Juvenile – Reality Check

Mit seinem siebten Soloalbum „Reality Check“ holt Terius Gray alias Juvenile zum ultimativen Statement aus. Ansporn für die meisten Tracks auf diesem Album gab ihm hierfür die größte Naturkatastrophe, die New Orleans jeh heimsuchte – „Katrina“! Im Schatten dieser Vorgänge entstand der Track „Get Ya Hustle On” / “What´s Happening”. In diesem Track erzählt er, was wirklich in der Neighborhood geschah. Wie die Armen der Stadt New Orleans Schutz suchten, als der Sturm kam. Wie sie tagelang auf Hilfe warteten und nichts geschah. „Die Regierung hat uns sitzen lassen, das ist, was die meisten denken. Sie haben nichts getan, weil wir die Armen sind, die Schwarzen“.

Mit „Reality Check“ fragt Juvenile nicht nur sich, sondern auch alle Hörer und Fans, “Was ist hier eigentlich los“?  

Trotz dieser Katastrophe finden sich auch ein paar gute Club-Tracks oder auch einfach Sachen zum chillen in der heimischen Stereoanlage wieder. Das Album bringt zudem eine Menge hochkarätiger Gäste mit, wie z.B: Ludacris, Trey Songz, 8Ball, Busta Rhymes, Fat Joe und Brian McKnight.  

Auf  “Here I Come Again” gleitet Juvenile mit Rupee über einen Reggae-angelehnten Track, auf „Drop Down“, das den Fans genau das gibt, worauf sie auf Grund des Titels warten mögen, hört man Skip and Wacko. Produziert von Mannie Fresh besitzt „Reality Check“ den klassischen Juvenile-Sound, mit dem er seine Fans und Posse schon seit Jahren überzeugt. Und mit dem er neue Maßstäbe gesetzt hat.           

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