Appell an die EU: Disarstar verleiht dem Hashtag #leavenoonebehind eine Stimme


Aufgrund der ausbleibenden Hilfe aus Brüssel für zehntausende gestrandete Menschen, die unter prekären Bedingungen und dicht an dicht in Lagern an den EU-Außengrenzen hausen müssen, hat sich viel Wut in Disarstar angestaut. Diese Wut kanalisiert der Hamburger Rapper in seinem neuen „OneTakeClip #24“ und sendet klare Worte an die politischen Entscheidungsträger Deutschlands und der Europäischen Union. Etwas mehr als zwei Minuten emotionaler Realtalk, die dem Hashtag #leavenoonebehind eine kraftvolle Stimme verleihen und unter anderem auf den Verstoß gegen das Anrecht auf Asyl der Menschen in den griechischen Lagern, wie Moria, aufmerksam macht.

„Wer will sich selbst retten? Wer will die Welt retten?
Und wer hält Menschen eingepfercht in Zeltstädten
Wer ließ sie rein, wenn sie Geld brächten oder Geld hätten?
Krieg den Villenvierteln, Friede den Wellblechen“

Der Sechsundzwanzigjährige ist bekannt dafür mit seiner politische Meinung nicht hinter dem Berg zu halten und übt in seinen Texten offen Gesellschafts- und Sozialkritik. So auch auf seinem neuesten Werk „Klassenkampf & Kitsch“, das im März diesen Jahres erschienen ist. Was Disarstar selbst zu seinem Album sagt, kann man in unserem großen Interview sehen.

 

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