Animus will nicht immer die Wahrheit hören. „Bitte hör‘ nicht auf zu lügen“ bittet er seine namenlose Angebetete. Das neue Video gibt einen weiteren Einblick in sein neues Album „Purpur„, auf dem es viel um Emotionen und Gefühle geht, lyrisch durchaus ansprechend verarbeitet.
Schwesta Ewa – Kurwa (Video)
Schwesta Ewa hat soeben, genauer gestern, ihr Debütalbum „Kurwa“ veröffentlicht. Dass es großartig ist, kannst du in unserer ausführlichen Review hier nachlesen. Nun lässt die Frankfurterin auch ein Video zum Titeltrack springen, das zwar nur eine Strophe des Songs enthält, dafür aber mit einer detailverliebten Herangehensweise glänzt, die visuell durchaus bewusst an die Meisterwerke der G-Funk-Era anknüpft. SSIOs Auftritt ist es allein schon wert, das Video zu gucken. Und ach ja, der Song ist auch spitze.

Prinz Porno – pp=mc² (Review)
Als ich erfuhr, dass Prinz Pis vor Jahren abgelegtes Alter Ego Prinz Porno ein Revival erfahren solle, machte mein Herz einen Sprung. Ich gehöre nämlich zu jenem Schlag Raphörer, der das aktuelle Schaffen des selbsternannten Prinzen mit wachsender Ablehnung verfolgt. Wie wohl die meisten Angehörigen dieses Schlages bin ich auch ein enttäuschter Prinz Porno-Jünger, für den sich mit „Rebell ohne Grund“ ein Kapitel geschlossen hat. Der kurz darauf erschienene Lichtblick in Form der EP „Achse des Schönen“ erlosch ebenfalls schnell wieder. „Kompass ohne Norden“ hörte ich mir nur an, um auch begründen zu können warum es der allerletzte Scheiß sei. Diese Perspektive werde ich auch für die folgende Review nicht ablegen (können).
Mein Herz machte also einen Sprung. Für exakt eine Sekunde. In Sekunde zwei schossen mir diverse Gedanken durch den Kopf, die allesamt etwa folgenden Grundtenor hatten: „Dass der sich wirklich denkt, ich falle darauf ‚rein. Jetz‘ noch die letzte Kohle aus seinen alten Fans schröpfen, um mitzunehmen was geht. Das könnte dem so passen. Dem Arschloch!“ Vermutlich gibt es Tausende , die exakt dieselbe unspektakuläre Geschichte erzählen zu haben. Und ebendiese werden, wie auch ich, nach der ersten Videoauskopplung „Chillig“ bereits im Stillen beschlossen haben, dass „pp=mc²“ der selbe Mist wie zuletzt werden würde – nur halt mit ein paar Kraftausdrücken und anderer Verpackung. Aber so einfach abschreiben kann man ein nie gehörtes Album natürlich nicht. Also CD eingelegt, Kopfhörer aufgesetzt und versucht, alle Vorurteile abzulegen. Denn ein neues Porno-Album, das etwas taugt – das wäre das Größte.
Über Pornos Skills am Mic gibt es an dieser Stelle natürlich nichts zu diskutieren, die Frage ob „pp=mc²“ den legendären Prinz Porno-Spirit einfangen kann, drängt sich hingegen auf wie keine andere. Dieses Ansinnen steht und fällt natürlich mit der Instrumentalisierung, für die sich „Paradies„-Produzent Max Mostley verantwortlich zeigt. Schnell zeigt sich, dass die Zielsetzung nicht daraus bestand, die rohen, skizzenhaften Beatskelette, wie man sie damals aus den Maschinen von Kick und Sash kannte, originalgetreu zu imitieren. Stattdessen prägen durchaus staubige Beats im Stile der Mitt- bis Spätneunziger das Klangbild. Schon die detailliert ausproduzierten, aber nicht überladenen Instrumentale sind gespickt mit Referenzen an vergangene Tage, beispielsweise das Scooby-Doo-Sample in „Parfum„, das man unter anderem durch MF Dooms „Hey!“ kennen dürfte. Dazu kommen einige Cuts, wie von Eazy-Es legendärem „Boyz n the Hood“ oder auch eigenen Klassikern. Bereits das Intro „Für meine Feinde“ fängt perfekt den Wu-Tang-Spirit der Mittneunziger ein. Einige Songs brechen dahingehend ein wenig aus, etwa „Massephase“ das auch von „!DonnerwetteR!“ aus dem Jahr 2006 stammen könnte.
