit Morlockk nicht viel gemacht, weil er zu der Zeit schon in Magdeburg war. Omik-K gibt es noch. Mit ihm plane ich jetzt ein paar kleine Sachen, aber sonst habe ich eher weniger mit Leipzigern zu tun. Ein paar Untergrundkünstler waren ab und zu bei mir. Ich hatte damals in meiner Wohnung eine kleine Abstellkammer, die ich zu einem Studio umgewandelt habe, mit Noppenschirm und einem Mic und da hab ich dann mal ein paar Bekannte was aufnehmen lassen. Aber viel mit der Leipziger Rapszene hatte ich nie zu tun. Ich war damals ja auch viel öfter in Cottbus unterwegs.

Lil Wayne verrät Produzenten auf „IANAHB II“

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Das Mic an den Nagel hängen? Carter IV letztes Album? Scheinbar alles Pustekuchen. Der Fall Lil Wayne beweist es uns aufs neue: Rücktrittsbekundungen der Upper-Class-Rap-Superstars sollte man, wenn überhaupt, nur mit Vorsicht geniessen.

Brandheiss meldete sich der „Best Rapper alive“ diesertage zu Wort, und liess einige interessante Randnotitzen zu den auf seinem nächsten Album „I am not a human being II“ vertretenen Produzenten durchsickern.

Laut Weezy wird der Hauptanteil der Instrumentale aus den Beatküchen der absoluten Schwergewichte stammen. Bestätigt sind bis dato Cool & Dre, David Banner, Streetrunner, Juicy J und Kanye „im´a let you finish“ West. Letzterer soll sogar eine allen anderen Mitstreitern übergeordnete Rolle bei der gesamten Album-Produktion spielen. Ob dieser Clash der Hyper-Egos in einer Fruchtbaren Zusammenarbeit oder in einem Supergau inklusive Atompilz endet? Abwarten, wir werden es erfahren…

 

 

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