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HipHop @ Echo 2004

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Am 06.03. findet in Berlin die Echoverleihung statt. Nun sind die Nominierungen bekannt gegeben worden. Die diesjährigen Anwärter in der Kategorie HipHop/R&B national sind ASD, Beginner, Curse, Kool Savas und Seeed. Eko Fresh ist sogar in zwei Kategorien nominiert worden (Newcomer Video, Radionachwuchs). In der Kategorie HipHop/R&B international sind 50 Cent, Ashanti, DMX, G-Unit und Nelly die Bestplatzierten aus den offiziellen Top-100-LP-Charts der Media Control, die von einer Jury gewählt wurden.

Em wird doch nicht zum Cowboy

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Dass es Michael Jackson im Moment finanziell nicht so gut geht ist bekannt, dass er somit auf die Idee kommt seine tolle Neverland Ranch verkaufen zuwollen, auch nachvollziehbar, doch dass Eminem demnächst mit vielen Tieren auf einer Ranch, der Neverland Ranch hausen wolle dementierte nun ein Sprecher des Rappers. “Es ist unwahrscheinlich, dass Em von Detroit in nächster Zeit wegziehen wird“. Doch dass Gerücht, welches seit ein paar Tagen rumgeht kann wohl noch nicht ganz zu den Akten gelegt werden, denn sein Sprecher ließ auch verlauten, dass man sich bei Em ja nie sicher sein kann.

Beans – Now Soon Someday EP

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Dass es nicht ganz einfach werden würde, war klar, schließlich ist Beans alles andere als leichte Kost. Aber dann gleich so? Da beschwert sich doch sofort jemand über diese Piepsgeräusche, die diese CD verursache würde! Um weitere Kommentare dieser Art zu vermeiden, werden also die Boxen gegen Kopfhörer ausgetauscht. Und das ist gut so, denn auf diese Weise hat man die Musik direkt dort, wo sie hin soll, nämlich auf den Ohren und im Kopf. Sehr eindringlich das Ganze. Trailblaizing Soloartist, Style Guru, Surrealist HipHop Poet and Sonic Adventurer, so die Beschreibungen, die ihm von Warp mit auf den Weg gegeben werden.

Klingt natürlich prima, und man ist immer bestrebt, solch ein Gesülze zu belächeln. Hier aber treffen die Beschreibungen oft genug ins Schwarze. So kommt Structure Tone mit besagten Piepsgeräuschen und hypnotisierenden Raps daher, um dann nach knapp 2 Minuten in eine völlig andere Sphäre abzuheben. Klingt eher wie der Soundtrack zu einem Science-Fiction Film. Damit also ungeeignet für den Club, aber auf Scheiben, bei denen im Booklet Warp steht, ist eben auch Warp drauf.

Ebenfalls drauf sind zwei Remixe einer Nummer aus dem Album Tomorrow Right Now, dem Mutescreamer. Ready to Rock/ Rock to The Rhytm/ Rhytm/ Rock/ Rock/& heißt es dann sowohl im Gewand von Stepfather El- P als auch von Prefuse 73. Während Fingerschnipsen und Kuhglocken für den Def Jux-Chef angenehm ungewöhnlich sind, ist Variante Nummer Zwei absolut Prefuse-typisch. Kann man also nicht viel falsch machen. Gold Skull: ein verhallender Synthie Bass und dicke Kicks. Dazu leicht schräger Gesang (Things I wanted to say/ so I said Nothing) – oder doch eher Schreien? Auf jeden Fall zieht es einen in seinen Bann.

In Composition In Void geht es dann auch wieder rap-technisch weiter. Mal im typischen Stakkato-Stil, dann mehrfach Wiederholungen. Hier wird nicht probiert mit tausend Wortspielen und zig Umschreibungen etwas zu untermauern, sondern hier wird rein auf Wirkung gesetzt. Und das passiert durch einfaches Wiederholen: mal von links, mal von rechts. Speziell unter Kopfhörern ein Fest. Close The Door/ Lock It/ I Couldnt Face The Mirror/ Feelin Inferior (Crevice): langsam, ruhig, wieder Piepsgeräusche, dieses Mal über einer ruhigen Orgel. Traurig und großartig.

