Deutschrap und der 11. September – drei Songs über 9/11

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Heute jährt sich zum 16. Mal einer der entsetzlichsten Terroranschläge der Menschheitsgeschichte, bei dem die zwei Türme des World Trade Center zum Absturz gebracht wurden. Den 11. September 2001 sehen viele als historische Zäsur, die unsere Gesellschaft nachhaltig verändert hat. Nicht nur der Irak-Krieg, sondern auch die Ausweitung der Überwachung des öffentlichen Raumes wurde damit begründet, dass es die oberste Priorität sei, den Terror zu bekämpfen.

Die Angst vor dem Terror ist auch nach den jüngsten Anschlägen von Paris weiter gewachsen, obwohl statistisch gesehen in den letzten Jahren viel weniger Menschen durch Terroranschläge gestorben sind als noch vor 30 Jahren. Diese Angst begünstigt natürlich antimuslimischen Rassismus, aber auch Verschwörungstheorien, die leider auch von manchen Rappern unkritisch übernommen und weiter verbreitet werden. Doch zum Glück haben ein paar Künstler versucht, einen konstruktiven Beitrag zu dem Thema zu leisten.

Die Firma – Kein Ende in Sicht

Tatwaffe hat kürzlich im Interview mit rap.de kritisiert, dass deutsche Rapmedien nicht ausreichend darüber berichten würden, wenn Rapper sich zu politischen Themen wie z.B. dem Anschlag auf das WTC äußern. Damals hatte er mit seiner Band Die Firma das Thema aufgegriffen. Der Track „Kein Ende in Sicht“ handelt auch von der wachsenden Terrorangst – ein Thema, das leider nach wie vor aktuell ist. Grund genug für uns, ihn noch mal hervorzukramen.

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