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review | Donato
Autor: thomas
08.01.2010 Donato
Angst

Label: Kopfhörer Recordings
 Donato im Internet
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Ehrlich gesagt habe ich das Schreiben dieser Review lange vor mir hergeschoben. Sehr lange. Zu schwer ist es, sich ein Urteil über Donatos Musik zu bilden. Auch wenn seine Vergleiche hier und da mal hinken, der Junge beherrscht sein Handwerk. Sein Gespür für Hooks und eingängige Instrumentals ist nicht von der Hand zu weisen, jedoch sind es vielmehr die oftmals sperrigen, ja unbequemen Inhalte, die der junge Ruhrpottler auf seinem mittlerweile zweitem Album bearbeitet, die "Angst" zu einem wahren Ziegelstein von Musik machen: schwer und unverdaulich. 
 
Klar, nach Ghettoattitüde und Geschichten aus der Hood braucht man bei Donato gar nicht erst zu suchen, dafür ist das ganze zu sehr Mittelschicht. Aber das ist auch vollkommen okay, denn der Junge arbeitet nur jene Themen ab, die für ihn in seiner Welt, in seinem Umfeld von Bedeutung sind und bringt dies auch sehr authentisch rüber. 
 
“Könnt Ihr Mich Hören” ist eine Ballade über Vorbilder und Selbstfindung eines Kindes und Heranwachsenden, die eine Brücke von Donatos Jugend in die Gegenwart schlägt, um dann zu offenbaren, dass er sich gleichermassen davor fürchtet, zu einem langweiligen Durchschnittsbürger zu verkommen. Wie es vermeiden will, ein Abziehbild seiner Helden zu werden und ebendiesen sinnlos nachzueifern. “Lichblick” hingegen ist die Definition des eigenen Künstlerdaseins und stellt die Sicht des Fünfundzwanzigjährigen auf das gegenwärtige Rapgeschäft dar. Sein persönliches Dilemma, seine Unsicherheit kommt vorallem hier zum Vorschein, wenn er kurze Statements und Ansichten äussert, um die umgehend durch ein “...oder nicht?!” in Frage zu stellen. “Das Leben Geht weiter” geht trotz der “Kopf hoch, Homie” Thematik klar, zumal Donato hier über die üblichen Phrasen hinaus konkrete Beispiele menschlicher Abgründe bringt und das Thema mit den Eltern die sich scheiden lassen, Depression, Alkoholismus und Selbstmordgedanken wirklich greifbar beleuchtet. 
 
Die beiden Highlights auf der Haben-Seite sind jedoch zum einen “Du Fehlst”, welches vor allem von seinem unklaren Inhalt lebt. Dass es bis zum Ende unklar bleibt, ob Donato hier von einem verstorbenen Freund, Familienmitglied oder einer verflossenen Liebe oder vielleicht sogar beidem erzählt, macht den Song unglaublich interessant. Zum Anderen “An Mir Vorbei”, eine weitere kritische Selbstanalyse des eigenen Ichs, die vielleicht doch sehr selbstbemitleidend, aber eben auch sehr nachvollziehbar ist und vorallem durch das hervorragende Instrumental aus Akustikgitarre und Piano wirklich eindringlich wird. Überhaupt machen die Beats “Angst” rein musikalisch stellenweise eine kleine Bombe. Sehr passend, oftmals tieftraurig bis nachdenklich, organisch und düster – das geht klar.  
 
Mit seiner Grundhaltung, alles eben aber auch etwas verkniffen zu sehen und die Münze eher fünfzig mal statt zwei mal umzudrehen, macht Donatos Musik auf Albumläge, wie eingangs bereits erwähnt zu einem unglaublich schwerem Stück Kunst. Zu selten sind die unbeschwerten Momente, es wird zu viel nachgedacht, zu viel gerätselt, zu viel getrauert. So schafft man es kaum, Angst an einem Stück durchzuhören, ohne vollkommen depressiv oder mit Selbstmordgedanken durch den Tag zu gehen. Nicht falsch verstehen, die Ansichten sind korrekt und nachvollziehbar. Aber wer hat schon Lust ein Album zu hören, dass einen eine Stunde lang einfach nur runterzieht?! 
 
