Die G-Unit Jungs sind bereits seit einer Weile zurück im Game. Am 3. März erscheint ihre gemeinsame „The Beast is G-Unit“ EP. Wer sich vorher ein Bild vom neuen Werk der Gorilla-Einheit machen möchte, für den stehen nun alle sechs Anspielstationen der EP als Stream zur Verfügung.
G-Unit – „The Beast Is G-Unit“ Tracklist:
01 Ballin’
02 I’m Grown
03 Bring My Bottles
04 Doper Than My Last One
05 Boy Boy
06 Chose One
Als zweiten Vorgeschmack auf sein kommendes Album „Animal“ veröffentlicht Bero Bass den Song „Maskierte Hunde„. Als Verstärkung wurde Banger Musik-Künstler KC Rebell ins Boot geholt. Die Instrumentalisierung stammt von den Beatkingz.
Action Bronson veröffentlicht das Video “Actin Crazy” – und der Name ist Programm. Der, von 40 produzierte Song, geistert ja schon seit geraumer Zeit im Netz herum, wird durch das Video aber ungleich interessanter. „Actin Crazy“ ist nach „Easy Rider“ die zweite Videoauskopplung von Bronsolinos zweitem Album “Mr. Wonderful“, das am 24. März erscheinen soll.
13 Tracks wird das Album mit sich bringen. Featureparts werden von Chance The Rapper, Party Supplies, Meyhem Lauren und Big Body Bes beigesteuert. Zuletzt erschienen ein Trailer und die Audios „Terry“ und “Big League Chew“, die während der Produktion entstand, es aber nicht aufs Album geschafft hat.
Silla veröffentlicht das Video „100 Killa Bars“ und blickt darin auf seine Karriere zurück. Der Song wurde von Manuel Mayer produziert und stellt einen Vorgeschmack auf sein neues Album „Vom Alk zum Hulk„, liebevoll „VAZH“ abgekürzt, dar. Der Longplayer wird am 7. August erscheinen. Ein offizielles Cover gibt es noch nicht.
Als Label wird dort Major Movez angegeben. Dabei hatte Fler noch letztes Wochenende gegenüber rap.de erklärt, bislang habe niemand aus seinem laufenden Vertrag mit Maskulin herausgekauft. Fler hatte den Trailer von Sillas erstem Video „100 Killa Bars“ sperren lassen, inzwischen ist er aber von YouTube wieder freigeschaltet worden.
Sillasletztes Album “Audio Anabolika” erschien letztes Jahr über Maskulin. Bereits im Vorfeld hatte Silla erklärt, er wolle das Label von Fler verlassen.
So viele Newcomer – wer postet nur all die ganzen Videos, Streams, Free-Downloads? Wir! Unter einer extra eingerichteten Mail kannst du uns dein Video, deinen Stream oder deinen Free Download schicken. Wir posten sie dann unter unserer neuen Kategorie Newcomer – inklusive eines kurzen, von dir ausgefüllten Fragebogens, um dich unseren Usern kurz vorzustellen.
Du willst auch dabei sein? Sehr gut! Wir nehmen unter der Adresse newcomer[a]rap.de weiterhin deine Vorschläge an. Videos, Audios, Streams, Downloads, Soundcloud, YouTube, Bandcamp – alles geht. Voraussetzung ist nur, dass du ein Newcomer bist.
1. Stell dich kurz in drei Sätzen vor. Wer bist du und woher kommst du?
Ich bin der DZUMA, bin geboren in Russland. Wohne derzeit in der Kleinstadt Wetter (Ruhr). Mache ca. seit 3 Jahren Musik. 2. Wann bist du geboren?
1995 3. Wenn du nicht gerade rappst, bist du tätig als…?
Kameraman, Hobbyfotograf. 4. Beschreibe deinen Stil in fünf Sätzen!
– Mein Stil ist eher chillig mit einem hauch Übertreibung.
– Der Sound ist geht eher in die moderne Richtung.
– Es ist schwer das noch weiter zu beschreiben ziehts euch einfach rein 🙂 . 5. Seit wann rappst du?
Mit 16 habe ich angefangen. 6. Warum rappst du?
Weil es mir gefällt und Spaß macht. 7. Dein bester Track?