Gerade „Massephase“ beweist übrigens: Dass im Vorfeld ein solches Geheimnis aus den Feature-Gästen gemacht wurde, war ein verdammt guter Entschluss. Auch im Pressemuster waren diese nirgends angegeben und erschlossen sich so beim Hören. Und heilige Scheiße, ein wohliger Schauer lief mir über den Rücken, als auf „Massephase“ nach acht Zeilen des Prinzen plötzlich völlig unerwartet die vertraute Stimme Jonaramas aus den Kopfhörern schallte. Noch von der Euphorie gepackt, angespannt dem Achter-Tennis des vermeintlichen Duos lauschend, fiel mir quasi alles aus der Fresse als Kid Kobras Stimme im letzten Verse einsetzte. Für die zweite Anspielstation „Der alte Witz“ hat der Prinz außerdem niemanden geringeres als Kamp One aus der Versenkung geholt. Auch der altbekannte Porno-Kumpel E-Rich ist mit „Auf Augenhöhe“ vertreten. Eine illustre Runde also, die da zum Schwelgen in Erinnerungen einlädt. „Die Löffelparabel“ wartet mit einem Part von Prinz Pis Protegee eRRdeKa auf, der zwar neben seinem Hang zu weich gespülter Phrasendrescherei auch ein starker Battlerapper ist, auf dessen Part man aber getrost hätte verzichten können. Kollegahs Auftritt im abschließenden, viertelstündigen Storyteller „Dschungelabenteuer“ kann man getrost als Schmankerl sehen – der Track fügt sich nicht schlüssig ins Gesamtbild ein, steht deshalb auch am Ende des Albums. Wäre es anders, hätte man hier einen massiven Kritikpunkt.
Was hingegen tatsächlich ein Kritik- und der große Knackpunkt ist: Es fehlt einfach der Zauber vergangener Tage. Ja, das ist leicht gesagt. Und ja, für alle die derlei kundtun hat Porno direkt zu Beginn einige rechtfertigende Lines der Marke „Ich kann rappen wie ich will, Bitch, du wirst es eh haten – also chill Bitch“ oder „Die Heads schreien: Bitte mach nochmal die alten Hits, weil wir besser lachen könn‘ über den alten Witz, wo wir die Pointe kenn‘ – warte mal, der ging so: Ich geb‘ keinen Fick auf nichts! P zu dem O!„. Die Porno’sche Arroganz funktioniert ohne Zweifel noch, aber das, was Prinz Pi mittlerweile verkörpert steht im krassen Kontrast zu dem, was Porno damals verkörperte und heute gerne wieder verkörpern würde. Dadurch wirkt die ganze Attitüde unweigerlich angestrengt. Die „wollt ihr tighte Raps […]„-Keule lasse ich nun ganz bewusst stecken. Wie dem auch sei, dementsprechend weiß man nicht ob man empört aufschreien oder sich fremdschämen soll, wenn Prinz Porno, der den Hornbrillen-Jutebeutel-Club-Mate-Pi in sich ja durchaus schwer verleugnen kann, Lines wie „Jeder Boy in deiner Gang hält sich für individuell/ die haben ihre Casios aus Ironie bestellt/ Du denkst: Rappt der da im Hipster-Hype/ Mit ’ner veganen Bionade auf seinem Fixie Bike? Irgendwas im Fitti Style? Doch weit gefehlt, am Anfang war das Wort – am Ende deines Daseins stehe ich in einer Short“ – dann bitte doch lieber totschweigen. Auch zwei Tracks nach erwähntem „Massephase„, in dessen Hook versichert wird: „Rapper machen Promophase, Rapper machen Massephase – ich bin Prinz Porno, ich glaube nicht was die Spasten sagen„, Kollegah seinen erwähnten Auftritt hat, dann fragt man sich unweigerlich, was genau der gute Herr einem denn vor fünf Minuten zu erzählen versucht hat.