Zum Schluss gibt es noch einen weiteren Remix: Phreek The Beat, ebenfalls von Prefuse 73, ebenfalls typisch, aber ebenfalls großes Tennis. See That, Kid? Ob man es sieht, ist egal, man sollte es vor allem hören.

Jay – Z Material zum Finger verbrennen

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Was verboten ist, ist ja bekanntlich am schönsten! Aus diesem Grund sollten alle, die schon Jiggas „Black-Album“ großartig fanden, sollten an dieser Stelle interessiert aufhorchen! Weltklasse Produzent Danger Mouse (DM & Jemini – „26-Inch“-EP) hat aus zwei Meilensteinen der Musikgeschichte, nämlich besagtem „Black-Album“ und dem nicht minder legendären „White-Album“ der Beatles, ein „Projekt“ mit Namen „Grey-Album“ gezaubert, welches derartig hot ist, dass es direkt verboten wurde. Die Rechteinhaber der Beatles Tantiemen lassen also grüßen.

„Bad Boy“ Rapper Loon ist scheinbar ein echter „Bad Boy“

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Der aus dem Bad Boy Camp stammende Rapper Loon besuchte am vergangenen Wochenende die „Lil Jon & The Eastside Boys DVD“ Release Party in Los Angeles und geriet dort in eine Schießerei, bei der ein Türsteher verletzt worden ist. Der Bad Boy Loon wurde von dem verletzten Türsteher als einer der Täter identifiziert. Der für seinen Song „Down for Me“ bekannte Rapper musste tief in die Tasche greifen, um die fällige Kaution zu zahlen. Wenn man bei Bad Boy Records gesignt ist, muss man wohl für Schlagzeilen sorgen, um nicht gegen den Vertrag zu verstoßen. In diesem Sinne: „Tut mir ein Gefallen ihr seid doch keine Gangster.“

Wrath Unleashed

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Diesmal beschäftigt sich Lucas Arts mit einer Unterrichtsstunde in Mythologie – genauer: in Mythologien von Kreaturen der Urzeit.
Story
Die Story in „Wrath Unleashed“ orientiert sich in groben Zügen an der griechischen Mythologie. Vier Elementargottheiten (Feuer, Wasser, Erde, Wind) bekriegen sich, unterstützt von ihren mit Zentauren, Golems und Zyklopen bevölkerten Gefolgschaften, in einem Kampf um in die Alleinherrschaft im Götterhimmel.

Gameplay
Wer sich noch an das Spiel „Battle Isle“ erinnern kann, der weiß in etwa, wie der Spielablauf von „Wrath Unleashed“ abläuft.
Als Szenario dienen dabei die irdischen Regionen des Planeten – hier treffen die aus jeweils acht verschiedenen, göttlich beseelten Monsterklassen zusammengesetzten Armeen auf einer brettspielähnlichen Karte aufeinander. Der Spielplan ist unterteilt in viele hexagonal angelegte Felder. Jedes Feld unterliegt bestimmten Elementareinwirkungen, die im Kampf Einwirkungen auf die Ausdauer einer Einheit haben. Eine Kreatur der Wasser-Klasse besitzt so beispielsweise auf einem See die größten Chancen auf einen Sieg, während ein Feuer-Monster in einer Eis-Region wohl eher schlechte Karten hat. Daneben gibt es noch einige Spezialfelder wie Tempel oder Warppunkte. Um eine gesamte Schlacht zu gewinnen, muss man entweder den gegnerischen Gott im Zweikampf besiegen oder alternativ eine bestimmte Anzahl von Tempeln vor dem Gegner an sich reißen. Während einer Partie wird abwechselnd gezogen. Anders als bei den meisten Genrevertretern darf nur eine Einheit pro Runde bewegt werden. Treffen zwei Monstereinheiten auf einem Feld aufeinander, kommt es zum Kampf in einem abgesonderten Schauplatz. Jetzt kommen auch Beat’em-Up-Fans zum Zug. Ihr übernehmt nämlich selbst die Kontrolle über euer verbündetes Monster. Die Steuerung in solch einem Arena-Kampf erinnert an die Steuerung vieler typischer Prügelspiele. Ihr habt die Möglichkeit mittels Druck auf die jeweilige Taste Schläge, Tritte, Block und Spezialattacken auszuführen. „Wrath Unleashed“ wurde alles in allem augenscheinlich für den Multiplayer-Modus entwickelt. Anders ist es auch nicht verstandesgemäß, dass der Kampagnen-Modus für den Einzelspieler-Modus lediglich drei Stunden andauert.
Der gelungene Multiplayer-Modus mit rund einem Dutzend Maps kann durchaus überzeugen, unter Vorbehalt, man hat drei spielwillige Freunde in petto. Mit mehreren Spielern ist „Wrath Unleashed“ ansprechend, einsteigerfreundlich und nicht allzu komplex.

