Dre, Em & 50 signen Slim

Einer geht noch! Es ist ja nicht so, dass Dre in der Vergangenheit nicht schon genug Rapper gesignt hätte, als da wären Rakim, Raekwon, Busta Rhymes, Joell Ortiz und Bishop Lamont (übrigens der einzige, der immer noch bei Aftermath ist), um nur einige zu nennen. Jetzt ist es wieder soweit, Slim da Mobster heißt der jüngste Neuzugang im Hause Aftermath. Die Besonderheit daran ist, dass der Mobster ebenfalls bei G- Unit sowie bei Shady Records unter Vertrag steht. Damit ist der MC von der Westküste der erste Rapper, der sowohl von Dre, Eminem, als auch 50 Cent in die Pflicht genommen wird. Laut eigenen Aussagen soll der Rapper mit Gang-Vergangenheit eine tragende Rolle auf "Detox" spielen, sofern es denn erscheint.

"I’m not even focused on my album right now”, so Slim im Interview mit MTV. “I’m all about his album. ‚Cause the better I do on that, the better it is for the situation with my album."

Weiterhin sprach der Rapper darüber, dass ein Traum für ihn wahr wurde, über seine zwielichtige Vergangenheit und was Dr. Dre dazu zu sagen hat.

"I almost fainted [when I met him].You know how you dream some sh*t and your dream really happens? Well, that’s what it was. I always felt like he would f*ck with me. But n*ggas was sayin‘ I really gangbang. I’m active in the streets. Just pure hatin‘. But Dre is a real n*gga. His response was ‚No lawsuits Slim, if you really want to do this!’"

Für den Fall, dass auch dieses hoffnungsvolle junge Talent in den nächsten 5- 8 Jahren kein Album veröffentlichen wird, gibt es dieses Mal zumindest drei Sündenböcke. Wer sich dennoch von den Qualitäten des Nachwuchskünstlers überzeugen möchte, dem sei das unten zu sehende Video ans Herz gelegt.

Der dritte Arbeitsgeber von Slim (nicht Shady), 50 Cent, äußerte derweil Wünsche, ein Kollabo Album mit dem echten Slim Shady aufzunehmen. Die Idee eines gemeinsamen Albums besteht wohl schon länger, allerdings ist bisher nichts konkretes geplant, so 50 im Interview mit dem Internetdienst Gigwise. “Wir müssten uns zusammen hinsetzen und Songs schreiben. Andernfalls wäre die eine Hälfte von mir und die andere Hälfte von ihm. Wenn er mit den ersten sechs und ich mit den letzten sechs Stücken ankäme, wäre es, als ob jeder bloß die Platte des anderen unterstütze. Es soll aber mit einem Herzschlag gemacht werden“.

Wir sind jedenfalls mehr als gespannt, was in den nächsten Jahren alles noch so über Shady/Aftermaht/G- Unit auf den Markt kommt.
 
 

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