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King AMX feat. B-Tight – Wir sind da (prod. Hitnapperz)

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Die beiden Berliner King AMX und B-Tight vereinen sich auf einem Song und präsentieren die erste Videosingle „Wir sind da“ aus AMX‘ kommenden Album „Die Strasse ist mein Zuhause“, welches am 16. September erscheint. King AMX ist ein Teil der dreiköpfigen Crew Westberlin Assasin, die durch MC Bogy und Trukanak-Kangal komplettiert wird.

Auf dem von den Hitnapperz produzierten Beat schwelgen die beiden in der Vergangenheit, die bei Bobby hauptsächlich durch Musik geprägt war, bei AMX darüber hinaus auch noch durch kriminellen Hustle. Trotz aller Höhen und Tiefen bleiben sie letztendlich dabei: „Wir sind da“.

Das im klassischen Streetstyle gehaltene Video kommt von A.M.X Productions.

Fundkiste #16: Hunney Pimp will bis „Zum Mond“

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Das Internet ist voller Schätze. Nicht selten stößt man auf einen wenig beachteten Rohdiamanten. Das Format „Fundkiste“ gibt eben jenen Juwelen die Möglichkeit, einem größeren Publikum vorgestellt zu werden. In unregelmäßigen Abständen werden handverlesene Künstler, Tapes oder Songs vorgestellt. Ob aktuell oder alt – Hauptsache dope.

Heute: Hunney Pimp

In letzter Zeit hat der österreichische Swag starken Zuwachs bekommen – wie man u.a. am gesteigerten Interesse am Hanuschplatzflow ablesen kann. Auch die gute Hunney Pimp, Wienerin, weiß wie sie ihren Beitrag zur kreativer Musik leisten kann. Vor etwa einem Monat veröffentlichte sie ihr erstes Mixtape mit dem Namen „Zum Mond“. Die Produktion und das Mastering dafür übernahm der Wiener Produzent Melonoid.

Das Tape ist sehr interessant. Doch erstmal: Wer ist die Künstlerin dahinter? Sie hat schon sehr früh mit dem Rappen angefangen. Inspiriert wurde sie laut eigener Aussage schon mit 11 Jahren vom amerikanischen Rap. Einige Jahre später fand sie dann Gleichgesinnte, die es mit dem Rappen ernst meinten. Sie fing an, unter den Namen Madda Rah auf eher klassische Beats zu rappen.

Inzwischen hat sie sich jedoch für einen neuen Weg mit dem neuen Namen Hunney Pimp entschieden. Die bereits unter Madda Rah veröffentlichten Tracks hat sie gelöscht. Es gibt nur noch einen Track, auf dem Madda Rah zu hören ist.

„Zum Mond“ behandelt viele persönliche Themen wie etwa Herzschmerz. Hunney Pimp switcht auf den traplastigen Beats lässig zwischen Rap und Gesang. Ihr Wiener slang gibt dem Mixtape trotz der teilweise schweren Themen eine gewisse Lässigkeit, die man von Künstlern wie Crack Ignaz oder Yung Hurn bereits kennt. Musikalisch ist das ganze recht düster, die Beats sind eher langsam und dramatisch. Insgesamt ist das Tape ein gutes Stimmungsbild der sogenannten Generation Y: Die verbreitete Planlosigkeit, das Gefühl von Gleichgültigkeit, obwohl man gleichzeitig so viel, eigentlich alles, will, bringt Hunney Pimp gut auf den Punkt. Das erste erschienene Video aus ihrem Mixtape heißt „I bin miad“ und ist dafür ein perfektes Beispeil: Verwirrung und dramatische Ereignisse, die dennoch so viel vergängliches haben, gepaart mit einer alles überdeckenden Gleichgültigkeit.  „I woar a‘ irgendwann mal dramatisch, dann war alles so finster/ jetzt so fuck it.“

In ihrem zweiten Video, dem Titeltrack „Zum Mond“, stehen dagegen Verlust und Einsamkeit im Vordergrund:

Auf dem kürzlich erschienen Mixtape von Young Krillin und Aloof: Slangin namens „Salamanderschnops“ ist sie außerdem beim Remix „Crispy Clean“ als Feature zu hören. In einem Interview mit dem Splashmag hat sie erklärt, dass sie zusammen mit ihrem Produzenten Melonoid an ihrer EP arbeitet. Diese wird wahrscheinlich im Herbst erscheinen.

Mauli veröffentlicht Tracklist und Cover von „Live in Berlin“

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Mauli hat sein „Live in Berlin“-Album für den 30. August angekündigt. Das Konzert seiner „Ewig“-Tour in Berlin, für die er als Support Marvin Game, Holy Modee, Morten und Simdal (inklusive mehrerer Gastauftritte anderer Künstler) dabei hatte, wurde aufgezeichnet und erscheint nun als Live-Album.

