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Focus One – Few can dream (Newcomer)

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So viele Newcomer – wer postet nur all die ganzen Videos, Streams, Free-Downloads? Wir! Unter einer extra eingerichteten Mail kannst du uns dein Video, deinen Stream oder deinen Free Download schicken. Wir posten sie dann unter unserer neuen Kategorie Newcomer – inklusive eines kurzen, von dir ausgefüllten Fragebogens, um dich unseren Usern kurz vorzustellen.

Du willst auch dabei sein? Sehr gut! Wir nehmen unter der Adresse newcomer[a]rap.de weiterhin deine Vorschläge an. Videos, Audios, Streams, Downloads, Soundcloud, YouTube, Bandcamp – alles geht. Voraussetzung ist nur, dass du ein Newcomer bist.

1. Stell dich kurz in drei Sätzen vor. Wer bist du und woher kommst du?
Ich heiße Arren, bin 24 Jahre alt und komme aus Solingen. Ich hab im Laufe der Zeit verschiedene Musikstile durchgemacht,unter anderem bin ich mit Punk großgezogen worden, hab irgendwann angefangen Metal zu hören, hab ne‘ zeitlang auch Psychedelic und Stoner Rock gehört und bin schlussendlich, dank Nas bei Hip Hop gelandet. Meine Lieblingspizza ist belegt mit Sucuk, Feta, Paprika und Knoblauch.
2. Wann bist du geboren?
22.05.1990
3. Wenn du nicht gerade produzierst, bist du als tätig als… ?
Erzieher
4. Beschreibe deinen Stil in fünf Sätzen!
Eine Mischung aus „Boah sind das geile Samples!“ und „das wollte ich schon immer einmal hören!“.
Orientiert an den Beats der 3 Amigos aus England. Oldschool. 80 – 90 bpm. Meistens entspannt.
5. Seit wann produzierst du?
Seit 2008, damals noch mit Fruity Loops, mittlerweile mit Reason.
6. Warum produzierst du?
Ich hab angefangen Beats zu produzieren, weil ich ziemlich gerne Musik mache und weil ich meinen Stempel in der Musikgeschichtehinterlassen wollte und will.
7. Dein bester Track?
Tribes und Your Style
8. Spielst du auch selbst Instrumente?
Ja, Gitarre
9. Wer sind deine Vorbilder?
Leaf Dog, Hiob & Morlockk Dilemma
10. Ein Produzent, der gar nicht klargeht?

11. Welches ist für dich das beste Rapalbum aller Zeiten?
Ready to Die von Biggie & Illmatic von Nas
Das hat nichts mit Rap zu tun!
12. Ich würde sterben für… ?
die Homies
13. Dein Alltag sieht so aus: …
Aufstehen, Chillen, Arbeiten gehen, Kaffee trinken und dann im besten Fall Musik machen
14. Ein Funfact über dich ist: …
Ich trage gerne bedruckte Boxer-Shorts, am liebsten die mit Biggie.
15. Male deinen Beat!

Olexesh – Masta (Snippet) (Audio)

Olexesh veröffentlicht das Snippet zu seinem am 27. März erscheinenden Album „Masta„. Was der Bratan einem da zum Hören anbietet macht durchaus Lust auf mehr. Der Sound macht da weiter, wo „Nu Eta Da“ aufgehört hat: Satte Beats, eine direkte Sprache und der gewohnt starke Flow des Halb-Ukrainers wissen zu überzeugen. Olexesh bleibt seiner Marke treu.

Masta” ist das zweite Album von Olexesh und wird wie „Nu Eta Da“ über seine Labelheimat 385idéal erscheinen. Die Wartezeit auf „Masta“ darfst du dir gerne mit dem passenden rap.de Interview  vertreiben.

Masta (Limitierte Ghettoblasta Box)
VÖ Datum: 2015-03-27

Haftbefehl – Chabos IIVII (Lookbook Film)

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Haftbefehl veröffentlicht einen Lookbook Film zu seiner ab dem 13. März erhältlichen Modelinie „Chabos IIVII„. Zusammen mit dem Münchener Design-Duo Duki & Fu kreierte der Offenbacher im Sommer 2014 besagte Streetwear. Dabei orientierten sich die drei vor allem an dem Filmklassiker „La Haine“ und den B-Boy Style aus Paris.  Das Ergebnis kann sich sehen und tragen lassen.

Duki & Fu designen normalerweise für ihr Modelabel „Beastin„. Selbst der in New York und Berlin ansässige international anerkannte Modeblog Highsnobiety berichtete zuletzt über „Chabos IIVII„.