Grafik
In punkto Grafik kann „Wrath Unleashed“ dank guter Engine überzeugen.
Die Spielpläne sind überschaubar und entsprechen gut dem Flair des Spiels. Die Beat’em-Up-Einlagen sind ebenfalls gelungen. Die Monster sowie die Arenen können sich ebenfalls auf jeder „Party“ blicken lassen. Sound
Der Sound ist im Großen und Ganzen recht mager ausgefallen. Die interesselosen Sprecher sowie die sich ständig wiederholende Musik desillusionieren, während die gewaltigen Soundeffekte durchaus Anklang finden können.

Fazit
Lucas Arts’ „Wrath Unleashed“ besticht durch ein recht interessantes Spielkonzept, welches in der Ausführung neben einigen gut umgesetzten Ideen leider zahlreiche Mängel aufzeigt. Das größte Manko ist sicherlich die Unausgewogenheit. Es handelt sich weder um ein Strategiespiel noch um ein Prügelspiel. Fans der beiden Gattungen kommen daher nicht auf ihre Kosten. Beide Spielanteile sind nur dezent angedeutet worden – besitzen außerdem keinerlei Spieltiefe. Während der Einzelspieler-Modus verhältnismäßig kurz ausgefallen ist, bietet „Wrath Unleashed“ wesentlich größeren Ansporn zu chilligen Multiplayer-Sessions. Wer also auf virtuelle Brettspiele steht und zugleich Lust auf ein leicht zugängiges Prügelspiel verspürt, sollte „Wrath Unleashed“ eine Chance geben. Anspruchsvollere Strategen suchen sich besser eine Alternative.

Pro:
unterhaltsames Spielkonzept
optimal für Einsteiger
gute Multiplayer-Qualitäten
ansehnliche Grafik

Contra:
zu wenig Abwechslung
Einzelspielermodus zu kurz
halbherzig umgesetzte Beat’em-Up-Elemente
zu wenig Spieltiefe Publisher: Lucas Arts
Entwickler: The Collective
USK: ab 12 Jahren
Spieler: 1-4
System: XBOX