Inhaltlich ist „pp=mc²“ generell sehr durchwachsen. „Spur der Steine“ etwa, das den eingeklammerten Titel „(Alternativer Strassenrap Ansatz 1)“ trägt, erzählt die Geschichte einer personifizierten steinernen Straße und klingt in seinem minimalistischen, gedankenverspielten Anmuten wie anno 2009 „TMHS2„. „Simplizismus“ mit seinen nihilistischen Beobachtungen und der nüchternen Selbstreflexion hätte sich 2005 perfekt in das Gesamtbild von „Zeit ist Geld“ eingefügt. Alles in allem also ein nachvollziehbares Resümee von Prinz Pornos und später Pis Schaffen der Nuller-Jahre. Leider fügen sich Songs wie „Die Löffel Parabel„, „Abhängen“ oder das furchtbar krampfhafte „Chillig“ so ganz und gar nicht ins Gesamtbild ein, sondern wirken eher wie schwache Trostpflaster für „Kompass ohne Norden„-Käufer.
„pp=mc²“ ist (Gott sei Dank) nicht die befürchtete Katastrophe – aber leidet dennoch genau an den prophezeiten Schwächen. Es fehlt einfach der Biss des alten Prinz Porno – der Hass auf die selbstgefällige Überflussgesellschaft, der unbändige Hunger, der Wille Widerstand zu leisten. Alles zu ficken. Die ungeschönte, kafkaeske Atmosphäre, die harten, treffenden Worte, die originell und präzise, aber schnörkellos gezeichneten Bilder. All das, also der eingangs erwähnte und so sehr herbeigesehnte Prinz Porno-Spirit, geht „pp=mc²“ leider ab und weicht allzuvielen Plattitüden.
Was bleibt? Ein Album voller exzellenter Battleraps und interessanter, reflektierter Gedankenansätze auf hervorragend produzierten, referenzgespickten Instrumentalen im Stile längst vergangener Tage. Irreversibel verschwunden geglaubte Featuregäste, die dem geneigten Prinz Porno-Fan die Pisse in die Augen treiben und deren Einsätze einen Großteil der Höhepunkte des Albums ausmachen (schon weil man diesen anhört, dass sie richtig Bock haben). Und zu guter Letzt einfach endlich mal wieder doper, harter (beziehungsweise nicht komplett verweichlichter) Rap vom Prinzen – welchen Namen auch immer er tragen mag. Betrachtet man das ganze also nicht durch meine „er kann rappen wie er will Bitch, ich werd‘ es eh haten„-Brille, hat man hier ein ganz hervorragendes, lupenreines Rapalbum vorliegen. Das nächste Prinz Pi-Album hassen wir dann auch alle wieder gemeinsam. Versprochen.

Interview mit Kontra K (rap.de-TV)
Kontra K ist bereits einen langen Weg gegangen. Fast möchte man ob der aufrechten Haltung des Berliners sagen: geschritten. Seine Anfänge machte er mit dem Duo Vollkontakt bei Kaisas Label Hell Raisa. Wenig später gründete er mit Skinny Al und Fatal DePeKa. Das ist locker acht Jahre her. Mittlerweile veröffentlicht er seine Musik bei Four Music. Was sich sonst geändert hat? Gar nicht mal so viel. Der Blondschopf mit dem spitzbübischen Grinsen ist keiner, der schnell mal auf irgendwelche Trends aufspringt. Auch, wenn ihm genau das nach der Veröffentlichung von „Wölfe„, der EP, die als Vorbote des neuen Albums „Aus dem Schatten ins Licht“ diente, vorgeworfen wurde. Bitte noch mal genauer hinhören, Freunde. Wir sprachen mit Kontra über seine Anfangszeit mit DePeKa, seine Werte, seine Haltung, seinen Rap und natürlich sein neues Album, das am 6. Februar erscheinen wird.

