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Richtigstellung zur Verhaftung Rascos

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Es gibt Neuigkeiten im Fall Rasco. Er selbst ist nicht ganz glücklich über die Meldung, er sei wegen Drogenbesitzes verhaftet worden. Laut der New Yorker Homebase des Labels Groove Attack, liegt der Fall zwar schon so, dass Rasco sich vor Gericht verantworten musste, dies aber nicht in New York, sondern in San Fransisco. Außerdem ging es dabei nicht, wie gestern behauptet, um Drogenbesitz, sondern schlicht und ergreifend um zu schnelles fahren. Eigenen Angaben zu Folge nehme Rasco noch nicht einmal Drogen. Unklar ist nach wie vor der Verlauf der Tour mit Planet Asia und Bukueone.

MF Doom Tour gecancelt

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Harter Tobak für alle Fans von MF Doom. Seine Tour wurde abgesagt, bis auf einige wenige Dates, die nun von Louis Logic und Maylay Sparks allein bestritten werden (19.2. Zürich (CH), Dynamo, 21.2 Mattsee (A), Postkutsche, 26.2.Linz (A), Kapu, 27.2. Duisburg, Hundertmeister-zusammen mit AESOP ROCK und C-RAYZ WALZ, 28.2.Biel (CH), La Coupole). Da MF Doom kein amerikanischer Staatsbürger ist, ist ihm die Ausreise aus Amerika nicht möglich – oder besser gesagt, könnte ihm die anschließende Einreise verwehrt bleiben. Deshalb wird die Tour wohl auch nicht in nächster Zeit nachgeholt.

Beastie Boys beenden neues Album

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Die Beastie Boys geben ihrem Sequel zum 1998 erschienenen „Hello Nasty“ den letzten Schliff, um das Album noch im Juni rausbringen zu können. Mike D. bestätigte in einem Interview mit BBC, daß das Album straight HipHop werde. „We’ve been working for a little while in a secret location,“ said Mike D. Die versteckte Location ist ein Studio irgendwo in New York, „…a great place to make a record,“ fügt Mike D. hinzu. No sleep till Brooklyn!

Rasco in U-Haft

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Der Verlauf der Cali Agents Tour, die eigentlich heute in Kassel starten sollte, ist momentan mehr als Ungewiss, da Rasco am gestrigen Tage in New York, wegen Drogenbesitzes verhaftet worden ist und just in U-Haft festsitzt. Freitagmorgen soll die Verhandlung stattfinden, wobei geklärt wird ob Planet Asia und Bukueone ohne Rasco nach Deutschland fliegen werden, um besagtes Tourprogramm zu bestreiten. Die Berliner Konzertveranstalter des Big Eden sind im Moment noch guter Dinge – der Gig am 06.02.04 soll wie geplant stattfinden. Als Support-Act wird an diesem Abend Die Sekte mit von der Partie sein.

Sean Paul feat. Sasha – I`m Still In Love With You

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Nachdem Sean Pauls Cover-Version des ursprünglich von Marcia Aitken interpretierten Trojan-Klassikers I`m Still In Love With You in Jamaika schon vor längerer Zeit die Dancehall gemasht hat, gibt es den Tune endlich auch hier zu Lande  gebannt auf einen Silberling.

Außer der, von Steely & Clevie produzierten, Single-Auskopplung (7 Radio Edit – featuring Sasha), befindet sich auf der Maxi-CD Live-Material von Like Glue und Steppin`Razor (recorded for BBC TVs Later with Jools Holland), welches qualitativ allerdings mehr schwächelt als vom Hocker reißt.

Dafür bietet, zumindest die CD, das Video zu I`m Still In Love With You in voller Länge und mit schön viel jamaikanischen Bootyshakin` Styles. Nichts wirklich Neues oder gar Aufregendes von Sean Paul. Jedoch gutes Seelenfutter – gerade in der hiesigen nasskalten Jahreszeit  nicht nur für Fans!

Major Label Deal für Baby Cham

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Ende letzter Woche ist ein weiterer Major Deal zwischen Atlantic Records und einem -upcoming jamaican artist- unterzeichnet worden. Mad House Vorzeige-Deejay Damion Beckett a.k.a. Baby Cham kann nun stolz einen Zwei-Alben Deal vorweisen, ebenso wie sein Mentor Dave Kelly, seinerseits Kopf von Mad House und dem Alias Projekt, sowie Chams Executive Producer. Baby Cham, am Mikrophon seit nunmehr knapp 8 Jahren, dürfte in Deutschland unter anderem bekannt sein, durch sein Duett „Tables Will Turn“ mit Foxy Brown (auf deren Album „Broken Silence“) oder seinem Beitrag zu „Love Is On My Mind“ (feat. Shawnna and Sisqo), auf der „Def Jamaican“ Compilation (Main Producer hierbei Dave Kellys Bruder Tony „CD“ Kelly). Allen Dancehallheads sollten, in jedem Fall Chams erste Produktion für Mad House, „The Mass“ (Stink Riddim)oder Tunes wie „Gallong Yah Gal“, „Man and Man“ und „Babylon Bwoy“ ein Begriff sein. Laut Baby Chams eigener Aussage soll hingegen „Vitamin S“ (Fiesta Riddim) und dessen erfolgreiche Chartplatzierungen (Nr.2 in Jamaika und Nr.1 Choice FM Reggae Charts/London) Grundstein zum Atlantic Deal gewesen sein. Ein Album Release ist für Frühsommer 2004 geplant.

