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Morten & Holy Modee kündigen „Global Players“ an

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Immer Ready lassen immer mehr von ihrem musikalischen Schaffen an die Öffentlichkeit – nun sind Morten und Holy Modee mit „gloѢal ₽£A¥€R$“ an der Reihe. Dieses Werk erscheint als Doppel-EP und ist für den 27. September angekündigt. Bisher sind also Titel und Cover bekannt.

Mit dem Artwork haben sie sich übrigens an der Flagge des Inselstaats Kiribati orientiert. Dieses verbildlicht den Titel „gloѢal ₽£A¥€R$“ allerdings ziemlich gut.

Als Global Player werden auch Unternehmen bezeichnet, die mit Technik, Qualität und Innovation weltweit eine Vormachtstellung einnehmen. Mit dem ersten bereits veröffentlichten Track „euer vs ehren“ kann man sich dann schon mal einen Eindruck verschaffen, ob Morten und Modee diese drei Merkmale umsetzen und das in der Musiklandschaft auch erreichen. Diesen Song kann man über Deezer streamen oder man bekommt ihn als mp3 wenn sich ihr neues Release einfach schon mal vorbestellt wird oder man sich den Track einzeln kauft. Hier gibt es dafür die gesammelten Links. 

Mit „gloѢal ₽£A¥€R$“ wird das zweite Kollaborationstape von Holy Modee und Morten released. „Unnerwegs“ war ihr erstes Tape und dies gab es nur auf USB-Stick auf der „Ewig“-Tour von Mauli zu erwerben, später dann als Chopped & Screwed-Version online.

Dr. Knarf veröffentlicht die Tracklist von „Prometheus“

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Dr. Knarf gibt die Tracklist von „Prometheus“ bekannt, das am 11. November über Major Movez, ein Sublabel von Universal, erscheinen wird. 18 Tracks wird die LP beinhalten, als einziger Feature-Gast wird Ercandize auf dem Track „Für die Gangster“ in Erscheinung treten.

Es ist bereits das elfte Solo-Release von Dr. Knarf. Der Kölner MC und Produzent, der auch als Teil der Crew HKC (Hamburg Köln Connection) auf sich aufmerksam machte, ist seit Jahren ein Geheimtipp im Untergrund. Da es noch keine Hörproben vom neuen Album gibt, ist noch offen, ob es diesem Anspruch gerecht werden kann.

Tracklist:

01 Knetemutterficker
02 Hänge sie hoch
03 Flüssiges Gold
04 Du bist mein Bruder
05 Für die Gangster feat. Ercandize
06 Amsterdam
07 Runde im Park
08 HKC Mutterficker
09 Geträumt
10 Meine Leute
11 Weiss nicht mehr
12 Weit weg
13 Wo wart ihr?
14 Kniwo der Dritte
15 Crack Pinata
16 Manchmal
17 Mein Leben
18 Nimm mich mit

Kool Savas gibt weitere Featuregäste auf „Essahdamus“ bekannt

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Nachdem Kool Savas vor wenigen Tagen die Feature-Auftritte von Samson Jones, Milonair und Remoe bekanntgab, die gemeinsam auf dem Song „Sneaker & Heels“ zu hören sein werden, wird die Liste der Featuregäste auf „Essahdamus“ immer länger. Vega und Gentleman sind die neuesten Errungenschaften, die man auf dem am 28. September erscheinenden Album „Essahdamus“ zusammen mit Savas und PA Sports auf einem Song hören wird.

Bisher sind Featuregäste wie unter anderem Azad, Samy Deluxe, SidoOlli Banjo, Adesse, Moe Mitchell, Taktloss und die gesamte M.O.R.-Crew, sowie R.A. the Rugged Man bekannt.

Nachdem Savas vor Kurzem den Song Auge veröffentlichte, hat tatsächlich jemand Auge auf die Veröffentlichung von einem Song gemacht, der aus rechtlichen Schwierigkeiten nicht in der geplanten Form auf „Essahdamus“ erscheinen kann.

 

 

 

3Plusss kündigt neues Album „Gottkomplex“ für November an

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3Plusss verkündete vor kurzem, dass er dieses Jahr noch ein Album rausbringen wolle. Nun hat es auch einen Namen und ein Releasedate. Der neue Langspieler wird „Gottkomplex“ heißen und am 11. November erscheinen.

Das letzte Projekt von 3Plusss war die EP „Auf der Stelle“, die von We Do Drums, einem Produzententeam, bestehend aus Bennett On und Peet, instrumentalisiert wurde. Daraus ausgekoppelt wurden die Songs „Schweigen“ und „Hey Pinguin“. Weitere Infos über „Gottkomplex“ gibt es derzeit noch nicht.

