Brit Awards: Dave und Stormzy räumen ab

 

Der britische Rapper Dave hat am Mittwoch bei den jährlichen Brit Awards den „British Album of the Year“-Award für sein Debütalbum „Psychodrama“ erhalten und mit einer spektakulären Live-Performance für Aufsehen gesorgt.

Er entschied sich dafür die Bühne zu nutzen, um mit dem Song „Black“ auf die historischen Wurzeln von Rassismus aufmerksam zu machen und auch aktuelle Ereignisse mit einzubeziehen. Nach dem eigentlichen Ende der Albumversion fügte der Londoner Rapper kurzerhand einen weiteren Verse hinzu, in dem er die britische Regierung angriff:

„It is racist, whether or not it feels racist.
The truth is our Prime Minister is a real racist.
They say – ‘you should be grateful, we’re the least racist,
I say the least racist is still racist.”

Außerdem kritisierte er den Umgang der britischen Medien in Bezug auf Meghan Markle im Vergleich zu Kate Middleton. Dies ist nicht das erste Mal, dass sich Dave in seinen Texten eindeutig positioniert. So zeigte er bereits in den Songs „Hangman“ und „Question Time“ klare Kante bei sozialpolitischen Themen.

Ebenfalls ausgezeichnet wurde an diesem Abend auch Rap-Kollege Stormzy, welcher den Award für den besten „British Male Solo Artist“ erhielt. Stormzy veröffentlichte letztes Jahr sein weithin gelobtes Album „Heavy is the head“, aus dem er einige Songs in Form eines Medleys zum Besten gab und seine musikalische Vielseitigkeit unter Beweis stellte.

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