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Durch die Nacht mit: Haftbefehl & Oliver Polak (Video)

Haftbefehl und Oliver Polak waren für die arte-Sendung „Durch die Nacht mit…“ gemeinsam vor der Kamera unterwegs. Der Frankfurter Babo und der jüdische Comedian – eine interessante Mischung. Zwischen JVA, Kirmes und Deluxe-Küche ergaben sich dann auch durchaus spannende Gespräche.

Fotos: Michele de Dio/ arte

Fler nimmt mit „KKKMM“ Kurs auf die Chartspitze

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Fler veröffentlicht die Position seines neuen Albums „Keiner kommt klar mit mir“ in den Sondertrends vom Wochenende. Demnach liegt „KKKMM“ ganz vorne und ist somit ein heißer Kandidat für die #1 in den offiziellen GfK-Albumcharts.  Die genaue Positionierung wird nächsten Montag bekannt gegeben.

Sondertrend 1# „, so Fler auf Twitter kurz und bündig. In den Sondertrends werden nur die Verkäufe am Wochenende gezählt.

Keiner kommt klar mit mir“ ist das erste Soloalbum, das Fler unter seinem CCN-Namen Frank White veröffentlicht. Dieser Schritt gilt als Reaktion auf Bushidos Entscheidung, „Carlo Cokxxx Nutten 3“ ohne Partner zu veröffentlichen – ebenfalls eine Premiere.

Wir sprachen mit Fler ausführlich über sein neues Album. Zur Review von „Keiner kommt klar mit mir“ geht es hier.

Keiner kommt klar mit mir – Ltd. Fan Box (exklusiv bei Amazon.de)
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Animus – Purpur (Review)

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Tun wir mal kurz so, als wäre eine Review nicht ihr eigenes Universum, das keine äußeren Einflüsse außerhalb von Album und Rezensent kennt. Dann wäre es wirklich ein Leichtes, Animus‚ zweites Album so richtig zu verreißen. Nachdem der Heidelberger in den vergangenen Tagen von einigen größeren Kollegen mit Hohn und Spott  überzogen wurde, wäre es supereinfach, „Purpur“ als kitschiges, pseudoromantisches Werk mit ein paar sarkastischen Sprüchen abzufertigen. Der Applaus des Publikums wäre einem obendrein sicher, und der eine oder andere missgünstige Kollege würde die Review sicher in den sozialen Netzwerken teilen. Großartig.

Das Problem ist nur: „Purpur“ ist weder kitschig noch pseudoromantisch. Im gegenwärtigen Deutschrap-Kontext, wo an vielen Fronten wieder eine Rückkehr zu alter Härte und Gefühllosigkeit propagiert wird, kann man es sogar als mutigen Schritt in die andere Richtung sehen. Nun betritt Animus damit kein für ihn völlig unbekanntes Neuland. Schon immer ließ er bei vielen seiner Songs das Visier herunter, gewährte Einblicke in sein Seelenleben. Und auch, wenn manche das unmännlich finden, was in einem Rapkosmos, in dem alles vermeintlich weibliche mit schwach und willenlos gleichgesetzt wird, nicht groß verwundern muss – es braucht schon Eier, um sich selbst so verletzlich zu zeigen. Würde Animus R&B machen, dann wäre die Diskussion ohnehin hinfällig, denn Sänger dürfen bekanntlich Gefühle zeigen, Rapper nicht. Es sei denn natürlich, Überheblichkeit ist ein Gefühl. Soweit, so simpel.

Aber lassen wir Gefühle mal eben ganz cool Gefühle sein und beurteilen wir „Purpur“ zunächst raptechnisch. Über die lyrischen Fertigkeiten des Heidelbergers besteht kein Zweifel. Statt den derzeit so beliebten Wie-Vergleichen serviert er dem Hörer echte Metaphern. Wie er etwa in „Kinderspiel“ den Kontrast zwischen harmlosem Kindheitsvergnügen und harter Erwachsenenrealität zeichnet, ist sauberes Handwerk.

Schere, Stein, Papier – hat Ali schnell gecheckt
Macht durch Steine sein Papier und schert sich einen Dreck
Anna wollte ’ne Prinzessin sein und dachte sie kommt groß raus
Spielte nur mit Barbie, heute schafft sie selbst im Dollhouse

Seine lyrische Stärke spielt Animus über die gesamte Spielzeit aus. Das gilt für den eher klassischen Einstieg in das Album, wo dem Protagonisten noch alles klar zu sein scheint, das Gute hier, das Böse da und der Kompass geeicht (mit Norden) wie für die zweite Hälfte von „Purpur„, in der sich die Stimmung dreht. Plötzlich ist es vorbei mit den scheinbaren Gewissheiten, der Protagonist verliert Stück um Stück den Halt, weil er sich in einer Amour fou mit einer Frau verliert, die genau wie er selbst eine verletzte, kaputte Seele hat. Ausgang offen, vermutlich aber tragisch. Diese Geschichte, die in der Videotrilogie „Karma„, „Interlude“ und „Purpur kulminiert, erzählt Animus unaufdringlich und ohne plakative Plumpheiten. Dass er nicht der beste Schauspieler der Welt ist, war in den Videos zwar tatsächlich deutlich zu sehen, soll hier aber – genau – keine Rolle spielen. Genausowenig wie das Cover übrigens, das ebenfalls, nun ja, Geschmacksache ist.

