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Savas: Neuer Feature-Gast auf „Essahdamus“ bekannt

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Der nächste Featuregast auf „Essahdamus“ steht offenbar fest: Kaas gibt im Interview mit DASDING bekannt, dass er gemeinsam mit Kool Savas an neuer Musik arbeitet. Diese Zusammenarbeit soll wohl auf Savas‘ anstehendem Mixtape „Essahdamus“ zu hören sein – falls er es noch schaffe, seinen Part fertig zu schreiben, so der Reutlinger einschränkend.

Bisher wurden von KKS persönlich Samy Deluxe und R.A. The Rugged Man als Feature-Gäste angekündigt. Außerdem gab es in Form von Fotos Hinweise auf Features mit M.O.R.-Mitgliedern wie Fumanschu und Jack Orsen.

Allerspätestens am Releasedate seines Mixtapes, dem 21. Oktober, wird sich herausstellen, wer es tatsächlich auf Savas‚ neuestes Werk geschafft hat.

Beginner – Schelle (Hörprobe)

Die Beginner laufen sich warm für ihr nächste Woche erscheinendes neues Album „Advanced Chemistry“. Heute gibt es eine Hörprobe vom Song „Schelle“. Und so soll es auch weitergehen: Ab jetzt gibt es jeden Tag ein Snippet von einem anderen Albumsong. Bis dann am Freitag alle Songs in voller Länge erhältlich sein werden.

Frank Ocean veröffentlicht visuelles Album „Endless“

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Nach langem Hin und Her, einem (erfolglos) erwarteten Release im Juli, einem Live-Stream in dem nicht so wirklich was passiert ist und kein Wort dazu vom Künstler selbst, hat Frank Ocean sich nun mit dem Album „Endless“ zurück gemeldet, welches als 45-minütiges Video auf Apple Music verfügbar ist.

Eigentlich wurde ein Album namens „Boys Don’t Cry“ vom Künstler erwartet. Der Rolling Stone meldet unter Berufung auf Apple Music, dass Frank Ocean am Wochenende wohl noch ein normales Album rausbringen wird, bei dem es sich um das als „Boys Don’t Cry“ angekündigte handelt. Dies soll nun aber noch einen neuen Namen bekommen, der noch nicht bekannt ist. Verwirrend? Nur ein bisschen.

Insgesamt ist „Endless“ das dritte Release von Ocean. Sein letztes Album „channel ORANGE erschien 2012, ein Jahr zuvor hatte er mit dem Mixtape „Nostalgia Ultra“ debütiert.

Frank OceanEndless Tracklist:

01 Device Control
02 At Your Best (You Are Love)
03 Alabama
04 Mine
05 U.N.I.T.Y
06 Ambience 001 „In A Certain Way“
07 Comme Des Garcons
08 Ambience 002 „Honeybaby“
09 Wither
10 Hublots
11 In Here Somewhere
12 Slide on Me
13 Sideways
14 Florida
15 Deathwish (ASR)
16 Rushes
17 Rushes To
18 Higgs

Das „Kurden vs. Türken Rap Battle“: Gut gemeint, aber leider nicht gut

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Es passiert immer wieder mal, dass Videos bislang Unbekannter plötzlich viral gehen. So war es nun auch bei dem Lied „Mensch“ der Fall. Die Facebook-Seite Raptastisch, ansonsten eher bekannt für Rapper-Zitate, die es gar nicht gibt, veröffentlichte das Video unter dem Titel „Kurden vs. Türken Rap Battle“, die Seite RapUpdate zog nach.

Innerhalb kürzester Zeit sahen Hunderttausende das Video, das eigentlich gar nicht uninteressant beginnt – ehe es nach einer Abhandlung der typischen Phrasen kurdischer und türkischer Nationalisten absolut enttäuscht. Dass derartig hemmungslos die Kriegspropaganda beider Seiten vorgetragen hat durchaus seinen künstlerischen Reiz. Nur führt es in diesem Fall zu nichts.

Nachdem zwei Buben, die beide in Mannheim sozialisiert wurden, über „ihr Land“, „ihre Fahne“ und das „Kämpfen und Sterben“ rappen, kommt der Hauptprotagonist King Engin dazwischen und soll die Wende markieren. Man hört ihm eine Minute lang zu, in der Hoffnung, er würde nun Brücken bauen. Stattdessen beschwört er die „Menschlichkeit“. Gut, die Feststellung unserer aller biologischen Gattung wird die angesprochenen Punkte natürlich klären.

