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GPC – Psalm069 (Video)

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Die Mainratte präsentiert mit „Psalm069“ die zweite Videoauskopplung zu seinem Album „Ab 18„, welches am 7. Dezember erscheint. Unterstütztung findet er auf dem Album von Größen wie King Orgasmus One, Smoky, Blokkmonsta, Schwartz, Kaisaschnitt, Schlafwandler, Sicc und weiteren Kollegen aus dem Untergrund. „Psalm069“ ist ein nachdenklicher Track über Drogen und Fehltritte im Leben auf einen klassisch-düsteren Beat.

Felix Krull veröffentlicht Mixtape am 10. November

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Der Stemmer aka Felix Krull aus München veröffentlicht am 10. November sein neues Mixtape mit dem Titel „Tage des Stemmers„. Mit im Gepäck hat der Magnus Opus-Gründer die Berliner Rapperin Kitty Kat, Ali A$ und den Düsseldorfer Olson, früher als Olson Rough bekannt.

Das Mixtape wird, wie sollte es anders sein, über die Musikportale iTunes und amazon.de zum Download angeboten. Wenige Tage später könnt ihr das gute Stück auch als Limited Edition in physischer Form als CD erwerben. Bis es soweit ist gibt es mit dem Track „Urbane Eleganz “ einen ersten Vorgeschmack.

Update: Ab jetzt könnt ihr euch das Snippet von „Tage des Stemmers“ geben und einen genaueren Einblick in das Tape erlangen.

 

Kool Savas auf „Warum rappst du?“-Tour

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Das Jahr 2012 war für Savas ein gutes. Mit dem gemeinsamen Album mit Xavier Naidoo konnte er den Erfolg von „Aura“ noch mal toppen. Ende des Jahres wird der King of Rap nun ein weiteres Mal auf Tour gehen. Ab Ende Dezember gibt es neun Termine in ganz Deutschland. Der Titel der Tour nimmt Bezug auf einen alten Klassiker von Savas, „Warum rappst du?“ von der gleichnamigen EP, die 2000 erschien.

Begleitet wird Savas dabei von drei Rappern, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Zum einen Montez, der soeben mit Kollege kaynBock die formidable „Perfektes Wetter„-EP vorgelegt hat, dann der stets adrett gekleidete junge Mann aus dem berüchtigten St. Ingbert, DCVDNS, Geheimtipp Architekt aus Bielefeld und schließlich der bekennende Rucksack-Fan Laas Unltd.. AlsHost wird niemand geringeres als Ben Salomo von Rap am Mittwoch am Start sein. Und wo der ist, sind MC-Battles bekanntlich nicht weit… Teilnehmewillige gehen auf die Facebookseite und melden sich dort per Privatnachricht an.

Karten sind bereits im Vorverkauf erhältlich, hier alle Termine in der Übersicht.

27. Dezember 2012, Saarbrücken, Garage
28. Dezember 2012, Heidelberg, Halle 02
29. Dezember 2012, Reutlingen, Friedrich-List-Halle
30. Dezember 2012, Freiburg, Zäpfle Club in der Rothaus Arena
02. Januar 2013, München, Backstage
03. Janaur 2013, Düsseldorf, Stahlwerk
04. Janaur 2013, Osnabrück, Rosenhof
05. Janaur 2013, Fulda, KUZ Kreuz
06. Januar 2013, Offenbach, Capitol

Seeed – Augenbling (Video)

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Deine Augen machen Bling-Bling und alles ist vergessen„, so auch, dass es sechs Jahre gedauert hat, bis die Berliner Gruppe ein neues Album präsentieren kann. Mit Augenbling liefern sie die dritte Videoauskopplung aus ihrem am 28. September erschienenen Album „Seeed“ und lassen den Hörer glauben, dass sie nie weg gewesen wären. Das in Berlin gedrehte Video wartet Seeed-typisch mit jungen, wohlproportionierten Damen und rhythmischen Tanzeinlagen auf.