Bin sehr selbstkritisch was das angeht, aber viele sagen das wäre Dämon im Tageslicht. 8. Spielst du selbst Instrumente und/oder produzierst du?
Schon, aber das meiste kann man nicht gebrauchen meiner Meinung nach. 9. Wer sind deine Vorbilder?
EMINEM 10. Ein Rapper, der gar nicht klargeht?
Es gibt zu viele ..vorallem in der Deutschrapszene. 11. Welches ist für dich das beste Rapalbum aller Zeiten?
Schwere Frage, ich finde viele sehr gut oder krass aber sowas wie das beste Rapalbum gibt es für mich nicht.
Das hat nichts mit Rap zu tun!
12. Ich würde sterben für…?
Hab ich in der nächsten Zeit nicht vor, muss noch paar Sachen erledigen. 13. Dein Alltag sieht so aus:…
Ich verknüpfe meist alles was ich mache mit Musik. Ob ich Sport treibe, mit dem Hund rausgehe oder zuhause chill. 14. Ein Funfact über dich ist:…
Ich bin 19 Jahre alt. 15. Male denen Rap!
Timeless eröffnet den Reigen zum neuen Freunde von Niemand-Sampler „Willkommen im Niemandsland 3„. Mit „2 Stimmen“ geht der Kölner es gewohnt deep an. Zwei Stimmen wohnen in seinem Kopf – und widersprechen sich gerne und oft. Der Sampler wird in genau einem Monat, am 27. März erscheinen. „Auf 15 Tracks, zwischen nostalgischen Erinnerungen, persönlichen Geschichten und Kampfansagen, stellen die Fünf ihr Können unter Beweis. Produziert wurden die Songs unter anderem von FvN Hausproduzent Johnny Pepp sowie Timo Krämer und Paynspray, die schon seit Jahren Wegbegleiter der FvN-Crew sind„, heißt es im Pressetext.
Willkommen im Niemandsland Teil 3 (Ltd.Fan Edt.) Doppel-CD
Das Cover zeigt den Commerzbank Tower neben anderen beglasten Hochhäusern Frankfurts. Es ist Nacht: Die düsenden Autos sind nur noch durch weiße oder rote Striche erkennbar. Den Wolkenkratzern stehen rechts Wohnblöcke gegenüber. In der Mitte steht ein Mann, seine braunen Augen schauen den Betrachter nachdenklich an. Das Äußere von Hanybals Debütalbum „Weg von der Fahrbahn“ vermittelt einen passenden Eindruck seiner Musik.
Es ist ein klassisches Straßenrap-Album, auf welchem der Frankfurter zwar nicht viel wagt, aber durchaus überzeugt: Tracks über Gewalt und den allgegenwärtigen Cannabis-Konsum, Battle-Raps mit einem eigenständigen Flow, rührende Songs über schmerzvolle Phasen der Vergangenheit, ins Ohr gehende Party-Hymnen und sozialkritische Stücke, die aufhorchen lassen.
Hanybal nimmt ungern ein Blatt vor den Mund. Er scheut sich nicht davor, Abgründe des Menschen zu thematisieren – zum Beispiel auf „Was los“ mit Haftbefehl. Der Track schildert Mordphantasien an Kinderschändern und Verrätern. Die visuelle Illustration des Liedes macht den Song erst heikel: Von Verherrlichung der Selbstjustiz war die Rede. Der 32-Jährige ist aber zuerst mal Künstler. Und Kunst muss nicht zwangsläufig moralisch sein. In Interviews distanzierte er sich zudem von der Idee, Gerechtigkeit selbst mit der eigenen Faust oder Waffe zu regeln – trotzdem ein Song, über den man streiten kann, sogar sollte.
Die Zeile „Ha-Qaida: Ich kille Bush“ auf „Blaulicht“ mit Solo ist noch brenzliger; auch diese Zeile entstammt der Abgründigkeit des Menschenkopfes. „Ha-Qaida“ verstehe ich als Wortneuschöpfung aus Hanybal und Al-Qaida. Die Politik des ehemaligen US-Präsidenten George W. Bushs finden viele nicht gut. Ihn lyrisch – im Battle-Rap-typischen Stilmittel der Übertreibung – umzubringen, wäre schon schockierend unsittlich, aber in Ordnung. Es ist ja wie gesagt Kunst und die muss nicht moralisch sein. Muss man das aber unbedingt im Namen einer Terrororganisation tun?
