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Jigga knocked Cristal aus

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Wie wir letzten Freitag berichteten, äußerte sich der Manager von Louis Roderer Cristal negativ über seine rappende Kundschaft. Jay-Z boykottierte daraufhin die Edel-Champagner-Marke und stieg auf Dom Perignon und Krug um. Nun allerdings geht es noch weiter. Bei Live-Gigs wird er bei allen Songs, die "Crystal" enthalten, das Wort eliminieren.

Das betrifft unter anderem folgende Tracks: "Can’t Knock the Hustle", "Dead Presidents", "Brooklyn’s Finest" und "Feelin‘ It".

Demnächst findet in der New Yorker Radio City Music Hall sein 10 Years Anniversary Konzert statt. Auch dort wird er nur die beschnittenen Versionen performen. Jay-Z hofft so, die Cristal Posse verärgern zu können.

Berliner Teamwork

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Wie ihr bereits rechts auf unserer Startseite unschwer erkennen könnt, wird Fler am Freitag, den 23.06.2006 sein heiß erwartetes neues Album "Trendsetter" veröffentlichen.

Dabei hat er diesmal eng mit Streetlife Entertainment zusammengearbeitet,  dessen führender Artist kein geringerer als DJ Desue ist, der sich für den Großteil der Beats und Produktionen verantwortlich zeichnet. Auch Montana Beats, Hausproduzent von Streetlife, hat einige Beats beigesteuert. Auch Streetlifes Deso Dogg ist auf "Trendsetter" gefeatured und wird nach seinem erfolgreichen Mixtape "Murdacocctail" bald sein Debütalbum an den Start bringen.

Außerdem sind auf dem Berliner Label noch Dean Dawson und Kaisaschnitt gesignt, die jedem ernsthaften HipHop Head hinlänglich bekannt sein dürften und sicher auch in Zukunft wieder für Furore sorgen.

Juelz Santana ist dabei!

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Nachdem schon große Acts aus den USA, wie die ATL-Crew D4L und Terror Squad Boss Fat Joe für das diesjährige splash!-Festival zugesagt haben, will nun auch Diplomats Mitglied Juelz Santana seinen einzigen Europa-Gig auf dem splash! veranstalten.

Das US- Lineup hat also wieder Verstärkung erhalten.

–> US Acts:

Fat Joe
Juelz Santana
D4L
Keith Murray
Slum Village
Scratch
DJ Premier
DJ Jazzy Jeff

Drittes Solo-Album im September

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Der US-amerikanische Rapper Talib Kweli bringt ein Jahr nach "Right About Now" sein drittes Solo-Album auf den Markt. Im September wird "Ear Drum" erstmals über sein eigenes Label Blacksmith Entertainment (Warner Music Group) erscheinen.

DJ Hi-Tek, Kwame und Rick Rubin zeigen sich für die Instrumentals verantwortlich und als Feature-Gäste werden Jean Grae, Norah Jones, Strong Arm Steady, UGK und Kanye West zu hören sein.

John Legend legt nach

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John Legend ist ein US-amerikanischer R’n’B Musiker und Songwriter. Nachdem er damals Kanye West kennen lernte, wurde ihre Zusammenarbeit vertieft. In Alicia Keys Song "You Don’t Know My Name" singt Legend den Chorus und in den von West poduzierten Tracks "Encore" und  "Lucifer" für Jay-Z hört man von ihm ein eigespieltes Klaviersample.

Kanye, der sein eigenes Label G.O.O.D. Music gründete, nahm John Legend schließlich unter Vertrag und dieser veröffentlichte kurze Zeit später sein Debütalbum "Get Lifted".

Nach vielen Auszeichnungen und Gastauftritten steht nun sein zweites Solo-Album an. Im Herbst soll es mit soweit sein. Jedoch die erste Single wird bereits am Ende des Monats erscheinen.

DMX und das Gesetz

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Kaum zu glauben, aber DMX ist mit dem Gesetz in Konflikt geraten. Die Polizei erwischte ihn dabei, wie er eine Pistole unter dem Sitz seines Auto’s verstecken wollte. Diesmal ließen sie ihn aber auf freiem Fuß, so dass DMX mit einer Geldbuße davon kam, was sehr erstaunlich ist. Denn eigentlich besitzt DMX zur Zeit keinen gültigen Führerschein und befindet sich zudem noch auf Bewährung.

Aktuell heißt es: "Er hatte das Dach seines Wagens offen und zwei Cops sahen, wie er die Waffe rausholte und sie unter dem Beifahrersitz verstaute."

Hoffentlich können wir bald wieder positives über ihn berichten.