Haftbefehls Modekollektion könnt ihr euch ab dem 13. März um 0 Uhr auf www.iamchabo.com bestellen.

Egoland – Migration (Snippet) (Audio)

Egoland veröffentlichen das Snippet von ihrem neuen Album „Migration„. Unterstützt von Money Boy stellen Atzenkalle, Furious und Lucry, der auch produziert hat, ihre fünfzehn Tracks vor.

Die Jungs aus Berlin-Friedrichshain haben bereits den Titeltrack „Migration“ und das Video „Snoop Dogg“ veröffentlicht. Auch Cover und Tracklist des Albums, das am 3. April erscheint, sind bereits bekannt.

Audio88 & Yassin – Normaler Samt (Review)

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Fernab von Limited Deluxe Boxen und Schallplatten aus Edelmetall sitzen „der Möchtegern-Kanake und die Glatze mit der Zahl“ bei ein paar Herrengedecken beisammen und lassen sich über den ganzen Schmutz der so in der Welt passiert aus. Ob irgendein Wack MC sich in einem Videoblog zum Affen macht oder Menschenrechte in Südostasien verletzt werden – alles verdient es, gehasst zu werden. Normale Feindbilder.

Normaler Samt“ ist kein Friede-Freude-Eierkuchen Album, aber das überrascht wohl auch niemanden. Stattdessen legen Audio88 und Yassin den vorher sorgfältig in Salz gewälzten Finger in die höchstselbst aufgerissene Wunde. Ohne Effekthascherei wird mit jedem kleinen Satz große Wirkung erzielt. Nüchterne Beobachtungen werden, nicht selten im Trojanischen Phrasen-Pferd getarnt, so bitter-zynisch und treffend vorgetragen, dass man beschämt auf seine Füße starren möchte. Aber auch sich selbst nehmen die beiden unerschrockenen Rächer der sorgfältig verdrängten Missstände nicht von der ätzenden Kritik aus.

Du hast keine Kilos verkauft, du hast nur Platten über Leute die Kilos verkaufen verkauft – und die Leute für dumm / Aber ist ja nicht schlimm, ich mach ja auch Platten über Kinder in Vietnam, die meine Nikes vernähen und unternehme nichts“ (Audio88 auf „Die Welt dreht sich weiter„)

So lässt sich die Quintessenz von „Normaler Samt“ relativ bündig zusammenfassen. Aber das ist noch lange nicht alles. Da sind die unzähligen Referenzen, ob an die eigene Diskographie oder die bekannten und unbekannten Rap-Meilensteine, die gelegentlich fast schon klamaukigen Albernheiten, der eigensinnige Wortschatz, der fast schon einen eigenen Slang darstellt, die Punchlines, die sich nicht gegen die größeren Dinge, sondern eben einfach gegen den Schmutz richten und der generelle Facettenreichtum.

Du blickst traurig aus dem hundert-elften Stock deiner Bank, ich steh unten lächelnd vor deinem Benz und pisse ihn an“ (Yassin auf „Täter oder Opfer„)

Generell folgen die einzelnen Songs einem stringenteren roten Faden als es bei vorhergegangen Releases der Fall war. Aber nicht nur über die Spieldauer eines einzelnen Titels, auch das ganze Album ist runder und stimmiger als etwa die „Herrengedeck„-Reihe, nach deren Genuss ich das Gefühl hatte, eine Collage genialer, aber wirrer Gedankengänge an den Kopf geworfen bekommen zu haben.“Normaler Samt“ ist in sich schlüssiger. Ein nachvollziehbares Album, bei dem es eine massive Rolle spielt, ob man die Zufallswiedergabe aktiviert oder eben nicht.

Doch nicht nur die Struktur tut „Normaler Samt“ gut, auch die Instrumentalisierung ist weit musikalischer und weniger atonal als gewohnt. Torky Tork hat ein Beatgewand geschneidert, das den beiden nicht nur passt wie angegossen, sondern auch noch einen ganz eigenen Spannungsbogen mit sich bringt. Der Titelsong „Normaler Samt“ leitet das Album augenzwinkernd mit Trap ein und das krawallige „Schmutzige Rapper“ mit Savas-Referenz in der Hook ist daraus die logische Konsequenz, die noch krachender vom misanthropischen „Das Orakel von Delfin“ mit einem brachialem grim104-Part fortgesetzt wird. Dann kommt mit „Der Rest der Band stellt sich vor“ der Bruch, bei dem die beiden Beatbastler ihre Bühne bekommen und den gefälligeren Teil des Albums einleiten. Dieser wird nach fünf Anspielstationen erneut durch das angespannte „Dieses Interlude“ gebrochen, um zum brillanten „Täter oder Opfer“ mit Enoq überzuleiten, das das schwerfälligere abschließende Drittel des Albums einläutet.

