Jetzt haut der Berliner das Cover zum anstehenden Langspieler raus. „Zurück zur Straße“ wird das neue Album heißen und das Cover versinnbildlicht den Gedanken hinter diesem Namen. Die Tracklist wird sicherlich bald folgen.
Zuletzt hat Alpa mit „Türkiyem“ einen EM-Song veröffentlicht, der dem türkischen Nationalteam, sowie deren Fans gewidmet war. Außerdem gab es mit „Katastroph“ die erste Auskopplung aus Zurück zur Straße“.
Celo Abdi, Hanybal und die Boltzplatz-Jungs von LéKicker sind gerade zusammen auf dem Weg nach Paris. Wir begleiten die Jungs auf ihrer Fahrt – Eindrücke live aus dem Bus kannst du dir auf Instagramund Snapchat (rap.de) reinziehen.
In der französischen Hauptstadt wird im Rahmen der Nike Football X-Tour Straßenfußball gespielt. Der Schuhgigant Nike will mit diesen jährlichen Turnieren weltweit den Fußball auf die Straße zurück holen.
rap.de begleitet Celo & Abdi und Hanybal auf der Hinfahrt sowie vor Ort unterm Eifelturm. Folgt uns einfach auf Snapchat und Instagram– wir werden den Jungs neben Tipps zur Europameisterschaft auch Details über neue musikalische Projekte zu entlocken versuchen.
Funky Cold Medina: Kitty Kat lässt im Club die Puppen tanzen – im wahrsten Sinn des Wortes. Das letzte Album der Berlinerin erschien 2014 und hieß „Kattitude“. Anscheinend steht nun bald neuer Output an, genaueres ist noch nicht bekannt.
Fler nennt via Twitter Laas Unltd. als weiteren Feature-Gast seines neuen Albums „Vibe“ – so der neue Titel seines kommenden Albums, das ursprünglich als „Carlo Escobar“ angekündigt worden war. Darauf finden sich auch alle Songs, die bereits auf der Tracklist des gecancelten „Carlo Escobar“ zu finden gewesen war.
Der Grund für die Titeländerung ist laut Fler ganz einfach: Musikalisch habe sich in den letzten Monaten so viel geändert, dass es nicht anders gegangen sei. Mit der guten, alten Realness-Debatte habe das aber nichts zu tun.
Bisher bestätigte Featuregäste auf „Vibe“ waren Bushido, Shindy, Sentino, (der inzwischen fraglich erscheint) und Jalil. Ob nach Laas noch weitere dazukommen ist im Moment offen.
Mein 12 Jähriges Ich trifft sich mit dem gleichaltrigen Brown-Eyes White Boy. Wir hängen ein wenig an der Salzach ab, sitzen im Gras und quatschen über Musik. Ich zeige ihm meine Favoriten: Kool Savas‘ „Tot oder Lebendig“-Album, The Games „Doctor’s Advocat“ läuft hin und wieder durch, genauso wie die damals schon nicht zu kleine K.I.Z-Hitsammlung. Irgendwie überzeugt ihn das aber alles nicht so sehr. Anstatt mir seine Lieblingsmusik zu zeigen, macht er seine eigene Musik an. Ich höre zu, aber verstehe das alles nicht. Ich finde die Beats zu synthetisch, die Reime haben erstaunlich wenige Silben und dieses Autotune habe ich schon bei Lil Waynes „Lollipop“ verflucht.
Und was versucht mir der Junge eigentlich zu erzählen? Dass er nicht weiß, ob er den Lychie-Saft oder den Mango-Saft zuerst trinken soll? Dass er nicht Handysüchtig ist? Und was heißt dieses verdammte „Rare und so“? Auch das Songwriting sowie das Arrangement will für mich nicht wirklich Sinn ergeben. Was soll dieser komische Beatwechsel auf „Alles Mango?“ und hat er denn nicht mehr Bars parat, als für einen Sechzehner, bei dem sich manche Zeilen auch noch wiederholen? Ich kann diesen Sound nicht einordnen und mache nach den ersten zwei, drei Tracks zu. „Wie findest du’s?“, fragt er mich. Ich lächle gezwungen und sage: „Ja, geht so. Nicht wirklich meins, aber mach weiter so“. Ich schäme mich von zu viel Lügen her.