Visionaries – Pangaea

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HipHop in the purest form& bekommt man auf dem dritten Long Player der aus Los Angeles stammenden Visionaries um die Ohren geklatscht. Das Album Pangagea knüpft genau da an wo die Visionaries 1999 mit der LP Sophomore Jinx und 1998 mit The Galleries aufgehört haben. Mit Real HipHop vom Feinsten. Sie verbinden flowende Raps mit dicken Beats und ergänzen das ganze noch mit extrem tighten Scratches von DJ-Größen wie Babu oder J-Rocc (beide aus der legendären Crew Beat Junkies).

Die sechs Crew Members der Visionaries LMNO, KeyKool, 2Mex, Zen, Dannu & Dj Rhettmatic machen ihren Stuff so real, dass sie, wenn sie es könnten, auf ihren Tracks noch Breaken und Sprühen würden, ließe es sich in Audiodateien darstellen.

Dass die Visionaries Hip Hop lieben und ehren, wird auf der Pangaea-LP mehr als deutlich, denn mit Hymnen wie Strike oder Belive It erschufen sie Tracks, die jeder True HipHop Head auf den 1210ern rotieren lassen muss. Nicht nur ihre Liebe zum Rap ist auf der Scheibe ein Thema, sondern vielmehr auch ihre Einstellung und Meinung zu der Art und Weise, wie die amerikanische Politik heutzutage geführt wird. So zum Beispiel kann man sich den Song Nine Eleven rauf und runter anhören, um die Aussagen der V´s zu Checken. Das besondere an diesem Track ist wohl, dass der Song am 11. September 2001, dem Tag, an dem die zwei Türme fielen, aufgenommen wurde und somit eine gewisse Stimmung mitbringt. Intelligente Stylecutz kann man sich auf dem DJ Feature Track Lacerations anhören, denn dieser Song besteht nur aus Scratches, die zusammengesetzt, von Dj Melo D (Beat Junkies), einen Sinn ergeben. Alle, die annähernd etwas von Turntablism verstehen, werden mit diesem Track sicherlich viel Spaß haben. Mit Meeting of the Minds hört man den einzigen Track auf dem Album, bei dem es rapende Unterstützung für die Vísionaries gibt. Hier werden die Underground-Giganten von den Living Legends gefeaturet. Auf diesem Song rappen alle 12 beteiligten MCs auf 12 unterschiedlichen Beats, die ineinander gecuttet werden. Die Living Legends Crew Luckyiam, Elight, Sunspot Jonz, Murs, Grouch und Scarub sind neben den Visionaries eine extrem tighte Bereicherung für das Album. Wie auch nicht anders zu erwarten.

Alle, die den Stuff von den Visionaries schon vor einigen Jahren gepumpt und geliebt haben, werden Pangaea genauso in ihr HipHop-Herz schließen wie auch schon The Galleries oder Sophomore Jinx. Für alle anderen, die noch nie etwas von den Visionaries gehört haben und immer schon wissen wollten, was ECHTER HIPHOP ist, müssen dieses Album ebenfalls kaufen. Doch lasst euch gesagt sein: Bling Bling Jiggy Mucke sucht ihr auf dem Album vergeblich&

Marcelemcy/ Kai Takecare/ Bauer MC – Akupunktur Refresh

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Für viele der so called HipHop Heads bedeutet HipHip made in Ostdeutschland immer noch: Ach ja klar: Tefla und Jaleel, Chemnitz,…. Doch dass dem nicht so ist, sollte im Jahr 2004 niemanden mehr verwundern. Gibt ja noch andere schöne Städte, wie zum Beispiel die, die 2012 die Olympischen Spiele austragen will. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten, was hingegen schon lange gelingt – und das auch ziemlich ordentlich -, ist das Spiel mit den Reimen. So auch bei der vorliegenden Scheibe des Leipziger Labels Offtakt Records. Akupunktur Refresh heißt das Ding und stammt von den Herren Marcelemcy, Kaitec und Bauer MC. Die sind zwar schon zu dritt, trotzdem haben sie sich noch reichlich Unterstützung vors Mikro geholt. Die Prominentesten dabei dürften wohl Clueso (Nächste Schritte) und das Leipziger Urgestein Opossum (Beat und Cuts auf Akupunktur Pt. II) sein. Rundherum ne gelunge Sache, nur fehlt für meinen Geschmack manchmal einfach etwas Gelassen- bzw. Lockerheit, so zum Beispiel in Sieh mal genau hin. Hier rechtfertigt Bauer MC sich vor Normalbürgern für seine Lebensweise als Musiker. Zwar ein smoother Beat (von Negundo und Marcelemcy), aber textmäßig von anderen schon spannender gehört. Dass es aber auch anders geht, zeigt zum Beispiel Einen Sommer Lang. Zuerst denkt man: Das kann jetzt nicht ernst gemeint sein, oder?  aber irgendwann hat diese Liebeserklärung der besonderen Art einen gecatcht. Noch so ein Beispiel dafür ist SommerSchlussVerkauf mit Fabster aus Halle-Saale (Du siehst wie easy das Rap Business is/ du schüttelt die Hits aus der Mitte vom Gesicht/ vermittelst den Kids: kiffen ist hip/ während du auf deiner eierschaukelnden Schüssel sitzt und Nüsse frisst) und WissyOnAir (Kommen so genannte Heads/ motzen und schrein/ kotzen oh nein/ ich will kostenlos rein). Sehr angenehm übrigens auch der instrumentale ÜBK- Skit. Richterskala und „Cosma Shiva Rudra hingegen handeln wieder eher eintönig vom Thema Warum mach Ich Rap/ und vor allem, warum besser als andere. Trotzdem hat Wolfgang Tiefensee in der Disziplin Reime und Beats ne passable Truppe am Start, deswegen auf jeden Fall mal reinhören.

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