Drake ganz oben

Neues aus dem Hause YMCMB: In den deutschen Albumcharts reicht es nur für Platz 42 – in den USA hingegen ist Drakes "Take Care"-Album nicht zu toppen und erobert mit kolportierten knapp 660.000 verkauften Einheiten in der ersten Woche auf Platz 1.

Doch die Ansprüche sind hoch im Young Money-Lager. So kommentierte Drakes Labelboss Lil Wayne die im Vorfeld prognostizierten Verkaufszahlen vorab eher nüchtern. Man habe keine Erwartungen, erklärte er gegenüber MTV, denn in der Musikindustrie gelte sowieso, wenn man etwas erwarte, werde es nicht eintreten. "As far as expectations, we don't have those around here. Expectations are a weakness in the music business because if you expect anything, 10 times out of 10 it's not gonna happen, so we don't have expectations around here."

Solange es so an die 750.000 verkaufte Kopien seien, sei das kein Problem. "As far as going to get 750,000 copies, that's never a problem with us; that's never important to us." Drake selbst hatte kurz zuvor öffentlich angezweifelt, dass er es schaffen werde, eine Million Tonträger in der ersten Woche abzusetzen – was darauf schließen lässt, dass man insgeheim genau das erhofft hatte.

Drizzys Labelkollegin (und, wie er kürzlich kundtat, seine neue große Liebe) Nicki Minaj, hat ihr zweites Album indes für den Valentinstag 2012 angekündigt. Das Album werde "Pink Friday: Roman Reloaded" heißen. Vor kurzem hatte die erklärte Lieblingsrapperin der rap.de-Redaktion angekündigt, dass ihr neues Album nicht so viele Kompromisse eingehend werde wie ihr Debüt "Pink Friday" und damit wahre Begeisterungsstürme in unseren heiligen Redaktionshallen ausgelöst (rap.de berichtete).

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