Bushido – King Of Kingz (2004)

Das Debüt-Tape von Sony Black a.k.a. Bushido , welches 2001 zum ersten Mal über „I Luv Money Records“ erschienen ist, wird jetzt – nachdem es im Jahr 2003 digitally re-mastered über Bushidos Ex-Label Aggro Berlin erneut rausgebracht wurde – in einer Neuauflage mit neuem Artwork und einigen Remixen bei Universal Music wieder veröffentlicht.

Auf diesem Tonträger gibt es neue Remix-Versionen, die es auf der 2003er Version noch nicht gab. Auch bei diesen neuen Instrumentals zeigt Bushido, dass er nicht nur am Mic ein guter Junge ist. Beim Remix zu „Arschfick“ hat Bushido auch den Text neu aufgenommen – für mich stellt der Remix im Vergleich dann auch die bessere Version dar. Der Beat pumpt ordentlich und besitzt ein schönes Violinen-Sample.

Ebenfalls ein guter-Remix ist der Titeltrack des Albums „King of Kingz“, bei dem ein tighter, bouncer Beat von DJ Illan den alten Text im neuen Gewand vorstellt. Dieser Song ist für alle Bushido Fans ein Muss, denn auch er stellt die alte Version, die ebenfalls auf der CD zu hören ist, ganz klar in den Schatten.

Textlich gibt es auf dieser Aushabe von „King Of Kingz“ natürlich nicht viel Neues. Da das Originalmaterial bereits drei Jahre alt ist, sind somit auch reimtechnisch einige Schwächen vorhanden. Doch jeder, der Bushidos zweites Album kennt, weiß, dass „B“ sich stark verbessert hat. Ich bin sehr gespannt auf sein Major-Debüt auf Universal. Nach den mir bekannten Informationen, kann man sich in Sachen Features auf so manche Überraschung gefasst machen. Wer sich die Wartezeit auf ´s neue Bushido-Album etwas versüßen will, kann ohne große Bedenken zu „King of Kingz 2004“ (Universal Music) greifen.

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