Beatfabrik mit einem DVD Release

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Die Berliner Beatfabrik kommt mit Ihrer am 01.03.2004 erscheinenden DVD an den Start. Die silberne Scheibe enthält eine Menge Stuff, welcher für die Fans der Beatfabrik sehr ansehnlich sein dürfte. So kann man sich unter anderem über den Live-Auftritt von Prinz Porno, Smexer, Kid Kobra, DJ MK1, Kick und Sash auf dem Splash 2003 freuen, falls man es nicht geschafft hat die Jungs Live Vorort zu sehen, oder dazu einfach nicht mehr in der Lage sprich zu besoffen oder bekifft war. Ebenfalls kann sich der Besitzer der DVD von den Freestyle Qualitäten von Prinz Porno und Konsorten überzeugen, die sie bei dem Beitrag zu der „Wir Battlen jeden Tour“ ganz klar vorweisen können. Bei dieser im letzten Jahr stattfindenden Tour quer durch Deutschland nahmen die Beatfabrik Member es mit jedem Rapper auf, der es sich traute gegen einen von ihnen zu Batteln. Natürlich Freestyleten die BF-Jungs im gewohnten Westberlin-Style jeden Gegner vom Mic und aus der Location. Es gibt auf dem Silberling natürlich auch Videoclips, fünf an der Zahl, wovon drei exklusiv sind und noch nirgendwo vorher zu sehen waren. Ach und wo ich gerade bei Exklusivität bin, ebenfalls sind auf der Scheibe sieben Exklusiv Tracks zu hören, die für Fans der Berliner Formation ein Muss sind. Für diejenigen unter Euch die schon immer wissen wollten, was es mit dem Prozess gegen Kid Kobra auf sich hatte, gibt es auch hier rüber einen ein Beitrag mit allen dazugehörigen Hintergrundinformationen. Neben den Beatfabrik´ lern sind Separate, Fumanschu und Kool Savas als Gäste auf der DVD vertreten, die teilweise in den Videoclips bei den Freestyle-Battles oder bei den Live-Auftritten mit am start sind. Für Fans der Beatfabrik ist die DVD ein echter Leckerbissen. Doch Leute die nicht auf Berliner Battlestuff stehen und sich nicht zwischen der Beatfabrik DVD und der Curse DVD entscheiden können, sollten doch besser zur Curse DVD greifen. Alle die es nicht mehr abwarten können bis die Digital Video Disk im Handel erhältlich ist, können auf der Homepage www.beatfabrik.com die DVD zu einem spezial Preis von 18,99 € (inkl. MwSt, zzugl. Porto) noch bis zum 01.03.04 vorbestellen.

Amp Fiddler – Waltz Of A Ghetto Fly

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Amp Fiddler kommt aus Detroit. Natürlich gilt das nicht nur für ihn. Auch Jay Dee a.k.a. J Dilla kommt von dort, vergleiche Welcome 2 Detroit auf BBE. Abgesehen von ihrer Hometown teilen die beiden vor allem ihre Leidenschaft für Musik, und so war es mehr oder minder unvermeidlich, dass sich die beiden irgendwann über den Weg laufen. Da Amp Fiddler ein gutes Stück älter ist als Jay Dee, hatte er ihm einiges zu erzählen. Beispielsweise von seiner Arbeit als Keyboarder für George Clinton und Parliament in der Zeit von 84 bis 96 oder seinen tasteninstrumentalen Beiträgen für Stücke von Künstlern wie Jamiroquai, Brand New Heavies oder Money Mark, der seinerseits ja für seine Zusammenarbeit mit den Beastie Boys bekannt ist. Die Legende geht dabei sogar so weit, dass Amp Fiddler Jay Dee als erster in die Arbeit mit Samplern eingeführt haben soll&

Wie dem auch sei, Amps eigener Sound stammt zwar nach wie vor in einigen Fällen noch aus der MPC, ist unterm Strich aber weniger für HipHop-Puristen, als eher für die D´Angelo-Fraktion komponiert. Das gilt auch für Tracks wie You Play Me, auf dem es auch zu einer Kollabo mit Jay Dee kam, der darauf für das Drum-Programming zuständig war. Unterm Strich zeichnet sich die Platte also in erster Linie durch soulige Tunes aus, auf denen der Meister zumeist auch selbst als Vocalist zu hören ist. Das Spektrum reicht dabei von beschleunigten, dancefloortauglichen Songs wie superficial und dreamin´ bis zu den ebenfalls vertretenen Schmuseschnulzen wie unconditional eyes. Ob man so was mag, ist natürlich Geschmacksache. Objektiv ungünstig ist für den Sohn Detroits jedenfalls, dass seine Platte mehr oder minder zeitgleich mit Virgin Ubiquity von Roy Ayers erscheint, und er im Vergleich mit dem Altmeister unweigerlich den Kürzeren zieht. Das hat allerdings nicht viel zu sagen, denn wer würde das nicht. Für Amp Fiddler gilt: Bitte auschecken und selber ein Bild machen.

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