Gleiches Szenario in der Gegenwart. Brown-Eyes White Boy und ich hängen ein wenig an der Salzach ab, sitzen im Gras und quatschen über Musik. Ich zeige ihm meine Favoriten: Haiytis „City Tarif“-Mixtape läuft auf schwerer Rotation, Trettmann taucht immer wieder auf dem Display auf und auch sein Landsmann Crack Ignaz kriegt einiges an Liebe von mir. Das Resultat ist ein anderes: Wir haben sofort Gesprächsthemen und musikalische Knüpfpunkte. Er zeigt mir seine EP und ich bin schlichtweg begeistert. Der Beatwechsel bei „Alles Mango“ catcht mich direkt. Vom fröhlich-hüpfenden Based Sound zum Ohrwurm-House-Pop durch eine fließende BPM-Änderung. Dass „Messer raus“ einer der größten Hits der laufenden Spielzeit werden kann, ist bereits nach der ersten Hook ein Fakt.
„Wie findest du’s?“, fragt er mich. Ich suche kurz nach den richtigen Worten und antworte: „Ich feier das. Sehr. Weil jeder Track klingt, als sei er genauso unverfälscht aus deinem Kopf gekommen. Solch eine musikalische Ignoranz und die damit einhergehende Überzeugung des eigenen Schaffens muss man erst einmal haben. Außerdem feier ich den Mixtape-Charakter der EP. Die Tracks wirken wie bessere ausgearbeitete Skizzen, was dem ganzen Ding eine einzigartige Lockerheit verschafft. Thematisch reißen die Songs keine Bäume aus, aber das müssen und sollen sie in deinem Falle vielleicht auch gar nicht“.
Weshalb ich diesen Vergleich in dieser Review aufbringe? Nicht etwa um zu zeigen, dass mein 12 Jähriges ich ein verklemmter Rap-Head war oder ich heutzutage einen fantastischen Musikgeschmack habe. Sondern weil dieser Vergleich die Entwicklung unserer Szene hervorragend dokumentiert. Während vor neun Jahren, als ich 12 war, Innovation eine komplette Fehlanzeige war und sich schon eine gesungene Hook an der Grenze des Tolerierbaren bewegt hat, machen 12 Jährige Kids heute Dinge wie die „Vibes“ EP. Die Vorbilder und die damit verbundene Inspiration haben sich geändert. Während ich „One“ von Kool Savas und Azad bis ins letzte Detail auswendig gelernt habe, hören die Heranwachsenden von heute eben Yung Hurn und Travis Scott. Im Prinzip ist diese EP das Ergebnis eines normalen Prozesses, den man sich dennoch vor Augen halten muss. Denn Rap ist in den vergangenen neun Jahren bedeutend älter und somit auch bedeutend jünger geworden. Dass sich Brown-Eyes White Boy jedoch auch bestens mit älterem Rap und Klassikern auskennt, macht die Sache sogar noch spannender.
Würde man deutschsprachigen Hiphop per Zeitstrahl grafisch darstellen, würde diese EP ein Fixpunkt sein. Sie ist ein Wendepunkt, der genau datiert, wann selbst die jüngsten Raphörer die auferlegten Regeln von Realness, Doppelreimen und Thementracks abgelegt haben. Altes bleibt alt, die Kids von heute machen ihr eigenes Ding. Willkommen in der neuen Welt, oida Schwede.
Felikz veröffentlicht das Video „Trash“ von seinem neuen Mixtape „Trapanese“, das ab dem 24. Juni 2016 erhältlich ist. Der Trapper – und die Rede ist nicht von Pelzjägern – aus Dortmund veröffentlicht nach „Bombay & Saphire“ jetzt sein zweites Mixtape.
