Internationales HipHop-Festival

HipHop ist eine globale Angelegenheit – diesem Umstand Rechnung trägt ein Festival, das nächste Woche in Berlin stattfinden wird.

Vom 10. bis 12. November 2011 findet im Berliner Haus der Kulturen der Welt das Festival Translating HipHop statt. In Rahmen des Festivals finden nicht nur Konzerte, sondern auch Workshops, Lesungen, Diskussionen, Filme und Vorträge statt. Die Konzerte werden gehostet von niemand anderem als Prinz Pi. 16 MCs aus fünf Ländern und vier Kontinenten performen ihre Songs im Original und in den Übersetzungen, anschließend legt unter anderem DJ Werd (Ex-Sekte) auf.

Im Vorfeld, nämlich vom 7. bis 9. November geben die Rapper Workshops an drei Berliner Gymnasien. Zur Eröffnung sprechen die renommierte HipHop-Forscherin Tricia Rose (Brown University, Providence, USA) und Joe Conzo (HipHop-Fotograf aus New York, USA). Weitere Details der Veranstaltung und mehr Informationen zum Programm findet ihr hier.

Eine Videoansage gibt es auch, und zwar mit Prinz Pi:
 

Das Projekt Translating HipHop gibt es mittlerweile bereits seit einem Jahr. In Kooperation mit dem Goethe-Institut wurden in Manila, Nairobi, Beirut und Bogotá Workshops mit Rapperinnen und Rappern veranstaltet, die aus diesen Städten sowie aus ganz Deutschland kommen. Es wurden ausgewählte Songtexte der jeweiligen Kollegen in die eigene Sprache übersetzt – darunter nicht nur Spanisch, Englisch und Deutsch, sondern auch ausgefalleneres wie Tagalog, Sheng und Arabisch. Dadurch entstand eine Vielzahl neuer Versionen der ursprünglichen Songs und gleichzeitig ein Netzwerk, das für die Musiker über das Festival hinaus als Plattform fungieren soll.

Unsere geschätzten Kollegen von der Juice haben dazu vor einiger Zeit schon mal ein Filmchen gedreht, das wir euch nicht vorenthalten wollen:
 

 

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