Dieses kannst du dir ab sofort in ihrem immerready-Shop vorbestellen. Statt nur der CD gibt es hier auch noch die Möglichkeit, die „Live in Berlin (Ewig Box)“ zu ordern, die neben dem Album auch exklusive Tourblogs und die Instrumentals von „Spielverderber“ enthalten wird.

Das Album besteht aus Tracks seines aktuellen Albums „Spielverderber“ sowie der Vorgänger-EP „Trap braucht kein Abitur“. Für das Artwork war Rob Vegas zuständig und produziert wurde das gesamte Werk von Mauli und Morten. Ein Video zu der „Live in Berlin“-Variante von „Ewig“ wurde bereits veröffentlicht.

MauliLive in Berlin Tracklist:

01 sorry
02 allesgut
03 villakunterbunt
04 shoutouts
05 93tilinfinity
06 meinejungs
07 liebezumspiel
08 iaam
09 ewig
10 mauli pt.2

 

 

Coup (Haftbefehl & Xatar) – Der Holland Job

Seitdem Haftbefehl und Xatar vermeintlich fluchtartig die Enissa Amani-Sendung verlassen hatten, stellte sich der gemeine Rapfan nur eine Frage: Wie wird sich das gemeinsame Album der beiden wohl anhören? Denn das eins kommen würde, war jedem klar, der die Promologik kennt – und die kennt mittlerweile eigentlich jeder. Dann kam die offizielle Ankündigung inklusive des Titels „Der Holland Job“ – und dem Hinweis, dass es auch einen halbstündigen Film dazu geben solle.

Nun waren den Spekulationen natürlich keine Grenzen mehr gesetzt: Wird es ein Soundtrack? Wird es ein Konzeptalbum, das eine epische Geschichte in mehreren Akten erzählt? Die erste Single „AfD“ war erstmal wenig hilfreich: Unerwartet belanglos klagen die gutgemeinten Zeilen, die Vorurteile gegen Geflüchtete aufs Korn nahmen. Erstmals kamen Zweifel auf: Geht das Gipfeltreffen HaftXatar etwa schief? Finden die beiden vielleicht einfach keinen gemeinsamen Nenner? Wird „Der Holland Job“ gar ein fauler Kompromiss?

Ja, es waren bange Stunden. Doch zum Glück kamen dann endlich die Videos – schon das erste von den drei, „500“, zeigte, wohin die Reise wirklich geht: Richtung Actionfilm, aber mit Vollgas. Zwei Straßenrapper, die auf extrem guten, detailverliebten Beats den Kampfhund von der Kette lassen. Dieser erste Eindruck bestätigt sich nun beim Hören des ganzen Albums: „Der Holland Job“ ist kein gekünsteltes Konzeptalbum. Dann eher noch der Soundtrack zum Kurzfilm, aber auch eher lose, eher auf die Stimmung als auf den Inhalt bezogen.

Sagen wir es mal so: „Der Holland Job“ ist alles, was die bisweilen etwas unglücklich wirkende Promophase nicht war. Es bietet zwei angriffslustige, hungrige Protagonisten in Bestform, es bietet hervorragende Beats von Meistern ihres Fachs (Farhot, Bazzazian, Brenk Sinatra, Tai Jason), kurzum: Es ist Straßenrap auf das Wesentliche reduziert. Ein starkes, kompromissloses Stück harter Rap mit Niveau. Musikalisch hat man sich dabei in der Mitte getroffen – ohne aber einen faulen Kompromiss einzugehen. Xatar bringt seinen – nennen wir es halt mal der Einfachheit halber – BoomBap-Sound mit, Hafti seinen – dito – französisch angehauchten Trap-Sound. Beides zusammen in einem Topf plus ein paar Extra-Gewürze ergeben den Sound auf „Der Holland Job“.

Auch raptechnisch harmonieren die beiden großartig. Klar ist Haftbefehl der technisch anspruchsvollere Rapper, aber Xatar gleicht mit seinem Charisma einiges aus. Außerdem ergänzen sich Hafts helle, agressive Stimme und das schwergewichtig-ruhigere Organ des Babas hervorragend. Inhaltlich werden wenig Gefangene gemacht: Auf der Jagd nach Barem und Batzen ballern sich die beiden souverän durch die Texte. Und: Auch das Feature von Haiyiti fügt sich überraschend ungezwungen in den Gesamtkontext ein.

Dazu folgt das Album einem überzeugend aufgebauten Spannungsbogen: Los geht es mit durchgedrücktem Gaspedal, sprich harten, schnellen Songs wie „500“, „Ich zahl garnix“, „Gib Geld“ und „Tret die Tür ein“ (nicht die einzige BiggieReferenz). Dann geht man mit „Paranoid“ kurz vom Gas runter, nur um es mit „Kanack“ oder „Gib ma her“ erneut durchzudrücken. Die nachdenklicheren Songs gibt es dann zum Schluss. „Lauf der Dinge“ erinnert von der Herangehensweise etwas an „Azzlackz sterben jung“ und rückt die weniger coolen Aspekte des Streetlifes in den Fokus, ohne weinerlich oder melodramatisch zu werden. Einer der stärksten Tracks. Und im Kontext des gesamten Albums ist auch das bereits erwähnte „AfD“ ein guter Song. Mit dem einzigen explizit politischen Song setzt man einen gelungenen Schlusspunkt, nachdem vorher fast nur Explosionen, Autoverfolgungsjagden und Schießereien über die lyrische Leinwand flimmerten und rundet das ganze Ding ab.

