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DCVDNS – Jesus Christoph Rap: Künstlerische Freizeit (6/7) (Video)

DCVDNS schickt “Künstlerische Freizeit“, die mittlerweile vorletzte Episode seiner neuen Youtube-Show “Jesus Christoph Rap” ins Rennen. Jeden Sonntag erscheint eine neue Folge – sieben an der Zahl sollen es insgesamt werden. Auch die sechste Episode lebt wieder vom trockenen Humor des Saarländers.

Zuletzt veröffentlichte er mit Hermann Weiss und Wolfgang H. das Album “Big Bad Birds“, wozu wir mit ihnen ein Interview in der streng geheimen Aufnahmelocation des Albums führten. Kurz nach Release gaben die Jungs ihre Auflösung bekannt.

PA Sports – Volles Magazin 2 (Audio)

PA Sports hat immer noch ein „Volles Magazin„. Obwohl er mit seinen „250 Bars Payback“ schon einige Schüsse in Richtung des Azzlack-Camps, aber auch des Deutschrap-Betriebs insgesamt angefeuert hatte. Der zweite Teil des auf „Vom Glück zurück“ vertretenen Songs wurde von Joznez und Johnny Illstrument produziert und ist ein Freetrack, der die Wartezeit bis zum neuen Album „Eiskalter Engel verkürzen soll.

Eiskalter Engel (Ltd.Boxset)
VÖ Datum: 2015-05-08
Verkaufsrang: 4.523
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Hanybal – Aufgeben (Video)

Hanybal kann es auch alleine. Nach Features mit Haftbefehl und Olexesh ist er auf „Aufgeben“ solo zu hören. Worum es geht, sollte der Titel bereits erklären. Das Video beeindruckt mit starken Naturaufnahmen. Kennst du den: Steht ein Azzlack auf’m Berg… Am 27. Februar erscheint sein Debütalbum “Weg von der Fahrbahn“.  Das Cover sowie die Tracklist präsentierte Hanybal bereits.


Weg von der Fahrbahn – HNY Block LTD Box
VÖ Datum: 2015-02-27
Verkaufsrang: 560
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Zugezogen Maskulin – Alles brennt (Snippet) (Video)

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Zugezogen Maskulin veröffentlichen das Snippet von ihrem kommenden Debütalbum “Alles brennt“. Zur Scheibe, die am 13. Februar erscheinen wird, koppelten Grim104 und Testo bereits Plattenbau O.S.T., “Endlich wieder Krieg”  und das Video zum Titeltrack des Albums aus.

Nachdem das Duo 2010 mit “Kauft nicht bei Zugezogenen” auf der Bildfläche erschien, verbreitete sich der eigensinnige Style der bekennend zugezogenen Berliner im Untergrund wie ein Lauffeuer. Knappe drei Jahre später unterschrieben die ehemaligen rap.de Praktikanten Grim104 und Testo einen Vertrag beim Hamburger independent-Label Buback Tonträger.


Alles Brennt (Ltd CD Boxset Inkl.T-Shirt Gr.L / Textheft / Sticker)
VÖ Datum: 2015-02-13
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Die Orsons – Zanilla und der Murch (Kanye in Mössingen) (Video)

Kanye West war bekanntlich nicht in Mössingen – das stellte sich im Laufe der vergangenen Woche heraus. Ein kleiner Scherz auf rap.de hatte diverse Tageszeitungen aber zu Vermutungen und Recherchen in dieser Hinsicht verleitet. Ein großer Spaß. Die Orsons waren dagegen vermutlich schon mal in Mössingen. Das tut hier aber wenig zur Sache. Viel interessanter ist, wie sie die Kanye-Mössingen-Affäre in ihrem neuen Teaser „Zanilla und der Murch“ verarbeiten. Ob der nun tatsächlich auf einem matschigen Feldweg bei Mössingen gedreht wurde und das Städtchen somit endlich zu seiner verdienten Ehre kam, berühmten Rappern als Kulisse zu dienen  – wer weiß das schon so genau.