Alpa Gun – Zurück zur Straße (Review)

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Wir schreiben das Jahr 2008. Letztes Jahr brachte Alpa Gun mit „Geladen und entsichert“ ein ordentliches Debütalbum. Nun bringt er dessen Nachfolger „Zurück zur Straße“. Das ist zwar nicht wahr, klingt aber so. Vor einigen Jahren wäre Alpas nunmehr siebtes Album kein schlechtes gewesen. Das ist es auch jetzt nicht. Es ist besser als letztjähriges Desaster „Ehrensache 2“, es hat mit Samra45 einen Sidekick, der gut performt – wie auch der Schöneberger selbst in manchen Momenten. Dennoch ist „Zurück zur Straße“ auch kein gutes Album.

Lassen wir die ganze Beefgeschichte außen vor, die dieser Tagen über Facebook und co. mit der 187 Strassenbande und Azad losgebrochen ist, nachdem Alpa Gun auf „Chaos“ gegen die Hamburger Bande geschossen hat. Es soll hier nur um die Musik gehen, und die klingt leider, als wäre Alpa in der Zeit stehen geblieben. Ich erwarte nicht von ihm, dass er auf Trap-Beats rappt, schließlich würde dies auch nicht passen. Aber mittlerweile gibt es so viele Rapper, die Straßenrap weitaus interessanter inszenieren. Vielleicht würde Alpa die als fake betiteln, dafür erzählen sie mir ihre Geschichten auf spannendere Weisen.

Denn jeder Song auf „Zurück zur Straße“ klingt, als hätte ich ihn schon einmal gehört – entweder von Alpa Gun selbst oder Straßenrapper XYZ. Das macht die Song jetzt nicht fürchterlich schlecht, aber komplett austauschbar, was vielleicht noch schlimmer ist. Es geht um Ehre, Geld, Familie und die Kripo, um seine Loyalität und die Verlogenheit der restlichen Rapszene und vor allem natürlich um die Straße. Dass sich thematisch bei Alpa nichts verändert hat, kann man ihm nicht vorwerfen, da es zu seinem Image als gerader Typ passt, und ist auch kein Problem. Doch man muss ihm vorwerfen, dass man, wie bereits gesagt, alles schon einmal gehört hat. Und das nicht in diesem, sondern vor einigen Jahren.

Die wenigen Highlights auf dem Album liefert zumeist Samra45, der als Energizer immer wieder Druck und Dynamik in die Songs bringt. In guten Momenten erinnert er stimmlich an den „Deutschland gib mir ein Mic“Sentino anno 2004. Aber auch das ist mittlerweile über 10 Jahre her. Die anderen Jungs aus Alpas Umfeld liefern in den beiden Possetracks völlig okay ab. Die beiden namhaften Features Farid Bang und Massiv hätte man sich hingegen sparen können.

Die Produktionen auf „Zurück zur Straße“ schwanken sehr stark in ihrer Qualität. Alpa Gun typisch gibt es viele orientalische Klänge zu hören. Dennoch fehlt dem Sound ein klares Bild. Man pendelt zwischen Kopfnicken („Batzen“, „Game Over“) und Kopfschütteln („Blaulicht und Rotlicht“, „Mein Tag“). Zu viele Beats klingen danach, als ob sie einige Winter auf diversen Festplatten verbracht  haben. Dort hätten sie auch bleiben sollen.

So bleibt „Zurück zur Straße“ ein Album, das seine guten Momente hat, insgesamt aber enttäuscht. Alpa Gun hat seine Geschichte schnell erzählt, da er es verpasst, sie dem Hörer auf eine Weise zu präsentieren, wie er sie noch nicht gehört hat. Kenne ich den Straßenrap der Nullerjahre, habe ich Alpas neues Album im Grunde schon gehört. Nur ganz ohne wohlige Nostalgie. Es ist ein bisschen wie einen Film zu gucken, den man bereits auswendig kennt. Man kann sich daran erfreuen oder langweiligen. „Zurück zur Straße“ weckt bei mir leider letzteres.

Interview mit der Lazy Lizzard Gang über ihre Intention, Produktion und zukünftige Projekte

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Cover by K.

Die Lazy Lizzard Gang ist für uns extra in einer Bananenkiste auf einem Schiff aus dem peruanischen Urwald angereist. Dort haben sie in Asadjohns Produzentenhütte ihre Debüt-EP „Willkommen im Dschungel“ aufgenommen. „Wir haben mit Bambusfasern das Mikrofon an einem Baum festgebunden. Die Echsen lagen faul herum, aßen Früchte und rappten. Es war sehr ursprünglich und unkompliziert und so entstand der Echsen-Vibe.“

Warum habt ihr euch ausgerechnet für das Echsen-Image entschieden?