Frauenarzt: Neues Soloalbum wird hart
Frauenarzt hat angekündigt, dass sein neues Soloalbumhart ausfallen wird. „Auf meinem Album werde ich Mütter ficken“ – das ließ der Südberliner über Twitter verlauten. Dass er ein neues Album releasen wird, hatte er bereits im Sommer 2013 angekündigt. Der genaue Termin bleibt jedoch weiter unbekannt, ebenso wie ein Titel.
Letztes Release von Frauenarzt war das gemeinsame Album „Tanga Tanga 3“ mit DJ Reckless. Sein letztes Soloarelease, eine Compilation älterer Songs „Feuchte Träume“ erschien 2008 – und wurde indiziert. Sein letztes Soloalbum „Dr. Sex“ erschien 2007 und liegt somit – rechne, rechne – bereits sieben stolze Jahre zurück.
Frauenarzt hat schon unzählige Mixtapes und Alben veröffentlicht, von denen jedoch viele indiziert wurden, da sie aufgrund pornographischer Inhalte als jugendgefährdend eingestuft wurde. Zusammen mit Manny Marc, mit dem er schon vor über 10 Jahren Mixtapes veröffentlicht hat, bildet er seit 2008 das erfolgreiche Duo Die Atzen. Die beiden sind mit den Alben „Atzenmusik Vol. 1 – 3“ jeweils gechartet. Mit „Das geht ab!„ und „Disco Pogo“ konnten die Atzen zwei regelrechte Hits landen, die Singles waren monatelang in den Charts.
Auf meinem Album werde ich Mütter ficken!
— Frauenarzt (@frauenarzt) January 8, 2015
Rino Mandingo – 13% (Audio)
Rino Mandingo geht nicht zur Uni um zu lernen, sondern um Studentinnen kennen zu lernen. Er rappt auch nicht, weil es Bock drauf hat, sondern um auf Gästelisten zu stehen. Jedenfalls beschreibt er es so in seinem Track „13%“. Sind ja auch alles sehr hehre Motive. Der Track ist der zweite vom Sampler „Herr Merkt präsentiert: Kennenlernrunde Vol.13“, prodziert wurde er von Dieser Morten. Den Download des Samplers findest du hier.Zuletzt brachte Rino seine EP “Lieba widerlich als wie wieda nicht” an den Start.
257ers – Piraten (Video)
“Boomshakkalakka”, das vierte Album der 257ers, erschien bereits am 26.September über Selfmade Records. Dennoch droppen die Platz-1-Rapper noch Monate nach Release ein vollständiges Video. Da sie damit wohl kaum weitere potentielle Kunden zum Kauf ihres Albums ermuntern wollen, kann man wohl ausnahmsweise von Kunst ohne Hintergedanken sprechen. Donnerwetter.
Die 257ers sind „Piraten in geheimer Mission“, dementsprechend koppeln sie dieses mal das Video zum Track „Piraten“ aus.
Die vorm Release veröffentlichten Mini-Snippets zeigten unter anderem Passagen aus den Tracks “Samba“, “Gib Ma Ein Aus“, “Behindert“, “Jump Mutant, Jump“, “Aus Dem Weg“, “Mutanten Übernehmen” und “104,481.” . Auch die Videosingle “Baby du riechst“ und „Übertriebener Rap“erschien bereits.

Ali As – Amnesia (Review)
Letztens meinte ein Kumpel zu mir, Ali As wäre der deutsche Styles P. Unabhängig davon, was ich von solchen Vergleichen halte (wenig, schon alleine weil Alis Twitter-Game weitaus stronger ist): Der Münchner ist tatsächlich einer dieser klassischen Lieblingsrapper deiner Lieblingsrapper. Die Sorte Künstler eben, die mit einer beinahe schon beängstigenden Portion Skills gesegnet sind, aber besagte Fähigkeiten nie wirklich in kommerziellen Erfolg ummünzen konnten. Zwar war Ali immer gut beschäftigt, mit diversen Mixtapes, Ghostwriting-Jobs und Auftritten als Teil einer – sogar mir als Bayern höchst suspekten – Volksmusik-Rock-Crossover-Combo. Aber dennoch stand vor „Amnesia“ tatsächlich nur ein Album auf der Habenseite – „Bombe“ aus dem Jahr 2008.
