Todesursache von Juice WRLD offiziell bestätigt

Die Todesursache des amerikanischen Rappers Juice WRLD ist von der Gerichtsmedizin offiziell bestätigt worden: Er starb an einer Überdosis der Schmerzmittel Oxycodon und Kodein.

Der Rapper aus Chicago war am 8. Dezember bei einer polizeilichen Durchsuchung am Flughafen Chicago-Midway kollabiert. Die Polizisten versorgten ihn zwar noch mit dem Opioid-Gegenmittel Narcan, doch wenig später verstarb Juice WRLD im Krankenhaus.

Juice WRLD galt als einer der vielversprechendsten Newcomer der jüngsten Zeit. Seine Hits „Lucid Dreams“, „All Girls are the Same“ und „Legends“ brachten ihm in kürzester Zeit große Bekanntheit ein. Der Interscope-Künstler hatte bereits mit Größen wie Travis Scott und Nicki Minaj zusammengearbeitet.

Juice WRLD wurde nur 21 Jahre alt.

7 KOMMENTARE

  1. …und *Überraschung* noch ein Artikel über einen toter Ami-Rapper! Wenn Ihr dann wenigstens auch mal über ALLE relevanten US-Rapper berichten würdet… Hostyle von der New Yorker Screwball-Crew z.B. ist auch vor einigen Tagen verstorben, über den verliert Ihr hier aber kein Wort. Klar, ein MC Zirkel ist natürlich auch viel relevanter…
    Naja, wahrscheinlich liegt der Altersdurchschnitt von Euren Mitarbeitern auch bei Anfang/Mitte 20, was soll man da erwarten.

  2. So eine Redaktion muss halt auch ein wenig darüber nachdenken, reeltawk, was ihre Leserschaft so interessiert. Hotstyle ist in Deutschland doch viel zu Nische, um auf einer Plattform wie rap.de stattzufinden.

  3. @tobi: Also wenn man sich „RAP“.de nennt, sollte man mit dem Namen Hostyle (nicht Hotstyle) schon etwas anfangen können. Wie gesagt: Screwball „Y2K“ eines der letzten guten NY-Alben und er sicher einer der echtesten, die je am Mic gestanden haben. Wenn das „Nische“ ist und dafür Dödel wie MC Zirkel oder diese unsäglichen FeroMeroSero-Vögel gepusht werden, ist das schon ein Armutszeugnis, wenn mal als Medium ernstgenommen werden will. Bussi.

  4. Nichts für ungut, Stiefels Sohn, aber wenn das, was Du unter „gutem Rap“ verstehst, seit nunmehr 20 Jahren nicht mehr stattfindet (zumindest in New York ;D)… was machst Du dann in 2020 auf rap.de?

    Ich mein, natürlich kann man sich darüber ärgern, dass Rap heutzutage so gut wie nichts mehr mit seinen „realen“ Ursprüngen zu tun hat (usw. bla bla), aber so isses nun mal. Dinge verändern sich, Genre entwickeln sich weiter, kurzum: Die Zeit vergeht, und Du bist – ohne, dass es daran irgendwas auszusetzen gäbe – schlichtweg alt geworden.

    Ganz im Gegensatz zu Juice WRLD. Und allein dieser Umstand – d.h. das reihenweise Wegsterben junger, vielversprechender US-Rapper – ist meiner bescheidenen Meinung nach (rap-)kulturell um ein vielfaches relevanter, als was Funkmaster Flex heute macht ;D

    Peace!

  5. Ich zitiere mal einen deutschen Rapper, der im Februar sein neues Album herausbringt (natürlich wieder ohne Beachtung deutscher „Rap-Medien).
    „Nur komplette Versager werden Deutschrapjournalisten, ergo ist deren ähem „Deutschrapexpertise“ alles, was die haben.“
    Vielleicht liegt es ja auch daran.
    Denn es gibt ja gute Sachen, auch aktuell. Hiob, Dilemma, King Kolera, Hinz & Kunz zB aus D. Oder eben Roc Marci, KA, Your Old Droog, Crimeapple aus USA. Nur finden die hier nicht statt. Es ist also nicht nur eine Generations- bzw. Altersfrage. Bussi.

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