 

 

Joshimizu veröffentlicht Free-EP

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Der Wiener Joshimizu ist bisher noch nicht allzu vielen bekannt, doch das könnte sich nun ändern. Der Rapper stammt aus dem Umfeld von RAF Camora und hat diesen bei vielen Live-Shows als Back-Up unterstützt. Ende November erscheint seine Free-EP „Zu!Name“ zum freien Download.

Produziert wurde das gute Stück fast ausschließlich vom Berliner Produzentenduo Stereoids, das u.a. auch mit einem Beat zum rap.de-TV-Interview mit Bushido beisteuerte. Dazu kommt ein Beat von KD-Supier.

Ab dem 25. November wird „Zu!Name“ bei den Kollegen von 16bars.de zur Verfügung stehen. Das Cover wurde bereits veröffentlicht, ebenso wie die Information, dass RAF erwartbarerweise mit einem Featurepart vertreten sein wird.

 

Samy Deluxe aka Herr Sorge – Fröhliche Weltuntergangsmusik (Free-Track)

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Seitdem Samy Deluxe sein Projekt Herr Sorge mit dem klangvollen Titel „Verschwörungstheorien mit schönen Melodien“ angekündigt hat, fragte man sich, welche Art Sound er wohl dieses Mal auspacken würde. Einen ersten Eindruck davon verschafft dem geneigten Hörer der Free-Track „Fröhliche Weltuntergangsmusik„, der entgegen seines Titels gar nicht mal so besonders fröhlich daher kommt – trotz jeder Menge Autotune auf der Stimme. Ein Fan klassischer Samy-Lines wird dem Ganzen womöglich etwas ratlos gegenüberstehen. Den Song kann man auch downloaden, und zwar umsonst, und zwar auf Herrn Sorges Facebook-Seite.

 

 

Schwesta Ewa – Hektisch feat. Emo (Video)

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Schwesta, Schwesta – sangen einst die bösen Buben vom Rödelheimer Hartreim Projekt. Dabei hatten sie zwar nicht die Frankfurterin aus Bahnhofsviertel vor Augen, aber immerhin: Schwesters aus Frankfurt waren schon immer der Rede bzw. einen Song wert. Das gilt selbstverständlich auch für Schwesta Ewa, die für ihr neustes Video „Hektisch“ mal wieder nicht mit Rotlichtambiente und Nutten spart. Ob sich Gast Emo in dieser kuscheligen Damenrunde wohlgefühlt hat, ist nicht überliefert. Vorstellbar ist es jedenfalls allemal.

 

 

Kendrick Lamar – good Kid, M.A.A.D City

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Allein das Wort Compton weckt sofort eine Vielzahl von Assoziationen: Gefahr. Blutige Bandenkriege. Drogendealer. Aber auch Wiege des Gangsta-Rap. N.W.A…. Die unweit von Los Angeles gelegene Kleinstadt Compton ist nachweislich eine der gefährlichsten Städte der USA. Faktoren wie bittere Armut, Frust und Perspektivlosigkeit führen letztlich zur Entladung über Gewalthandlungen und Kaltblütigkeit – oder wütenden Rapsongs. Folglich unschwer vorzustellen: in Compton aufzuwachsen bedeutet eine ziemliche Herausforderung.

Der 25-jährige Kendrick Lamar ist ein Sohn dieser harten, oft medial mystifizierten Stadt. 1987 dort geboren, erfährt er von klein auf Compton-milieuspezifische Sozialisation, macht prägende Erfahrungen und kommt bereits im Kindesalter mit HipHop in Berührung. Dank seiner Anwesenheit bei Dr. Dres und Tupacs Videodreh zu „California Love“ entfachte sich dereinst beim gerade mal achtährigen K.Dot eine große Leidenschaft zur HipHop-Kultur. Im Jugendalter verschrieb er sich mit Bestimmtheit dem Reimen. 17 Jahre später veröffentlicht King Kendrick sein mittlerweile heiß ersehntes Major Debüt – märchenhafterweise als Co-Signing von Dr. Dre persönlich.