Purpur“ ist, ungeachtet der ganzen Begleitgeräusche, ein konsequentes, lyrisch starkes und inhaltlich schlüssiges Album, das dem Hörer eine größere Geschichte erzählt, die aus vielen kleineren besteht. Kein Kitsch – nirgendwo. Dafür eine wirklichkeitsnahe Gefühlswelt fernab von Allmachtsphantasien und Unverletzlichkeitswahn. Nur den Beats kann man vorwerfen, dass sie ein wenig zu konventionell klingen, ein krasser Banger, der sofort im Ohr hängen bleibt, ist nicht dabei. Womöglich wäre das das i-Tüpfelchen gewesen, das noch fehlt. So bleibt Animus für sein drittes Album eben noch ein bisschen Luft nach oben.

VÖ Datum: 2015-02-06
Verkaufsrang: 69
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Tua: Universal nahm Einfluss auf das letzte Orsons-Album

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Tua erklärt, der Major Universal habe durchaus Einfluss auf das letzte Orsons-Album „Das Chaos und die Ordnung“ genommen – und das nicht in einem guten Sinn. In einem Interview mit allgood.de erklärt der Reutlinger, das letzte Album sei ein „furchtbarer Label-Sampler“ gewesen.

Man habe sich „krass volllabern“ lassen, und zwar: „Viel von Universal„, so Tua, aber man sei sich auch selbst unsicher gewesen, wohin man mit dem ganzen Ding gewollt habe. Das erklärt auch, warum das Label trotz der Tatsache, dass man nur einen Bandübernahmevertrag hat, dreinreden konnte. „Es gab ’ne Phase, in der wir gesagt haben: Wir machen jetzt einfach erfolgsversprechende Musik. Und das war eine furchtbare Brainwash-Phase.“ Die Abteilung, die für die Band zuständig ist, sei es gewohnt, Künstler zu „machen“. Man habe viel aneinander vorbei geredet.

Irgendwann hätten sich Die Orsons zwar wiedergefunden – „aber ein bisschen spät. Im Nachhinein hätte man den ein oder anderen Song einfach weglassen sollen.“ Zu einer weiteren Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Universal, bei dem Die Orsons wohl insgesamt für drei Alben unterschrieben haben, äußert er sich vage. 2011 hatten Tua, Kaas, Maeckes und Bartek einen Majordeal abgeschlossen.

Das neue Album „What’s goes“ indes bezeichnet Tua als das „bisher stringenteste, zusammenhängendste„. Es habe das, was er sich für ein Orsons-Album immer gewünscht habe: „Einen eigenen Sound, der sich durchzieht.

Das neue Album erscheint am 20. März. Die Tracklist wurde heute veröffentlicht, das erste Video (zum Titeltrack) ist ebenfalls bereits erschienen.

What’s Goes? (Glücksbox)
VÖ Datum: 2015-03-20
Verkaufsrang: 3.369
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Die Orsons: Tracklist von „What’s goes“ veröffentlicht

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Die Orsons veröffentlichen die Tracklist ihres kommenden Albums „What’s goes„. Am 20. März veröffentlichen Tua, Kaas, Maeckes und Bartek ihr neues gemeinsames, man darf ruhig sagen: Werk. Das erste Video, das zum Titeltrack gedreht wurde und zweieinhalb Stunden geht (Loop), ist bereits erschienen.

Für das Soundbild war vor allem wieder Meister Tua verantwortlich. In einem Interview hatte dieser kürzlich erklärt, der Sound auf dem Vorgänger „Das Chaos und die Ordnung„, mit dem man sich inzwischen in weiten Teilen unzufrieden zeige, sei auch dem Einfluss des Majors Universal geschuldet gewesen. Das neue Album hingegen sei frei von solchen Tendenzen.

What’s Goes? (Glücksbox)
VÖ Datum: 2015-03-20
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Die Tracklist von „What’s goes„:

01 What’s Goes
02 Papa Willi und der Zeitgeist
03 Lass uns chillen (feat. Maxim)
04 Ventilator
05 Sunrise 555am
06 Schwung in die Kiste
07 Gruen
08 Tornadowarnung
09 Feuerrot
10 Leicht
11 Seitdem
12 Das Klo
13 Wasserburgen (feat. Mine)
14 Oben vom Heu
15 Abschiedsparty
16 SalamiFunghiZwiebelPartypizza
17 Das Öl
18 Des isch halt des (Bonus Track)
19 Greste Bienen (Bonus Track)
20 Trends (Bonus Track)
21 So simple (Bonus Track)
22 Intro als Outro (Bonus Track)