Felikz orientiert sich unverhohlen an zeitgeistigem US-Trap – stilecht mit Medusachain und Grillz. Er kritisiert musikalisch die deutsche Rap-Szene : „Ihr hört nur Trash.“ Technisch macht selbst jedenfalls eine gute Figur.
Samy Deluxe dreht am Karaoke Roulette. Der Hamburger rappt im Random-Modus verschiedene Texte auf unterschiedliche, zufällig gewählte Beats. Das Roulette entscheidet. So hört man Samy zum Beispiel auf dem Beat der Fantastischen Vier von „Sie ist weg“ die Lyrics von Marterias „Materia Girl“ rappen. Die Songsymbiose gelingt der Rap-Legende natürlich problemlos.
Einmal Major und zurück: Nachdem Ahzumjot sein „Nix mehr egal“-Album über Universal veröffentlichte, macht der gebürtige Hamburger wieder sein eigenes Ding. Zwei EPs veröffentlichte er in diesem Jahr bereits als kostenlosen Download. Dass er immer noch ein Ausnahmekünstler ist, stellte er mit der letzten der beiden EPs, „16QT2 – Tag Drei“, unter Beweis. Wir sprachen mit ihm über die Lyrics der neuen Songs, Neidgefühlen gegenüber anderen Künstlern und kurzfristige Lebensplanungen. Mit dabei: Credibil, der eigentlich nur auf seinen Kumpel Ahzumjot warten wollte.
„Und ich laufe wie damals über die Mönckeberg/ Damals ein Möchtegern, verkaufte Tapes von ’nem Anderen für einen Zehner/“(Mein Bruh)
Ahzumjot: Das ist tatsächlich Realrap (lacht). Ich habe mit 16 für einen Hiphop-Laden Flyer auf der Mönckeberg Straße verteilt, welche die Haupteinkaufsstraße in Hamburg ist. Zusammen mit einem Kumpel, der mittlerweile YouTuber ist (lacht). Irgendwann kam dann ein Rapper aus Hamburg auf mich zu, der seine CDs auf der Straße verkauft hat. Er hat uns angesprochen und meinte: „Ihr seid coole Jungs, habt ihr Bock Geld zu verdienen?“. Daraufhin haben wir angefangen für ihn seine CDs zu verkaufen, obwohl ich damals schon selber gerappt habe. Das ist eh so ein Hamburger-Ding. Da gab es Fayzen, der verdammt viele CDs auf der Straße verkauft hat, dann Will Black, für den wir dann verkauft haben und viele andere. Viele von denen verkaufen die genau gleichen CDs wie damals heute immer noch an den genau gleichen Spots.
Credibil: Die hatten eine große Auflage (lacht).
Aber deine eigenen hast du nicht verkauft?
Ahzumjot: Ne, meine Sachen nicht. Damals hatte ich auch nur so ein paar EPs und ich war auch einfach übertrieben whack. Ich weiß noch bis heute, dass meine Mutter mich gefragt hat für wen ich da überhaupt arbeite. Dazu muss man wissen, dass der Typ damals schon 28 war, was meine Mum nicht so cool fand (lacht). Dann kam er sogar zu uns nach Hause und hat meine Mutter getroffen, weil sie meinen „Arbeitgeber“ kennen lernen wollte (Gelächter).
Credibil: Wie lange hast du das denn für den gemacht?
Ahzumjot: Auf jeden Fall drei bis vier Monate.
Und wie viele CDs hast du dabei verkauft?
Ahzumjot: Ey, ich bin gut viele CDs losgeworden. An einem guten Tag sind wir auf jeden Fall mit 400 Euro zu dem gegangen, wovon jede CD einen Zehner gekostet hat. Ich habe pro Verkauf so ein bis zwei Euro bekommen, also teilweise 80 Euro am Tag.
Credibil: Rappt der Typ heute noch?
