In den drei Jahren, die die bekannte Rapperin Foxy Brown bei Jay-Zs Roc-A-Fella unter Vertrag war, gab es viele Nachrichten um kleine und größere Skandale, einen kompletten Hörsturz und so weiter, aber nie über eine Albumveröffentlichung. Dabei hat die Füchsin bereits zwei Alben aufgenommen: das schon lang erwartete „Black Roses“ und das Street-Album „Brooklyn’s Don Diva“. Nun wechselt die Rapperin wahrscheinlich das Label. Gestern hat ihr Management Black Hand kundgegeben, dass Foxy einen Vertrag mit Koch Records unterschrieben hätte, wo sie ihre Projekte über ihre eigene Firma Black Rose Entertainment veröffentlichen kann. Foxy Brown: „Ich war als weibliche Rapperin schon immer ein Symbol der Unabhängigkeit. Meine Marke ist etabliert, Millionen meiner Platten wurden schon verkauft und ich habe eine treue Fangemeinde. Nach 13 Jahren bei Def Jam, war ich der Meinung, es sei für mich als eine reife Businessfrau mal Zeit weiterzugehen und meine Marke unter einem Dach weiterzuführen, das mir selbst gehört.“ Genaues über den Vertrag ist nicht bekannt. Doch der erste Schritt wäre wohl ein eigenes Signing. Foxy hat angedeutet, sich bei der Suche nach Künstlern nicht nur auf die USA zu beschränken, vor allem wegen ihrem Hang zur karibischen Musik.
Foxy: "I have two albums of music recorded, and my fans have waited long enough, I’m back bitches!"
Verlässt Def Jam?
Ice Cube wird nie müde
Ice Cubes Film Firma, Cube Vision will sich nun an eine Comic Verfilmung wagen. Dem Film zugrunde liegen soll der Comicroman ‚10‚. Selbstverständlich wird Ice Cube die Hauptrolle selbst übernehmen. Er spielt einen Mann, der einen Brief erhält in dem steht, er sei in einem Wettbewerb mit neun Anderen und wer von ihnen überlebt, gewinnt. Cubes Charakter ignoriert den Brief und, wie sollte es anders sein, steht bald darauf ein axtschwingender Mann vor ihm.
Momentan ist Ice Cube allerdings noch damit beschäftigt First Sunday abzudrehen, der zumindest in amerikanischen Kino im Januar 2008 anlaufen soll. Zusätzlich dazu holt Ice Cube aber nocheinmal alles aus seiner bisherigen Schauspielerkarriere raus und veröffentlicht noch dieses Jahr ein Album, auf dem seine besten Soundtrack Songs aus ‚Friday‚, ‚Boyz N Da Hood‚, ‚Higher Learning‚ und anderen Filmen in denen er mitgewirkt hat, sind.
Al Sharpton verteidigt sich
Als Antwort auf die kürzlich bekannt gewordenen Angriffe von David Banner in Richtung Reverend Al Sharpton hat eine seiner Repräsentantinnen der amerikanischen Seite Sohh.com jetzt ein Statement abgegeben, in dem es um die Äußerungen des Rappers geht. Banner erklärte, dass er die Aufmärsche des Reverends auf keinen Fall unterstützen werde und machte seine generelle Abneigung gegenüber Al Sharpton deutlich. „The next time you see Al Sharpton, tell him I said @#*$ him and he can suck my @#*$. I might change the name of my album from "The Greatest Story Never Told" to "@#*$ Al Sharpton"…They’re killing kids in New Jersey and all across the country and all a @#*$% got to talk about is rap lyrics?…” Kirsten John-Foy die Leiterin von Sharpton´s National Action Network und der Criminal Justice Initiative antwortete auf ihre eigne Weise. „Hin und wieder erleben wir es, dass Menschen sexuelle Fantasien über Al Sharpton entwickeln, aber das sind normalerweise Frauen gewesen. Crump´s (Levell Crump = David Banner; Anm. des Verf.) Angebot war da etwas Besonderes. Im Rahmen des Vorgehens des National Action Network glaube ich nicht, dass Reverend Sharpton ihn beschimpfen wird. Ich bin mir sogar sicher, dass er für ihn betet. Er kann doch ein bisschen Unterstützung gebrauchen, schließlich hatte er schon seit 2003, dem Jahr als sein Debütalbum erschien keine großen Schlagzeilen (engl.: "banner"; Anm. des Verf) mehr.“ Ob hier schon das letzte Wort gesprochen ist, wird sich wahrscheinlich bald herausstellen.
