50 Cent: Angst vor Flop?

Die Zeiten werden härter für Curtis Jackson, besser bekannt als 50 Cent. Der Gute scheint so sehr damit beschäftigt zu sein, den Untergang anderer Rapper zu prophezeien und deren Langlebigkeit in Frage zu stellen, dass er selber gar nicht mitbekommt, wie die eigene Karriere den Bach langsam runtergeht. Falls doch, so lässt er es sich jedenfalls nicht anmerken und disst stattdessen fröhlich weiter.

Ließ er noch vor kurzem verlauten, sein neues Album "Before I Self Destruct", derzeit auf März terminiert, ohne jegliche Vorab-Disses auf den Markt zu bringen, scheint er seine Strategie nun geändert zu haben. So machte er sich bei einem Auftritt in Albany, New York über Kanye West lustig, indem er dessen Single "Love Lockdown“ persiflierte und ihn dabei in typischen Pop-Posen nachäffte. Wie sich nun herausstellte, ist das Video aber allem Anschein nach bereits einige Monate alt, wurde aber erst jetzt gepostet, vielleicht um den Pseudobeef zwischen beiden Parteien erneut anzuheizen? Hier könnt ihr euch das Spektakel selber noch einmal ansehen:
 

Hinzu kommt, dass Fifty zuletzt mal wieder kein gutes Haar an Lil Wayne ließ und ihn als "Junkie“ betitelte. Es müsse sich zeigen, wie langlebig er als Künstler in diesem Game sei. Offenbar in einem Rausch von grenzenloser Selbstüberschätzung sagte er über den Vogelmann Junior: "Canibus war auch ein sehr talentierter Künstler, doch er legte sich damals zur falschen Zeit mit LL Cool J an. Wenn Lil Wayne  jetzt den Fehler begeht und auf meinen Diss antwortet, wir uns ein Battle liefern und mein Album so in den Straßen einschlagen wird, wie ich denke, wie wird sich das wohl auf seine nächste Platte auswirken? Es wird ihn komplett vernichten!

Leichte Realitätsverschiebung, zieht man in Betracht, wie weit die Verkaufszahlen beider Künstler im letzten Jahr zu Ungunsten Fiftys auseinanderlagen, aber wer will schon wahrhaben, dass man sich selber auf dem absteigenden Ast befindet. Vielleicht kann ihm in seiner persönlichen Misere ja ein ganz spezieller Kollege aus Großbritannien helfen. Kein Geringerer als Robbie Williams nämlich, mit dem der G Unit-Boss nun endlich das lange angekündigte Feature realisieren will. Dabei hatte das Verhältnis zwischen beiden  eigentlich einen schlechten Start, der von einem gemeinsamen Hotelaufenthalt in Deutschland 2005 herrührt. Bei diesem störte 50 samt Entourage nämlich Robbies Schönheitsschlaf mit lauter Musik, woraufhin es in der Öffentlichkeit ein paar Seitenhiebe gegeneinander gab. Schließlich wurde der Beef aber live auf Thomas Gottschalks Wettcouch gesquasht und eine Duett zwischen beiden angekündigt. Und nun soll es beim aktuellen Album endlich so weit sein!

Doch auch auf Curtis Jacksons Privatleben gibt es Positives zu vermelden. Wie nämlich jetzt bekannt wurde, ist der Sorgerechtsstreit zwischen Fif und seiner Ex Shaniqua Tompkins endlich beigelegt worden. Curtis darf seinen Sohn Marquis nun einmal pro Monat zu sich holen und darf die Hälfte seiner Schulferien mit ihm verbringen. Sein Anwalt Brett Kimmel sagte über die Übereinkunft: "50 ist erleichtert, dass die Sache geregelt ist und freut sich auf die gemeinsame Zeit mit seinem Sohn.“ Auch Mrs. Tompkins gab sich nach all dem Streit in der Vergangenheit relativ versöhnlich: "Wir haben eine Einigung erzielt. Trotz meiner Einstellung zu dem Vater liegt mir daran, dass Marquise und sein Vater eine gute Beziehung zueinander haben.
Wir wünschen alles Gute!

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