Hinzu kommt, dass Tracks, die das Trauerbild zu durchbrechen versuchen, leider nur mit ekligen “Du kannst alles Schaffen wenn du nur willst”-Messages (“Lebe Deinen Traum”) oder verqueren Storys über Kündigungen per SMS, die aber doch eigentlich scheissegal sind, denn man kann ja die Füsse hochlegen, sich gehen lassen und “die Puppen tanzen lassen” (“Machts euch gemülich”), aufwarten. Auch “Auf der Flucht”, welches mit düsterem Storytelling zu fesseln versucht, geht ordentlich nach hinten los, da Donato zwar am Anfang Spannung aufbauen kann, in letzter Konsequenz es aber komplett verpasst, seine Fluchtgeschichte aufzulösen. Weshalb war er denn nun auf der Flucht und vor was? Wie geht die Geschichte letztendlich aus, schnappen ihn die Bullen? Und kommt man eigentlich immer so leicht davon, in dem man sich im Gebüsch vor den Leuten versteckt, die einen suchen? - am Arsch! 
 
Der Rest sind mal mehr, mal weniger interessante Selbstanalysen und Ansichten über Freundschaft, Realität und Traum, die Welt an sich und die üblichen Themen die man von Künstlern von Donatos Schlag erwartet. Klar, auch hier sind die Instrumentals passabel, nur unterstreichen sie auch hier ein weiteres mal nur die tieftraurige Grundstimmung dieses Albums, weswegen es Donato einem wirklich schwer macht, sich nach dem mehrmaligen Hörgenusses der LP nicht in eine psychische Behandlung zu begeben. Das ist alles so düster, schwer und unverdaulich, dass es wirklich nur häppchenweise geniessbar ist. Ziegelsteinmusik eben, ich sag's ja.
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Kommentare:
herrimhaus   08.01.2010
Der Titeltrack "Angst" ist allerdings ein Muss........der bewegt mich echt und lässt mich gut verstehen wie es Menschen geht, die unter einer Angsterkrankung leiden

der andere   08.01.2010
Für mich eindeutig Album des jahres 2009! Bis auf "Lebe Deinen Traum" und "Machts euch gemülich" sind alle Tracks Klasse !!!

Ippolit   08.01.2010
Mich würde es ja nicht wundern wenn Staiger die Review selbst geschrieben hat, oder zumindest dem Verfasse stichpunktartig vorgegebn hat was drinstehen soll. Songs wie "Über der Stadt" oder "Angst" oder das Collaboteil mit Morlock Dilemma Inferno und Abztrakkt wurden nicht mal angesprochen. Vielleicht ist die Musik nicht jedermann Sache aber ein wenig objektiver sollte man Reviews schon schreiben. Peinlich was ihr abzieht... rap.de - schämt euch! Meine persönliche Bewertung: Top Deutschrap-Album 2009 (Auch wenn Herr Staiger meint es würde keinen interessieren, ich denke oder besser ich weiß dass diese, meine, Meinung noch viele andere mit mir teilen) Grüße, Ippolit von Special Guests

nochn anderer   08.01.2010
find dass album auch gut,schwer zu verdauen?ja,vielleicht...aber trotzdem gut un dass was man manchmal braucht...

oGrandeGee   08.01.2010
Zwar habe ich das Album nicht durchgehört, hier und da aber einiges dazu gelesen. Donato beschrieb auf seiner Myspace-Seite wie er eine Email von Staiger erhielt und Staiger ihm schilderte, das er den Dortmunder nicht kenne und daher kein Artikel über ihn schreiben wird. Nun, anscheinend hat sich diese Meinung geändert. Interessant finde ich auch folgende Stelle "Klar, nach Ghettoattitüde und Geschichten aus der Hood braucht man bei Donato gar nicht erst zu suchen, dafür ist das ganze zu sehr Mittelschicht. Aber das ist auch vollkommen okay" Ach so, man muss also Ghetto und Hood sein, damit man mehr als okay ist? Lächerlich!! Supportet weiterhin diese Ghetto-Scheiße, denn ich schaufel jetzt schon einmal das Grab für Deutschrap.

S-Master   08.01.2010
Ich finde, die Kritik in den meisten Punkten übertrieben. Die Mukke von Donato ist etwas ganz Eigenes. Schon allein dieser Aspekt ist bemerkenswert, da es heute kaum noch Mc's gibt die nen eigenen Style haben. Das Album ist in Großen und Ganzen ein Burner! Man kann heut zu Tage froh sein, wenn auf nem Album mindestens 3 Hammertracks drauf sind und das hat Donato bei weitem übertroffen. Elemente, Angst, du fehlst, über der Stadt, lebe deinen Traum... Knaller, Mann!! Über der Stadt flasht total! Und lebe deinen Traum ist klasse- natürlich sind vereinzelt allgemeine Phrasen enthalten, aber der Track geht ja an die jüngere Generation. Da kann man nicht zu abstrakkt werden! Mit auf der Flucht kann ich mich nicht anfreunden, weil der Track zu wirr ist, aber gutes storytelling und der Beat ist fett! Meine Schlussfolgerung lautet: Das Album zieht runter, aber nur so kannst du die allgemeine Thematik "Angst" verstehen. Und gegen Ende wirst du dann hochgezogen, weil du was gelernt hast... Keine Angst vor der Angst zu haben!