Ahzumjot: Ja, und der verkauft immer noch seine CDs auf der Mönckebergstraße. Der zieht das komplett durch; ich respektiere diesen Hustle so krass. Aber er hat mir dann ein Feature abgesagt, der Kek (Gelächter). Ich habe damals an meinem ersten Tape gearbeitet und ihn nach einem Part gefragt. Dann meinte er nur: „Ich weiß nicht ob das so gut für dich ist. Ich rappe ja schon etwas länger, vielleicht lässt mein Part deinen dann schlecht dastehen“. Aber sonst war der super cool (lacht).
„Bleib so wie du bist, lass die andern sich verändern, hass‘ den Song/ Vielleicht hass‘ ich den nur weil ich neidisch bin und kein Gold an meiner Wand für nen Song/“(Schwör’s mir)
Die Zeile birgt natürlich eine offensichtliche Referenz an MoTrips „So wie du bist“.
Ahzumjot: Ich bin ganz ehrlich: ich bin echt kein Fan von dem Song, ganz davon abgesehen, dass MoTrip ein sehr guter Rapper ist. Aber natürlich geht es in dieser Zeile nicht nur um diesen Track oder die Line des Songs, die ich zitiere. Das soll ja kein Disstrack sein. Was ich damit wirklich meine ist folgendes: Als es 2011 mit meinem Album „Monty“ losging, hieß es aus allen Ecken, dass ich der nächste große Hype wäre oder Deutschrap retten würde.
Stichwort: Die neue Reimgeneration.
Ahzumjot: Genau! Damals war die Tour mit Rockstah geplant und dann kam plötzlich Cro dazu. Daraus wurde dann im Prinzip eine Cro-Tour mit zwei Support Acts, was eigentlich nicht so angedacht war. Als er damals dazukam, war er noch total unbekannt. Eigentlich wollten wir das als Newcomer-Tour machen, aber dann kam eben „Easy“ raus und der Typ wurde zum gottverdammten Star. Da habe ich zusehen können, wie ein Rapper plötzlich an mir vorbeizieht und einfach riesig wird. Kurz davor saß ich noch bei ihm im Keller, wo er mir das Video zu „Easy“ gezeigt- und mich nach meiner Meinung gefragt hat.
War das schwer zu akzeptieren?
Ahzumjot: Ja, natürlich. Damals war ich 21 und konnte mit dem ganzen Scheiß nicht wirklich umgehen. Mittlerweile tangiert mich das eher wenig, wenn Leute krass bekannt- oder größer sind als ich. Vor allem wenn sie Kumpels von mir sind, dann freue ich mich einfach nur für die. Aber damals habe ich mich schon gefragt: „Fuck, warum ich nicht? Der rappt doch streng genommen über nichts“. Ich mach mir Unmengen an Gedanken über die Tiefe in den Lyrics, aber dafür interessiert sich nur ein Prozentsatz von denen die sich für seine Sachen interessiert haben. Dann gab es noch andere Leute, die in den nächsten Jahren vorbeigezogen sind, weil ich auch einfach nichts rausgebracht habe. Die Zeile spiegelt diese Phase wieder, weil mich das teilweise echt gefrustet hat. Mittlerweile ist das egal, man gönnt es jedem. Wobei… Nicht jedem (lacht). Wenn der Junge hier (zeigt auf Credibil) irgendwann richtig erfolgreich ist, dann freut mich das einfach. Und er ist auf einem sehr guten Weg.
Credibil: Dann werde ich niemanden mehr grüßen (Gelächter).
Hast du in dieser Phase mit dem Gedanken gespielt deine Musik zu ändern um mit den anderen mitziehen zu können?
Ahzumjot: Nein, absolut nicht. Das „Nix mehr egal“-Album klang natürlich sehr anders. Da hätte man mir vorwerfen können, dass ich das nur für den Erfolg machen wollte, aber ich wollte damals genau diese Musik machen. Ich wollte Chöre, ich wollte Pop-Songs, ich wollte Stadion-Musik. Da gab es niemanden, der meinte: „Jetzt musst du mehr singen!“. Wenn man sich meine Musik heute anhört, merkt man, dass ich fast noch mehr singe als auf „Nix mehr egal“.