What’s Goes? (Glücksbox)
VÖ Datum: 2015-03-20
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Fler präsentiert: Frank White – Keiner kommt klar mit mir (Review)

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Fler lässt Frank White wieder von der Kette. Zum ersten Mal ohne „Carlo Cokxxx Nutten“ und Partner. Warum, muss man wohl niemandem mehr erklären. Im Vorfeld des Albums konnte man jedenfalls den Eindruck gewinnen, der Berliner wolle den Albumtitel möglichst eindrucksvoll an konkreten Beispielen veranschaulichen. Öffentliche Schlammschlachten nicht nur mit Erzfeind Farid Bang, sondern auch Hadi el-Dor, Staiger, Animus, Silla, Die Welt – die Liste war lang und wurde täglich länger. Ob dieses Vorgehen nun eher der impulsiven Art Flers geschuldet oder womöglich ein raffiniertes Spiel war, das die gegenwärtige Entwicklung im Deutschrap, Musik immer mehr als lästiges, im Grunde vernachlässigbares Beiwerk von Promphasen zu betrachten, gezielt offenlegen sollte – wer weiß das schon. Ist ja letztlich auch egal.

Klar ist hingegen, dass „KKKMM“ ein Versuch ist, zu den „CCN„-Wurzeln zurückzukehren. Lieber hätte Fler oder vielmehr Frank White das wohl mit seinem alten Partner für solche Fälle, Sonny Black getan. Schon zu Beginn des Albums stellt er fest: „CCN3 ohne mich ist Blamage„. So muss er eben alleine ran, um Berlin-Rap noch einmal wiederzubeleben – sein Ex-Partner wird erst Ende nächster Woche folgen.

Nun ist es mit dem Rückkehren zu den eigenen Wurzeln immer so eine Sache. Natürlich kann Fler nicht so tun, als sei er wieder Anfang 20, am Anfang seiner Karriere und voller jugendlichem Tatendrang. Sein Konto ist nicht mehr leer, das dämpft die Wut etwas. So verwundert es auch wenig, dass „KKKMM“ nicht die immense Intensität von „Carlo Cokxxx Nutten„, dem ersten Teil, erreicht . Auch die Verwendung klassischer Schöneberger Vokabeln wie „Kek“ sowie das Zitieren altbekannter eigener Slogans wie „Der Rapper der im Knast war“ täuschen nicht darüber hinweg: Der klassische Berlin-Flavor, an dem sich ein Frank White-Album jederzeit messen lassen muss, ist nicht mehr in seiner ursprünglichen Durchschlagskraft zu spüren.Das ist unter Berücksichtigung der Ausgangslage aber auch gar nicht möglich. Galt es damals, Straßenrap in Deutschland zu etablieren, ihm mit gebotener Aggressivität Platz und Anerkennung zu verschaffen, so befindet er sich heute längst in der schwierigen Situation eines Genres, das von Hunger und Angriffslust lebt, aber mittlerweile alles schon gefressen und jeden schon beleidigt hat.

Das trifft auch auf Fler selbst zu. Und so wirken die namentlichen Disses etwa auf „Der Asphalt glänzt“ irgendwie ein bisschen lasch. Anstatt echter Wut hört man hier eher einen Programmpunkt, der eben nicht fehlen darf und zwar nicht ganz ohne Leidenschaft, aber auch nicht mit dem richtigen Biss abgehakt wird. Wäre einem die jeweilige Vorgeschichte nicht bekannt, so würde einem allein aus diesem Song heraus nicht so wirklich klar, warum Fler nun Bushido, Staiger, Toxik und all die anderen abwatscht. Dazu passt die Line aus „Outlaw„, in der der letzte Maskuliner erklärt, er sei „ein Outlaw von Montag bis Freitag“ – klingt nach Dienst nach Vorschrift und am Wochenende frei.

Du Inzestkind, Lippen pink geschminkt
Du musst Schwänze lutschen, weil dein dummer Rap behindert klingt
Mach nicht auf krass, du Pussy wirst geopfert
Ich häng dich mit den Eiern von der Decke als mein Boxsack“ („Schwanzlutscher„)

Nein, textlich gibt es nicht viele Überraschungsmomente – wobei der soeben zitierte Song ein paar interessante Betrachtungen über den merkwürdigen Zusammenhang von Schwulenfeindlichkeit und gleichzeitigem Interesse an Penen enthält. Die Energie, vor der Fler in den Interviews zum Album förmlich sprühte, kommt nicht immer ganz ungebremst rüber. Der Bereich, in dem „KKKMM“ allerdings voll überzeugt, sind die Beats. Düster, bedrohlich und schnörkellos sind diese gehalten, vom Trap der „Blue Magic Era“ hat Fler sich hier endgültig verabschiedet. Dabei wird hier nicht einfach an die alten „CCN„-Beats angeknüpft, nein, der Spirit lebt zwar, ist aber soundtechnisch viel besser und druckvoller umgesetzt. Wer das nicht glaubt, schließe sein iPhone ans Autoradio an und pumpe das Album übers Car Hifi. Sollte halt mindestens ein Audi sein. Auch kann man Fler nicht vorwerfen, von seiner oft propagierten Ehrlichkeit und Direktheit auch nur einen Deut abgerückt zu sein. Berechnung und Strategie sind seine Sache nach wie vor nicht.