Siamak – Liquor Lifestyle

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Der iranisch stämmige Siamak aus Berlin konnte seine Finger schon im Alter  von 13 Jahren,  bei einem Besuch seiner Tante in L.A., nicht mehr von Snoop Dogg-, Ice Cube-, Onyx- und 2Pac-Platten lassen. Fortan übte er sich an den Decks und entdeckte auch das Mic für sich, das er bereits seit 1999 bei etlichen Freestylesessions in Brand setzte.

Nachdem Siamak 2005 mit seinem Debüt "Pimp Of Persia" an der deutschen Rapoberfläche auftauchte, sorgt er nun erneut für Aufmerksamkeit. Nach Abgang von No Limits droppt er jetzt das Mixtape “Liquor Lifestyle Vol. 1“ über Liquor Music.

Schon das Cover, auf dem Siamak seinen Namen in flüssigem Gelb in den Schnee schreibt, lässt den gewissen Funfaktor des Mixtapes vermuten. Tatsächlich bewahrheitet sich dies, sobald man die CD eingelegt und auf Play gedrückt hat. Auf 17 von DJ True Cut produzierten Tracks beweist Siamak, dass er das Zeug hat, nicht nur innerhalb von Berlin, mit dem Rest der Szene mitzuhalten. Auf schwer bangenden Beats stellt er klar, dass man besser keinen “Stress Mit Dem Mak“ anfängt und zeigt, was “Willkommen In Berlin City“ zu bedeuten hat. Wunderbar verspielte Angriffslust wie auf  “Über Wen Redest Du“, “Code Red“, “Fighter Man“ oder dem Herzstück “Komm“ mit Afu-Ra , auf dem ziemlich stark gegen etliche deutsche, wie auch amerikanische Rapper gespittet wird, bekommen wir genauso zu spüren wie Siamaks lustig abgedrehten Humor auf “Klatsch die Security“ und dem Bonustrack “F****N“. Mit den Songs “Siamak Is Back“ und "Mein Team“ wird auch den letzten Unwissenden gezeigt, wer der "Pimp Of Persia“ ist. Als Features geben sich neben bereits genannten Afu-Ra, übrigens einem guten Freund des Mak, auch Ice Bear, Sentino, Rap’n McCloud, Okan, MB 1000, Mighty Mo, Later, Phase, sowie Pain und Mike K. Downing die Ehre.

"Liquor Lifestyle“ zeigt eindeutig, dass Siamak nach oben drängt, und dies nicht zu Unrecht. Das Mixtape präsentiert seine guten Skills und seinen Style, der  sich von der Masse, vor allem wegen seines Einfallsreichstums, in jedem Fall abhebt. Es scheint beinah sicher, dass Siamaks Zukunft im Rapgame liegt. Nun bleibt abzuwarten, wie er die großen Erwartungen erfüllt, die nach seinem starken Mixtape an ihn gestellt werden dürften. Das zweite Album erscheint voraussichtlich im September und darf mit Spannung erwartet werden.

Busta Rhymes – The Big Bang

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Anne: Busta also mit dem „Big Bang“. Ganz großer Hype, bereits weit im Vorfeld, schließlich ist man ja nicht irgendwer, hat doch einen größeren Moment lang keinen Long-Player springen lassen und – last but not least – ein heftiges make over hinter sich – bang also… Zunächst mal ist alles irgendwie anders, als man das von Rhymes gewohnt ist, so viel steht fest und wird zur Kenntnis genommen. Wir wissen: Ein Quadrat ist ein Rechteck, aber ein Rechteck muß kein Quadrat sein. Aber, ist Bang automatisch Hype, und bedeutet Hype schon Innovation? Der Journalien-Chor äußert sich wohlwollend – und meint: JA. Ich hege da jedoch so meine Zweifel.  

Julian: Aber kann man Busta Rhymes nach all den Jahren kritisieren? Sollte man Innovation im Rap-Bizz nicht einfach B-u-s-t-a schreiben? Und hat uns der Doktor bisher jemals enttäuscht?  

Anne: Hm, vielleicht live… Was Platten anbelangt; nein, aber genau das macht die „Big Bang“-Enttäuschung für mich aus. Ich kann den typischen Style nicht mehr finden.  

Julian: Nun, zumindest vom Intro des großen Krachs bin ich nicht wirklich überzeugt. Eine vor sich hin plätschernde Harfe, mit einem Busta oben drauf, der sicher – wie gewohnt -, solide flowt. Nur, muss ein solches Arrangement sein? Mir zu poppig und zu banal.  

