Slum Village-Gründer gestorben

Traurige Nachrichten erreichen uns aus der Motorenstadt Detroit. Dort  wurde bekannt gegeben, dass Titus Glovin, besser bekannt als Baatin von Slum Village gestorben ist. Der 35-jährige wurde am Samstag tot in seiner Wohnung in Detroit gefunden. Es gibt weder Anzeichen auf ein Verbrechen noch auf einen Unfall, jedoch kursierten bereits im Internet Gerüchte, dass Glover seine Crackabhängigkeit nie in den Griff bekommen hätte, oder an eventuellen Spätfolgen des Drogenkonsums gestorben sei.

Baatin war Gründungsmitglied der Detroit-Rap-Crew Slum Village, zu deren Gründungsvätern auch der ebenfalls verstorbene J Dilla gehörte. Nachdem dieser die Band verließ, um sich seiner Solokarriere zu widmen, wurde Elzhi verpflichtet, der als Rapper fungierte. In Amerika, aber auch in Europa, erfreute sich Slum Village hoher Beliebtheit, gerade bei HipHop-Fans abseits des Mainstreams standen die Detroiter hoch im Kurs.

2003 musste Baatin die Crew verlassen, seine Depressionen machten ihm so zu schaffen, dass an künstlerische Arbeit nicht zu denken war. Ein Jahr später wurde bei ihm Schizophrenie diagnostiziert und bekannt, dass Baatin drogenabhängig und zeitweise obdachlos war. Es schien jedoch so, als hätte Baatin seine Probleme überwunden. Eine Reunion war geplant, dass neue Album sollte am 22. September diesen Jahres erscheinen.

Die amerikanische Rapszene zeigte sich geschockt von dem plötzlichen Verlust, Rapper wie Busta Rhymes twitterten über ihre Trauer.

"There is somethin‘ really strange goin‘ on in the universe," schrieb Busta. "All a these great people that we’re loosin‘ this sh*t is crazy. R I P BAATIN!!! SLUM VILLAGE 4EVER J DILLA AND BAATIN!!!"

Auch DJ Whoo Kid, P. Diddy und Nore gaben ihr Beileid kund. In den nächsten Tagen wird der offizielle Autopsiebericht verlesen, dann kann auch sicher gesagt werden, was zu Baatins Tod führte.

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