Chrrr! Was für ein Image?

Ok, nächste Frage. Wie kamt ihr denn darauf, Musik zu machen?

Wir hatten einfach nicht so viel zu tun im Dschungel. Außer natürlich zu schlafen, uns auszuruhen, Früchte zu speisen und Kush zu smoken. Aber dann merkten wir: Wir haben doch etwas zu erzählen! Rap schwappt ja auch immer wieder zu uns rüber und da ist oft Negatives und Gewalttätiges dabei. Wir bilden mit unserem freundlichen und friedlichen Werk da ein bisschen das Gegenmodell.

Und wer ist wir?

Og Kush Salamanda, 1 Schuppenkriechtier, Ol’ Dirty Waran, Crocodile Ganja, Killa Komodo, Turnup Turtle, das Russenkriechtier, Yung Blindschleiche, Hennesy Echso, Fresh Gecko, Clumsy Chamäleon, Mar Iguana, Slipperius Snake, John LemonHaze Natter und Flomar Six Echs.
Tendenz steigend. Wir sind ja noch in der Findungsphase, so richtig bestehen tun wir erst seit einem halben Jahr.

Aber ihr habt im Oktober letzten Jahres schon „Oh Akif“ produziert.

Ach ja stimmt, das war unser erster Song.

Wer sind denn eure Gründungsmitglieder?

Hm, wir waren dauernd high, es ist schwer zu sagen, was mal wann, wie und wo, warum passiert ist. Aber vermutlich waren Og Kush Salamanda, 1 Schuppenkriechtier und Ol’ Dirty Waran daran beteiligt. Wir haben natürlich auch inaktive Mitglieder oder welche die sich um Grafik oder Videos kümmern.

So wie Yung Blindschleiche.

Genau, oder Fresh Gecko.

Auf „Willkommen im Dschungel“ habt ihr ja nur ein Feature angegeben, Juicy Gay. Was ist mit den anderen? 

Also es gab auch nur ein Feature, Juicy Gay, der Rest waren alles Echsen. Der Kontakt zu Juicy entstand über Asad und war erstmal nur für den Track „Nix ab“ gedacht. Aber er ist ein guter Mensch und ein guter Musiker, also werden wir hoffentlich noch viel zusammenarbeiten. Unser neues Gangmember Crocodile Ganja klingt übrigens ein bisschen wie Juicy, aber irgendwie krokodilartiger.

Wenn durch Asadjohn die Connection zu Juicy kam, wird es dann zukünftig vielleicht noch andere Features von Künstlern geben, für die Asadjohn produziert hat? Also beispielsweise aus der Cosmo Gang, Berg Money Gang oder mit Haiyti?

Momentan machen wir erstmal mit unseren Echsen Musik. Als nächstes erscheint ein LLG-Sampler der „Wald“ heißen wird. Darauf kommen alle Musiker-Echsen unserer Gang zu Wort, also zb. Turnup Turtle, Killa Komodo oder 1 Schuppenkriechtier. Zum Teil auf Solotracks, zum Teil gemischt. Darauf werden neben Asadjohn diesmal auch andere Produzenten zu hören sein.

Wie kam es dazu, dass ihr euch für andere Produzenten zusätzlich entschieden habt?

Also erstens ist Asad natürlich ein viel beschäftigter Mensch und kann leider nicht immer zu uns hier in den Dschungel fliegen. Aber vor allem liegt es daran, dass es ja eine Art Sampler mit vielen verschiedenen Urwald-Künstlern ist. Da wollten wir auch bei den Produzenten eine Vielfalt erreichen. Die machen auch einfach alle gute Arbeit: 101, Lorenz & Urbach, Fay Guevara und Yang Monty. Und von Asad ist natürlich auch etwas dabei. Er soll dann auch unser Album, das nach „Wald“ kommt, wieder komplett produzieren. Wir wollen versuchen, das Ganze musikalisch auf eine neue Stufe zu heben. Im Urwald kennen wir sehr viele gute Musiker, die haben uns bereits ein paar wunderschöne Live-Instrumente eingespielt. Das wird tropisch. Falls wir einen menschlichen Künstler als Vorbild nennen sollten, wäre es vermutlich Bob Marley – nicht vom Sound her, aber von den Inhalten: Liebe für alle Wesen, Demut, aber auch der Protest der Kleinen und Übervorteilten.

Ihr sagt ja, dass ihr für das zukünftige Projekt Beats ausgewählt habt. Wie war das bei Asad? Hatte er auch schon fertige Beats oder wurde das dann mehr auf euch zugeschnitten?