Mit dem duzend Anspielstationen der regulären Album-Edition zeichnet Kendrick ein beeindruckend präzises Bild einer Comptoner Kindheit und Jugend im persönlichen inneren Widerstreit zwischen Vernunft und dem schnellen Abrutschen auf die schiefe Bahn. „good Kid, M.A.A.D City„, so der bedeutungsschwangere Albumtitel – könnte quasi auch heißen: Reflexionen aus dem beschädigten Leben des Kendrick Lamar. K.Dot kredenzt scheibchenweise die Geschichte der wilden Jugendzeit des guten Kindes – hinter dem Akronym M.A.A.D. verbergen sich laut Künstler „my angry adolescence divided“ bzw. „my angels on angel dust„.

Der Van der Mutter – ein Foto des dunklen Vehicles ziert das Cover der Deluxe Edition – nimmt eine Schlüsselposition auf dem Langspieler ein. Ermahnende, an Vernunft appelierende Anrufbeantworter-Nachrichten der besorgten Eltern tauchen immer wieder auf und erzeugen ein kohärentes Bild von Kendricks Storytelling. Genauso zerissen wie er selbst innerlich erscheinen die Skits unchronologisch an verschiedenen Stellen des Albums. Inhaltliche Querverweise der einzelnen Tracks untereinander ziehen sich durch das gesamte Album. Die Nachvollziehbarkeit dieser Erzählschnipsel, Trümmer und Gesprächsauszüge ergibt sich somit erst in der Gesamtheit und mit Bezug auf den lyrischen Content. Ein facettenreiches Konzept, das die Platte zum genial arrangierten Kunstwerk veredelt.   

Good Kid, M.A.A.D City“ – tiefgründiges autobiografisches Storytelling, über drei Ecken gedachte Lines, beeindruckende lyrische Raffinesse. Kendrick Lamar rappt sich in brilliant virtuoser, teils schier atemlosen Technik durch Schlüsselerlebnisse seiner Vergangenheit und den Alltag in der sozialen Wirklichkeit Comptons. Feature-Schützenhilfe bekommt K.Dot dabei von Black Hippy-Kollege Jay Rock, Drake, dem Comptoner Rap-Urgestein MC Eiht und Dr. Dre. Für den Beat-Überbau zeichnen sich renomierte Producer, wie beispielsweise Hit-Boy („Backseat Freestyle„), Just Blaze („Compton“ feat. Dr. Dre), Pharell Williams („good kid„) oder T-Minus („Swimming Pools (Drank)“) verantwortlich.  

Innige Verbundenheit und Liebe zur Familie, die bereits beim Betrachten des Albumcovers (ein Polariodfoto des Kleinkindes Kendrick inmitten seiner Verwandschaft) zum Ausdruck gebracht wird, religöse Gedanken und ein bisschen vernünftige Selbstreflexion halten den 17-jährigen „with nothing but pussy […] on [his] mental„, der vor allem inmitten seiner Jungs gern mal in die Rolle des Sinners verfällt („The Art of Peer Pressure“), letztlich auf der geraden Bahn. Kendricks Consciousness und die unermüdliche Betonung sich letztlich doch vom kriminellen Comptoner Gang Banger / Hustler Milieus abgrenzen zu wollen markiert einen wesentlichen Unterschied zum Westcoast Gangsta-Rap. „good Kid, M.A.A.D City“ liefert gleichzeitig Denkanregungen und Handlungermunterung für die Kids in Compton es Kendricks „good kid„-Bemühungen gleich zu tun. Kendrick Lamar ist somit gleichzeitig Vorreiter einer neuen Westcoast Spielart sowie Vorbild für die junge Generation Comptons.

Now everybody serenade the new faith of Kendrick Lamar / This is King Kendrick Lamar“ fordert der Mittzwanziger selbtsbewusst in der gleichnamigen Compton-Hymne und versetzt sich kühnerweise gleich mal selbst den adelnden Ritterschlag – mit seinem Major-Debüt ist es ihm aber eben auch in der Tat gelungen, ein sehr rundes Album zu liefern, das wirklich keine Wünsche offen lässt.

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