Während anti-osmanische PKK-Rhetorik und kemalistische Atatürk-Verherrlichung unkommentiert im Raum stehen bleiben, versucht Engin offenbar verzweifelt, den Gänsehautmoment herbeizuführen.

Das Resultat vom Ausbleiben einer ernüchternden Widerlegung der jeweils vorgerappten Punkte ist klar: Die Unwissenden beider Seiten bleiben weiterhin unwissend. Was sich auch in den Kommentarfeldern wiederspiegelt. Es gibt keine notwendige Diskussion über die Maßlosigkeit des PKK-Terrors oder die jahrzehntelange Entrechtung der Kurden. Es bleibt bei Emotionen und Beschuldigungen.

Die Botschaft, es gebe zu viel Krieg und wir müssten friedlich sein, weil wir doch alle Menschen seien, ist inhaltslos. Die angebrachtere Botschaft für alle drei Jungen ist zu aller erst, diese komische Faustpose sein zu lassen und dringend Geschichtsunterricht nachzuholen. Die Lehre sollte nicht sein, dass derartig extreme, nationalistische
Auswüchse vertretbar seien und man über sie hinwegsehen sollte, sondern dass sie schlichtweg nicht akzeptabel sind. Und das nicht nur aufgrund ihrer faktisch-historischen Fehler.

Im Endeffekt sehen wir drei deutsche Jugendliche, die nicht zustande bringen, zu erkennen, was ihr Hier und Jetzt ist. Niemand von ihnen hat je etwas „mit Blut“ bezahlt. In der Regel nutzen sie alle dafür Euros. Niemand von ihnen ist „für Krieg bereit“. Niemand von ihnen kennt die Türkei oder Kurdistan außerhalb seiner Sommerferien.

Engin hätte, um den einen echten pädagogischen Effekt aufrechtzuerhalten, rauskommen müssen und beide auslachen sollen, um ihnen danach zu erklären, dass sie sich in der gleichen Sprache gerade lächerlich gemacht haben. „Die sind nicht real“, würde Fler dazu sagen.

 

Unser Gastautor Tarek Baé ist Redakteur bei der Islamischen Zeitung.

PAYY feat. Kurdo – Mach Platz (prod. Remoe & KeReal)

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Nach „Diamanten“ und „Bang“ released PAYY nun die dritte Auskopplung aus seinem bevorstehenden Mixtape „Panik in der Szene“. Der Track heißt „Mach Platz“ und featured niemand geringeren als den „Verbrecher aus der Wüste“ Kurdo.

Nate57 & Telly Tellz – Lights Out (prod. Kassim Beats)

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Nate57 und Telly Tellz kommen mit dem neuen Freetrack „Lights Out“ um die Ecke und haben die ausgelassene Partystimmung, von der sie erzählen, von eisch&basch visuell festhalten lassen. Das Instrumental hat Kassim Beats dazu beigetragen.

Die beiden Rattos Locos-Member konnte man schon öfter zusammen hören. Nate57 veröffentlichte als Soloprojekt zuletzt „Gauna“ in diesem Jahr. „#JezAllesAus“, das letzte Album von Telly Tellz, ist allerdings schon fast zwei Jahre alt.

A Tribe Called Red – R.E.D.

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A Tribe Called Red ist ein elektronisches DJ Trio bestehend aus Yasiin Bey (Mos Def), MC Narcy, und Black Bear – eine Schlagzeugcrew aus dem Land Quebec. A Tribe Called Red veröffentlichen heute die Videoauskopplung „R.E.D“ stammend aus dem kommenden Album „We Are the Halluci Nation“, welches am 16. September über das Label Radicalized Records erscheint.

Das Video „R.E.D“ wurde in der Wüste Südafrikas in Kapstadt gedreht. Zu sehen sind MC Narcy und Yasiin Bey, die rappend durch die Wüste stolzieren. Die Vocals sind unter den Sound gemischt, im Vordergrund steht der elektronische Beats – ergibt eine nice Mischung.

Sido – Geuner (prod. DJ Desue)

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„Ich musste das machen was jeder in der Gegend machte, viele dumme Dinge tun wegen Ehrensache“. Sido ist ein (Zi-)„Geuner“ und erzählt in seinem neuen Track, was genau das bedeutet. Der Beat wurde von DJ Desue produziert.

„Geuner“ ist die dritte Auskopplung seines nächsten Releases „Das goldene Album“, welches uns am 18. November erwartet. Bisher wurden aus der anstehenden Veröffentlichung schon „Hamdullah“ und „Ganz unten“ visualisiert.

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