Natürlich hatte er auch sehr gute bereits vorhandene Instrumentals die wir zum Teil benutzt haben. Aber im Urwaldstudio hat Asad dann noch einmal den Dschungel auf sich wirken lassen und für uns in Musik verpackt. Darauf konnten wir dann naturgetreu aus unserem Biotop berichten.

Wer ist bei euch dann für die Rap-Parts zuständig?

Hauptsächlich Og Kush Salamanda, er hat auch für „Wald“ die Beats ausgewählt und kümmert sich in seinen aktiven Tagesphasen um das Projekt. Doch je länger die Gang besteht, überwinden auch die anderen Lazy Lizzards ihr sprichwörtliches Phlegma und melden sich, wie auf „Wald“, vermehrt zu Wort. Das Grundkonzept ist ja bereits vorgegeben und daher entstehen keine Meinungsverschiedenheiten was Inhalte und Sound angeht. Wir stehen für Freundlichkeit und Liebe zur Natur und allen Wesen, wir möchten, dass die Leute Wasser trinken und ihren Müll nicht in den Wald werfen und keine Wälder abholzen und keine Tiere quälen. Da sträuben sich uns nämlich die Schuppen.

Könnt ihr euch rein theoretisch noch vorstellen, weitere Künstler in die Lazy Lizzard Gang reinzuholen?

Natürlich. Wir haben gerade die erste Lizzardine in die Gang aufgenommen, die Musikalisch tätig sein wird. Was ansonsten noch passieren wird steht in den Sternen. Wir können uns auch Features mit Menschen vorstellen. Aber das hat dann nicht nur unbedingt was mit der Musik zu tun, sondern wir müssen uns mit denen gut verstehen. Mit Juicy Gay klappt das zum Beispiel, weil er sehr viel Liebe und sehr viel Empathie für Tiere hat. Er ist so ein Mensch, er würde weinen, wenn er sieht, dass jemand ein Tier tötet oder einen Baum absägt. Wie Idefix aus Asterix. Immer wenn Obelix einen Baum ausreißt, dann heult er, weil er es einfach nicht ertragen kann. Und genau solche Leute brauchen wir für die Lazy Lizzard Gang. Dann ist es auch egal, ob sie jetzt irgendwer Bekanntes oder wer Krasses sind. Der Vibe muss stimmen. Der Wald muss stimmen.

Neuer Trailer von „All Eyez On Me“ veröffentlicht

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Pünktlich zum 20. Todestag von Tupac Shakur veröffentlichen die Macher des Biopics „All Eyez On Me“ den zweiten Teaser zum Film, der genau wie Pacs erfolgreichstes Album heißt. Am

Die Hauptrolle wird von Demetrius Shipp Jr. gespielt, der dem „echten“ 2Pac zum Verwechseln ähnlich sieht. Einen Start-Termin gibt es noch nicht.

Nachdem letztes Jahr mit „Straight Outta Compton“ ein Biopic über N.W.A. erschienen ist, in dem 2Pac auch in Erscheinung trat, stellt sich die Frage, ob „All Eyez On Me“ seinem Anspruch gerecht wird, das Leben und Wirken der West Coast-Legende abzubilden.

2Pac – Changes [#Classic]

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2Pac, mit vollem Namen als Tupac Amaru Shakur, verstarb heute vor 20 Jahren – rest in peace, Makaveli. Daher heute bei rap.de #Classic: Sein Klassiker „Changes“.

„We ain’t ready, to see a black President“ – 2Pac kämpfte von Anfang an gegen Rassismus, wie auch der Track „Changes“ deutlich macht. Wenn Mr. Shakur jetzt sehen könnte, dass tatsächlich ein schwarzer Präsident an die Macht gekommen ist, würde er vielleicht denken, der Kampf hat sich gelohnt. Makaveli ist nicht nur eine Legende des Rapgames, er war auch einer der erfolgreichsten Rapper. Tupac verkaufte weltweit bisher 75 Mio. Tonträger.

Neben der Musik trat Shakur in einer Reihe von Filmen auf, wie in Poetic Justice an der Seite von Janet Jackson.  Er wurde an dem Abend des Boxkampfes seines Freundes Mike Tyson am 7. September 1996 angeschossen, wenige Tage später erlag er im Krankenhaus seinen Verletzungen. Um seinen Tod kursieren bis heute tausende Verschwörungstheorien, aber eins ist klar: 2Pac hat mit seiner Musik die Welt beeinflusst und lebt in vielen Herzen weiter – RIP Tupac Amaru Shakur. 

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