Wahrscheinlich durch das osterliche Frühlingswetter vom Wochenende inspiriert, veröffentlicht Crack Ignaz das Video „Le premier printemps“ . Passend zum luftig lockerenText gibt es ein buntes, selbstgemaltes Video mit einem Crack Ignaz, der am Klavier sitzt und seinen Frühlingsgefühlen freien Lauf lässt.
Die Produktion übernahm Ignaz selbst unter dem Pseudonym Boy Pegasus. So bildet ein Instrumental mit fröhlichen Klavierklängen die Bühne für Ignaz‚ Basedness.
Frauenarzt hat in den letzten Jahren zusammen mit Manny Marc als Die Atzen eher für positive Partystimmung gesorgt. Mit seinem neuen Soloalbum „Mutterficker“ ist die Schonzeit aber endgültig vorbei. Wie bereits vom Doktor selbst angekündigt, wird das Comeback ausgesprochen hart ausfallen. Das betrifft die Sprache, aber auch die Musik, bei deren Produktion Arzt selbst seine Finger mehr als nur ein bisschen im Spiel hatte.
An seiner Haltung hat sich seit der Gründung der legendären Graffiti-Crew Berlin Crime und dem Südberliner Bassboxxx-Label zu Beginn des Jahrtausends wenig bis nichts geändert. Wer das nicht glauben mag, sollte sich den Artikel durchlesen, den Oliver Marquart seinerzeit, Anfang 2003, für das kleine Magazin mkzwo geschrieben hat. Der heutige rap.de-Chefredakteur war damals der allererste, der den sagenumwobenen Tempelhofer Gynäkologen zum Gespräch bat. Wer wäre also besser geeignet, um ihn nun über sein Comeback, seine Zeit mit den Atzen, seine Crew, seine Meinung zu Trap und anderen aktuellen Deutschrap-Entwicklungen sowie natürlich seinem neuen Album „Mutterficker“ zu befragen? Eben. Keiner. Ein ausführliches Special über BC, also Berlin Crime, folgt übrigens bald.
Disarstar präsentiert die erste Auskopplung „Mucke“ aus seiner neuen EP. Diese trägt den Namen „Sturm und Drang“ und ist ab dem 29. März – sprich morgen – als kostenloser Download erhältlich. In altbewährter Manier erklärt der Hamburger seine Mucke, für was sie steht, was sie beeinflusst hat und gegen wen sein Rap schießt.
Nach seinem Debüt-Album „Kontraste“ , das im Juni 2015 über Showdown Records erschien, veröffentlichte Disarstar immer wieder One-Take-Clips über sein Facebook-Profil, in denen er über das aktuelle Weltgeschehen in Reimen sinierte. Neben fünf noch unbekannten Songs werden diese One-Takes ebenfalls neu gemischt auf dem Extended Player zu hören sein.
Joshi Mizu ist Wiener. Die österreichische Hauptstadt hat bekanntlich eine reichaltige musikalische Vergangenheit zu bieten – seine beiden Lieblingsalben kommen jedoch aus Stuttgart und New York. In unserem Format Mein Lieblingsalbum erklärt Joshi, warum für ihn der Kreis zum Viereck wird und warum er lieber stirbt als beim Versuch reich zu werden scheitert. Hä? Auschecken!
Nate57 veröffentlicht einen weiteres Video aus seinem anstehenden Album „Gauna“ . „Kein Para? Kein Sinn!“ wurde vom Rattos Locos-Mitglied Kassim Beats produziert.
Das Instrumental ist Nate wie auf dem Leib geschneidert: Kurze Piano-Akkorde, trockene Drums und eine groovige Bassline dominieren das Soundbild. Dass der Hamburger solche Beats im Schlaf beherrscht, zeigt sich auch wieder auf „Kein Para? Kein Sinn!“ . In gewohnt direkter Vortragsweise werden Geschichten vom Kiez erzählt. Das Motto: „Bringt’s kein Para, ja dann macht’s keinen Sinn!“ .
Nate57 musste das Album kürzlich auf den 25. März verschieben. Um die Wartezeit zu überbrücken, kann man sich weiterhin die beiden Videos „Gesetzlos“ und „Mit der Basy“ zu Gemüte führen. Nachdem der St. Paulianer uns bereits seine beiden Lieblingsalben verriet, erschient auch das ausführliche Video-Interview zu „Gauna„ erscheinen.
Fler veröffentlicht ein weiteres Video von seinem kommenden Album „Carlo Escobar“ , das am 27. Mai erscheint. „Lifestyle der Armen und Gefährlichen“ heißt der Song, zu dem es bereits eine Hörprobe gab. Angelehnt ist der Titel an das Album „Lifestylez ov da Poor & Dangerous“ von Big L. Der legendäre Harlemite wurde 1999 erschossen. Musikalisch hat der Song allerdings wenig mit dem trockenen NYC-Style zu tun – hier wird ordentlich Autotune auf einen Trapbeat gepackt. Der wurde von Iad Aslan und Nico Chiara produziert.
Mit „Hood Life Crew“ präsentiert Nazar das zweite Video aus seinem anstehenden Album „Irreversibel“ . Das Instrumental stammt aus dem Rechner von Joshimixu. Als Member der fiktiven „Hood Life Crew“ ist mit Nazar und seinen Jungs nicht gut Kirschen essen – was zu Ende gedacht aber wohl eher als Kritik zu verstehen ist.
„Irreversibel“ erscheint am 13. Mai. Zuletzt ließ Nazar unter anderem durch die Beleidigung des rechtspopulistischen Politikers Heinz-Christian Strache von sich hören, für die er zu einer Geldstrafe von 2.500 Euro verurteilt wurde. Nazars letztes Album „Camouflage“ erschien im August 2014 und stieg auf Platz zwei der deutschen Albumcharts ein.
Ali As präsentiert die Videoauskopplung „Euphoria“ seines gleichnamigen Albums. Als Featuregast ist kein geringerer als der selbsternannte King Kollegah mit an Bord. Die beiden Rapper harmonieren sehr gut miteinander, da beide auf ihre Stärken, also geistreiche, raffinierte Punchlines und interessante Reime, setzen.
Produziert wurde der Track von Eli, der auch für die Produktion von „Lass sie tanzen (Squaredance)“ mit Namika zuständig war. Das Album „Euphoria“ erscheint am 1. April.