Playlist: Simons Songs des Jahres 2019

Ich bin immer noch geplättet wie unfassbar spannend, stilistisch abwechslungsreich und qualitativ-hochwertig das Rap-Jahr 2019 war.

Aber wer bin ich eigentlich und warum darf ich auf dieser Plattform meine Meinung öffentlich kundtun? Mein Name (habt ihr ja sicherlich auch schon aus dem Titel entnommen) ist Simon und seit Anfang diesen Jahres bin ich neues Mitglied in der rap.de-Redaktion. Davor habe ich seeeehr sehr lang Irgendwas-mit-Wirtschaft studiert, bin aus Bayern zugezogen und bin großer Kanye West Fan. Wahrscheinlich nicht gerade die besten Startvoraussetzungen, um sich hier bei euch Lesern gleich zu Beginn Freunde zu machen – aber juckt. Ich bin ja wegen Rap und nicht zum Kaffeekränzchen hier.

Ich weiß auch noch ganz genau, wie das alles begann, damals mit dem Tape „Royal TS Back in Dissniss“, der Startschuss meiner Faszination für das gereimte Wort auf Beats und der Beginn meines Rap-Sozialisationsprozesses, der bis heute nicht abgeschlossen ist. Rap ist und bleibt meine erste große Liebe und trotz abwechselnden Höhen und Tiefen, können wir am Ende des Tages dann doch nicht so ganz ohne einander. Naja, genug Cheesiness – in simplen Worten: Ich bin auf dem Rap-Film hängengeblieben.

Egal ob stundenlanges diggen und hören durch Soundcloud, Bandcamp oder Spotify auf der Suche nach den Talenten von Morgen, über das Durchforsten von Online-Foren nach dem Sample, das man gerade gehört hat und nicht aus dem Kopf bekommt, bis hin zum Fachsimpeln über die neuesten Entwicklungen im Game, die Leidenschaft für dieses Musikgenre nimmt so ziemlich 24/7 meines Alltags ein und macht, dank des Internets, auch vor keinen Landesgrenzen halt.

Ich freue mich wie ein Segelschiff auf Crack, dass ich über Zwischenstationen bei anderen Online-Musikmagazinen nun ab sofort meinen Beitrag für rap.de leisten kann. Und hoffe, dass ich euch bestens informieren und entertainen werde. In diesem Sinne – Wenn du’s liest bist du cool, wenn nicht bist du ein…ihr wisst schon.

Auch ich habe das fantastische Rap-Jahr 2019 nochmal Revue passieren lassen und meine Lieblingssongs in eine Playlist gepackt.

Ich nehme euch mit auf eine multilinguale und interkontinentale HipHop-Weltumrundung: Von Deutschland über die Niederlande, Frankreich und UK, geht’s weiter in die USA, von dort aus nach Nigeria und last but not least wieder zurück nach Deutschland.

In Zahlen ausgedrückt sind das insgesamt 169 Anspielstationen mit einer Gesamtspieldauer von ca. neun Stunden. Perfekt geeignet für lange Reisen, eine Runde Risiko, Anstehen beim splash!, die Maloche, am Corner hängen, etc.

Also Ohren auf und gönnt euch!

2 KOMMENTARE

  1. Simon und ich damals als Volontäre bei der Praline angefangen. Wir nannten ihn den „Dicke Titten Simon“, wegen seiner Liebe für Lolo Ferarri und andere Monstermopsladies.
    Simon my man, ich hoffe es geht dir gut Brate!

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