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Action Bronson – Baby Blue feat Chance the Rapper (Audio)

Action Bronson veröffentlicht seinen Track „Baby Blue„. Als Feature-Gast holt sich der New Yorker Chance the Rapper in’s Boot und segelt Richtung Sonne. Der Track stammt vom kommenden Album „Mr. Wonderful„, das am 24. März erscheinen soll.

Produziert hat Mark Ronson, der bereits für Internationale Pop-Größen wie z.B. Amy Winehouse, Robbie Williams oder Christina Aguilera arbeitete. Merkt man „Baby Blue“ auch an. Das musikalische Grundgerüst ist gespickt mit Elementen aus der Musik besagter Künstler. Der Rap von „Mr. Wonderful“ und die knackige Snare-Drum lässt dann aber doch ein Stück HipHop daraus werden.

13 Tracks wird „Mr Wonderful“ mit sich bringen. Featureparts werden eben von Chance The Rapper, aber auch von Party Supplies, Meyhem Lauren und Big Body Bes beigesteuert. Zuletzt erschienen das Video zu „Actin Crazy„, sowie ein Trailer und die Audios “Terry” und “Big League Chew“, die während der Produktion entstanden, es aber nicht aufs Album geschafft haben.

Yelawolf – Whiskey In A Bottle (Video)

Mit „Whiskey In A Bottle“ liefert Yelawolf einen weiteren Vorboten auf sein zweites Album „Love Story„, das am 21. April erscheinen wird. Der gesungene Refrain geht ins Ohr, die Parts überzeugen durch ihren poetischen Beigeschmack. Der Reimakrobat aus Alabama rappt über seine Jugend.

Die neue Platte soll über seinen Labelhafen Shady Records erscheinen, dessen Besitzer Eminem auch als leitender Produzent an der Albumproduktion beteiligt war. Die Instrumental-Produktionen stammen außerdem von WLPWR und Malay.

Yelawolfs erstes Album “Radioactive” wurde 2011 veröffentlicht und erschien ebenfalls über Shady Records. Zuletzt erschien Yelawolfs Video “Down.

Kanye West – All Day feat. Theophilus London & Allan Kingdom (Audio)

Die Einschläge kommen immer näher: Jetzt gibt es endlich eine vernünftig hörbare Studioversion von Yeezys Single „All Day„. Mit dabei sind Theophilus London und Allan Kingdom. Und wie es sich bereits in den zahlreichen Leak-Versionen sowie der fantastischen Live-Performance angedeutet hatte: Is’n Hit. Wer sich nicht schon jetzt dazu im Club flaschenschwenkend ausrasten sieht, dem ist weiß Gott nicht mehr zu helfen. Das hier ist einfach ein Brummer – so help me God.

Hier anhören: Kanye West – All Day feat. Theophilus London & Allan Kingdom (Audio)

Win-Fried – Elie Yaffa (Newcomer)

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1. Stell dich kurz in drei Sätzen vor. Wer bist du und woher kommst du?
Ich bin Win-Fried, 23 und komme aus Bochum.
Waren das drei Saetze? Ja.
2. Wann bist du geboren?
1992
3. Wenn du nicht gerade rappst, bist du tätig als…?
Praktikant
4. Beschreibe deinen Stil in fünf Sätzen!
Mein Stil ist hauptsaechlich düster und spacig. Mein Produzent OPM Studios und ich stehen beide auf den französischen Oldschool Rapsound, welcher ja generell eher dunkel angehaucht ist.
Zwar ist unser Sound nicht Oldschool, aber das Feeling geht für mich in Richtung des französischen Stils.
Außerdem sind meine Tracks soundtechnisch eher auf dem dunkleren Teil dieser sogenannten Farbpalette anzufinden, da ich hauptsaechlich dunkle Themen in meine Texte packe. Nicht falsch verstehen, ich bin ein fröhlicher Mensch, aber wenn ich happy bin, denke ich eher weniger ans Rappen.
5. Seit wann rappst du?
Wack seit ich 14/15 bin, gut seit 2 Jahren.
6. Warum rappst du?
Siehe Frage 4.
Außerdem macht es Bock. Es gibt wenig nicere Gefühle, als um 5 Uhr nachts sein fertiges Lied zu hören. Ist was für die Ewigkeit. Selfies bei Insta aber auch, also macht mal weiter oder
7. Dein bester Track?
Bin schlecht im entscheiden.
High&Down oder Elie Yaffa.
8. Spielst du selbst Instrumente und/oder produzierst du?
Meine Oma hat mir mit 5 Jahren Xylophon beigebracht für ein, zwei Jahre. Denke für den ein oder anderen Glockenbeat reicht es.
Richtig produzieren tue aber nicht ich, sondern mein bester Freund und Weggefaehrte OPM Studios.
9. Wer sind deine Vorbilder?
Mein Großvater, welcher auch der Grund für meinen Künstlernamen ist, und meine Familie als ganze.
10. Ein Rapper, der gar nicht klargeht?
Ein Ironie-Rapper
und Raptile, was macht der eigl momentan
11. Welches ist für dich das beste Rapalbum aller Zeiten?
Da ich wie gesagt schlecht im entscheiden bin, nenne ich die zwei, die mir als erstes in den Kopf
gekommen sind:
Nas – Illmatic
Booba – Futur 2.0

