Perverted Monks – Vol. 1

Afu-Ra aka Blacky Chan aka The Poisonist Taoist dürfte vielen von euch, durch etliche Live-Gigs (Hip Hop Open 2001, Splash 2001 usw.) und seine Zusammenarbeit mit DJ Tomekk und DJ Desue, bekannnt sein.Er präsentiert nun die Perverted Monks, bestehend aus A-Sun aka The Solar Monk, Ca-See aka The Aqua Monk aka Water Lou, Respect aka The Caged Monk aka Sunny Ripha und natürlich Afu-Ra selbst, mit einer 13-Track-LP, die sich sehen bzw. hören lassen kann.

Mit Tracks wie “Bactadacrib” (auch die 12″ Single vom Album) zeigen alle Monks, dass sie es verstehen, auf dicke Beats zu rhymen und dabei neben Afu-Ra nicht schwach klingen. Man könnte das Album zwar als puren Brooklyn NYC Style bezeichnen, doch ist das Album auch von der europäischen HipHop-Szene beeinflusst, so heißt es in dem mir vorliegenden Informationstext, da die Monks auf ihren Touren durch Europa viele Eindrücke positiver Art gesammelt haben. Das schlägt sich vor allem in der Auswahl der Produzenten auf dem „Vol. 1“-Album nieder. Zwar hat überwiegend P.F. Cuttin in seinem East New York Studio, welches nicht weit von Afu-Ras und Sunny Riphas Zuhause entfernt ist, produziert, doch gibt es auch einige europäische Beatbastler auf der LP. Der Berliner DJ Tomekk hat beispielsweise den Beat für „Hottie“ gebaut, der extrem clubbig klingt und eine gute Produktion darstellt. Aber nicht nur Tomekk hat für die Monks gearbeitet, sondern auch der Kroate Baby Dooks und Clueso, der sein eigenes Album „Gute Musik“ im Juni 2004 über Four Music veröffentlichen wird. Des Weiteren sind Domingo (bekannt durch seine Arbeit mit KRS-One), Mike Rone und Gang Du Lyon für die Beats auf der Scheibe verantwortlich.

Auf der CD-Version des Albums gibt es neben sattem HipHop-Sound noch Interviews mit den Perverted Monks zu sehen, wenn man den Silberling in den Computer schiebt. Im Großen und Ganzen ist das Album „Vol. 1“ ein gelungenes Debüt der Perverted Monks. Zwar treffen nicht alle Tracks meinen Geschmack, doch lässt sich das Album gut anhören, und einige Tracls ließen sich sogar im Club spielen.

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