Rechtsextremer Rapper wird bei Amazon, Spotify und Apple Music gelöscht

Vor wenigen Tagen haben sich Amazon, Spotify, Apple Music & Co. dazu entschieden, den Katalog eines rechtsextremen Rappers von ihren Plattformen zu entfernen.

Diese Aktion versuchte der Rapper sofort als „Zensur“ und „Meinungsmache“ darzustellen. In Wahrheit sind die Streaming-Anbieter jedoch als milliardenschwere Unternehmen an der Börse notiert, somit sind sie verpflichtet im kommerziellen Interesse ihrer Aktionäre zu handeln. Als rein politisches Statement ohne Hintergedanken sind derlei Maßnahmen also ebenso wenig zu einzuordnen, wie es sich um „Zensur“ handelt, wenn Plattformbetreiber von ihrem Hausrecht Gebrauch machen.

Schon vor einigen Monaten veröffentlichten wir einen Kommentar darüber, wie die entsprechende Person versucht, Rap als Mittel für seinen Zweck zu nutzen. Rechtsextremismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit haben keinen Platz in unserer HipHop-Kultur und müssen auch in Zukunft entschieden bekämpft werden.