staiger   09.01.2010
In diesem Zusammenhang möchte ich erwähnen, dass ich oben genannte e-mail NICHT an Donato geschrieben habe, sondern lediglich an sein Label Kopfhörer Recordings und dass sich mein Schreiben eigentlich eher auf die Unsitte bezogen hatte, jedes Promoschreiben mit den Worten „endlich ist es soweit“ zu beginnen. Außerdem wunderte es mich dann doch, dass ein nicht ganz ernst gemeintes persönlich-geschäftliches Schreiben in einem öffentlichen Blog auftauchte, da auch immer wieder betont wurde, wie unwichtig meine Meinung doch sei und zumal die Fortsetzung des Schriftverkehrs nicht mit veröffentlicht wurde. Ein Umstand, dem ich hiermit Abhilfe schaffe, denn so ging es weiter: Am 30.10.2009 um 08:49 schrieb Kopfhörer Rec.: Guten Morgen Herr Stieger (nein, kein Tippfehler), und vielen Dank für den kleinen Tip und die aufschlussreiche Darlegung. Sicherlich ist eine solch allgemeine Formulierung in einer Pressemitteilung nicht ganz korrekt gewählt, aber doch, es gibt auch unter unseren Medienpartnern einige Kollegen, die tatsächlich schon sehr lange auf das neue Album von Donato warten. Insofern mag "lang erwartet" zwar abgedroschen und überflüssig klingen, inhaltlich aber durchaus seine Berechtigung haben - im für Bushido-Verhältnisse sehr kleinen Rahmen, versteht sich. Die Sache ist vielleicht eher, das Sie, sehr geehrter Herr Stieger und Ihre zahlreichen Freunde aus dem Rap-Biz, vermutlich auf keine einzige Veröffentlichung von Kopfhörer Recordings warten und über solche Themen auch nicht berichten wollen. Bedeutende Informationen wie "Fler verkauft seine Domain" sind sicherlich wichtiger und von größter Bedeutung für die eigene Leserschaft. Solange Sie sich aber nicht aus unserem Presseverteiler austragen, geben wir die Hoffnung nicht auf und werden Sie weiterhin mit Informationen zu unseren Veröffentlichungen versorgen. Viele Grüße, Sebastian Schwarz (Kopfhörer Recordings, oder KHR, aber nicht KH records) Am 30.10.2009 um 09:12 schrieb staiger bei rap.de: lieber herr schwarz, verzeihung das ich die abkürzung rec. falsch interpretiert habe. das war keine absicht und soll auch nicht wieder vorkommen. ihr schreiben klingt ein wenig bedrückt. natürlich gibt es produkte aus ihrem hause, die wir lang erwarten und auf die wir uns freuen. dieses hier zum beispiel: http://rap.de/reviews/music/1838 ansonsten höre ich ein wenig kritik aus ihrem schreiben, was die auswahl unserer news themen anbelangt. da muss ich ihnen sagen, dass wir uns bemühen mal mehr oder weniger interessante sachen aus der bunten welt des showgeschäfts zusammen zu tragen. "welcher künstler, wann was veröffentlicht" gehört da leider nicht dazu. bislang. aber ich verspreche ihnen, dass wir im zuge unseres relaunches auch die kategorie "VÖ-news" einführen werden, wo wir dem wunsch unserer user und auch der plattenfirmen nachkommen und eben genau diese fakten veröffentlichen werden. als serviceleistung sozusagen. bislang versuchen wir die news davon frei zu halten, weil die diskussion "warum berichtet ihr über den und nicht über unser album?" wahrscheinlich unseren rahmen sprengt. aber über interessante sachen berichten wir immer gerne und falls sie hin und wieder auf unserer seite sind, dann ist es ihnen vielleicht aufgefallen, auch mit großer bandbreite. in diesem sinne, immer her mit den guten infos. liebe grüße, staiger ps: den witz mit stieger habe ich nicht verstanden.