Somit gibt es an „Der Holland Job“ eigentlich nicht viel auszusetzen. Keine halbgare Scheiße, keine aufgesetzten Konzepte, einfach purer, harter Straßenrap mit den entscheidenden nachdenklicheren Momenten an den richtigen Stellen. Die ursprüngliche Annahme, dass Xatar und Haft das neue deutsche Dreamteam sind, hat sich also trotz aller anfänglichen Zweifel voll bestätigt.

 

Mauli – Ewig (live) (prod. morten)

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Mauli war auf „Ewig“-Tour und zum gleichnamigen Track, der von Morten produziert wurde, gibt es nun auch die Live-Version. Das Video dazu reflektiert in knappen drei Minuten Momente auf der Bühne, im Hotel, im Backstage oder im Tourbus, die sie während der 13 Tour-Stopps erlebt haben. Das Video dazu haben sie ihrem Haus und Hof-Kameramann Dung zu verdanken.

Das Konzert in Berlin wurde aufgezeichnet, und wie die Live-Version von „Ewig“ schon vermuten lässt, wird es auf seinem bald erscheinenden Live-Album trotzdem qualitativ hochwertigen Sound geben.

Private Paul & Rotten Monkey veröffentlichen drei Tracks

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Am 15. September bringen Private Paul und Rotten Monkey ihr Album „Live Fast Die Young“ heraus und veröffentlichen drei Tracks aus eben dieser anstehenden Veröffentlichung vorab.

„All 4 the KASH“ hat Album-Opener-Charakter. „Ich hab die Sprache der Fäuste gelernt zu sprechen, weil Menschen Worte nicht so ernst nehmen wie Schmerzen“, heißt es in „Vollkontakt“. Eine gewisse Menschenfeindschaft wird also auch wieder thematisiert. „Chillen mit den Arbeitslosen“ mit Feature-Parts von ODMGDIA & Scotch wird lyrisch vollkommen seinem Titel gerecht. Die Beats haben alle drei eine ähnliche Atmosphäre und wie diese klingt, kannst du dir hier durch einen kostenlosen Download anhören:

Download: Private Paul & Rotten Monkey – Drei neue Songs

Ihr gemeinsames Album „Live Fast Die Young“ wird über das von Private Paul gegründete Label Emopunkrap erscheinen, bei dem Rotten Monkey als einziger Künstler unter Vertrag steht. Private Paul hat bereits vier Soloreleases zu verbuchen. Sein zuletzt veröffentlichtes Album „Schwarzweissrot“ erschien 2014. Von Rotten Monkey gibt es bisher eine beträchtliche Menge an Tapes, die als Free Download erhältlich sind.

Degenhardt & Kamikazes – Unentschieden (prod. Kamikazes)

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Degenhardt & Kamikazes liefern einen weiteren Einblick in ihre „Krahter EP“, die heute erscheint. Die neue Videoauskopplung heißt „Unentschieden“, in der wird im Gegensatz zu „Tag X“ auch wieder gerappt wird.

„Bei uns wird wieder gewohnt auf hohen Niveau gejammert“. In der neuen Nummer ist es visuell und audiovisuell ziemlich grau. In dem Video – gedreht irgendwo im nirgendwo – transportiert das Trio ein Gefühl von Abgefucktheit und Lethargie, in der auch noch eine ordentliche Ladung Szenekritik und fehlendes Verständnis mitschwingt.

Die Produktion ist wieder in Eigenarbeit von Kamikazes entstanden. Für das Video zeigt sich Victor Regardin verantwortlich.

Hanybal & Nimo – Vanilla Sky

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Der Track „Vanilla Sky„, vermutlich aus Hanybals am 16. September erscheinenden Album „Haramstufe Rot“, kann ab sofort gestreamt werden. Am Sonntag wird das Video folgen. Thematisch unterscheidet sich „Vanilla Sky“ von den ersten beiden Auskopplungen „Kranke Welt“ und „Kopfgefickt“„. Die erschütternden Zustände auf den Straßen dieser Welt treten in den Hintergrund, um sich einzig auf die beflügelnde Wirkung des Rauschs zu fokussieren. Um gemeinsam im Vanillehimmel zu schweben hat Hanybal sich niemand anderen als 385i-Member Nimo ausgesucht – wen auch sonst, wenn es darum geht, die gute alte Mary Jane zu lobpreisen. Am 30. September starten die zwei ihre gemeinsame „Jaaaaa Maaaann Habeebeee“-Tour.

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