Dank der hervorragenden Beatauswahl und Flers unverfälschter, direkter Ehrlichkeit vermeidet „KKKMM“ also den drohenden Absturz ins graue Mittelmaß. Vergisst man mal für einen Augenblick die glorreiche Gründerzeit des Berlin Raps, das gelobte „CCN“ und Aggro Berlin, dann ist „Keiner kommt klar mit mir“ einfach ein durchaus starkes Gangsta Rap-Album, das Flers Haltung als „Last Man Standing“ insgesamt schlüssig auf den Punkt bringt. Besonders im gut sechsminütigen (!) Outro, das in Form einer geradezu Puff Daddy-esken Ansprache an die Nation noch mal seine Entwicklung herunterbricht und klar macht, warum keiner mit ihm klar kommt. Und um nichts anderes geht es hier schließlich.

Keiner kommt klar mit mir – Ltd. Fan Box (exklusiv bei Amazon.de)
VÖ Datum: 2015-02-06
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Galli – Ausgedrückt (Newcomer)

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So viele Newcomer – wer postet nur all die ganzen Videos, Streams, Free-Downloads? Wir! Unter einer extra eingerichteten Mail kannst du uns dein Video, deinen Stream oder deinen Free Download schicken. Wir posten sie dann unter unserer neuen Kategorie Newcomer – inklusive eines kurzen, von dir ausgefüllten Fragebogens, um dich unseren Usern kurz vorzustellen.

Du willst auch dabei sein? Sehr gut! Wir nehmen unter der Adresse newcomer[a]rap.de weiterhin deine Vorschläge an. Videos, Audios, Streams, Downloads, Soundcloud, YouTube, Bandcamp – alles geht. Voraussetzung ist nur, dass du ein Newcomer bist.

Download: Galli – Unlusdick (EP)

1. Stell dich kurz in drei Sätzen vor. Wer bist du und woher kommst du?
Ich bin Galli, komme ursprünglich aus Augsburg, wohne aber seit einigen Jahren in der Nähe von Bielefeld.
2. Wann bist du geboren?
1990
3. Wenn du nicht gerade rappst, bist du tätig als…?
Hab son‘ ähnlichen Job wie Eminem bei 8mile, nur besser bezahlt!
4. Beschreibe deinen Stil in fünf Sätzen!
Lustiger Rap, über alltägliche Probleme.. tief aus dem Darm
5. Seit wann rappst du?
2006
6. Warum rappst du?
Geld…
7. Dein bester Track?
…Pleite
8. Spielst du selbst Instrumente und/oder produzierst du?
Alter ich bin Rapper, kein Musiker ;D
9. Wer sind deine Vorbilder?
David Hasselhoff
10. Ein Rapper, der gar nicht klargeht?
DrunkenDave
11. Welches ist für dich das beste Rapalbum aller Zeiten?
Das muss erst noch geschrieben werden! Ne keine Ahnung gibt sehr viele, sehr gute Alben..

Das hat nichts mit Rap zu tun!

12. Ich würde sterben für…?
Pizza
13. Dein Alltag sieht so aus:…
WC, Aufnehmen, Arbeiten, Texte schreiben, GTA
14. Ein Funfact über dich ist:…
mein ganzes Leben ist ein Funfact
15. Male deinen Rap!

Olexesh veröffentlicht Hörprobe von „Masta“ (Video)

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Um genau zu sein veröffentlicht m3 eine Hörprobe: Der Produzent zeigt anlässlich seiner 10.000 Facebook-Likes eine Ausschnitt vom Song „Plan B„, den er selbst produziert ahat. Und zwar In klassischer Chopped and Screwed-Manier, wie man es etwa von Drake oder Kendrik Lamar kennt. Die Hook steuert Sänger Yasha bei, was alles in allem für ein Soundbild sorgt, das man von Olexesh nicht unbedingt gewohnt ist.

 In Anbetracht der Videoauskopplung Arschkontrolle, deren Produktion Betty Ford Boy Brenk Sinatra übernahm, und der letzten Hörprobe vom Album, kann man davon ausgehen, dass „Masta“ sich einer sehr breit gefächerten und abwechslungsreichen Soundpalette bedienen wird. Am 27. März kann sich dann jeder selbst ein Bild machen, dann erscheint „Masta“ nämlich.
Beitrag von m3.

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