chip - ritter des rechts   09.01.2010
Stieger, dass du dich versuchst zu rechtfertigen zeigt doch: getroffene hunde bellen usw... das ganze beschäftigt dich mehr als dir lieb ist und du dir zugestehst.steckst zuviel energie rein, als das es dir wirklich egal wäre (der künstler). so, zur review: ich hätte gern noch gewusst (hab die cd, ich weiß es), wer produziert hat, feature-gäste?! es befinden sich scratches auf dem album, was auch nicht mehr oft vorkommt. donato beherrscht die deutsche sprache sehr gut, was leider auch nicht mehr oft vorkommt (und bei euch wird das dann auch voll geil bewertet). das album war für donato auch sicher selbsttherapie, daher klingt das ganze so, wie es klingt. die leute, die auch momentan schwere zeiten durch machen, werden das album pumpen und sich danach vielleicht besser fühlen oder zumindest verstanden fühlen. man hält durch, sozusagen. dass man nach dem genuss des albums depressiv wird, ist so ein dummes gelaber, vorurteil hoch zehn. nach einem pornorap-track willst du reviewer ja auch nicht sofort das nächstbeste weibliche wesen bei dir zu hause flachlegen. genausowenig wirst du nach nem harten aggrotrack jemanden zerfetzen wollen (wenn du geistig ok bist). aber bei donato wird man depressiv, ja schon. dass rap.de qualitativ zu wünschen übrig lässt, ist kein geheimnis mehr. es ist mehr so ne klatschrap.de seite geworden. das liest man doch immer wieder in verschiedenen foren, selbst muss ich das leider auch bestätigen. ich persönlich denke, dass du staiger vielleicht auch bei bestimmten künstlern dich zurücknimmst, weil du ihnen in berlin eher über den weg laufen könntest oder zumindest den "fans". ist nur ne subjektive wahrnehmung. das album selbst ist doch nur genial, schöne beats, super melodien, texte top, sound top.

stahl   09.01.2010
gutes album. definitiv!

mar2323   09.01.2010
klar musik ist geschmackssache aber für "Klar, nach Ghettoattitüde und Geschichten aus der Hood braucht man bei Donato gar nicht erst zu suchen, dafür ist das ganze zu sehr Mittelschicht. Aber das ist auch vollkommen okay" hast du echt nen paar verdient, wegen solchen vögeln wie dir is rap so abgefuckt. donato ist auf jeden fall geschmackssache, für mich einer der wenigen deutschen rapper die mich überzeugen. und das album ist sehr gelungen, willst du auf einem album namens angst nen paar partytracks für zwischendurch oder was?^^. also die thematik mit der sich das album befasst und wie das ganze umgesetzt wurde, macht das album zu meinem persönlichen deutschrapalbum des jahres.

asdasd   09.01.2010
Hab mri bisher nur "Angst" gegeben und muss dazu sagen, dass ich auch unter ner zum glück leichten Angststörung leide, seitdem ich eine unglückliche Drogenerfahrung hatte. Der Track beschreibt perfekt wie ich mich teilweise fühle, das wirklich schlimme an dieser angst is das "normale" menschen sie nich nachvollziehn können, aber dieses lied beschreibt sie einfach ziemlich gut. vorallem kann jeder soetwas haben, die meisten menschen sehen mich eher als "azzlack" (wie man heutzutage anscheinend sagt), und sowas will man einem dann nicht direkt glauben.

hihi   09.01.2010
Also ich bin KEIN Donato Fan. Mir war das erste Album schon zu depressiv. Allerdings kann er durchaus rappen, auch wenn das nicht unbedingt meinen Geschmack trifft. Die Review ist trotzdem sch****! Hingerotzt, sage ich da nur. Na immerhin bekommt er ne Review und somit auch etwas Aufmerksamkeit, die ihm zusteht. In diesem Sinne: der Pott steht zusammen auch wenn irgendwelche ExIndieRapLabelBosse immer noch nicht ganz begriffen haben, dass man als Redakteur nicht nach den gleichen Richtlinien Künster auswählt wie als Labelboss. Aber wenn der Dude nicht abgesägt wird, lernt er das bestimmt auch noch!