End To End Vol. 2
Graffiti-Fans aufgepasst: Bei Foot Locker gibt es ab jetzt die"End To End" Sneaker Collection von Adidas exklusiv auf die Füße. Nach dem großen Erfolg der ersten "End To End" Collection im Frühjahr diesen Jahres, gibt es nun die Version 2.0
Für die "End To End" Collection haben SMART (Ita), SKORE (UK), SCIEN (Fr), RIME (USA), SILOETTE (USA), CAN2 (Ger) und ATOM (Ger) ihre Styles an die Sneakers gebracht. Doch gibt es nicht nur die so genannten "Signature-Sneakers" ab dem 20. August exklusiv bei Foot Locker, sondern auch passende T-Shirts, Sweatshirts, Hosen, Jacken und Mützen um den Graffiti-Look perfekt zu machen.
Also, geht in den nächstgelegenen Foot Locker Store und holt euch etwas aus dieser Bomben Collection!
Mike Crush – Crush Time
Mike Crush könnte dem einen oder anderen bereits ein Begriff sein, der Rapper aus Frankfurt am Main hat letztes Jahr sein SoloDebüt ‚Halbum 1‚ veröffentlicht und ist jetzt mit dem Mixtape ‚Crush Time‚ am Start. Die Beats auf Crush Time sind meisstens gut gewählt und bereits bekannte Ohrwürmer.
Bei einer Gesamtspiellänge von knapp 80 Minuten und 30 Titeln ist Crush Time zumindest schonmal beeindruckend lang geworden, ob ein im Intro versprochenes hohes Niveau jedoch 80 Minuten gehalten werden kann, wird im folgenden geklärt.
Mike Crush besticht durchweg vor allem durch abwechslungsreichen Flow und witzige Lines:
"Ich muss ein Unikat sein, mein größter Gegener bin ich, ich hab ein Liter Blut von 2 Pac in die Venen gespritzt. Und kriege jetzt dieses W nicht mehr raus aus der Hand, ich drehe es um zu einem M und mache es genauso bekannt."
heisst es zum Beispiel im Titelsong ‚Crushtime‚, einem Track in dem alles stimmt: Der Beat lässt Köpfe nicken und die prollige Stimme von Üba3ba (55Alkis) macht die Sache rund. Auch ‚Mach was ich mach‚ mit Sera Finale oder ‚Alles wird gut‚ mit Seperate sind absolut hörenswert. Insgesamt sind die Tracks mit Gästen sowieso eine angenehme Abwechslung, auch beispielsweise Franky Kubrik, Vince und Bada Bing kommen zu Wort. In den restlichen Tracks wird Mikes Stimme allein leider spätestens nach dem dritten Mal doch monoton. Einer der defintiv besseren Solotracks ist ‚Crush die Welt PT.2‚:
"Ihr kennt die 10 besten Rapper und jetzt kennt ihr den elften – Mike Crush – Mixtape Shit sehr viel gut Rap – sehr wenig fake shit, ausser wenn ich ab und zu behaupte ich bin der Prinz in dem Game – ich bin natürlich der King."
‚Crush Time‘ hat jedoch auch Enttäuschungen parat, da wird zum Beispiel in ‚(K)ein Gangsta‚ und ‚Sorry‚ der Takt einfach nicht richtig getroffen oder da ist die Hook in ‚Du kommst nicht aus FFM‚ die absolut einfallslos und überflüssig ist. In ‚Taube‚ wiederum wird so krampfhaft gereimt, dass meine Empfehlung wäre es einfach zu lassen.