iPhone gekauft, eine Woche später sagen sie das neue kommt raus, doch die Sonne, sie scheißt drauf – das is‘ was sie machen tut“ (Yassin auf „Taschentuch„)

Normaler Samt“ ist das bisher beste Album von Audio88 & Yassin. Wenn diese Phrase nicht so unerträglich ausgelutscht wäre, könnte man an dieser Stelle sogar schreiben, dass es ihr erstes richtiges Album ist. Und das nicht, weil es erstmals auch so etwas wie eine normale Promophase gab. Fast jede Zeile ist zitierfähig und geht genau dahin, wo es am meisten weh tut. Die Tracklist ist perfekt sortiert, die Features sind sicher gepickt. Der Posse-Track „Normale Freunde“ stellt zudem einen neuen Rekord in Sachen Dopeness-Dichte auf. Gefühlt der gesamte deutsche Untergrund wurde versammelt und ausnahmslos jeder liefert einen verdammt guten Part ab. Ein verdammt gutes Album, das gar nicht so normal ist und noch besser runter geht, als es die ohnehin schon schmackhaften Herrengedecke taten.

Ich sag’s mit Fiko, statt mit Schiller: Las gut gen Aynen“ (Audio88 auf „Normale Freunde„)

Normaler Samt (keine Limited Box Dingens)
VÖ Datum: 2015-03-13
Verkaufsrang: 6.523
Jetzt bestellen ab EUR 18,89

Dissythekid – Kids (Video)

Dissythekid veröffentlicht mit „Kids“ eine weitere Videoauskopplung aus seiner „Pestizid“ EP.

Die EP, die am 5. Dezember auf CD re-released wurde, beinhaltet neben den bereits bekannten Tracks auf der ersten, auch eine zweite CD. Darauf sind drei bisher nie gehörte Bonustracks Namens „Soap“, „Speed“ und „Böse“ mit Wordsflysch-Crewkollege Dekzter Fro enthalten. Zudem gibt es alle Instrumentals der acht bereits bekannten Tracks.

Wer den Newcomer noch nicht auf dem Schirm hat sollte die rap.de Review oder unser Interview mit ihm lesen.

Kanye West – Awesome (Audio)

Gerüchte, dass Kanye West einen weiteren Song von seinem neuen Album „So Help Me God“ leaken würde, hatten bereits seit einigen Tagen die Runde gemacht. Mit „Awesome“ ist es nun passiert. Und der geneigte Hörer stellt fest: Der nicht unumstrittene Autotune-Effekt wird auf dem neuen Album offenbar eine Rolle spielen. „Awesome“ kommt fast ohne Drums aus, ist mehr Hymne als Rapsong, mehr „808 & Heartbreaks“ als „My Dark Twisted Phantasy„. Stilistisch steht der Song mit „Only One“ in einer Linie. Wollen wir hoffen, dass es auf dem Album dann auch noch ein paar Kracher im Stile von „All Day“ geben wird.

F.R. kündigt neues Album als Fabian Römer an

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F.R. kündigt ein neues Album unter seinem bürgerlichen Namen Fabian Römer an. Dazu postet er einige Fotos auf Facebook und veröffentlichte heute ein Snippet von einem darauf erscheinenden Track „Zimmer ohne Zeit„.

Offenbar plant F.R. eine gewisse musikalische Neuorientierung. “Aktuell arbeitet der gebürtige Braunschweiger an seinem neuen Album, das neben seinen anerkannten Rap-Skills sein Talent als Songwriter in den Fokus stellen wird“, hieß es bereits vor einiger Zeit, als die Plattenfirma Jive meldete, man habe Fabian Römer unter Vertrag genommen. Schon seine letzten Alben waren unter dem Einfluss des Produzententeams Beatgees musikalischer ausgefallen als seine früheren Veröffentlichungen.

Bereits mit 14 Jahren brachte der Braunschweiger 2004 sein erstes, technisch herausragendes Album heraus, nun meldet er sich vier Jahre nach dem bisher letzten „Ganz normaler Wahnsinn“ offenbar in neuem musikalischen Gewand zurück.

Der komplette Song wird am 31. März erscheinen.

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