Leif   10.01.2010
1.) Alben sind nicht depressiv. Sie haben auch kein Fieber, Grippe oder Krebs. 2.) Kritik an "Auf der Flucht": Ich erinnere mich an mindestens zwei Interviews, in denen Donato klar gesagt hat, dass der Song ein Teil der "Sightseeing"-Reihe ist. Deshalb gibt es noch kein Ende, weil sie eine fortlaufende Geschichte darstellt. Es ist ein bindendes Element, das sich durch beinahe alle VÖs von Donato zieht. Wer ein bisschen recherchiert, bevor er großspurig sinnfreie Kritik vom Stapel lässt (und ersteres ist die Aufgabe (!) eines Redakteurs), wüsste das. 3.) Die Review scheint ein bisschen der Versuch zu sein, Donato (und/oder) das Label nachträglich für die Pressemitteilungs-Geschichte abzustrafen. Es ist wirklich urtypisch für diese Rap-Szene, welche Eigendynamik diese Lappalie angenommen hat. Ich jedenfalls lese aus dem Blogeintrag von Donato, den Staiger da anspricht, dass er keinesfalls verbittert oder verärgert ist, sondern mit ironischem Unterton anspricht, dass sich Rap.de längst nicht mehr auf Rap konzentriert, sondern boulevardeske Meldungen aus bevorzugt einer Gegend publiziert. Auch ich werde das Gefühl nicht los, dass Rap.de nur noch dazu da ist, gewisse Egotrips der Autorenschaft zu befriedigen und wöchentlich zu zeigen, dass man noch "härter" und "lustiger" über gewisse Dinge urteilen kann. Dieses zwanghaft Alternative und Komische wirkt aber leider nur selten amüsant. 4.) Der Begriff "lang erwartet" ist tatsächlich unglücklich gewählt, allerdings zutreffend, weil der Newsletter auch an "normale" Hörer wie mich ging. Also an Leute, die den Newsletter abonniert haben. Von denen werden sicher einige lang gewartet haben (vier Jahre, wenn ich nicht irre). 5.) "Angst" ist ein gutes Album. Trotzdem: Wenns jemand nicht cool findet, ists doch auch okay. Nur im Rahmen einer redaktionellen Publikation bitte stichhaltig argumentiert. Diese Review hier hat wenig Stichhaltiges. Schade.

Stefan   10.01.2010
Dank diesen Review habe ich mich über Donato informiert, mir "Über der Stadt" angehört, und beschlossen das ich mir dieses Album so früh wie möglich holen werde. Vielleicht ist Deutsch-Rap doch noch nicht tot?

Franksta'   10.01.2010
Hammer Album, ich pump das Ding!!

bobachter   10.01.2010
liest sich so als würde es dem autor eigentlich gefallen, aber traut sich nicht es zuzugeben

wellwellwell   11.01.2010
rap.de ist ein wack-sein-wettbewerb

Angela K.   11.01.2010
Wenn ich den Schriftwechsel zwischen Label und Medienpartner oben anschaue fehlen mir die Worte. Man kann hier wirklich nicht mehr von "Rap-Business" sprechen. Beide Seiten entbehren jeglicher Professionalität. Der Gipfel ist, daß diese Schreiben dann auch noch veröffentlicht werden. Wer ist denn eigentlich dieser Herr Staiger? Vielleicht ein Praktikant?

Original-CUZ   11.01.2010
"Schwer verdaulich" hält meistens länger als Dünnschiss...

Rüpelzwerg   11.01.2010
Heute verzichte ich darauf, den Praktikanten für seine Review zu zerreißen, denn: Album des Jahres. Punkt - Aus

@ Staiger   12.01.2010
Hab mir diesen Schriftverkehr mal durchgelesen (auch wenn er eigentlich nicht für meine Augen bestimmt wäre)... Ich möchte mal den Lablemitarbeiter bzw. Marketingprofi erleben, der das neu erscheinende Album eines Künstlers ankündigt mit: "Das neue Album des Künstler XY, auf das eigentlich niemand gewartet hat, ist jetzt draussen. Aber es ist trotzdem gut". Wenn du verstehst was du meinst!

Donato- ich binz   12.01.2010
kakalacken scheiße ey staiger schweiger ich hake dir deinen arm ab und stecke ihn in deinen arrrrrsccccchhh

Wollnashorn   16.01.2010
Was für ein lächerliches Review. Man muss Türke aus Berlin Kreuzberg sein, um bei euch eine positive Bewertung für den Müll, den man da fabriziert zu bekommen, oder was? Bildet euch eine eigene Meinung, Leute. Das Album ist großartig.

phil123   18.01.2010
Fantastisches Album, furchtbares Review.

Kid Grandios   17.02.2010
Obwohl ich das Tape liebe, find ich es jez scheisse wegen dem Review d.h. des zieht gewaltig runter dieses review

steigergehsterben   24.02.2010
Wer BITTESCHÖN ist Steiger? Warum macht er Dinge von denen er keine Ahnung hat? Z.B. Ruhrpottrap zu rezensieren?