Das hat nichts mit Rap zu tun!

12. Ich würde sterben für…?
Meine Familie und besten Freunde
13. Dein Alltag sieht so aus:…
Momentan im Weltraum auf unserer Station haengen und recorden
14. Ein Funfact über dich ist:…
Eh, Koppek
15. Male deinen Rap!
Das ist so eine Art Spacestation, die durch die Galaxie gleitet, wie es diese Geister tun und auf der OPM und ich haengen und recorden:

Deutschrap und der Fall Edathy (Kommentar)

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Wie nicht anders zu erwarten beschäftigt der Fall Edathy viele deutsche Rapper. In Kommentaren zeigen sie sich verständnislos über den Ausgang des Verfahrens und fordern – so der Grundtenor – härtere Strafen. Von Gefängnis über Folter bis hin zur Todesstrafe ist alles dabei.

Nun gut. Ärger und Wut über vermeintlich zu milde Strafen für Vergewaltiger, Kinderschänder oder Konsumenten von Kinderpornografie gehören im Deutschrap zum guten Ton. Natürlich ist die Fassungslosigkeit, die Empörung und das Unverständnis über derartiges ungeheuerliches Verhalten völlig verständlich. Es ist absolut schrecklich und erregt völlig zu Recht unsere Wut, wenn gerade den Schutzbedürftigsten so etwas angetan wird. Niemand, der bei klarem Verstand ist, hat auch nur einen Funken Verständnis für die Täter oder solche, die diese Taten in irgendeiner Form unterstützen.

Allerdings vergessen diejenigen, die nun wutschnaubend erklären, Edathy sei viel zu glimpflich davongekommen, dass der Mann beruflich wie privat vor nichts als Trümmern steht. Er wird nie wieder normal arbeiten können, er wird nie wieder irgendwo in Deutschland unbehelligt leben können. Sein Leben ist zerstört. Man mag das als höhere Gerechtigkeit empfinden. Wer an so etwas glauben mag, bitteschön. Nur: Es wäre absolut niemand geholfen, wenn man ihn jahrelang in ein Gefängnis stecken  – oder ihm gar Gewalt antun würde, wie von vielen gefordert. Die Geldstrafe allerdings hätte ruhig höher ausfallen können. Ein dumpfes Verlangen nach Rache und Vergeltung aber ist auch kein Ausweis einer besonders edlen Gesinnung.

Zumal Edathys Schuld nicht mal bewiesen ist: Die Staatsanwaltschaft hat ihm die Einstellung des Verfahrens gegen Zahlung einer Geldstrafe plus Geständnis angeboten. Im Grunde hatte er keine andere Wahl, als das anzunehmen, schuldig oder nicht. Es gibt viele Indizien, die gegen ihn sprechen, aber rechtskräftig verurteilt ist er nicht. Leider interessieren solche Details viele kein Stück. In selbstgerechtem Furor brauchen sie keine Beweise. Schuldig bei Verdacht.

Insofern ist es sehr respektabel, wenn etwa Animus daran erinnert, dass Hasstiraden (so verständlich sie sein mögen) und Forderungen nach mittelalterlichen Praktiken keine Lösung sind. Die Petition, die er für unterstützenswert hält, mag man richtig finden oder nicht. Juristisch haltbar ist sie vermutlich nicht. Jedenfalls aber ist sie der Versuch, bei aller Wut, bei allen berechtigen Hassgefühlen besonnen zu bleiben. Ein Mensch zu bleiben – sich nicht von einer schnell um sich greifenden Lynchstimmung anstecken zu lassen.