Credibil: Aber er ist ja auch nicht unerfolgreich! Da draußen gibt es 100.000 Jugendliche, die ihre Mütter verkaufen würden um auf das Level zukommen, auf dem wir gerade sind. Wir sind zurzeit, Gott sei Dank, auf dem richtigen Weg. Also ist alles super.
Ahzumjot: Ich sehe das genauso. Nachdem Casper „XOXO“ rausgebracht hat und auf die Eins ging, war es auf einmal Standard so hoch zu charten. Da war es ja fast schon peinlich, als man auf die Fünf eingestiegen ist. Hätte man mir vor fünf Jahren gesagt: „Alan, du wirst irgendwann auf Platz 32 charten“, hätte ich geantwortet: „Ach komm, halt die Schnauze“.
Und im Endeffekt ist es doch sicher auch schöner die Bestätigung für das zu kriegen, was man immer schon gemacht hat.
Ahzumjot: Auf jeden Fall! Aber ich mag diesen Underdog-Status auch irgendwo, da bin ich ganz ehrlich. Wie oft ich allein in letzter Zeit gelesen habe: „Boah, mit dem konnte ich gar nichts anfangen, aber sein Part bei der Splash! Mag Cypher und das ‚16QT2‘-Tape sind echt baba“.
„War nie bereit für Veränderung, doch die Dämonen von Morgen bestimmen die Regeln“ (Fenster)
Ahzumjot: Ich hatte letztens eine gute und lange Unterhaltung mit einem Kumpel. Wir haben darüber gesprochen, wie krass sich die Zeiten geändert haben. Wir planen im Vergleich zu unseren Großeltern viel kurzfristiger. Die haben mit 20 oftmals schon ihren kompletten Lebensplan gehabt. Da war klar: Die wollten heiraten, zwei oder drei Kinder kriegen und größtenteils ihr ganzes Leben lang in ihrem Beruf bleiben. Dann wurde für die Rente- und den Bau des eigenen Hauses gespart. Wenn man sich deren Lebenslauf im Nachhinein anschaut, ist es bei den meisten auch genauso gekommen. Wir planen mittlerweile kaum noch langfristig. Unsere Generation besteht ja zu einem nicht allzu kleinen Teil aus Leuten, die überhaupt noch nicht wissen, was sie eigentlich machen sollen. Ich bin nicht anders. Allein weil ich mich dazu entschieden habe Künstler zu sein, ist mein Weg komplett wackelig. Auf meiner Arbeit sind Leute, die teilweise Mitte 30 sind und dort auch nur ein paar Mal die Woche arbeiten und immer noch nicht wissen, was sie wirklich wollen. Und genau darüber spricht diese Zeile im Endeffekt: Wir haben alle irgendwo einen Plan, aber wiederum auch nicht so richtig. Wir sind nicht wirklich bereit für die möglichen Veränderungen, weil wir nicht wissen, welche Auswirkungen sie auf unsere Zukunft haben, da zu 99 Prozent nicht das gewünschte Ergebnis eintritt. Das ist mit den „Dämonen von Morgen“ gemeint: Dass man im Endeffekt nicht wirklich einen Einfluss darauf hat was passiert, sondern dass es in gewisser Weise schon vorherbestimmt wird und man versuchen muss, die größtmögliche Schadensbegrenzung zu betreiben. Das ist das, was ich meine: Wir planen zwar, aber sind im Endeffekt doch nicht bereit für das, was dann eintrifft.
Dann könnte man die Zeile ja auch so deuten, dass die Zukunft nur ein Umstand ist, auf den man reagieren muss.
Ahzumjot: Absolut. Eigentlich machen wir nichts, außer handeln und reagieren. Es läuft nicht nach dem Motto: Planen, handeln, das gewünschte Ergebnis trifft ein. Man baut kein Legohaus nach Anleitung, sondern fängt mit einem Stein an und guckt dann, welcher passt. Und wenn man keinen passenden hat, muss man das Haus wieder umbauen.