‚Crush Time‚ hat Höhen und tiefe Tiefen ist aber auf Grund netter Wortspiele, viel Selbstironie und Humor durchaus hörenswert.
Surowa Wersja – Unikat EP
Null. Genau so viel Polnisch verstehe ich. Genau aus dem Grund werde ich Platte „Unikat“ der vor-vorjährigen Jam Sessions-Gewinner Surowa Wersja auch nicht bewerten, sondern lediglich beschreiben, wie sie auf mich wirken. Die Presseinfo (auf deutsch) zum Album interpretiere ich als ein quasi-Versprechen, dass der Funke trotz Sprachbarriere auf die deutschen Hörer überspringen wird. Na mal hören.
Allgemein: Rapper MC Brat, Sängerin Basia, DJ Deforma und die Produzenten Deft & Belton (Drumkidz) verstehen ihr Handwerk. Die Raps sitzen auf den melodisch-elektronischen Beats Marke Eigenbau alle wo sie hingehören und werden durch den Gesang sauber abgerundet. Das Album wartet mit jeder Menge Abwechslung und ausgefeilten Skills auf.
Zur Wirkung: Doch der Funke will bei mir trotzdem nicht so richtig überspringen. Die gute Umsetzung lässt mich doch an der einen oder anderen von der Band zelebrierten Stimmung teilhaben, doch auf Albumlänge vermag mich das Material nicht zu fesseln. Das geht mir aber auch mit schwedischem oder französischem Rap so, wo ich sogar ein paar Brocken verstehe.
Ist der Text dem Hörer unzugänglich müssen Stimmung und Umsetzung entweder hundertprozentig killen oder sind eben Geschmackssache, oder die Musik funktioniert eben nur über die Beats. Surowa Wersja treffen in diesem Fall einfach nicht meinen Geschmack. Die Band hat es aufgrund ihres Potenzials aber trotzdem verdient, von allen zumindest mal angehört zu werden.
Six als erstes Signing für TVT Europe
Schon seit Jahren sammelt Six in der Frankfurter Tabledance-Szene einen gewissen Ruhm, indem er als DJ mit pumpenden Beats den Mädels an der Stange kräftig einheizt. Mit seiner neuen Single „Ladiiieeez“ bringt er die Menge auch außerhalb dieser Clubs zum beben. Nicht umsonst wurde er als erster Solo-Act Deutschlands von dem europäischen Ableger des amerikanischen Labels TVT Records gesignt, die bereits die Berliner Hecklah & Coch unter Vertrag haben. Ein Label, bei dem namhafte US-Künstler wie Lil Jon, die Ying Yang Twins oder Pit Bull unter Vertrag sind. Vergleicht man deren Sound mit dem von Six, wird die Entscheidung der Amerikaner klar, hier geht es um harte Bässe und anfeuernde Lyrics. In der Vergangenheit konnte sich Six einerseits als Freestyler einen Namen machen, indem er mit Leuten wie Naughty by Nature, Guru und Samy Deluxe am Mic gegenüber stand. Seine Skills als DJ bewies er zum anderen bei der offiziellen G-Unit Aftershowparty 2006 in Frankfurt, sowie bei zahlreichen Jams.
Veröffentlichung der Single „Ladiiieeez“ ist der 17.08.2007, ein Video dazu gibt es natürlich auch
Greatest Hits
Nach acht hauptsächlich erfolgreichen Soloalben mit dem abschließenden Tod HipHops will Rap-Superstar Nas im November über sein ehemaliges Label Columbia Records ein "Greatest Hits"-Album rausbringen. Die Zusammenstellung wird zwölf seiner besten Songs, sowie auch zwei neue Stücke umfassen. Dazu zählt das vor ein paar Tagen veröffentlichte „Less Than An Hour“, das in Zusammenarbeit mit Cee-Lo Green von Gnarls Barkley entstanden ist und im Soundtrack des neuesten Rush Hour Films mit Chris Tucker und Jackie Chan zu finden sein wird.