Noch ein Wort zu Doppelmoral: Wer gerne Amateurpornos schaut, die (zum Teil ebenfalls minderjährigen) Teenagern von ihren Handys gestohlen wurden oder gerne Bordelle besucht, in denen zumindest nicht auszuschließen ist, dass dort Zwangsprostituierte arbeiten, sollte womöglich nicht am lautesten brüllen, wenn das Abendland angeblich von zu viel Nachsicht gegenüber Kinderschändern oder Kinderpornographie bedroht ist. Die Ausbeutung von Schwächeren fängt schon bei so banalen Dingen wie Turnschuhen oder Laptops an. Anstatt sich selbstgerecht für moralisch besser als andere zu halten ist eine selbstkritische Betrachtung sicherlich angebrachter – zumindest, nachdem die erste verständliche Wut ein wenig abgekühlt ist.

Animus unterstützt Petition gegen Edathy-Urteil

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Animus unterstützt eine Petition, die sich gegen das aus Sicht der Initiatoren zu milde Urteil gegen den Ex-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy. Diesem war vorgeworfen worden, sich kinderpornographisches Material beschafft und angesehen zu haben. Nach einem Geständnis wurde das Verfahren gegen die Zahlung von 5.000 Euro Geldstrafe eingestellt, die Summe muss er an den Deutschen Kinderschutzbund, Landesverband Niedersachsen bezahlen.

Beleidigen & irgendwelche mittelalterlichen Strafen fordern ist ja ganz nett, aber verändert nichts und hilft keinem„, so Animus in Anspielung auf die zahlreichen Kommentare im Netz, darunter auch von deutschen Rappern, die sich auf teilweise unterirdische Art und Weise mit dem Fall auseinandersetzten. Die Forderung nach der Todesstrafe gehörte dabei noch zu den harmloseren. Animus fordert stattdessen dazu auf, die Petition eines Bekannten zu unterstützen.

In dieser wird eine Berufung gegen das Urteil gefordert. „Es kann nicht sein das eine Person mit nur 5000€ die wahrscheinlich der Portokasse entnommen wurden, sich aus der Affäre zieht, und munter weiter Kinderpornos beziehen kann„, so der Initiator. Ein genaues Strafmaß wird indes nicht genannt.

Bass Sultan Hengzt – I love Haterz (Video)

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Bass Sultan Hengzt veröffentlicht mit “I love Haterz“ die erste Videoauskopplung vom kommenden Album “Musik wegen Weibaz“, das am 8. Mai erscheint. Soundmäßig dreht Hengzt den Swag ordentlich auf. Da werden ein paar Arme in die Luft gerissen, soviel steht fest. #

Ganz im Sinne des Titels verschob Hengzt das Release des Videos und begründete dies: “Damit wir den Leuten erst so richtig auf den Sack gehen, nehmen wir gerade ein paar Änderung im aktuellen Video zu “I LOVE HATERS” vor.” – Der Hintergrund: Kürzlich veröffentlichte Hengzt ein Albumcover, das einen homophoben Shitstorm zur Folge hatte. Diesen hat er nun auch in sein Video eingebaut.

Musik wegen Weibaz
VÖ Datum: 2015-05-08
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Kanye West hält Vortrag in Oxford

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Kanye West hat getan, was nur den Größten an Geist und Genie vorbehalten bleibt: Er hat einen Vortrag an der renommierten englischen Universität Oxford gehalten.

Sicherlich ein historischer Moment (bitte keine Ironie in diesen Zeilen suchen, der Verfasser ist ein absoluter Yeezy-Fanboy). Der Meister, dessen neues Album „So Help Me God“ bereits angekündigt ist, allerdings noch ohne festes Releasedate, sprach über so unterschiedliche Themen wie Nicki Minajs Part auf „Monster„, seinen Homie Obama, der offenbar seine Festnetznummer besitzt, angemessene Preise für Oberteile und Autos, sein Ego oder den aktuellen Stand der Evolution.

Der Twitteraccount TheTabOxford hat einige Bonmots und Aphorismen aus Kanyes berufenem Mund für die Nachwelt festgehalten. Diese wollen wir euch nicht vorenthalten – so wahr uns Gott helfe.

Kanye ist sich sicher, dass er einen exzellenten Ruf besitzt:

Kanye findet, Autos sollten nur 5.000 US-Dollar kosten. Oberteile aber dürften niemals so einen hohen Preis haben.

Kanye definiert Luxus als gestohlene Schönheit, die den Bestohlenen nun verkauft wird.

Kanye hat Obama seine Festnetznummer verraten.

Kanye weiß ganz genau, dass Nicki ihn auf „Monster“ gekillt hat. Und er findet es großartig.

Kanye weiß nicht so genau, welchen Monat wir gerade haben.

Kanye sieht die Menschheit in einem Dilemma: Nie zuvor dagewesene Möglichkeiten, aber regiert von unedlen Gierschlunden. So wird das natürlich nichts.

Kanye hat sein Ego besiegt. Alles ist möglich.

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