Mehr Stilsicherheit hat der Neu-Azzlack bei der Wahl von Instrumentals bewiesen. Das merkt man schon in den ersten Sekunden des Albums bei „Is’ mir egal“, produziert von KD Beatz. Die Mischung aus orientalischen Samples und sattem Bass findet sich oft auf „Weg von der Fahrbahn„. Und sie funktioniert prächtig. Ebenfalls erwähnenswert ist das unglaubliche Brett, das Farhot für „Frankfurt Brudi“ gesägt hat. Sascha-Ramy Nour, so des Rappers bürgerlicher Name, hat außerdem ein Talent für Ohrwürmer: etwa „Strassen am brennen“ mit Veysel. Die melodische Hook, aufgemotzt mit dem Autotune-Effekt, geht einem nicht mehr so schnell aus dem Kopf.
Auch gesellschaftlich bezieht Hanybal Stellung. In „Außer Kontrolle“ stichelt er gegen Thilo Sarrazin. Aus seinem eigenen Erfahrungswert schlussfolgert er, dass Kriminalität aus dem Elend heraus entsteht – und keiner „aus Freude zum Täter“ wird. Zur deutschen Integrationsdebatte steuert er trockene und pointierte Zeilen bei, ohne zu beschönigen: „Parallelgesellschaft in diesem Staat: Standard.“
Der Höhepunkt des Albums aber ist „Überall Drama“. Bevor Hanybal das weltweite Massenmorden verurteilt, erzürnt er sich über die Widersprüche des menschlichen Lebens im Allgemeinen. Einfach, aber wirkungsvoll.
„Wir leben hier auf dieser Erde, wo Kinder geboren werden, um in Kriegen dann zu sterben“
Auch seine Songs über die Plagen in der Vergangenheit und das Überwinden dieser Phasen, die verächtlich als Kopf-Hoch-Songs abgetan werden, haben ihre Daseinsberechtigung. Sie berühren einen, weil seine emotionsgeladene Stimme durchlebte Schmerzen verdeutlicht. „Auch wenn es schwer ist zu verstehen, dass wir nicht für immer vereint sind“, rappt der Frankfurter in „Spiegel“. Sie könnten auf die Trennung seiner Eltern anspielen, die er mit den Kinderaugen eines Neunjährigen erlebte.
Hanybals Wiedererkennungswert als Rapper liegt vor allem in seinem Flow: oft langsam, und wohlüberlegt schneller werdend, melodisch und dann diese langgezogen Silben – sein „Jaaaaa Maaaan“ ist bekannt. Bei ihm hat man nicht den Eindruck, dass der Beat ihm diktiert, wie er zu flowen hat. Es wirkt eher so, als ob seine kräftige Stimme mit dem Instrumental, macht, was sie will.
Hanybals erste Platte zeigt vor allem, wie variabel er ist. Er hat das Zeug, um sich in der HipHop-Landschaft zu etablieren. Sein besagtes Talent für Ohrwürmer sollte er weiterhin nutzen. Außerdem schafft er es, den Hörer mit seiner Musik zu berühren und hat genug Mut und Verstand, um Kritik an Politik und Gesellschaft zu üben. „Weg von der Fahrbahn“ ist ein gutes Debütalbum. Der Rapper ist noch nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt. Er muss sich mehr traut, um seine vorhandenen Stärken in einen noch eigeneren Sound umzumünzen: Sollte der Frankfurter das schaffen, könnte sein nächstes Album schon ein Klassiker sein. Sein unverkennbarer Flow bildet dazu eine gute Grundlage.
Killa Hakan bekommt seine eigene Sendung. Ab März wird er auf dem Fernsehsender TV Berlin ein eigenes Format moderieren, das auf den Namen „Rapcam“ hört und neben Interviews mit Rappern, Produzenten, DJs, Malern und Tänzern auch Musikvideos zeigen soll. Gast der ersten Sendung wird das Berliner Urgestein DJ Rocky sein, der eine Geschichte zu Ekos Song „Die Abrechnung“ erzählen kann, die bisher noch nicht viele kennen. Weitere Informationen folgen.