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Hadi El-Dor verlässt Freunde von Niemand

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Manager Hadi El-Dor und das Frankfurter Label Freunde von Niemand gehen ab sofort getrennte Wege. Das gab FvN-Chef Vega heute via Facebook bekannt. 

Was 2011 als außergewöhnliche und kreative Zusammenarbeit begonnen hat, findet ab heute sein Ende“, heißt es dort. Eine direkte Begründung der Trennung wird nicht genannt. Von „Ermüdung“ ist die Rede, und davon, dass man sich „auseinandergelebt“ habe.

Den einen, alles erklärenden Grund gibt es nicht. Es ist eben die anfangs beschriebene Ermüdung, aber auch die vielen kleinen Dinge, die Menschen dazu treiben, Ansichten zu ändern, andere Wege zu gehen, kurz: sich auseinander zu leben.

Ärger habe es aber keinen gegeben, betonen beide Seiten übereinstimmend. „Wir gehen in aller Freundschaft auseinander„, wird Vega zitiert. „Anders würde es auch gar nicht gehen. Hadi war von Anfang an dabei und er war ein wesentlicher Teil unserer Erfolgsgeschichte. Sowohl ich, als auch jeder andere beim Label, sind ihm für seine Arbeit dankbar und wünschen ihm alles Gute.

Hadi El-Dor schlägt in dieselbe Kerbe: „Ich werde auf ewig ein FvN bleiben… aber mein Weg endet hier… ich habe andere Dinge vor und muss weiter auf meiner Reise… die Jungs sind meine Brüder… es wird nie Beef geben und ich helfe weiter wenn ich gebraucht werde aber in erster Linie muss ich jetzt weitergehen…. Keine Sorge ich bin einer von euch… Solang es schlägt!

Hadi El-Dor, der neben seiner Tätigkeit bei Freunde von Niemand auch das Management von MoTrip aufgibt und nur noch das neue Indipendenza-Signing Sierra Kidd managet, hatte bereits vor einiger Zeit seinen baldigen Ausstieg aus dem Geschäft angedeutet. Der Ausstieg bei Freunde von Niemand scheint dies zu bestätigen. Nun allerdings spricht er von neuen Projekten. 

MoTrips Manager bin ich auch nicht mehr, auch mit ihm is alles cool… der einzige Künstler den ich weiter betreue ist Sierra Kidd! Meine neuen Projekte kommen bald auf euch zu„, verspricht er in einer Nachbemerkung.

 

 

Said – Alles für die Gang (Video)

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Auf der Straße gibt es bestimmte Codes und Regeln, die nicht jeder kennt. Said, der nun wirklich weiß, wovon er da spricht, erklärt es allen, die damit nicht vertraut sind. Eigentlich sind es ja auch alles recht naheliegende Dinge: Zusammenhalt, Vertrauen, Loyalität, keine Alleingänge auf Kosten anderer, Verschwiegenheit gegenüber Außenstehenden. Und eben: Alles für die Gang. Denn die Gang ist deine Ersatzfamilie. Ohne die Gang bist du nichts, mit ihr aber alles. Said bestätigt seinen Ruf als ehrlicher, unverfälschter Straßenrapper mit Niveau mit „Alles für die Gang“ ein weiteres Mal. Sein Album „Zum Leben verurteilt“ wird diesen Nimbus sicher noch ausbauen.

 

 

Kollegah bei „TerraXpress“ (Video)

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Kollegah war am heutigen Sonntag um 18.30 zu Gast in der ZDF-Wissensshow „TerraXpress“ sein. Die Sendung wurde von Moderator Dirk Steffens geleitet, der im Rahmen seiner Deutschlandreise „Menschen mit einzigartigen oder auch seltsamen Fähigkeiten und Vorlieben“ trifft, wie es in der Beschreibung des Fernsehsenders heißt. Als Moderator ist Dirk Steffens nicht gerade auf den Mund gefallen. Auf seiner ganz besonderen Deutschlandreise trifft er aber jemanden, bei dem es selbst ihm die Sprache verschlägt: Felix Antoine Blume alias Kollegah. Mit 1642 Zeichen pro Minute ist er der wohl schnellste Rapper im Land„, heißt es dort außerdem. Wer also auf einen Malkurs mit Kollegah gehofft hatte, wurde enttäuscht. 

 

 

Lance Butters – futureshit (EP)

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Mr. Selfish himself aka Lance Butters ist zurück. Neuer Deal (Major), neue Maske, neue EP. „futureshit“ ist der Nachfolger von der 2012 erschienende EP „selfish„, die den Neu-Ulmer Rapper mit dem Flow so zäh wie ein Kaugummi auch abseits von VBT-Runden zu erstem Ruhm und Ehre verholf. Mit „futureshit“ bleibt sich Lance Butters indes trotz der neuen geschäftlichen Konstellation absolut treu. Sechs Tracks P, die komplett von Haus- und Hofproduzent Bennett On produziert wurde und deren Hauptaugenmerk auf dickeirigem Herumgeprotze und dem Erniedrigen von Frauen, pardon Bitches liegt.

Man kann diese Kontiuität sowohl als Stärke wie als Schwäche sehen – oder als beides. Denn ja: Die Tracks klingen alle mehr oder weniger ähnlich und unterscheiden sich nur in Nuancen voneinander. Bennetts Beats bohren sich zielsicher ins Gehirn des Hörers und Lance zieht dieEndsilbeeen in die Längeee wie ein Sportler, der Dehnübungen macht. Wer auf mehr thematische Vielfalt und mehr Abwechslung gehofft hat, wird allerdings enttäuscht. Auf deepere und melancholischere Tracks wie „Scheinbar“ oder „Hi, wie geht’s“ verzichtet Lance auf „futureshit“. All Arroganz everything. Lance‚ zweite EP unterscheidet sich somit kaum von ihrem Vorgänger. Wobei er immerhin in der zweiten Hälfte der EP auf das Langziehen der Endungen weitgehend verzichtet. Sonst aber: Alles wie gehabt.