Aber egal, denn mit der Embassy of Music und einem neuen Produzenten-Team um ELI und David Ruoff scheint Ali As endlich ein passendes Umfeld gefunden zu haben, und tatsächlich ist „Amnesia“ auch ein ziemlich großer Wurf geworden. In erster Linie ist es ein leidenschaftliches Plädoyer für die Kunst und gegen die Fan-Verarsche durch YouTube-Megastars wie Sami Slimani, gegen eine verdorrte deutsche Altherren-Kultur, von der sich nicht nur, aber gerade auch Migranten-Kids nicht angesprochen fühlen, und auch gegen eine Rap-Szene, die nur allzu schnell den Trend der Stunde abkupfert: „Jeder kam mit Beamer, doch niemand kam mit Ideen“ Ali meckert viel herum, aber er will es auch besser machen.
Wenn er also in „Wenn Heino stirbt“ den Tod einer bekannten deutschen Musik-Ikone herbeisehnt, dann ist das weniger plumpe Provokation als einfach nur bloßer Ausdruck von Unverständnis: „Schwarzbraun ist die Haselnuss, doch staubgrau ist die Straßenschlucht“. Und witzig gemeint ist das nur bedingt, wenn Ali auf Twitter spaßig gegen rappende YouTuber-Lelleks schießt, die sich mit ziemlich minderwertigem Content Heerscharen von minderjährigen Groupies herangezogen haben. In Alis Welt braucht man für Erfolg eben Qualität; scheißegal, ob das eine arg idealistische Vorstellung ist, mit der er ziemlich alleine dasteht. Es ist dem Album anzumerken, dass dieser Frust, ein einsamer Außenseiter zu sein, auch anderweitig ein großer Antrieb bei seiner Entstehung war – wie etwa auf „Deutscher/Ausländer“, wo sich Ali und Featuregast Pretty Mo Plattitüden aus der Einwanderungsdebatte um die Ohren hauen, oder auf dem grandiosen „Gästeliste +0“ mit Muso, einer schonungslosen Abrechnung mit falschen Freunden.
Insgesamt ist „Amnesia“ allerdings wie ein zweites Debütalbum konzipiert und auf möglichst große Vielfalt ausgelegt. Bitterböse Spitter-Tracks wie das programmatisch betitelte „Ballern“ treffen auf nachdenklich-poetisches Material wie „Richtung Lichtung“ mit MoTrip, trippige Synthies („Nebelpalast“) treffen auf oldschoolige Sample-Banger („Hoodie X Chucks“). So eine Bandbreite wird für Rapper schnell problematisch, aber Ali kann sich mit seiner makellosen Technik durch jedes noch so schwierige Thema und Instrumental hindurch manövrieren.
Viele Rapper behaupten ja, sie würden sich technisch zurücknehmen, um ihre Message in deepen Songs besser transportieren zu können, aber ganz oft ist das nur eine Ausrede. Sie können’s halt einfach nicht besser. „Amnesia“ wiederum klingt trotz aller Themensongs immer noch wie ein Album von Rapnerds für Rapnerds – voller Punchlines und mit mehr Vergleichen als Fachanwälte für Arbeitsrecht, die gerade echt viele Klienten haben. Unterm Strich bleibt „Amnesia“ gerade wegen seiner Themenvielfalt und Geschmackssicherheit eines der ersten Highlights des noch jungen Rap-Jahres 2015. Ich will jetzt nicht sagen, da wurde wegbetoniert, aber … hmmm, ja doch.
Text: Flo Reiter