Anne: Immerhin: Q-Tip am Start. Überhaupt ließt sich die Feature-Liste gut – aber das sagt ja nichts über Busta aus – und wenn, dann nur über entsprechende gute Connections.  

Julian: Dass Busta die ganz großen Spieler im Rap-Geschäft hinter sich weiß, dürfte spätestens nach „Touch It“ auch Max Mustermann, Lischen Müller und der Rest der deutschen Clubgänger wissen. Immerhin geben sich im Video zur ersten Single Mary J. Blige, Missy usw an Busta´s Seite die Ehre. Zu dem, von Swizz Beatz produzierten Geschoss auch nur ein negatives Wort zu verlieren, könnte einem im Club den / die Tanzpartner / in kosten.   

Anne: Für den Club finde ich z.B. „How We Do It Over Here“ – ebenfalls mit Missy –  wesentlich interessanter.  

Julian: Ich gar nicht. Ich finde den Swizz Beat geil. Innovativ, reduziert und nicht so bombast-, synthie-mäßig. Darauf könnte ich mir ebenso zehn andere Rapper vorstellen, da brauche ich keinen Busta zu.  

Anne: Aber das ist genau das, was ich meine: Busta hatte immer etwas relativ Einzigartiges. Wo iss´n das hin?  

Julian: Also seine Stimme ist weiterhin da, sein Flow weiterhin krass. Wie er bei „Touch It“ seinen „Ausrast-Style“ bringt: krass! Und gerade auch in „New York Shit“ finde ich das auch ganz deutlich. Neben seinen Features sticht er heraus – das hat was von den guten alten Zeiten. Wer auch immer den Beat gemacht hat (DJ Scratch): er ist ´n Guter! Oder „In The Ghetto"! Hammer! Rick James & Busta: Träume werden wahr! Zwei Verrückte, ein Track. Busta rappt wie ein junger Gott! „Cocaina“ erinnert mich an Smif-n-Wessun mit Mary J Blige, nur total langweilig. Wie findest du den?  

Anne: Naja, vielleicht nicht total langweilig. Ich würde es eher lieb gemeinte, aber low gelevelte Hommage nennen wollen. Richtig langweilig wiederum finde ich „I Love My Bitch“, obgleich das ja die zweite Single ist. Kühl kalkulierter Track, der sich aber sicher gut verkaufen wird. Klingt wie ein Track, basierend auf einer Idee von irgendeinem Video-Director.  

Julian: Was sagst du zum Dilla-Beat auf dem Album?  

Anne: „You Can’t Hold The Torch“ wiedrum ist einer meiner Faves auf dem Album. Back in the days Stuff. Killer Buss! Aber hier macht es glaub ich auch die Mische aus Q-Tip, Dilla, Busta & Chauncey Black.  

Julian: Ich finde die Ansage – warum das Mic abgeben, wo der Nachwuchs eh nicht mithalten kann – übrigens Bombe. Ich sag so etwas ja nur sehr selten, aber Busta ist in diesem Track, auf diesem Beat unfickbar!  

Anne: Dr. Dre ist für „The Big Bang“ als Executive Producer ziemlich maßgeblich an vielen Beats beteiligt. Was meinst du zu Dre´s Einsätzen?  

Julian: Also, ich bin allgemeinen kein besonders großer Dre-Fan. „Don´t Get Carried Away“ z.B. klingt total nach Mobb Deep “Quiet Storm". Einfallslos. Wiederum “Legend Of The Fall Offs” finde ich klasse. Irgendwie sehr soft, aber es gefällt mir. Ich bin auch kein Fan von von Frauen gesungenen Hooks, aber hierbei passt das. Ich finde das Stück hat Charakter, der Beat passt wunderbar.  

Anne: Die Mär sagt, Dre habe sich dafür Kistenweise Sand ins Studio bringen lassen und real geschippt.  

Julian: Der Perfektionist. Das wäre wirklich krass. Einer wie er holt das Maximum heraus. Dann gibt es entweder Hits wie bei Eminem – oder Flops wie bei Rakim…  

Anne: … oder eben „The Big Bang“. Aber ehrlich, es gibt durchaus beeindruckende Momente auf dem Album, aber ein Big Bang? Auf keinen Fall! Lieblos zusammen geschmissene Tracks, gespickt mit ein paar Glücksgriffen.  

Julian: Also lieblos glaube ich weniger. Aber es ist eben am Reißbrett geplanter Erfolg.  

Anne: Das kommt am Ende auf dasselbe raus. Liebevoll wäre was mit Herz und nicht mit Reißbrett gemachtes. Ich fühl bei Busta nichts mehr – das war früher anders. Von daher finde ich den Hype nicht gerechtfertigt!        

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