Nun ist es natürlich auch völlig legitim, an einer durchaus funktionierenden Formel nichts zu ändern. Bennett Ons elektroide Instrumentale haben nach wie vor einen extrem hohen Wiedererkennungswert. Und auch wenn Lance Themenfelder wie Gras, Weiber und seine eigene vollkommene Überlegenheit bereits ausführlich beackert hat – dies sind nun mal wichtige Topics, die immer wieder erörtert werden müssen. Der Maskenmann hat die Monotonie eben nicht nur als Stilmittel gewählt, sondern zur eigenen Kunstform erhoben. Mit seinem Style besetzt er seinen ganz eigene, selbstgeschaffene Nische im Deutschrap-Spiel. Wirkliche Ausfälle gibt es ohnehin nicht, allerdings bleibt auch keine Zeile oder Hook so recht im Ohr hängen. Das bereits veröffentlichte Video „Kitty Pitty“ ist mit Abstand der beste Track auf dem Release. Arroganz, Ignoranz und Respektlosigkeit auf drei Minuten verdichtet. Dazu ein Video, das sexistischer nicht sein könnte (für YouTube etwas zu sexisitisch). Und sonst? Die obligatorischen Kifferlines auf „Marshmellow„, die durchaus berechtigten Zweifel an der Echtheit der Szene auf „Alles Goody„, Geschlechtsverkehr mit Wack MCs auf „Locals„. Alles wie gehabt eben. Keine Revolution, aber sehr solide.

Trotz der unbestreitbar vorhandenen Qualitäten wirkt „futureshit“ ein wenig wie ein Lückenbüßer. Vermutlich wollte das Label Lance‚ Style einer breiteren Öffentlichkeit, die ihn noch nicht auf dem Schirm hatte, vorstellen. Wer Lance Butters und seinen nicht wegdenkbaren Kompagnon Bennett On noch nicht kannte, bekommt hier auch einen guten Eindruck in die Stärken der beiden. Fans der ersten Stunde hingegen, die mit den vorherigen Veröffentlichungen des Duos bereits vertraut sind, sollten ihre Hoffnugen lieber in das Album stecken, das für Ende des Jahres angekündigt ist. Sollte Lance dort einen Tick mehr Abwechslung in die Sache bringen, dann könnte uns Großes erwarten.

Massiv ft. Beirut, Granit & King Khalil – Starr in meine 9mm (Video)

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Massiv lässt es nach seinem Einstieg auf der #4 eigentlich gemütlich angehen. Urlaub diesdas. Aber vorher haut er noch mal so richtig auf die Kacke. Mit den Al Massiva-Schützlingen Beirut und Granit sowie King Khalil fordert er dich auf, mal einen freundichen Blick in seine 9mm zu werfen. Sollte man vielleicht nicht unbedingt befolgen, diese Aufforderung. Womöglich gibt es sonst hinterher starke Augenschmerzen. Falls überhaupt noch ein Auge da ist. 

 

 

Earl Sweatshirt – Doris (Stream)

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Earl Sweatshirt ist mit Sicherheit der talentierteste Rapper aus dem Odd Future-Camp. Klar, Tyler ist charismatischer und hat die krassere Stimme. Aber Earl ist verrückt mit den Reimen. Richtig verrückt. Sein Debütalbum „Doris“ kann man jetzt bereits im Stream anhören. Und was soll man sagen – es übertrifft die ohnehin hohen Erwartungen sogar noch. Ein richtig rundes Odd Future-Album mit düsteren Beats, aber weniger Gimmicks als bei Tyler. Sollte man auf jeden Fall sehr laut aufdrehen. Bis die Nachbarn verrückt werden.

Stream: Earl Sweatshirt – Doris (Album)

 

 

Cr7z – Paradigmen Shift (Audio)

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Mal wieder neues Material von Cr7z. Der Rosenheimer spendiert als Dank für 10.000 Facebook-Likes einen neuen Freetrack. Der Track mit dem Titel „Paradigmen Shift“ bietet gewohnt schwerverdauliche Cr7z Kost mit Texten, die auch nach dem vierten Mal durchhören nicht ganz für Klarheit sorgen. Sollen sie auch gar nicht. Der oberbayrische Rapper versteht es einfach, sich die Worte zu Eigen zu machen und spielt gekonnt mit Worten und Silben. Das das ziemlich gut klingen kann, wissen nicht nur wir, sondern ab jetzt auch über 10.000 Facebook Fans.  

Cr7z – An7ma Exklusiv Tracks (Download)

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Cr7z aus dem Hause 58Muzik hat alle Exklusiv Tracks, die er rund um sein Album „An7ma“ auf diversen Plattformen veröffentlicht hat, zu einem einzigen Download bzw. Stream vereint. Sieben auf einen Streich, wie einst das tapfere Schneiderlein. Nur, dass Cr7z natürlich kein Schneider, sondern Rapper ist. Aber das setzen wir mal als bekannt voraus. Übrigens ist der junge Rosenheimer seit kurzem im Booking von Savas‘ Essah Entertainment. Läuft bei ihm. 

 

 

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