 

 

Big Smo – Rapper mit Herz (Advertorial)

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Hick-Hop? Noch nie von gehört? Nun, dann gibt es heute Abend die Gelegenheit dazu. Auf A&E startet dann nämlich die neue Serie „Big Smo – Rapper mit Herz„. Smo bezeichnet sich selbst als Country-Rapper, in der neuen A&E-Serie stellt er sein Leben zwischen Rap, Familienleben und Struggle vor. Kein Hochglanz-Kino, sondern ein authentischer Einblick in das gute, alte echte Leben. So schnell kann’s gehen: Lange lebte John Lee Smith mit seiner Mutter, seinen beiden Töchtern und seiner Freundin Whitney in Unionville, Tennessee, ein beschauliches Kleinstadtleben. Doch seit der Unterzeichnung seines Plattenvertrags tourt der Familienvater regelmäßig als Big Smo durch die Vereinigten Staaten. Um 20.15 Uhr geht’s los. Weitere Infos gibt es auf ae-tv.de/BigSmo.

Sonicx – Grenzenlos Frei (Newcomer)

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So viele Newcomer – wer postet nur all die ganzen Videos, Streams, Free-Downloads? Wir! Unter einer extra eingerichteten Mail kannst du uns dein Video, deinen Stream oder deinen Free Download schicken. Wir posten sie dann unter unserer neuen Kategorie Newcomer – inklusive eines kurzen, von dir ausgefüllten Fragebogens, um dich unseren Usern kurz vorzustellen.

Du willst auch dabei sein? Sehr gut! Wir nehmen unter der Adresse newcomer[a]rap.de weiterhin deine Vorschläge an. Videos, Audios, Streams, Downloads, Soundcloud, YouTube, Bandcamp – alles geht. Voraussetzung ist nur, dass du ein Newcomer bist.

1. Stell dich kurz in drei Sätzen vor.Wer bist du und woher kommst du?
Mein Name ist DEEW, ich komme vom Bodensee, den genauen Standort unseres Headquaters kann ich euch leider nicht verraten. Die Schweizer Grenze ist unser flavour, unweit vom Frauenfeld OpenAir liegt Rap also immer in der Luft.
2. Wann bist du geboren?
Im Dezember 1992.
3. Wenn du nicht gerade rappst, bist du tätig als…?
Ich bin im Imperiengeschäft. #BrBa
4. Beschreibe deinen Stil in fünf Sätzen!
In fünf Sätzen? Mir reicht einer. Anders als du, dein bester Kumpel und der coolste Act den du kennst. Wir sind echt Dikker. Das unterscheidet uns vom verdammten Rest. Ich kenne deinen struggle – hab ihn selbst!
5. Seit wann rappst du?
Seit 2006.
6. Warum rappst du?
Weil mein Leben mir oft zu viel war und in Wirklichkeit keiner für dich da ist, wenn du am Boden liegst. EMINEM war immer für mich da. Musik ist groß, ich möchte anderen dass Gefühl von Zugehörigkeit geben.
7. Dein bester Track?
Ist noch nicht veröffentlicht. Aber der zweit beste ist „one take“ auf meiner SoundCloud.
8. Spielst du selbst Instrumente und/oder produzierst du?
Gitarre und Klavier. Beides aber sehr laienhaft. Am Mac produzieren ist keine Kunst, deshalb würde ich sagen ja, dass kann ich ganz gut. Checkt meine SoundCloud.
9. Wer sind deine Vorbilder?
Allen voran EMINEM. Dre, Snoop, und WuTang waren immer Idole. Leider bin ich für die richtige Rapära zu spät geboren. In Deutschland Savas, Eko, das Aggrocamp, Azad.
10. Ein Rapper, der gar nicht klargeht?
Alle Azzlacks außer Haft.
11. Welches ist für dich das beste Rapalbum aller Zeiten?
The Marshall Mathers LP

Das hat nichts mit Rap zu tun!

12. Ich würde sterben für…?
Meinen Seelenfrieden
13. Dein Alltag sieht so aus:…
Aufstehen, chillen, relaxen, abhängen, hustlen, Essen schlafen – Rappen – schlafen.
14. Ein Funfact über dich ist:…
Ich habe das Urteil von Savas erst durch googlen komplett verstanden. (Die “ Put da neadle to The Record – Line)
15. Male deinen Rap!
Weißer Flow auf weißem Grund!

Herzog – Polytoxisch (Video)

Herzog droppt mit „Polytoxisch“ sein persönliches Dankeschön an 100.000 Facebook-Fans. Du darfst das Video aber auch gucken, wenn du nicht beim sozialen Netzwerk auf den Like-Button gedrückt hast. Wir verraten es nicht weiter. Der Song ist produziert von 86kiloherz. Im Spätsommer/ Herbst wird der Berliner außerdem sein neues Album „Vollbluthustler“ veröffentlichen.

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